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VergrößernPDFFeedbackPermalinkhttps://online.landessammlungen-noe.at/objects/22034
Ohne Titel
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Künstler/in Walter Vopava (Wien 1948)
Datierung1996
Material/TechnikDispersion auf Leinwand
Maße201,7 × 155 cm
InventarnummerKS-M 3852/98
Beschreibung
Schon früh hat sich Walter Vopava in seinem Werk vom Gegenstand losgelöst und zu einer „reinen Malerei“ gefunden. Was er auf seinen abstrakten Bildern darstellt, ist nicht mehr ein Abbild der Welt, sondern eine Komposition, die ihren Sinngehalt in der malerischen Ordnung des Gemäldes findet. Der Künstler befreit sich vom konkreten Bezug auf unsere Wahrnehmungsrealität und erschafft eine autonome Artikulation auf der Bildfläche, eine piktorale Sprache aus Formen und Farben. Vopava verzichtet also auf traditionelle Funktionen des Bildes wie Nachahmung und Illusion und vertritt einen Malereibegriff, der auf Selbstreferenzialität basiert. Der Künstler will weder etwas erzählen, noch ist es sein Ziel, metaphysisch-spirituelle Bezüge zu schaffen. Vielmehr nimmt er die visuelle Wirklichkeit der Malerei selbst ernst. Seine Kunst ist puristisch, auf das Essenzielle reduziert. Nichts lenkt vom rein Malerischen ab. Vopava komponiert – wie im hier vorliegenden Werk – subtile Farbabstufungen, die zwischen Schwarz und Weiß oszillieren, glatte, zart durchschimmernde Schichtungen und fast bis zur Strukturlosigkeit bearbeitete Leinwände. Konstruktion und Intuition verschränken sich, Schicht um Schicht wird ein illusionistischer Farbraum komponiert. Sein ruhiger Malstil lässt kaum mehr einzelne Pinselstriche, kaum eine subjektive Handschrift erkennen. Der Entstehungs- und Schaffensprozess wird möglichst verschleiert. Natürlich ist jedes gemalte Bild, und so auch jenes von Vopava, ein individueller künstlerischer Ausdruck, doch geht es ihm nicht um einen persönlich-emotionalen Zugang zur Malerei – seine Werke sind das Gegenteil einer gestisch-expressiven Abstraktion –, er möchte etwas verbildlichen, das tiefer liegt, in seiner Gültigkeit über das Subjekt hinausgeht.
Günther Oberhollenzer

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