Tüpfelplatte
EpocheFrühe jüngere Eisenzeit
Material/TechnikKeramik
Maße6,28 x 3,81 x 1,02 cm
InventarnummerUF-22767.168
Beschreibung
Randfragment einer Tüpfelplatte aus Keramik. Es handelt sich um ein Zeugnis der Münzherstellung in der Zeit der Latènekultur. Diese flachen Platten mit Reihen von etwa halbkugelförmigen Vertiefungen wurden für die Massenproduktion von Schrötlingen verwendet. In die Vertiefungen wurde gewogenes Metallgranulat geschüttet und in einem kleinen Ofen geschmolzen, um abgeflachte, kugelförmige Münzrohlinge herzustellen. Die so gefertigten Schrötlinge wurden im nächsten Schritt erneut erhitzt und gehämmert, um die gewünschten Münzrohlinge zu erhalten. Die Münzrohlinge wurden anschließend zwischen zwei Matrizen positioniert und geprägt, wodurch die Münzen hergestellt wurden.
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Fundort
- Asparn an der Zaya
Standort
Leihgabe, MAMUZ Asparn an der Zaya
UF-22767.294
Objektname: Bescheid
LK2556/91
22.11.1939
- Arthur Fantl-Brumlik
Objektname: Kux-Schein
LK197/188
23.11.1879
- Gewerkschaft Rudolfsthal für Bergbau und Hütten-Betrieb in Wien
Objektname: Relief
LK2634
1929
- Johann Urban
- Arnold Hartig

