Schatzschein der Stadtgemeinde Wien 5.000 Kronen
ObjektnameAnleihe
Herausgeber/in
Stadt Wien
Datierung01.08.1919
Material/TechnikPapier
InventarnummerLK197/59
Inschriften
Serie E, Nr. [ohne Nummer]. 4 ½ % iges Schatzschein-Anlehen der Stadtgemeinde Wien vom Jahre 1919 im Gesamtnennwerte von 200 Millionen Kronen, ausgegeben auf Grund des Gesetzes vom 16. Juli 1919, L.G.Bl.Nr. 280. Schatzschein der Stadtgemeinde Wien über 5000 Kronen rückzahlbar am 1. August 1921 in Wien, lautend auf den Überbringer. Die Gemeinde Wien löst diesen Schatzschein am 1. August 1921 zum obigen Nennwerte oder zum gesetzlichen Umrechnungswerte in einer etwaigen neuen Währung ein und verzinst ihn bis dahin mit jährlich 4 1/2% in halbjährigen, am 1. Februar und 1. August jeden Jahres im nachhinein fälligen Raten. Die Kapitalszahlung erfolgt gegen Einziehung des Schatzscheines, die Zinsenzahlung gegen Einziehung der fälligen Zinsscheine an den Überbringer. Die Rentensteuer samt Zuschlägen, welche von den Zinsscheinen zu entrichten ist, übernimmt die Gemeinde Wien zur eigenen Zahlung. Die Schatzscheine und deren Zinsscheine werden in Wien bei der staädtischen Hauptkasse, der Anglo-österreichischen Bank, dem Wiener Bank-Verein, der Allgem. österr.Boden-Credit-Anstalt, der Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, der Österr. Länderbank, der Niederösterr. Escompte-Gesellschaft, der Union-Bank, der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, der Allgemeinen Depositen-Bank, der Bank & Wechselstuben-Aktien-Gesellschaft „Merkur“, der Allgemeinen Verkehrsbank, der Wiener Lombard- und Escompte-Bank und der Zentralbank der deutschen Sparkassen eingelöst. Die Verpflichtung zur einlösung der Zinsscheine verjährt nach drei, zur Einlösung der Schatzscheine nach dreißig Jahren vom Fälligkeitstage (§§ 1478 u. 1480 a.b. G.B.). Von den Schatzscheinen und deren Zinsscheinen sind nach dem Gesetze vom 25. März 1992, R.G.Bl. Nr. 70, keine Stempel- und unmittelbaren Gebühren zu entrichten. Die Schatzscheine genießen die Mündelsicherheit; sie können somit zur fruchtbringenden Anlegung von Kapitalien der Stiftungen, der unter öffentlicher Aufsicht stehenden Anstalten, des Postsparkassenamtes, dann von Pupilar-, Fideikommiß- und Depositengeldern und zum Börsenkurse – jedoch nicht über dem Nennwerte – zu Dienst- und Geschäftsauktionen verwendet werden. Dieser Schatzschein ist mit vier Halbjahreszinsscheinen zur Zinsenbehebung versehen. Wien, am 1. August 1919, Der Bürgermeister [Unterschrift unleserlich]. Vizebürgermeister: [Unterschrift unleserlich]. Stadtrat: [Unterschrift unleserlich].
Objektname: Aktie
LK197/52
03.10.1923
- Niederösterreichischer Bauverein
Interimsschein, 25 Aktien, Lagerhaus- und Speditions-Aktiengesellschaft Wiener-Neustadt 5.000 Kronen
Objektname: Aktie
LK197/105
28.09.1922
- Lagerhaus- und Speditions-Aktiengesellschaft Wiener-Neustadt
Objektname: Aktie
LK197/165
15.04.1919
- Oesterreichisch-Alpine Montangesellschaft
- Niederösterreichische Escomptegesellschaft
Objektname: Anleihe
LK197/77
23.06.1908
- Stadt Wien
Objektname: Notgeld
LK197/381a
15.11.1918
- Stadtgemeinde Wiener Neustadt
Objektname: Notgeld
LK197/381b
15.11.1918
- Stadtgemeinde Wiener Neustadt
Objektname: Anleihe
LK197/117
30.03.1922
- Stadt Waidhofen an der Ybbs

