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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/301748/full</value></field><field label="PrimaryMediaCaption" name="primaryMediaCaption"><value>CC BY-NC 4.0</value></field><field label="Titel" name="title"><value>Hinrichtung Magnatenverschwörung Wr. Neustadt</value></field><field label="Datierung" name="displayDate"><value>1671</value></field><field name="people" label="Künstler"><value role="Künstler/in">Cornelius Meyssens</value></field><field label="Maße" name="dimensions"><value>18,8 × 27 cm</value></field><field label="Inventarnummer" name="invno"><value>RG-2043</value></field><field label="Onview" name="onview"><value>0</value></field><field label="Beschreibung" name="description"><value>Die Magnatenverschwörung war ein Bündnis ungarischer Hochadeliger gegen den Kaiser Leopold I., das 1670 aufgedeckt wurde. Gemeinsam mit Böhmen war Ungarn 1526 zur Habsburgermonarchie gekommen, konnte jedoch nur zu einem kleinen Teil tatsächlich in Besitz genommen werden, denn durch die türkischen Eroberungen war nur ein schmaler Streifen im Norden und Westen habsburgisch geblieben. Die Geschichte der Beziehungen der ungarischen Könige aus dem Hause Habsburg und ihrer Bevölkerung, repräsentiert durch die ungarische Adelsnation war eine Abfolge von Aufständen. Immer wieder entstanden kleine Revolutionen gegen die Herrschaft der Habsburger, getragen von der Unzufriedenheit mit dem ökonomischen und politischen System. Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts machten sich solche revolutionäre Unruhen besonders intensiv bemerkbar. Auslöser war der mit dem Osmanischen Reich geschlossene Friedensvertrag von Vasvar (Eisenburg) 1664, der nach Ansicht des Wiener Hofes vorteilhaft war, da er auf zwanzig Jahr Frieden versprach. Aus Sicht des ungarischen Adels hatte er jedoch eine bestürzende Schockwirkung, da die Vertreibung der Osmanen aus Ungarn auf eine ferne unbestimmte Zukunft verschoben wurde. Deshalb verbündeten sich die obersten Würdenträger der Stände, um ein selbständiges Ungarn zu schaffen und sich dem Kaiser zu widersetzen. Die Verschwörer wurden 1670 verhaftet und 1671 zum Tod verurteilt und hingerichtet. Die hingerichteten Magnaten bzw. Hochadeligen waren unter anderem Peter Graf Zrinyi, Franz Christoph Frangipani  und Franz Graf Nádasdy sowie der steirische Graf Tattenbach. Die Ermordung der Adeligen befeuert in Ungarn weitere Aufstände (Kuruzenaufstände) und die Unzufriedenheit gegenüber der habsburgischen Herrschaft.</value></field><field label="Bereich" name="classification"><value>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</value></field><field label="ClassificationId" name="classificationId"><value>11732</value></field><field label="Ab dem Jahr" name="beginDate"><value>1671</value></field><field label="Bis" name="endDate"><value>1671</value></field><field label="Id" name="id"><value>6843808</value></field><field label="SourceId" name="sourceId"><value>150475</value></field><field label="Objektname" name="name"><value>Kupferstich</value></field><field label="Provenienz" name="provenance"><value>Wiener Neustadt</value></field><field label="Signatur" name="signed"><value>Cornelius Meyssens
</value></field><field name="isShownAt"><value>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/150475/hinrichtung-magnatenverschworung-wr-neustadt</value></field><field name="license"><value>https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/</value></field></object>