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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/247579/full</value></field><field label="PrimaryMediaCaption" name="primaryMediaCaption"><value>© Künstler*in / Landessammlungen Niederösterreich, Foto: Christoph Fuchs</value></field><field label="Titel" name="title"><value>Illusion or Fiction #1</value></field><field label="Datierung" name="displayDate"><value>2013</value></field><field name="people" label="Künstler"><value role="Künstler/in">Clemens Wolf</value></field><field label="Maße" name="dimensions"><value>200 × 149,9 × 4,8 cm</value></field><field label="Material/Technik" name="medium"><value>Öl auf Leinwand</value></field><field label="Creditline" name="creditline"><value>Ankauf erfolgte aus Mitteln der Galerienförderung</value></field><field label="Inventarnummer" name="invno"><value>KS-28292</value></field><field label="Onview" name="onview"><value>1</value></field><field label="Beschreibung" name="description"><value>Egal ob Schablonenmalerei, Stahl- und Maschendrahtobjekt, analoge Schwarz-Weiß-Landschaftsfotografie oder Fallschirmobjekt: Die Umsetzung ist selbstbewusst und klar, die Formensprache präzise und ohne Beiwerk. Clemens Wolf ist ein Künstler, für den die unmittelbare handwerkliche Arbeit, das sich Abarbeiten am Material, noch von großer Bedeutung ist. Er beherrscht die von ihm verwendeten Werkstoffe mit großer Bravour, ja er spielt mit ihnen: Das billige Packpapier wird zum großflächig eingesetzten Hilfsmittel, der bearbeitete Stahl zum leichten Ornament, der alte Maschendrahtzaun zum abstrakt-geometrischen Tafelbild, der ausgemusterte Fallschirm zum skulpturalen Malereiobjekt. Wolf ist ein präziser malerischer Erkunder des urbanen Raums. Auf der Suche nach verlassenen, verwilderten Orten, leerstehenden Industrieanlagen und abbruchreifen Ruinen, aber auch nach Baustellen mit Zäunen und Absperrungen fasziniert ihn die Aura des Zerfalls. Er transformiert das Gesehene in eine individuelle Formensprache, wobei der Kunstgriff darin besteht, das Potenzial der Schablone, die er aus seiner Zeit als Street-Art-Künstler kennt, von der Mauer weg in „traditionelle“ Kunstmedien – insbesondere in die Leinwandmalerei – zu überführen. In der Arbeit Illusion or Fiction #1 nutzt Wolf zwar noch die Schablone (die er auf die Leinwand legt und mit Farbe besprüht), gleichzeitig verschleiert er sie als Gestaltungsmedium aber auch, indem er die Oberfläche noch weiter malerisch bearbeitet und dabei mit theatralischen Effekten der Lichtführung spielt. „Die Schablone wird als ein gestalterischer Inhalt ästhetisiert und dient nicht mehr nur als Werkzeug“ (1), so der Künstler.  Malerei ist für Wolf Licht und Raum, das klassische Tafelbild stellt für ihn eine unbefriedigende Möglichkeit des künstlerischen Ausdrucks dar. Seine Arbeit ist ein Experimentieren mit neuen Facetten der Malerei, mit gestalterischen Arbeitsprozessen und kompositorischen Fragestellungen. 
Günther Oberhollenzer 

(1) Clemens Wolf in einem Gespräch mit dem Autor, 3. März 2022.
</value></field><field label="Bereich" name="classification"><value>Kunst – Malerei</value></field><field label="ClassificationId" name="classificationId"><value>11730</value></field><field label="Ab dem Jahr" name="beginDate"><value>2013</value></field><field label="Bis" name="endDate"><value>2013</value></field><field label="Id" name="id"><value>6887704</value></field><field label="SourceId" name="sourceId"><value>1333906</value></field><field label="Provenienz" name="provenance"><value>Ankauf erfolgte aus Mitteln der Galerienförderung</value></field><field label="Signatur" name="signed"><value>RS sign., bet., bez., dat.: "Cl. Wolf / illusion or fiction / 100 x 150 cm / Öl auf Leinwand / 2013"</value></field><field name="isShownAt"><value>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1333906/illusion-or-fiction-1</value></field><field name="license"><value>https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/</value></field></object>