{"object":[{"sourceId":{"label":"SourceId","value":"1303503"},"endDate":{"label":"Bis","value":"1975"},"primaryMediaCaption":{"label":"PrimaryMediaCaption","value":"© Künstler*in / Landessammlungen Niederösterreich"},"invno":{"label":"Inventarnummer","value":"KS-27071"},"description":{"label":"Beschreibung","value":"Paul Rotterdam, eigentlich Werner Paul Zwietnig-Rotterdam, der nicht nur Kunstschaffender, sondern vor allem Theoretiker und Philosoph ist, hat seine künstlerischen Werke eng mit dem Begriff der \u201eSubstanz\u201c verbunden, einem der Grundbegriffe von Metaphysik und Philosophie. \u201eSubstanz\u201c ist das, woraus etwas besteht, und es sind vielfältige Diskurse, die dieser Begriff durch die Jahrhunderte an Philosophiegeschichte erfahren hat. Der in Österreich geborene Rotterdam, der von 1960 bis 1966 Philosophie studierte und nur kurz die Wiener Akademien frequentierte, hat bereits in seiner Dissertation über visuelle Theorien die Verbindung zwischen Philosophie und Kunst forciert. 1968 war er an die Harvard University berufen worden, um fortan dort zu lehren und in den USA zu leben. Dem Abstrakten und Ungegenständlichen verpflichtet, grenzt er sich mit seinem theoretisch fundierten Werk aber deutlich von Richtungen oder Stilen ab. Seine Bilder tragen mit Substance die Philosophie im Titel und sind fortlaufend nummeriert, wie hier \u2013 in einer Arbeit aus dem Jahr 1975 \u2013 mit 248A. Das dunkle Bild wirkt hermetisch abgeschlossen, weist kaum Mikrostrukturen auf und betont Horizontale und Vertikale in den Bildebenen, aus denen es besteht. Es scheint ein Allgemeines im Konkreten herauszubilden zu wollen und hat alles, was das Bild auf den Weg gebracht hat, ausgeklammert. Denn Prozesshaftes oder Gestisches ist Rotterdams Malerei dieser Jahre fremd, die keinen Kontext oder Spiegelungen von außen sucht. Die Diskurse finden entlang der Auseinandersetzung mit dem Begriff der \u201eSubstanz\u201c im Inneren, im Geviert des Bildes, statt und operieren mit dem Realen der Malerei. Durch die versetzten Ebenen und durch die monochrome Farbgebung wirkt das Bild objekthaft und weckt Assoziationen zu einer Tür mit Griff, jedoch geht es dem Künstler um Malerei, die die Grenzen zum Substantiellen und Skulpturalen auslotet. \r\nSusanne Neuburger"},"signed":{"label":"Signatur","value":"RS re. oben bet., dat., sign.: \"Substance 246, 1975 / Paul Zwietnig-Rotterdam\""},"medium":{"label":"Material/Technik","value":"Acryl auf Leinwand"},"onview":{"label":"Onview","value":"1"},"title":{"label":"Titel","value":"A Substance 248A"},"classification":{"label":"Bereich","value":"Kunst \u2013 Malerei"},"people":{"label":"Künstler","value":[{"role":"Künstler/in","content":"Paul Rotterdam"}]},"classificationId":{"label":"ClassificationId","value":"11730"},"beginDate":{"label":"Ab dem Jahr","value":"1975"},"license":{"value":"https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/"},"primaryMedia":{"label":"PrimaryMedia","value":"/internal/media/dispatcher/291126/full"},"isShownAt":{"value":"https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1303503/a-substance-248a"},"displayDate":{"label":"Datierung","value":"1975"},"id":{"label":"Id","value":"6881227"},"dimensions":{"label":"Maße","value":"219,7 × 140,6 × 6 cm"}}]}