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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><image>/internal/media/dispatcher/212444/full</image><schema:name>Zwischengoldglas</schema:name><schema:dateCreated>4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Glas</schema:artMedium><schema:description>Fragment eines Zwischengoldglases mit neunblättriger, gelber Blume, Inschrift (A I .) und Zierband mit Rauten in Goldfolie. 
Als Charakteristikum eines Goldglases gilt sein doppelter Boden, der stets aus zwei Scheiben bestand. Hierbei bildete der obere den Innenboden des Gefäßes und wurde mit diesem in einem Vorgang hergestellt. Dagegen bildete die untere »Bodenschicht« eine separate Lage, deren Rand zu einem Standring umgeformt worden ist. Ihre  Oberseite wurde schließlich mit einer Goldfolie beklebt und diese in Ritztechnik und Maltechnik bearbeitet; danach wurde der Standring mit dem Gefäßboden verschmolzen. 

Bezüglich des möglichen Verwendungszweckes ist die vorherrschende Meinung, dass diese Gefäße Geschenke zu privaten Festen waren, wie etwa zu einer Hochzeit. Nach dem Tode des oder der Beschenkten wurden die Gefäße rituell zerbrochen und ihre dekorierten Böden als Grabbeigaben oder zur Identifikation von loculi in Katakomben verwendet. 
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Hausrat</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1301207/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>