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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><image>/internal/media/dispatcher/247963/full</image><schema:name>Der Verbrecher nach der Verurteilung</schema:name><schema:dateCreated>1875</schema:dateCreated><schema:creator>[Julius Geertz]</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Das Genrebild wurde auf der Wiener Weltausstellung zum ersten Mal gezeigt, mit einer Medaille ausgezeichnet und im Jahr 1875 vermehrfacht. Das Bild begründete Geertz Ruf als Genrebilder. 
Die Szene zeigt den Schluss einer Gerichtsverhandlung, in welcher der Richter den Angeklagten gerade schuldig sprach und den Saal verlässt, während man den Schuldigen die Ketten anlegt, um ihn zum Kerker zu führen. 
Das Bild zeigt die verschiedenen Gemütsbewegungen nach einer Verurteilung auf. Das Publikum wartet noch am Ausgang und äußert seine Empfindungen auf mannigfache Weise, wie eine Frau, die in Anteilnahme die Hände zusammenschlägt. Die übrigen Personen haben aber für den Verurteilten kein Mitgefühl.
Die Angehörigen des Täters aber sind in tiefer Trauer. Der Richter selbst wirft noch einen teilnahmslosen Blick auf den Verurteilten, bevor er zu seinen Kollegen vor der Türe geht. 
Der Holzschnitt wurde nach einer Photographie der Photographischen Gesellschaft in Berlin angefertigt. Die Zeichnung kam von L. Heitland.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/111985/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>