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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><image>/internal/media/dispatcher/218513/full</image><schema:name>Grabstele des Sklaven Florus</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein besitzt einen Giebel mit Akroteren. In einer halbrunden Nische ist das Porträt des Verstorbenen dargestellt. Der junge Mann trägt kurz geschnittenes Haar. Über der Tunika ist der Mantel mit schematischen Falten angegeben. Unterhalb der Inschrift ist ein Paar Schuhe in Umrisszeichnung mit den Spitzen zueinander dargestellt. Die beiden Schuhe sind entweder ein Handwerkszeichen oder es sind die Schuhe gemeint, die nach griechischem Brauch dem Toten für die Reise ins Jenseits mitgegeben wurden. Ein großer Teil des linken Inschriftfeldes ist ausgebrochen. Das Grabgedicht ist in griechischer Sprache verfasst.

Florus P(ublii) Vedi(i) / P(ublii) f(ilii) Fab(ia tribu) Germa/ni ser(vus) an(norum) XXVI / [h(ic)] s(itus) e(st) / [domi]nus ob meritis / [eius] fecit / + griechisches Grabgedicht
»Florus, Sklave des Publius Vedius Germanus, Sohn des Publius, eingetragen in der Tribus Fabia, 26 Jahre alt, liegt hier begraben. Sein Herr hat wegen seiner Verdienste dieses Grabmal errichtet. Nicht Heirat, nicht Hochzeit, nicht Brautbett habe ich gesehen. Ich liege neben der Straße beim Grabstein gebettet. Sei gegrüßt Florus! Sei gegrüßt auch du, Fremdling, wer immer du bist.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051720/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>