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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><image>/internal/media/dispatcher/299579/full</image><schema:name>Friedrich Freiherr von Trenck im Kerker in Ketten</schema:name><schema:dateCreated>1788</schema:dateCreated><schema:creator>[Friedrich Freiherr von der Trenck]</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Der Kupferstich stammt aus dem Buch "Frédéric Baron de TRENCK" (1788).
Friedrich von der Trenck war der Sohn des preußischen Generals der Kavallerie Christoph Ehrenreich und Vetter des österreichischen Pandurenobersten Franz Freiherr von Trenck. Im 1742 wandte sich Trenck der militärischen Laufbahn als Offizier bei König Friedrich II. von Preußen zu und gewann dessen Vertrauen. Im 1743 hatte Trenck angeblich der Vermählungsfeierlichkeiten der Schwester des Königs von Schweden die Aufmerksamkeit einer hohen Dame, vermutlich der Prinzessin Amalie, Schwester Friedrich II., auf sich gelenkt, was der König argwöhnisch mitbekam und Folgen für Friedrich von Trenck hatte. Friedrich II ließ Trenck unter einem Vorwand nach der Schlach bei Soor festnehmen und in die Festung Glatz bringen. Mehrere Fluchtversuche verschlimmerten seinen Aufenthalt nur bis er 1746 entkam und nach Wien floh und war zwischenzeitlich Offizier im russischen Dienst. 1749 wurde er Universalerbe seines Vetters Franz Freiherr von Trenck und 1754 befand er sich in Danzig, um das Erbe seiner Mutter zu regeln, wo er verhaftet und in das Gefängnis nach Magdeburg gebracht wurde, wo er über 10 Jahre verbrachte und erst nach dem Siebenjährigen Krieg auf Ansuchen von Maria Theresia freikam. Nach Aufenthalten in verschiedenen Ländern, ging er in der zweiten Hälfte des Jahres 1791 nach Paris und lebte dort als Schriftsteller. Er wurde jedoch von den damaligen französischen Machthabern verdächtig, verhaftet und angeklagt, ein Agent fremder Mächte zu sein und an einer Verschwörung zur Wiederherstellung des Königtums teilgenommen zu haben. In Gemeinschaft mit 29 anderen Angeklagten wurde Trenck zum Tode verurteilt und am 25. Juli 1794 zu Paris durch die Guillotine hingerichtet.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/105077/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>