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<object xmlns:xs="//www.w3.org/2001/XMLSchema"><field label="PrimaryMedia" name="primaryMedia"><value>/internal/media/dispatcher/293984/full</value></field><field label="PrimaryMediaCaption" name="primaryMediaCaption"><value>CC BY-NC 4.0</value></field><field label="Titel" name="title"><value>Mordtat und Hinrichtung von Franz von Zahlheim</value></field><field label="Datierung" name="displayDate"><value>1786</value></field><field name="people" label="Künstler"><value role="Dargestellte Person">Franz von Zahlheim</value></field><field label="Maße" name="dimensions"><value>16,9 × 26 cm</value></field><field label="Material/Technik" name="medium"><value>Papier</value></field><field label="Inventarnummer" name="invno"><value>RG-306</value></field><field label="Onview" name="onview"><value>0</value></field><field label="Beschreibung" name="description"><value>Bildliche Darstellung der Mordtat und der Hinrichtung von Franz Zahlheim durch das Rad auf dem Rabenstein zu Wien. 
Am 10. März 1786 wurde mit dem 33-jährigen Franz de Paula Zaglauer von Zahlheim am Wiener Rabenstein der letzte Mörder durch das Rad gerichtet. Mit seinem Einkommen als städtischer Magistratsbeamter hatte Zahlheim auch seine Eltern erhalten müssen. Der letzte Ausweg aus einer erdrückenden Schuldenlast schien ihm eine Heirat mit der ehemaligen Kammerzofe Josefa Ambrok, 50 Jahre alt, die über ansehnliche Ersparnisse verfügte. Da sie ihm trotz des Eheversprechens keine finanzielle Unterstützung gewährte, ermorderte er sie und raubte aus ihrer Wohnung Gegenstände im Wert von 1700 Gulden. 
Die Hinrichtung Zahlheims war die letzte Hinrichtung mit dem Rade in Wien. Die Darstellung der Hinrichtung auf dem Rabenstein lässt erkennen, wie diese erfolgte. Der Deliquent liegt am Boden, Hände und Füße in Form des Andreaskreuzes am Erdboden befestigt und zwar so, dass unterlegte Arm- und Beinknochen hohlliegen. Der Henker zerschmettert mit dem Rad die Knochen des Deliquenten. Bei der milderen Form dieser Hinrichtungsart, dem Rädern von oben nach unten, wurde schon durch den ersten Streich, der gegen den Hals geführt wurde, der Deliquent getötet. Bei der schärferen Form von unten nach aufwärts führte erst der letzte, den Hals treffende Schlag dessen Tod herbei. 

</value></field><field label="Bereich" name="classification"><value>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</value></field><field label="ClassificationId" name="classificationId"><value>11732</value></field><field label="Ab dem Jahr" name="beginDate"><value>1786</value></field><field label="Bis" name="endDate"><value>1786</value></field><field label="Id" name="id"><value>6842883</value></field><field label="SourceId" name="sourceId"><value>102950</value></field><field label="Objektname" name="name"><value>Kupferstich</value></field><field label="Provenienz" name="provenance"><value>Rabenstein</value></field><field name="isShownAt"><value>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102950/mordtat-und-hinrichtung-von-franz-von-zahlheim</value></field><field name="license"><value>https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/</value></field></object>