<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191234/full</schema:image><schema:name>Schandmaske</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:description>Augen rosettenartig ausgeschnitten.

</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102603/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191236/full</schema:image><schema:name>Teufelsfratze</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:description>doppelte, abstehenden Seitenteile als "Ohren; Mundschlitz von "Ohr" zu "Ohr" laufend, Bügel über Kopf
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102604/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191286/full</schema:image><schema:name>Halseisen für einen Pranger</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1249279/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/324520/full</schema:image><schema:name>Der Mörder Johann Macon in Fesseln und bei der Tat
</schema:name><schema:dateCreated>1815</schema:dateCreated><schema:creator>Ferdinand Freiherr von Lütgendorff-Leinburg, Johann Macon</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Johann Macon (1788-1815) war der Sohn eines preußisch-polnischen Soldaten. Im Jahr 1815 ermordete er in Grosskuchl bei Prag nach einem Streit eine Gastwirtsfamilie und würde dafür im selben Jahr hingerichtet.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102672/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/174585/full</schema:image><schema:name>Prügelbank</schema:name><schema:dateCreated>16.-17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz, Eisen</schema:artMedium><schema:description>Prügelstrafen kamen sowohl bei Verurteilungen wegen Verbrechen als auch bei Übertretungen zur Anwendung. Außerdem dienten die "Stock-, Karbatsch- und Ruthenstreiche" dazu, Freiheitsstrafen zu verschärfen. Bis 1848 praktizierte man Prügelstrafen, ehe sie kurzfristig abgeschafft, bald aber wieder eingeführt wurden. 1867 verschwanden sie endgültig aus dem Strafkatalog.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102674/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/174597/full</schema:image><schema:name>Tractatiio juridica, de usu &amp; abusu Torturae, vulgo: Vom Gebrauch und Mißbrauch der peinlichen Frage.</schema:name><schema:dateCreated>1726</schema:dateCreated><schema:creator>Henricus de Boden</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Dokumentation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1213143/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/290021/full</schema:image><schema:name>Richtschwert</schema:name><schema:dateCreated>17.Jhdt.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Stahl, Eisendraht</schema:artMedium><schema:description>Hiebschwert mit Stahlklinge mit navetteförmigem Querschnitt und Blutrinne.
Hilze aus Holz, geschwellt, mit teils kordiertem, teils geknüpftem Eisendraht umwickelt
Klinge mit reicher Frühbarockätzung. Knauf und Parierstange aus Eisen, Knauf mit prismisch gestalteter Oberfläche, Parierstange profiliert, mit oktogonalen Knäufen abgeschlossen. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102815/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/184809/full</schema:image><schema:name>Der Bauernaufstand in Niederösterreich
</schema:name><schema:dateCreated>1597</schema:dateCreated><schema:artMedium>kolorierter Holzschnitt</schema:artMedium><schema:description>Der Bauernaufstand 1596/97 in Niederösterreich brach vor allem im "Viertel ober dem Manhartsberg" und im "Viertel ober dem Wienerwald" aus. Dem Bauernaufstand ging der Aufstand im Herzogtum „Österreich ob der Enns“ (1594-1597) zuvor. Der Auslöser war 1596 in der Stadt Steyr, wo die Musterung „des zehnten Mannes“ verweigert wurde und Hinrichtungen folgten. Daraufhin brach ein Aufstand aus, der in das heutige Niederösterreich übergriff, wo es um die Rechte der bäuerlichen Bevölkerung nicht besser stand. Die Auflehnungen wurde mit äußerster Grausamkeit von den kaiserlichen Truppen und seinem Söldnerherrn niedergeschlagen, wie die Abbildung zeigt. Neben Hinrichtungen wurde auch „Verstümmelungs-“ und „Schandstrafen“ durchgeführt, wobei die Bestrafungen in den Orten vollzogen wurden, wo die Aufständischen lebten. Der Holzschnitt dokumentiert diese Bestrafungen und Grausamkeiten gegen die bäuerlichen Aufständischen und wurde zur Abschreckung der Bevölkerung erstellt.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/105070/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/13410/full</schema:image><schema:name>Gerichtszeichen in Form eines Doppeladlers</schema:name><schema:dateCreated>18.-19. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, gefasst, vergoldet</schema:artMedium><schema:description>Im 14. Jahrhundert wurde Mannersdorf am Leithagebirge Teil der Herrschaft Scharfeneck und gehörte somit zu Ungarn. Unter Kaiser Maximilian wieder in den Verwaltungsbereich des Landes Österreich unter der Enns eingegliedert, blieb die Herrschaft bis 1694 in kaiserlichem Besitz. 
Alle mit Recht, Rechtssprechung und Vollzug verbundenen Handlungen, Gerätschaften und Gebäude waren in der Vergangenheit von Symbolik bestimmt. Zeichen markierten die Orte, an denen Recht verkündet und gesprochen wurde. Der Adler goldfarbig, in den roten Fängen das Schwert, links ein Zepter haltend; in der Mitte ein Wappen. Das Wappen zeigt einen aufspringenden gekrönten Löwen, rechts drei kleine, nur sehr roh bemalte, daher nicht identifizierbare Tiere.

</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102569/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9666/full</schema:image><schema:name>Stadtrichtertafel des Stadtrichters Michael Feich</schema:name><schema:dateCreated>1669</schema:dateCreated><schema:creator>Michael Feich</schema:creator><schema:artMedium>Öl/Leinen</schema:artMedium><schema:description>Wappendarstellung: eine Dogge aufspringend, auf den Hinterbeinen stehend, mit breitem, rotem Halsband. In der Helmzier die gleiche Darstellung. Unterhalb auf weiß gemalten Bande eine Inschrift. Über den Enden des Spruchbandes je eine rote Tulpe.
Stadtrichter werden zunächst vom Stadt- oder vom Landesherrn ernannt. Dank ihres Reichtums können einige Städte ihre Autonomie gegenüber dem Stadtherrn ausbauen: Der Stadtrichter ist dann Mitglied der städtischen Selbstverwaltung, eines aus zwölf Bürgern bestehenden Stadtrates. Von diesem wird er auch ernannt. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102570/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/13409/full</schema:image><schema:name>Gemeindekasse</schema:name><schema:dateCreated>1679</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen</schema:artMedium><schema:description>Die als Gemeindekasse titulierte "Regimentskasse" diente zur Aufbewahrung von Dokumenten und Geld der Herrschaft Stetteldorf. 
Die Kasse besteht aus Eisenblech mit Bandbeschlägen, frontale Rosettenverzierung mit Schlüsselbild-Attrappe, zwei Riegel für Vorhängeschlösser und  seitlich umlegbaren Tragegriffe. Kasse verziert mit Blumen in bäuerlicher Bemalung und auf der Rückwand die Jahreszahl.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102559/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9330/full</schema:image><schema:name>Marktgerechtigkeitszeichen</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz, gefasst</schema:artMedium><schema:description>Das Zeichen der Marktgerechtigkeit, eigentlich des Marktfriedens, die Hand mit dem Schwert wurde an Markttagen an der Marktsäule oder am Rathaus ausgesteckt.
Zuvor war die Freiung noch Zeichen für die Blutgerichtsbarkeit. Erst in späterer Zeit markierte sie einen privilegierten Jahrmarkt, der mit Vorrechten ausgestattet war: etwas erweitertem Rechtsfrieden, erhöhtem strafrechtlichen Schutz oder wirtschaftlichen Privilegien. Jeweils vor Beginn des Marktes wurde die Freiung bei einer feierlichen Zeremonie ausgesteckt. 
Arm mit Schwert, aus Holz geschnitzt. Klinge später ergänzt; Arm mit einer Rüstung bekleidet.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102567/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191112/full</schema:image><schema:name>Richterstab</schema:name><schema:dateCreated>16.-17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen geschmiedet, verziert in Einhautechnik, Holzstab, montiert oder verklebt</schema:artMedium><schema:description>S-förmige Parierstange, mit einfacher Linienornamentierung und eiserner Knauf.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102573/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9671/full</schema:image><schema:name>Marktrichterstab</schema:name><schema:dateCreated>1746-1762</schema:dateCreated><schema:creator>Abt Thomas Pauer</schema:creator><schema:artMedium>Holz geschnitzt, gefasst, vergoldet</schema:artMedium><schema:description>Das Szepter in sorgfältiger Schnitzerei in barocker Ornamentik geziert, trägt oberhalb des Griffes das Wappen des Abtes Thomas Pauer von Melk. Am oberen Ende eine Schwurhand. Die Ornamentik gold, der Grund dunkelgrün.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102574/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9675/full</schema:image><schema:name>Beisitzerstab</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz, grün und gelb gefasst</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102576/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191114/full</schema:image><schema:name>Richterstab</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holzstab, getriebene und punzierte Bleche aus Kupferlegierung</schema:artMedium><schema:description>Langer Stab mit 2 Lederschlaufen.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102577/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232691/full</schema:image><schema:name>Geleitschild</schema:name><schema:dateCreated>1762</schema:dateCreated><schema:artMedium>Messingblech getrieben</schema:artMedium><schema:description>Bischöfliches Wappen in barocker Umrahmung. Auf der Bischofsmütze die Jahreszahl 1762 und das Wappen. Die Unsicherheit auf den Straßen nötigte zu Schutzmaßnahmen der Landesherren für die Reisenden. Diese bestanden entweder in dem sogenannten toten Geleite (geschriebene Schutzbriefe) oder in der Beistellung von Begleitpersonen, deren amtlicher Charakter durch kleine Schilder, die an ihrer Kleidung befestigt waren, zum Ausdruck kam.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102578/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293961/full</schema:image><schema:name>"Wiener Szenen und Volksbeschäftigungen", Blatt 15: "Une Garde de Police de Vienne, un Allumeur des Lampes, et une fruitiere. / Eine Sicherheits-Wache, ein Lampenanzünder, und eine Obst-Verkäuferinn."</schema:name><schema:dateCreated>1804-1812</schema:dateCreated><schema:creator>Georg Emanuel Opitz, Joseph Eder, Kilian Ponheimer</schema:creator><schema:artMedium>Papier, Aquatina koloriert</schema:artMedium><schema:description>
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102582/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232694/full</schema:image><schema:name>Fangeisen der Schergen</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, Holz</schema:artMedium><schema:description>Schon in Handschriften des "Sachsenspiegels" ist dieses Gerät illustriert, mit dem Gerichtsdiener die Häftlinge führen konnten. Es bestand aus einem Eisenring, der um den Hals gelegt wurde. Ein daran angebrachter langer Stock hielt den Übeltäter auf sichere Distanz. 
In der Rundung für den Hals sechs nach einwärts gekehrte Stacheln. Durch entsprechend angebrachte Federn wird erreicht, dass der Delinquent in die Halsöffnung hinein, aber nicht mehr hinaus kann. Der lange Stiel hat den Zweck, den Gefangenen beim Transport in entsprechender Entfernung vom Schergen zu halten.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102583/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191221/full</schema:image><schema:name>Fangeisen der Schergen</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen/Stahl, geschmiedet, graviert, Holz</schema:artMedium><schema:description>Schon in Handschriften des "Sachsenspiegels" ist dieses Gerät illustriert, mit dem Gerichtsdiener die Häftlinge führen konnten. Es bestand aus einem Eisenring, der um den Hals gelegt wurde. Ein daran angebrachter langer Stock hielt den Übeltäter auf sichere Distanz. Manche erhaltene Exemplare sind innen zusätzlich mit eisernen Dornen besetzt, um den Übeltäter ruhig zu halten. 
Fangeisen mit einfacher Gravierung, ohne Stacheln, auf einer Seite ein Fanghaken, Schaft weiß und schwarz gestrichen.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102584/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191118/full</schema:image><schema:name>Straf-Schandmantel in Form eines Kegelstumpfes</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz, Schmiedeeisen</schema:artMedium><schema:description>Der Schandmantel in Form eines Kegelstumpfes, der oben durch ein Brett verschlossen ist und ein rundes Loch zum Durchstecken des Halses hat. Der Schandmantel wird durch 1,5 cm dicke fassdaubenartige Eisenbänder zusammengehalten. Er besteht aus zwei gleichen Hälften, die rückwärts durch zwei Scharnierbänder verbunden sind. Der Mantel zeigt noch an verschiedenen Stellen Reste von Bemalung, die ihn als bauschigern Mantel mit Kapuze und gelber Verbrämung erscheinen ließen. Auch Schnüre mit Quaste bei der Kapuze sind erkennbar. 
Der Schandmantel war eine Ehrenstrafe für eitle Frauen. Oben wurde der Kopf durch ein Loch gesteckt und durch ein Brett verschlossen.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102586/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191227/full</schema:image><schema:name>Schandkopf</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschwärzt</schema:artMedium><schema:description>Die geschlossene Maske besteht aus zwei Teilen, welche am Scheitel mit Scharnieren zusammenhängen. Rechts und links am Hals je eine Arbe, daran zwei dreieckige Schlösser. Der vordere Teil des Maske stellt ein Menschenantlitz dar.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102587/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/324514/full</schema:image><schema:name>Marcus Atilius Regulus wird von den Karthagern zur grausaumsten Todesstrafe verdammt.</schema:name><schema:dateCreated>1797</schema:dateCreated><schema:creator>Joseph Rudolf Zappe, Claude-François-Xavier Millot, Marcus Atilius Regulus, M. Bauer</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Abbildung der Todesstrafe des Marcus Atilius Regulus, die der Folter durch die Eiserne Jungfrau ähnelt; aus "Gemälde aus der römischen Geschichte: nach Millots Plane dargestellt von Professor Zappe. mit 48 Kupferstichen."</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1432254/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/164684/full</schema:image><schema:name>Bagstein mit Ring</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Stein, Schmiedeeisen / Schmiedearbeit, Steinmetz</schema:artMedium><schema:description>Bagstein mit Eisenring zum Tragen und auch zum Befestigen derselben Person am Pranger. Zur Ehrenstrafe des Steintragens als Teil der niederen Gerichtsbarkeit wurden hauptsächlich Frauen verurteilt. Die Verurteilte musste den Bagstein eine bestimme Strecke des Weges tragen, wobei manchmal auch ein Pfeifer die Frauen begleitete, um die Aufmerksamkeit noch mehr auf bestrafte Person zu lenken. In manchen Weistümern wurde sogar der Weg dafür genau festgelegt. Er verlief beispielsweise vom Pranger zum Haus der Bestraften. Die Strafe wurde hauptsächlich im 17. Jahrhundert angewendet und im 18. Jahrhundert durch die Strafe der Fiedel ersetzt.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102593/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/13435/full</schema:image><schema:name>Das letzte Bäckerschupfen in der Rossau</schema:name><schema:dateCreated>1773</schema:dateCreated><schema:creator>H. Sommer</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Bäckerschupfen war eine Ehrenstrafe für Vergehen gegen die Qualität oder das Gewicht der hergestellten Backwaren. Der straffällige Bäcker wurde in eine Art Holzkäfig, später in einen Korb gesetzt und mithilfe einer hebelartigen Vorrichtung mehrere Male unter Wasser getaucht. Bis 1624 wurde die Strafe auf dem Neuen Markt beim Pranger, danach an der Donau vollzogen. In Wien war das Bäckerschupfen bis zum Jahr 1773 als Strafe aufrecht. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102598/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191229/full</schema:image><schema:name>Schandmaske mit Federaufsatz</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet; Vogelfedern</schema:artMedium><schema:description>An einem Halseisen, welches an der Vorderseite durch ein Schloß verschließbar ist, sind beiderseits gegen die Schultern verlaufend zwei Eisenbänder befestigt. Am Ende derselben zwei Ringe, je zweiteilig mit Scharniere - offenbar zum Festhalten der Arme. An der Rücksteie des Halseisens ist wieder eine Eisenband angeschmiedet, das derart gebogen ist, dass durchlochte Ende etwas über die Vorderseite des Halseisens herausragt. Hier wurde an einem Faden ein essbarer Gegenstand befestigt, der dem Träger der Hungermaske immer vor dem Mund hing, ohne dass er im Stande war, denselben zu erreichen. Die ganze Vorrichtung hatte sicherlich Zweck, möglichst Anreiz zur Verspottung des Trägers der Maske, des Deliquenten zu bieten. 
Es handelt sich hier um eine sehr seltene Form der Schandmaske.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102599/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191230/full</schema:image><schema:name>Schandmaske in Gitter- bzw. Käfigform</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, gewalzt, genietet</schema:artMedium><schema:description>Aus 1 cm breiten Eisenband. Zwei Teile, durch eine Scharniere zusammengehalten. Vordere Hälfte neun, rückwärtige sieben Spangen. Unterhalb des Kinns ein abgebrochenes 2 cm breites Eisenband von 9,5 cm Länge. Dasselbe hat möglicherweise zum Anbringen einer Schandtafel gedient.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102601/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191237/full</schema:image><schema:name>Schandmaske in Form einer Teufelsfratze mit Pfeiferl</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:description>Aus dem Rüssel vier Reihen Löcher.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102605/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191243/full</schema:image><schema:name>Schandmaske
</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:description>Maske mit langer Zunge, Pfeife mit sieben Löchern. Sehr schmale Maskenform, rund ausgeschnittene Augenöffnungen.

</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102606/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191245/full</schema:image><schema:name>Schandmaske</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:description>
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102607/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/192188/full</schema:image><schema:name>Eisenbock zum "Kurzschließen"
</schema:name><schema:dateCreated>1651</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:description>Laut "Constitutio Criminalis Theresiana" durfte man, "übelberufene Bösewichte" nachts in Eisen schließen, um einen Ausbruch zu verhindern. Eisen und Ketten dienten dann mit Inkrafttreten des Josephinischen Strafgesetzes zur Verschärfung der Haftstrafen. Auf der Vorderplatte eingeätzt die Jahreszahl 1651 und barockes Rankenwerk.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102608/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9325/full</schema:image><schema:name>Schandblockfragment</schema:name><schema:dateCreated>18. Jhdt.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz</schema:artMedium><schema:description>Bock zum Einspannen von drei Personen - sieben Löcher zum Durchstecken der Füsse.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102610/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293962/full</schema:image><schema:name>Darstellung verschiedener Leibesstrafen</schema:name><schema:dateCreated>vor 1787</schema:dateCreated><schema:creator>Johann Michael Mettenleiter</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Darstellung einer Frau mit Schandgeige, eines Mannes im Bock sowie eines Verurteilten, an dem die Prügelstrafe vollzogen wird.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102611/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232702/full</schema:image><schema:name>Strafgeige</schema:name><schema:dateCreated>18. Jhdt.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz</schema:artMedium><schema:description>In barocker Form ausgeschnitten.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102612/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9448/full</schema:image><schema:name>Schandfiedel mit 2 Löchern</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz mit Eisenbeschlägen</schema:artMedium><schema:description>Zur Gänze mit einem Eisenbeschlag eingefasst, offenbar um die Widerstandfähigkeit zu erhöhen.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102613/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9326/full</schema:image><schema:name>Schandfiedel mit Darstellung eines stilisierten Doppeladlers</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz</schema:artMedium><schema:description>Die Form der Geige durch die angebrachte Schnecke betont. In roter, schwarzer und grüner Farbe der österreichische Adler und die Buchstaben M. T. (Maria Theresia) aufgemalt.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102614/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9449/full</schema:image><schema:name>Schandfiedel</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen</schema:artMedium><schema:description>Öffnung für Hals und für die beiden Hände. Halsteil mit einer langen Kette versehen, an der ein eiserner Dübel hängt. Wahrscheinlich war die Strafgeige damit an einem Pranger befestigt.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102617/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/192196/full</schema:image><schema:name>Schandfiedel mit 3 Löchern</schema:name><schema:dateCreated>1771</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz (gesägt, geschnitzt gehobelt), Eisenscharnier und -haken</schema:artMedium><schema:description>Eingeschnitten die Jahreszahl 1771.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102621/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/192198/full</schema:image><schema:name>Schandfiedel</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102622/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/192200/full</schema:image><schema:name>Schandfiedel mit 2 Löchern</schema:name><schema:dateCreated>1726</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz</schema:artMedium><schema:description>Eingeschnitte die Jahreszahl 1726, darunter die Buchstaben A und G.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102623/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/164661/full</schema:image><schema:name>Doppelschandfiedel</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz; Eisen</schema:artMedium><schema:description>Mit dem Tragen dieses Instruments wurden zwei Pesonen bestraft, die miteinander in Streit geraten waren - meist Frauen. In die Doppelschandfiedel eingespannt, standen sie einander gegenüber und mussten sich während der Strafdauer ständig in die Augen schauen. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102624/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/174602/full</schema:image><schema:name>Pappenheimer Helm</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschwärzt</schema:artMedium><schema:description>Schandmaske in Form eines Pappenheimer Helms, vernietetes Visier, mit seitwärts angesetzten langen Ohren. Um den Hals greift ein geschmiedeter Bügel, der am Nacken mit einem Vorhängschloss geschlossen werden kann. Dass es sich bei dem vorliegendem Stück nicht um einen umgearbeiteten Kampfhelm handelt, geht aus der Tatsache hervor, dass der Helm aus verhältnismäßig dünnen Eisenblech gehämmert ist, als Kampfhelm also viel zu leicht gewesen wäre, ferner sich das Visier nicht bewegen lässt, sondern vernietet ist. Der Umstand, dass bei dieser Schandmaske die Helmform gewählt wurde, lässt darauf schließen, dass dieselbe in der Militärjustiz Verwendung fand.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102625/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/324515/full</schema:image><schema:name>Züchtlinge in Wien beim Gassenkehren</schema:name><schema:dateCreated>1782</schema:dateCreated><schema:creator>Carl Schütz</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102632/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/324518/full</schema:image><schema:name>Die Zurückkunft aus dem Zuchthaus</schema:name><schema:dateCreated>1782</schema:dateCreated><schema:creator>Johann Hieronymus Löschenkohl</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102633/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/188338/full</schema:image><schema:name>Kaiser Karl VI. über die Verurteilung zur Galeerenstrafe auf genuesischen Schiffen oder zur Arbeit in den ungarischen Bergwerken</schema:name><schema:dateCreated>10.11.1728</schema:dateCreated><schema:creator>Kaiser Karl VI.</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Dokumentation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102636/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/289899/full</schema:image><schema:name>Grazer "Zucht- und Arbeitshaus" für Männer und Frauen</schema:name><schema:dateCreated>1732</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Im Zucht- und Arbeitshäusern wurden zunächst Arme und Arbeitslose untergebracht und versorgt. Zudem dienten sie als "Korrektionsanstalten" für Heimatlose und Bettler.
Die Idee der Arbeitshäuser folgte ebenso dem theologischen Verständnis von Arbeit, das selbige und Produktivität positiv konnotierte. Arbeit galt von nun an als sittlicher Wert. Mit Arbeit wollte man die Insassen auch erziehen. Damit ließen sich, so meinte die Obrigkeit, Armut und ihre Folgen - Kleinkriminalität, unangepasstes Verhalten etc. - tilgen. 1734 wurde das Grazer Zuchthaus in der Murvorstadt am Gries eröffnet, ein für seine Zeit fortschrittlicher Bau mit einem Einzelzellensystem. Der geregelte Anstaltsbetrieb begann erst 1745, zuvor verwendete man den Bau als Lazarett für Kriegsgefangene.  
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102638/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/174603/full</schema:image><schema:name>Doppelhandfessel</schema:name><schema:dateCreated>18.-19. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102649/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/192202/full</schema:image><schema:name>Leibring mit Fesselung an beiden Händen</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen geschmiedet</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102653/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/174605/full</schema:image><schema:name>Leibring</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:description>Mit zwei Handfixierungen mit Dreieckschloss und Fußring an Kette.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102654/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232712/full</schema:image><schema:name>Kundmachung Märzrevolution</schema:name><schema:dateCreated>13.10.1848</schema:dateCreated><schema:creator>Freiherr Johann Talatzko von Gesticticz</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Mit der Märzrevolution (13./14. März 1848) beginnt die Revolution in der Reichs- und Residenzstadt Wien. Sie wurde vom Bürgertum getragen: Ausbruch im Niederösterreichischen Landhaus, erste Todesopfer, Zerstörung von Fabriken, Rücktritt Metternichs, Bildung der Nationalgarde, Gewährung der Pressefreiheit, Zusage einer Parlamentarischen Verfassung.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102667/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/324521/full</schema:image><schema:name>Der Mörder Johann Macon in Fesseln</schema:name><schema:dateCreated>1815</schema:dateCreated><schema:creator>Ferdinand Freiherr von Lütgendorff-Leinburg, Johann Macon</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Johann Macon (1788-1815) war der Sohn eines preußisch-polnischen Soldaten. Im Jahr 1815 ermordete er in Grosskuchl bei Prag nach einem Streit eine Gastwirtsfamilie und wurde dafür im selben Jahr hingerichtet.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1431204/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232715/full</schema:image><schema:name>Geisseln mit Hanfschnüren</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz, Metall</schema:artMedium><schema:description>Geissel mit Hanfschnüren, die in eichelförmige Hölzer endet, welche mit eisernen Spitzen versehen sind. Vierkantiger Stiel, mit Messing beschlagen.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102675/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232717/full</schema:image><schema:name>Geisseln mit Ketten</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz, Eisen, Messing
</schema:artMedium><schema:description>Drei Ketten enden in kleinen vierkantigen Eisenstückchen; runder mit Messing beschlagener Stiel, an einem Ende ein Ring 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102676/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/294166/full</schema:image><schema:name>Der letzte Haslinger</schema:name><schema:dateCreated>1848</schema:dateCreated><schema:creator>Andreas Geiger, Joseph Cajetan</schema:creator><schema:artMedium>Papier, koloriert
</schema:artMedium><schema:description>Beilage zur Wiener Theaterzeitung.
Aus Satyrisches Bild No. 103 aus der Theaterzeitung vom 20.5.1848.

</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102677/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/324522/full</schema:image><schema:name>Porträt Franz  Alois Edler von Zeiler</schema:name><schema:dateCreated>1805</schema:dateCreated><schema:creator>A. Siegel, Carl Herman Pfeiffer, Franz Alois Edler von Zeiler</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102683/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9685/full</schema:image><schema:name>Beinschraube "Spanischer Stiefel"</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten; Holz</schema:artMedium><schema:description>Zwar waren der "Constitutio Criminalis Theresiana" Kupferstiche mit der Darstellung der Beinschraube beigegeben. Sie stellte allerdings keinen eigenen Grad der Tortur da, sondern sollte nur als Ersatz für ein anderes Marterinstrument dienen. Wie viele Rechtsvorgänge fand diese Art der Folter Eingang in die Umgangssprache, und zwar in der Redewendung, "Die Wadln viererichten". Das bedeutet jemanden zur Vernunft zu bringen.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102695/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191247/full</schema:image><schema:name>Mundbirne mit Befestigungsring</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:description>
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102696/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/324523/full</schema:image><schema:name>Darstellung der Folter nach römischem Recht durch gleichzeitige Fesselung des Halses, der Hände und Füße.
</schema:name><schema:dateCreated>16. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Die "Justitia" des römischen Kaisers Julius martert Verklagte auf verschiedene heftige Arten" - Kupferstich entstand in Zusammenhang mit der Tätigkeit des sel. Johannes de Rubies. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102702/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293965/full</schema:image><schema:name>"Vorstellung der eigentlichen Anwendung des Daumenstockes mit den hierzu nöthigen Personen."</schema:name><schema:dateCreated>1769</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Aus "Constitutio Criminalis Theresiana." Fig. I. Seite XXXVI. Darstellung und Erklärung der Peinigungsarten, wie selbe in Wien bei der kaiserlich und königlichen Stadt- und Landesgericht vorgenommen zu werden pflegen. Erster Grad der Folter / nach Wiener Art. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102705/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293967/full</schema:image><schema:name>"Vorstellung der Schnürung mit den hierzu erfoderlichen Personen."</schema:name><schema:dateCreated>1769</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Darstellung aus der "Constitutio Criminalis Theresiana". Fig. II. Tafel XXXVIII. - Zweiter Grad der Folter nach Wiener Art.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102706/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293969/full</schema:image><schema:name>"Vorstellung der bereits in der Luft aufgezogenen Inquisiten"</schema:name><schema:dateCreated>1769</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Darstellung aus der "Constitutio Criminalis Theresiana". Fig. III. Tafel XLV. - Dritter Grad der Folter nach Wiener Art. 
Ein Kapitel des von Maria Theresia erlassenen Strafgesetzbuches widmet sich detalliert der Folter, den Voraussetzungen dafür und ihrer Durchführung. Der Anhang enthält zudem Bilder und Erläuterungen der "Peinigungsarten", wie sie "bey dem kaiserl. königl. Stadt- und Landgericht vorgenommen zu werden pflegen". Damit wollte man nicht eine abartige Schaulust befriedigen. Vielmehr sollten so Übergriffe durch Gerichtspersonal und Scharfrichter verhindert werden. Sieben Jahre später, 1776, wurde die Folter aufgehoben. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102707/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293971/full</schema:image><schema:name>"Vorstellung der eigentlichen Anlegung des Beinschraubens und der hierzu benöthigten Personen."
</schema:name><schema:dateCreated>1769</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Darstellung aus der "Constitutio Criminalis Theresiana". Fig. IV. Tafel XLVIII - Vierter Grad der Folter nach Wiener Art.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102708/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293973/full</schema:image><schema:name>Blockgefängnis in der ehem. Bischöflich Passauischen Burg Greifenstein
</schema:name><schema:dateCreated>1797</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102717/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293975/full</schema:image><schema:name>"Entwurff der eigentlichen Abbildung des auf der Folterleiter angebundenen Inquisiten" 
</schema:name><schema:dateCreated>1769</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Darstellung aus der "Constitutio criminalis Theresiana".  Tafel XXIII.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102718/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293977/full</schema:image><schema:name>Darstellung Anwendung Folterleiter mit Feuer
</schema:name><schema:dateCreated>1769</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Darstellung aus der "Constitutio criminalis Theresiana". Tafel XXIV.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102719/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191121/full</schema:image><schema:name>Daumenschraube</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten</schema:artMedium><schema:description>Mit Abstellvorrichtung</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102720/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191123/full</schema:image><schema:name>Daumenschraube</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten</schema:artMedium><schema:description>Mit Flügelschraube</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102721/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191125/full</schema:image><schema:name>Fingerschraube</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten; Bein, gedrechselt</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102722/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191129/full</schema:image><schema:name>Daumenschraube</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten</schema:artMedium><schema:description>Entspricht der Form der Abbildung in der "Constitutio Criminalis Theresiana"</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102724/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191131/full</schema:image><schema:name>Daumenschraube, sechsgliedrige Kette mit Haken</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten
</schema:artMedium><schema:description>Mit sechsgliedriger Kette mit Haken.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102725/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232764/full</schema:image><schema:name>Daumenschraube</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102727/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191137/full</schema:image><schema:name>Daumenschraube</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten</schema:artMedium><schema:description>Mit Abstellvorrichtung</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102730/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9703/full</schema:image><schema:name>Daumenschraube</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten, gefasst</schema:artMedium><schema:description>sorgfältige Ausführung</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102733/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232774/full</schema:image><schema:name>Kleine Daumenschraube mit Abstellvorrichtung</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Metall</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102783/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191145/full</schema:image><schema:name>Daumenschraube</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten</schema:artMedium><schema:description>Mit Abstellvorrichtung.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102786/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191147/full</schema:image><schema:name>Daumenschraube</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet, geschnitten</schema:artMedium><schema:description>Mit Abstellvorrichtung.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102787/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232784/full</schema:image><schema:name>Kleine Daumenschraube mit Abstellvorrichtung</schema:name><schema:dateCreated>17. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Metall</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102789/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232785/full</schema:image><schema:name>Apparat zum gewaltsamen Öffnen des Mundes</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Metall</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102792/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/192208/full</schema:image><schema:name>Zange zum Ausreißen der Zunge</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet</schema:artMedium><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102793/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9710/full</schema:image><schema:name>Zange zum glühenden Zwicken</schema:name><schema:dateCreated>18. Jhdt</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, geschmiedet; Holz</schema:artMedium><schema:description>Zange, welche glühend gemacht, zum Zwicken des Verurteilten diente, daher der hölzerne Griff.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102794/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/324524/full</schema:image><schema:name>Blick über Wien von der Spinnerin am Kreuz</schema:name><schema:dateCreated>1832</schema:dateCreated><schema:creator>J. Welt, A. Leitner, Franz Xaver Schweickhardt von Sickingen</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Kupferstich aus dem Buch "Darstellung der k.k. Haupt- und Residenzstadt Wien." von Schweickhardt von Sickingen.
Im Vordergrund die Hinrichtungsstätte. An dieser Stelle war bereits im Mittelalter bis ins Jahr 1747 eine Hinrichtungsstätte. In diesem Jahre wurde sie über Verfügung der Kaiserin Maria Theresia nach dem Rabenstein in der Rossau verlegt. 1805 wurde die Spinnerin am Kreuz neuerlichHinrichtungsstätte, als die Exekution nach dem Strafgesetzbuch des Kaisers Franz I. nur mehr durch den Galgen erfolgen durfte. 1868 fand hier die letzte öffentliche Hinrichtung statt.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102799/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/13371/full</schema:image><schema:name>Richtschwert</schema:name><schema:dateCreated>1655</schema:dateCreated><schema:creator>Nicolaus Morr</schema:creator><schema:artMedium>Eisen</schema:artMedium><schema:description>Richtschwert des Scharfrichters Nicolaus Morr. Blatt mit verschiedenen Symbolen wie dem Richtrad und Galgen versehen.
Nikolaus Morr war Scharfrichter in Wr. Neustadt und führte unter anderen die Hinrichtung der Adeligen der Magnatenverschwörung in Wr. Neustadt 1671 durch. Die Enthauptung eines Verschwörers gelang ihm jedoch nicht entsprechend, wofür er zu einer halbjährigen Schanzarbeit in Ketten im Graben in Wien verurteilt und danach des Landes verwiesen wurde.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102808/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293979/full</schema:image><schema:name>Hinrichtung Magnatenverschwörung Péter Zrínyi, Ferenc Nádasdy, Ferenc Fragepán und Franz Bonis</schema:name><schema:dateCreated>1671</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Leopold I., dargestellt als Adler, verteidigt seine Stellung siegreich gegen die beiden Drachen, die das Böse, die Revolutionäre, verkörpern und die im Vierpass die Köpfe der Verschwörer umrahmen. In der unteren Hälfte wird die Szene ihrer Hinrichtung dargestellt, als Warnung für andere Aufständische.
Die Magnatenverschwörung war ein Bündnis ungarischer Hochadeliger gegen den Kaiser Leopold I., das 1670 aufgedeckt wurde. Gemeinsam mit Böhmen war Ungarn 1526 zur Habsburgermonarchie gekommen, konnte jedoch nur zu einem kleinen Teil tatsächlich in Besitz genommen werden, denn durch die türkischen Eroberungen war nur ein schmaler Streifen im Norden und Westen habsburgisch geblieben. Die Geschichte der Beziehungen der ungarischen Könige aus dem Hause Habsburg und ihrer Bevölkerung, repräsentiert durch die ungarische Adelsnation war eine Abfolge von Aufständen. Immer wieder entstanden kleine Revolutionen gegen die Herrschaft der Habsburger, getragen von der Unzufriedenheit mit dem ökonomischen und politischen System. Ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts machten sich solche revolutionäre Unruhen besonders intensiv bemerkbar. Auslöser war der mit dem Osmanischen Reich geschlossene Friedensvertrag von Vasvar (Eisenburg) 1664, der nach Ansicht des Wiener Hofes vorteilhaft war, da er auf zwanzig Jahr Frieden versprach. Aus Sicht des ungarischen Adels hatte er jedoch eine bestürzende Schockwirkung, da die Vertreibung der Osmanen aus Ungarn auf eine ferne unbestimmte Zukunft verschoben wurde. Deshalb verbündeten sich die obersten Würdenträger der Stände, um ein selbständiges Ungarn zu schaffen und sich dem Kaiser zu widersetzen. Die Verschwörer wurden 1670 verhaftet und 1671 zum Tod verurteilt und hingerichtet. Die hingerichteten Magnaten bzw. Hochadeligen waren unter anderem Peter Graf Zrinyi, Franz Christoph Frangipani und Franz Graf Nádasdy sowie der steirische Graf Tattenbach. Die Ermordung der Adeligen befeuert in Ungarn weitere Aufstände (Kuruzenaufstände) und die Unzufriedenheit gegenüber der habsburgischen Herrschaft.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102809/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191150/full</schema:image><schema:name>Roter Richtstuhl zum Köpfen</schema:name><schema:dateCreated>18. Jhdt.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz, mit rotem Anstrich</schema:artMedium><schema:description>In der Regel knieten die Verurteilten bei der Enthauptung, aber auch Vollstreckungen im Sitzen waren möglich. Das Inventar der Herrschaft Scheibbs aus dem Jahr 1825 führt im Bestand einen roten Richtstuhl zum Köpfen. Der hier gezeigte Armensünderstuhl in Form einens Bauernsessels mit einen herzförmigen Ausschnitt, trägt auf der Unterseite den Vermerk: "Den 20.9.1769 ist gerichtet worden die Maria Rissner vulgo Heinz im Walde". Der rote Anstrich symbolisiert die Farbe des Blutes. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102813/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191248/full</schema:image><schema:name>Richtschwert</schema:name><schema:dateCreated>18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Stahl, Kupferlegierung, Vergoldung</schema:artMedium><schema:description>Achtkantige Parierstange mit Barockornamentik gezierter Knauf aus Messing. Klinge geätzt, auf der einen Seite Barockornamentik, darüber ein greifähnlicher Vogel, über demselben ein Richtrad und ferne ein Spruch, der durch wiederholtes Schleifen teilweise unleserlich ist. Darüber eine Hand mit gekrümmten Schwert. Auf der anderen Seite ebenso ein greifähnlicher Vogel, darüber ein Spruch, ein Galgen und wieder ein Spruch. Darüber ein gekrümmtes Schwert. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102816/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/190902/full</schema:image><schema:name>Richtschwert aus dem Besitz der Wiener Scharfrichterfamilie Willenbacher</schema:name><schema:dateCreated>1744</schema:dateCreated><schema:artMedium>runde, gegossene Parierstange aus Messing, Heft mit Original-Leder und Kupferdraht umwickelt
</schema:artMedium><schema:description>Auf der Klinge eine Marke in Form eines Königskopfes, Kupfereinlagen auf beiden Seiten.Auf der Parierstange eingeschlagen '1744', Klinge und Knauf stark beschädigt, Ätzungen nur mehr rudimentär erkennbar, Reste einer Tauschierung aus Kupferlegierung auf einer Seite, Darstellung eines Galgens (Tauschierung), gegenüberliegend ein Rad erkennbar.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102818/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232813/full</schema:image><schema:name>Richtschwert</schema:name><schema:dateCreated>1737</schema:dateCreated><schema:creator>Johann Jacob Beyer</schema:creator><schema:artMedium>Stahl, reich vergoldete Ätzung in Barockornamentik</schema:artMedium><schema:description>Mit Blutrinne im ersten Drittel; am Ort des Schwertes drei Löcher. In solche Löcher wurden Bleikugeln gelegt, deren Gewicht den Schwung beim Hiebe vermehrte. Griffstück mit Haifischhaut überzogen. Der Knauf achtkantig, die Parierstange in vierkantige Knöpfe endend. Die Klinge besitzt eine reich vergoldete Ätzung in Barockerornamentik. 
Ort- und Mundband aus Messing mit ornamentaler Verzierung. Am Ortband ein kleiner Knopf.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102820/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/190903/full</schema:image><schema:name>Richtschwert</schema:name><schema:dateCreated>17. Jhdt.</schema:dateCreated><schema:artMedium>- Klinge Stahl, geschmiedet, geätzt, tauschiert (Kupfer)
- Hilze Holz, geschwellt, mit Eisendraht kordiert und glatt umwunden
- Parierstange und Knauf Kupferlegierung, gegossen</schema:artMedium><schema:description>Achtkantiger Knauf sowie achtkantige Parierstange aus Messing. Hilze mit Originalkupferdrahtumwicklung. Klinge mit ornamentaler Spätrenaissance-Verzierung. Beidseitig mit Inschrift. Kurze flache Blutrinne an deren verlaufendenm Ende in Kupfer Reichsapfel und stehender Löwe eingelegt sind sowie Richtrad und Galgen. Klingenschmiedemarke eine Biene. 

</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102822/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232825/full</schema:image><schema:name>Richtschwert</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Metall</schema:artMedium><schema:description>Richtschwert mit originaler Eisendrahtumwicklung; achteckige Parierstange, achteckiger Knauf. Die Gravierung auf der Klinge zeigt ein siebenspeichiges Richtrad und Galgen.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102823/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191254/full</schema:image><schema:name>Richtschwert</schema:name><schema:dateCreated>1629</schema:dateCreated><schema:artMedium>Stahl, vergoldet, geätzt; Hilze aus Holz, mit stark abgegriffenem originalen Samtüberzug; Parierstange und achteckiger Knauf vergoldet
</schema:artMedium><schema:description>Hilze aus Holz, mit stark abgegriffenem originalen Samtüberzug. Die achteckige und abwärts gebogene Parierstange sowie der achteckige Knauf aus Eisen vergoldet. Klinge geätzt. Darauf erkennbar Kruzifix, Palmettenornamente und eine Zitat aus dem Johannes-Evangelium. Die andere Seite zieren ein männlicher Kopf im Profil mit einer kronenähnlichen Kopfbedeckung, ein aufgerichtetes Richtrad, daneben Galgen und ein Spruch. Darüber die römische Göttin der Gerechtigkeit Justitia. Sie trägt in der Linken die Waage und in der Rechten das Schwert. Darüber abermals die Worte des Johannes-Evangelium. Vermutlich das Schwert eines Regimentscharfrichters, worauf auch die S-förmig gebogene Parierstange hindeutet.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102824/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9711/full</schema:image><schema:name>Teufelsbeschwörung</schema:name><schema:dateCreated>18. Jhdt.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Malerei</schema:artMedium><schema:description>Bäuerliche Hinterglasmalerei: Gerichtsszene mit Teufeln als Schergen</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102833/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232844/full</schema:image><schema:name>Teufelsamulett 
</schema:name><schema:dateCreated>18. Jhdt.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Zinn gegossen, goldfarbene Reste</schema:artMedium><schema:description>Ovale Zinnplatte mit Christusmonogramm und lateinischer Siegesschrift. Rückseite Drudenfuß.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102838/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/294123/full</schema:image><schema:name>Eine Liederverkäuferin mit einer Küchenmagd und einem Schusterlehrjungen in Wien
</schema:name><schema:dateCreated>1804-1812</schema:dateCreated><schema:creator>Georg Emanuel Opitz, Benedikt Piringer, Joseph Eder</schema:creator><schema:artMedium>Papier, koloriert</schema:artMedium><schema:description>aus der Serie "Wiener Szenen und Volksbeschäftigungen".
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102854/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293981/full</schema:image><schema:name>The Idle "Prentice Executed at Tyburn"</schema:name><schema:dateCreated>1747</schema:dateCreated><schema:creator>William Hogarth</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>aus der Serie William Hogarth's "Industry and Idleness", Plate 11.
Eine öffentliche Hinrichtung als Volksfest. Der verderbliche Einfluss der Öffentlichkeit ist im Bild ersichtlich. Hogarth wendet sich in dieser satirischen Darstellung bereits gegen die Öffentlichkeit der Hinrichtung. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102855/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/301672/full</schema:image><schema:name>Brustbild, falscher Graf Severin von Jaroszynski</schema:name><schema:dateCreated>1827</schema:dateCreated><schema:creator>Severin von Jaroszynski</schema:creator><schema:artMedium>Wachs, Holz, Glas, Papier
</schema:artMedium><schema:description>Severin von Jaroszynski war Sohn begüterter Eltern und ging als Raubmörder in die Geschichte ein. Nachdem er 1812 nach seiner Ausbildung in Wien nach Polen zurückkehrte und das väterliche Gutserbe übernahm, wuchsen seine Schulden infolge seines aufwendigen Lebenswandels stets. Er veruntreute als Kreismarschall von Mohilow eine beträchtliche Summe an Geld, was zu einem Strafverfahren gegen ihn führte. Diesem entzog er sich 1826 unter dem Vorwand, wegen seiner angegriffenen Gesundheit nach Baden bei Wien reisen zu müssen. Als er in Wien seinen ehemaligen wohlhabenden Lehrer traf, glaubte er, durch dessen Ermordung und Beraubung seine missliche Lage meistern zu können. Am 13. Februar 1827 führte er den Mord aus, wurde jedoch bereits am 16. Februar in seiner Wohnung im Trattnerhof am Graben bei einem Gelage verhaftet, an dem auch seine Freundin Therese Krones teilnahm; durch diese Verbindung erregte der Fall in Wien besonderes Aufsehen. Am 11. Juli wurde Jaroszynski zum Tod verurteilt, das Urteil wurde auf der Richtstätte am Wienerberg, bei der Spinnerin am Kreuz, am 30. August 1827 vollstreckt.
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Kunstgewerbe</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102856/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/301674/full</schema:image><schema:name>Severin von Jaroszynski am Galgen</schema:name><schema:dateCreated>1827</schema:dateCreated><schema:creator>Severin von Jaroszynski</schema:creator><schema:artMedium>Wachs, Holz, Glas, Papier
</schema:artMedium><schema:description>Severin von Jaroszynski war Sohn begüterter Eltern und ging als Raubmörder in die Geschichte ein. Nach dem er 1812 nach seiner Ausbildung in Wien nach Polen zurückkehrte und das väterliche Gutserbe übernahm, wuchsen seine Schulden infolge seines aufwendigen Lebenswandels stets. Er veruntreute in seiner Eigenschaft als Kreismarschall von Mohilow eine beträchtliche Summe, was zur Einleitung eines Verfahrens gegen ihn führte. Diesem entzog er sich 1826 unter dem Vorwand, wegen seiner angegriffenen Gesundheit nach Baden bei Wien reisen zu müssen. Als er in Wien seinen ehemaligen wohlhabenden Lehrer traf, glaubte er, durch dessen Ermordung und Beraubung seine missliche Lage meistern zu können. Am 13. Februar 1827 führte er den Mord aus, wurde jedoch bereits am 16. Februar in seiner feudalen Wohnung im Trattnerhof am Graben bei einem Gelage verhaftet, an dem auch seine Freundin Therese Krones teilnahm; durch diese Verbindung erregte der Fall in Wien besonderes Aufsehen. Am 11. Juli wurde Jaroszynski zum Tod verurteilt, das Urteil wurde auf der Richtstätte am Wienerberg, bei der Spinnerin am Kreuz, am 30. August 1827 vollstreckt.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Kunstgewerbe</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102857/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191154/full</schema:image><schema:name>Standkruzifix aus der Armsünderzelle des Wiener Landesgerichts
</schema:name><schema:dateCreated>1642</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kupferlegierung, gegossen, graviert, ziseliert;
Hartholz, lackiert;</schema:artMedium><schema:description>Das Kruzifix steckt in einem Postament, aus welchem es herausgehoben werden kann. Letzteres trägt auf einer Messingplatte eine Inschrift. Das Armensünderkreuz wurde in der Zelle der zum Tode Verurteilten zwischen zwei Lichtern aufgestellt und bei Hinrichtungen am Weg vom Amtshaus bis zur Hinrichtungsstätte voran getragen. 
Laut Inschrift stammt das Kruzifix aus dem Besitz des getauften Juden Chazzim. Er lieferte 1642 Informationen, die einen Einbruch in die kaiserliche Schatzkammer ermöglichten. Dafür wurde er zum Tod durch Erhängen verurteilt. Als er bei der Hinrichtung einen "Hostienfrevel" bekannte, kam es in der Folge zu Übergriffen, bei denen zahlreiche Jüdinnen und Juden ermordert und ihre Häuser geplündert wurden. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102861/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/293983/full</schema:image><schema:name>Attentat des Studenten Jean Châtel auf den französischen König Heinrich IV. am 27. Dezember 1594
</schema:name><schema:dateCreated>1594</schema:dateCreated><schema:creator>Jean Châtel, Heinrich IV. König von Frankreich</schema:creator><schema:artMedium>Papier</schema:artMedium><schema:description>Jean Châtel studierte bei den Jesuiten Philosophie und Artes liberales. An dem Tag des Mordversuches kehrte Heinrich IV. gerade aus der Picardie nach Paris zurück, wobei sich Châtel unter das Gefolge des Königs mischte. Während der Huldigung zweier Adeliger gegenüber dem König zog Châtel sein Messer und stach auf den Hals des Monarchen ein. Heinrich IV. wurde dabei nur leicht verletzt und verlor einen Zahn. Jean Châtel wurde gefoltert, um die Hintermänner des Attentats herauszufinde. Für das Königshaus stand jedoch von Anfang an fest, dass es sich um einen Anschlag der Jesuiten handelt, die noch immer in Opposition zum König standen. Auch unter Folter gestand Châtel keine Mittäterschaft der Jesuiten und wurde zum Tode durch Rädern und anschließendes Vierteilen verurteilt. Gleichzeitig mussten die Jesuiten und ihre Schüler binnen drei Tagen Frankreich verlassen.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Papierarbeiten</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102883/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/189569/full</schema:image><schema:name>Verzeichnis über die Hauseinrichtungsstücke der k.k. Staatsherrschaft Scheibbs - Aufstellung der Folterinstrumente
</schema:name><schema:dateCreated>1825</schema:dateCreated><schema:artMedium>Papier, Handschrift</schema:artMedium><schema:description>Inventar der k.k. Staatsherrschaft Scheibbs von 1825. "Verzeichniss über die vorräthigen Hauseinrichtungsstücke und Effekten bey der k.k. Staatsherrschaft Scheibbs mit Ende Oktober 1825."
An Landgerichtstorturwerkzeugen werden 12 Postnummern angeführt mit dem Vermerk "haben nur historischen Wert."</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Dokumentation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102885/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/174590/full</schema:image><schema:name>Prangertafel</schema:name><schema:dateCreated>1. Hälfte 18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Holz, mehrfarbig gefasst</schema:artMedium><schema:description>Die Prangertafel trägt auf einer Seite die Inschrift "Du solst nicht Ehebrechen" auf der anderen heißt es "Du solst nicht Hueren". Schloss und Herrschaft Wildberg waren 1669 im Besitz der Freiheeren von Selb, 1767 gingen sie in jenen des Benediktinerstifts Altenburg über.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Artefakte</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102886/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>