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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/212669/full</schema:image><schema:name>Halsring (torques) mit Inschrift</schema:name><schema:dateCreated>frühes 4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Gold</schema:artMedium><schema:description>Der ca. 1 mm dicke Halsring zeigt eine kolbenförmige Erweiterung und ein ausgeschnittenes Loch mit identischer Form am linken Ende. Die Ränder der Vorderseite sind mit kurzen Einkerbungen und kleinen gestanzten Kreisen sowie mit Würfelaugen im Bereich der Verdickung gesäumt. Gestempelte Inschrift FELICES TVN(GRI) auf der Vorderseite und in flüchtiger Kursivschrift eingeritzter Name VRBICVS auf der Rückseite.
Torques, ursprünglich die Halsringe der keltischen Krieger, sind seit republikanischer Zeit als militärische Auszeichnungen im römischen Heer belegt und wurden meist über der Brust auf dem Panzer getragen. Bei dem spätantiken Dichter Prudentius (Prud. perist. 1, 64 f.) werden goldene Halsringe aber auch als gewöhnliche Ausstattung der Draconiarii, der Träger der Draco-Standarte, genannt, die bis in die Spätantike als Kohortenfeldzeichen verwendet wurde. Die Inschrift FELICES TVN(GRI) verweist wohl auf die in der Notitia dignitatum erwähnte Hilfstruppeneinheit der Sagittarii Tungri. Es dürfte sich somit um das einzige derzeit bekannte Militärabzeichen eines Standartenträgers handeln.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1302867/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/219411/full</schema:image><schema:name>Statuette eines Capricorns</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Der Capricorn liegt auf einer podestartigen rechteckigen Platte. Der Kopf ist zur Schmalseite des Podestes hin ausgerichtet und überragt dieses. Die Vorderbeine sind seitlich neben dem Körper abgewinkelt. Der Fischschwanz ist wie der Schwanz eines Hundes nach links umgeschlagen und nach oben gebogen. Am Übergang vom Ziegenvorderleib zum Fischschwanz liegt quer über den Rücken eine Art Binde. Das Ziegenfell ist durch Gravur angedeutet. Auf der Unterseite des Podestes ist die zweizeilige Inschrift LEG(io) XIIII / G(emina) zu lesen, d.h. die Statuette war Eigentum der 14. Legion und wurde als solches gekennzeichnet.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306269/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/213992/full</schema:image><schema:name>Aufsatz mit Capricorn</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Auf einer rechteckigen Standplatte, die in eine quadratische Tülle übergeht, liegt ein Capricorn. Der Kopf ist leicht zur Seite geneigt. Die Vorderbeine sind gerade nach vorne gestreckt. Der Fischschwanz ist gewunden und in die Höhe gebogen. Er stößt an die Tülle, welche eine geschlossene und drei mit halbrunden Öffnungen versehene Seitenwände aufweist. Zwei kleine Befestigungsnägel lassen auf eine Montage an einem hölzernen Gegenstand/Gerät schließen. Feine, detailreiche Modellierung der Augen, des Fischschwanzes und des Fells, vor allem entlang des Rückgrats.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306270/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/213993/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Medusenhaupt mit Schlangenhaar und einem plastisch gestalteten Flügelpaar. Breiter gerillter Rand, oben und unten beschädigt.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306271/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/213996/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Medusenhaupt mit zwei Flügeln und zwei Schlangen über der Stirn. Mähnenartig zum Rand hin verlaufendes Haar. Der flache Rand ist mit stilisiertem Perlstabdekor verziert. Ein Befestigungsloch.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306272/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/213997/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Löwenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Mehrfach gerillter Rand, oben gelocht und mit Aufhängering. Löwenkopf mit umlaufender strichlierter Löwenmähne.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306273/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/213998/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Medusenhaupt mit zwei Flügeln. Flacher Rand mit vier Befestigungslöchern. Rand, Haare und Flügel sind mit Strichdekor versehen. Primitive Wiedergabe der Augenpartie.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306274/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/213999/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Medusenhaupt mit Flügelpaar und ohne Schlangen im Haar. Unter dem Kinn zwei gekerbte Bänder. Gerillter Rand. Die rechteckige Befestigungsöse am oberen Rand ist ausgebrochen.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306275/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214000/full</schema:image><schema:name>Beschlag mit Löwenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Plastischer Löwenkopf ohne Rand. Seitlich des Mauls zwei Löcher für die Aufnahme eines Bronzerings (?). Auf der Rückseite zwei Nietstifte.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Hausrat</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306276/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214001/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Medusenhaupt mit Flügelpaar über der Stirn und ohne Schlangen. Flacher, gerillter Rand. Rechteckige Befestigungsöse.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306277/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214002/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Medusenkopf mit Schlangenhaar und kleinen Flügeln im Bereich der Schläfen. Schmaler Rand mit einer umlaufenden plastischen Leiste. Unter dem Kinn ein Schlangenknoten. Auf der Rückseite ein im Querschnitt runder, horizontaler Steg.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306278/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214003/full</schema:image><schema:name>Phalera (?) mit Löwenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Plastischer Löwenkopf. Teile der Mähne sind weggebrochen. Der flache Rand ist nur mehr in Ansätze vorhanden.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306279/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214004/full</schema:image><schema:name>Anhänger in Form einer Benefiziarierlanzenspitze</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Blattförmige Lanzenspitze. Der obere Abschluss ist abgebrochen. Flaches Lanzenblatt mit einer im Querschnitt halbrunden Mittelrippe und zwei schlitzförmigen Öffnungen, welche in einem kleinen runden Loch enden. Das Lanzenblatt sitzt auf einem dünnen länglichen Stab, der kleine seitliche Fortsätze aufweist und unten abgebrochen ist.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306280/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214005/full</schema:image><schema:name>Spitze einer Benefiziarierlanze</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Lanzenspitze mit konischer, unten gelochter Tülle und blattförmigem Lanzenblatt. Die Tülle geht in eine plastische Mittelrippe über, welche das Lanzenblatt durchläuft und oben in einem runden Stab mit Abschlussknopf endet. Am flachen Lanzenblatt, zu beiden Seiten der Mittelrippe, je ein kreisrundes kleines Loch.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306281/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214006/full</schema:image><schema:name>Spitze einer Lanze</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Lanzenspitze mit konischer, gelochter Tülle. Diese geht in eine plastische Mittelrippe über, welche das Lanzenblatt durchläuft und oben in einem runden Stab mit Abschlussknopf endet. Am flachen rechteckigen Lanzenblatt, zu beiden Seiten der Mittelrippe, je ein kreisrundes kleines Loch. Das Lanzenblatt weicht von der typischen Form der Benefiziarierlanzen ab, jedoch lassen die kreisrunden Durchbrüche auf eine mögliche Zugehörigkeit zu dieser Waffengattung schließen.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306282/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214007/full</schema:image><schema:name>Tropaion</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Oberer Abschluss eines Siegesmals (Tropaion). Auf dem Pfahl sitzt ein Kopf mit maskenartigen Zügen und kurzem, gesträhntem Haar. Den Oberkörper schmückt ein Brustpanzer mit Blattdekor. Oberhalb des Halsausschnittes ein Halsreif (?). Zu beiden Seiten des Panzers je ein Schild (?). Die seitlichen Abschlüsse und das untere Ende des Siegespfahls fehlen.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306283/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214008/full</schema:image><schema:name>Büste eines Barbaren</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Die Büste zeigt einen Barbaren mit spitzem Bart und verwaschenen Gesichtszügen. An der Schläfe erkennt man einen Haarknoten (sog. Suebenknoten).</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306284/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214009/full</schema:image><schema:name>Gefesselter Germane</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Sitzender Germane mit am Rücken gefesselten Händen. Der Gefangene ist nackt, trägt einen langen Spitzbart, das kappenartige Haupthaar ist an der rechten Schläfe zum sog. Suebenknoten gebunden, eine nach Tacitus (Germania 38,2) für Krieger des germanischen Stamms der Sueben charakteristische Haartracht. Im Gesäß befindet sich ein konisches Loch zum Aufsetzen auf ein Gerät.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306285/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214010/full</schema:image><schema:name>Gefesselter Barbare</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Das Gesicht des gefesselten Barbaren, der durch die Art der Fesselung in eine hockende Stellung gezwungen wird, ist von hohen Locken und einem Vollbart gerahmt. Der Körper ist mit zwei kreisrunden Bohrungen versehen, einer vertikalen, die vom Nacken durch den Körper bis ins Gesäß verläuft sowie einer horizontalen in der Höhe der Hüften. Vor allem im Limesgebiet entlang der Donau wurden zahlreiche Statuetten von gefesselten Barbaren gefunden. Viele weisen vertikale und horizontale Bohrungen auf, die zur Deutung als Schmuck von Pferdezaumzeug oder Trensenknebel geführt haben. Für die Datierung wurden die Markomannenkriege Mark Aurels in der 2. Hälfte des 2. Jhs. n. Chr. vorgeschlagen, doch ist auch eine spätere Datierung im 3./4. Jh. n. Chr. denkbar.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306286/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214011/full</schema:image><schema:name>Gefesselter Barbare</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Stilisierter Typus des gefesselten Barbaren: das Figürchen ist flach gedrückt, auf dem Kopf eine kegelförmige Mütze, das Seil der Fesselung ist gekerbt, der Fußteil knopfartig gestaltet. Zwei horizontale, im Durchmesser unterschiedliche Bohrungen führen durch den Körper, eine dritte vertikale durch den röhrenförmigen Rücken. Aufgrund der Bohrungen könnte es sich bei dieser Figur um einen Trensenknebel handeln.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306287/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214012/full</schema:image><schema:name>Gefesselter Barbare</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Das Gesicht des gefesselten Barbaren ist von hohen Locken und einem Vollbart gerahmt. Durch die Art der Fesselung - gedrehtes Seil um Hals, Hand- und Fußgelenke - wird er in eine hockende Stellung gezwungen. Der Körper ist mit zwei kreisrunden Bohrungen versehen, einer vertikalen, die vom Nacken durch den Körper bis ins Gesäß verläuft sowie einer horizontalen in der Höhe der Hüften. Diese Bohrungen lassen eine Deutung als Schmuck von Pferdezaumzeug oder Trensenknebel vermuten.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306288/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/214013/full</schema:image><schema:name>Gefesselter Barbare</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Nackte, zwergenhafte Gestalt mit übergroßem Kopf und zierlichem Körper. Das am Kinn spitz zulaufende Gesicht wird von breiten Locken und einem Vollbart gerahmt. Keine Bohrungen.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1306289/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/211483/full</schema:image><schema:name>Statuette eines Barbaren</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bein</schema:artMedium><schema:description>Das Haupt- und Barthaar umrahmen mähnenartig das breite Gesicht mit den großen Augen und dem über die Mundwinkel herabgezogenen Schnurrbart. Ein Seil ist um den Hals und die Hand- und Fußgelenke geschlungen. Durch die Art der Fesselung wird der Barbare in eine hockende Stellung gezwungen.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1299680/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253335/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Iuppiter Ammon</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Scheibe mit profiliertem Rand und zwei Nietlöchern. Darin befindet sich das Bildnis des bärtigen Iuppiter Ammon mit Widderhörnern. Ähnlich wie dem Medusenkopf und dem Löwen wurde dem Bild des Iuppiter Ammon in der Kaiserzeit eine unheilabwehrende Bedeutung zugeschrieben. Er kommt daher häufig auf Phalerae, Gebrauchsgegenständen und im sepulkralen Kontext vor.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353722/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253336/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Die leicht gewölbte gegossene Scheibe weist eine ca. 7 mm breite glatte Randzone auf. Das eigentliche Bildfeld im Zentrum der Scheibe ist von einem ca. 2 mm starken Wulstband eingefasst. Man erkennt ein reliefartig dargestelltes Medusenhaupt in Vorderansicht. Die Haare sind in der Mitte gescheitelt und stehen asymmetrisch in mehreren Haarsträhnen vom Kopf weg. Über der Stirn erkennt man ein Flügelpaar, das sich optisch kaum von den Haarsträhnen unterscheidet. Im runden Gesicht sitzen große Augen mit großen Pupillen. Der Augenabstand ist gering. Über der geraden Nase mit breiten Nasenflügeln erkennt man gravierte Striche, die wohl Stirnfalten andeuten sollen. Der geschlossene Mund wird durch eine einfache gravierte Linie dargestellt. Zu beiden Seiten des Mundes erkennt man grübchenartige Vertiefungen. Unter dem Kinn befindet sich der Schlangenknoten. Rund um den Medusenkopf sind Schuppen der Aegis eingraviert, die von neun nach außen hin offenen Kreisbögen eingefasst sind. In der linken Gesichtshälfte ist die Scheibe leicht beschädigt. Die Rückseite der Scheibe ist unregelmäßig erhaben, eine Befestigungsvorrichtung fehlt. Es handelt sich hier wohl um die Arbeit einer lokalen Werkstatt.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353723/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253337/full</schema:image><schema:name>Phalera mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze, Eisen</schema:artMedium><schema:description>Die Scheibe weist einen gerillten Rand auf. Mittig tritt ein Medusenhaupt plastisch hervor. Im gelockten Haar winden sich Schlangen und man erkennt ein Flügelpaar. Im Gesicht sticht die große Nase hervor, Augen- und Mundpartie sind leicht abgestoßen. Auf der Rückseite befindet sich ein eiserner Befestigungsknopf. Die Scheibe ist im rechten Randbereich stark beschädigt. </schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353724/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253338/full</schema:image><schema:name>Phalera Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze, Eisen</schema:artMedium><schema:description>Das unnatürlich in die Breite gezogene Medusenhaupt füllt die Scheibe fast komplett aus. Nur im oberen Abschnitt erkennt man einen flachen unverzierten Randbereich, der mittig eine rechteckige Aufhängeöse aufweist. Im breiten Gesicht sitzen zwei große asymmetrisch gearbeitete Augen, die Pupillen fehlen. Man erkennt eine schmale Nase und einen geschlossenen Mund mit wulstigen Lippen. An der Oberlippe setzt seitlich je eine Kerblinie zur Veranschaulichung der Nasenlippenfurche an. Die gesträhnten Locken, die das breite Gesicht rahmen, sind seitlich bis zum Rand hingezogen. Unter dem Kinn der angedeutete Schlangenknoten. Über der Stirn erkennt man ein Flügelpaar, im Bereich der Schläfen je einen Schlangenkopf. </schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353725/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253339/full</schema:image><schema:name>Phalera Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze, Eisen</schema:artMedium><schema:description>Die stark beschädigte Scheibe weist einen breiten Rand mit Rillendekor auf. Mittig tritt ein Medusenhaupt plastisch hervor. Gesträhnte Locken umrahmen das Gesicht. Man erkennt ein Flügelpaar. Die Stirn ist in Falten gelegt. Die Augen lassen wulstige Oberlider und runde Bohrungen für die Pupillen erkennen. Die Nasenspitze ist platt und abgegriffen. Der geschlossene Mund weist wulstigen Lippen auf. Die Scheibe ist links und unten im Randbereich beschädigt und weist auch sonst kleinere Löcher auf. Die Beschädigung im oberen Randbereich könnte auf eine ausgebrochene Aufhängeöse schließen lassen, da auf der Rückseite keine Reste einer Befestigungsvorrichtung erhalten sind.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353726/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253340/full</schema:image><schema:name>Phalera Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze, Eisen</schema:artMedium><schema:description>Die etwas deformierte Scheibe weist einen breiten flachen Rand auf, der mit konzentrischen Kreisrillen verziert ist. Mittig tritt ein Medusenhaupt plastisch hervor. Das Gesicht wird vom seitlich mähnenartig verlaufenden Haar umrahmt. Auf dem Kopf erkennt man ein Flügelpaar. Unter dem Kinn der angedeutete Schlangenknoten. In den ungleich gestalteten Augen sind die Pupillen mittels kleiner runder Bohrung angedeutet, darüber liegt ein wulstiges Oberlid. Die Nase weist breite Nasenflügel auf. Der Mund ist leicht geöffnet dargestellt.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353727/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253341/full</schema:image><schema:name>Applike Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Die kreisrunde Scheibe hat einen schmalen flachen Rand, der mit konzentrischen Kreisrillen verziert ist und im oberen Abschnitt etwas deformiert ist. Im Zentrum befindet sich ein Bildfeld mit glattem Hintergrund und einem reliefartig hervortretenden Medusenhaupt in Vorderansicht. Das runde Gesicht weist große, viel zu eng zueinander stehende Augen auf, deren Pupillen durch runde Bohrungen hervorgehoben sind. Man erkennt eine schmale Nase mit breiten Nasenflügeln. Der Mund ist leicht geöffnet. Wirr angeordnete gelockte Haarsträhnen umrahmen das pausbäckige Gesicht oben und seitlich. Über der Stirn sitzt im Haar ein Flügelpaar. Auf der Rückseite sind noch die Reste eines mittig angebrachten Befestigungsstiftes sichttbar.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353728/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253342/full</schema:image><schema:name>Phalera Löwenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Die kreisrunde Scheibe mit rechteckiger Aufhängeöse hat einen glatten breiten Rand. Im Zentrum befindet sich ein stark plastisch hervortretender Löwenkopf. Man erkennt eine fein gegliederte Löwenmähne, die das Gesicht umfasst. Im Bereich der Schnauze befindet sich ein Loch. </schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353729/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253343/full</schema:image><schema:name>Beschlag mit Löwenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Die leicht gewölbte Scheibe hat einen gerillten Rand. In der Mitte erhebt sich ein leicht plastisch hervortretender Kopf eines Löwen. Die Pupillen in den Augen sind durch kleine runde Bohrungen hervorgehoben. Das Maul unter der wuchtigen Schnauze ist leicht geöffnet. In der unteren Hälfte sind fast der komplette Rand sowie geringe Teile der Löwenmähne weggebrochen. Auf der Rückseite erkennt man einen Befestigungsknopf am oberen Rand.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Hausrat</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353730/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253344/full</schema:image><schema:name>Beschlag mit Löwenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Plastisch hervortretende Löwenkopfapplik. In der unteren Hälfte bildet die mit Kerbdekor angedeutete Löwenmähne eine Art Randbereich. Das linke Ohr ist zum Teil weggebrochen. Das Fell wird durch feinen Punktdekor angedeutet. Im leicht geöffneten Maul erkennt man ein kreisrundes Loch. Keine Befestigungsvorrichtung auf der Rückseite.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Hausrat</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353731/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253345/full</schema:image><schema:name>Beschlag mit Löwenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Plastisch gestaltete Löwenkopfapplik. Das Gesicht wird von der gesträhnten Mähne gerahmt. Die Pupillen der asymmetrischen Augen sind durch Bohrungen angedeutet. Unterhalb der großen Schnauze sind die Lefzen seitlich weit nach hinten gezogen. Auf der Rückseite erkennt man eine mittige Vertiefung für die Aufnahme eines nicht mehr erhaltenen Befestigungsstiftes.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Hausrat</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353732/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253346/full</schema:image><schema:name>Beschlag mit Löwenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze</schema:artMedium><schema:description>Plastisch gestaltete Löwenkopfapplik. Das Gesicht wird von der gesträhnten Mähne gerahmt. Die Pupillen sind durch Bohrungen angedeutet. Im Maul erkennt man vorne ein Loch. Zwei weitere, seitlich des Mauls angeordnete Löcher dienten ursprünglich wohl zur Aufnahme eines massiven Metall- oder Drahtrings, der hier durchgeführt wurde. Auf der Rückseite sind in der mittigen Vertiefung noch die Reste eines Befestigungsstiftes erhalten. </schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Militaria</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353733/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253347/full</schema:image><schema:name>Beschlag mit Löwenkopf</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Bronze, Eisen</schema:artMedium><schema:description>Plastisch gestaltete Löwenkopfapplik. Das Gesicht wird von der gesträhnten Mähne gerahmt. Die Pupillen sind durch Bohrungen angedeutet. Unterhalb der großen Schnauze sind die Lefzen seitlich weit nach hinten gezogen. Auf der Rückseite sind in der mittigen Vertiefung noch die Reste eines Befestigungsstiftes erhalten.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Hausrat</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1353734/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>