<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:name>Ein Ort baut ein Wahrzeichen (Hanslburg) / Fallbach</schema:name><schema:dateCreated>2001</schema:dateCreated><schema:creator>Tassilo Blittersdorff</schema:creator><schema:artMedium>Ziegelbau, verputzt</schema:artMedium><schema:description>Mit dem Nachbau der "Hanslburg", einer unweit von Loosdorf im Wald liegenden und kaum bekannten künstlichen Ruine, wollte Blittersdorff in Interaktion mit der Ortsbevölkerung eine neue Identifikation mit diesem Bauwerk erreichen, über das er umfassende kunsthistorische Recherchen anstellte. Blittersdorff kann belegen, dass diese noch vor 1800 entstandene Ruine sich eindeutig in den Kontext der Gartenarchitektur des Feldmarschalls Johann I. Fürst Liechtenstein einreihen lässt und ein frühes Beispiel für diese damals in Österreich noch ungewöhnliche Garten- und Landschaftsgestaltung ist. Weiters kann er überzeugend – durch Vergleich mit zwei späteren, von ihm entworfenen Ruinenarchitekturen, nämlich der "Hansenburg" in Eisgrub (ca.1807-10) und dem schwarzen Turm in der Herrschaft Liechtenstein bei Mödling (1810) - die Autorenschaft Joseph Hardtmuths nachweisen, des Architekten des "türkischen Turms" in Eisgrub und späteren Bleistiftfabrikanten, der von 1790 bis 1812 sämtliche Bauaufgaben für das Fürstenhaus Liechtenstein in dessen österreichischen und böhmischen Besitzungen durchführte.
In der verkleinerten Variante einer "Spielburg" bringt Blittersdorff nun die "Hanslburg" in das Ortszentrum und und ins Bewusstsein der Bevölkerung. Wie Recycling auch beim Bau der "Hanslburg" eine Rolle spielte, gilt das auch für die "Spielburgen" der letzten Jahrhunderthälfte, wobei die kleine "Hanslburg" ein Ziegelrohbau ist, mit einer Putzschicht aus Kieselsteinen und eben Fundstücken versehen, die Blittersdorff in Loosdorf sammelte.
(Susanne Neuburger)


</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040447/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Therapie. Kunstgarten / Psychosoziales Zentrum Schiltern</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>Christine Hohenbüchler, Irene Hohenbüchler</schema:creator><schema:artMedium>Ziegelbau, verputzt</schema:artMedium><schema:description>Der Garten ?
Die Frage nach dem Garten
hat viel mit Erinnerung zu tun
Erinnerung an die Kindheit
Erinnerung an das 20. Jh. ?
c/o: Jean Prouvé

Wir erhielten das Angebot, bei dem in Planung und Aufbau befindlichen Therapiegarten des Psychosozialen Zentrums im Schloss Schiltern mitzuwirken. Bei gemeinsamen Gesprächen mit BetreuerInnen und KlientInnen des Zentrums ging es um deren Vorstellungen eines Gartens. Realisiert wurde ein umzäuntes Gemüsebeet in Verbindung mit einer Gartenarchitektur; ein Pavillon mit beigefügtem Schuppen, die anschließende Laube und die Gartenmöblierung bilden eine Einheit, die sich auf das umgebende historische Ensemble bezieht.
Die Bepflanzung des Areals berücksichtigt eine Blüh- und Fruchtfolge entsprechend den Jahreszeiten und gewährt eine Variationsvielfalt bis in den Herbst hinein unter Berücksichtigung des Standortes. Es ist ein alter Baumbestand vorhanden, unter dem nur Halbschatten- oder Schattenpflanzen gedeihen können.
In Blickachse des Nutzgartens wurde eine begehbare amorphe Betonskulptur mithilfe von Maurerschülern aus der Landesberufsschule Langenlois aufgebaut.
Ein Therapieweg verbindet den gestalteten Garten mit der am Gelände befindlichen Sportanlage, dahinter wachsen Kletterpflanzen an Stahlpergolen, Stauden und Kräuter. Da der Park nicht nur für die BewohnerInnen der Anlage, sondern auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist, stellt dieser eine integrative Bereicherung für das Psychosoziale Zentrum, die Bevölkerung Schilterns und dessen BesucherInnen dar.
(Christine und Irene Hohenbüchler)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040557/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>