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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Probstdorf</schema:name><schema:dateCreated>1995</schema:dateCreated><schema:creator>Eva Schlegel</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Das ehemalige Gemeindehaus in Probstdorf, das seit der Fertigstellung die Freiwillige Feuerwehr und das Kulturforum Probstdorf beherbergt, wurde von Eva Schlegel neu gestaltet. Das Gebäude fügt sich in den Kontext des Ortes ein und läßt gleichzeitig ein von der Fassadenkonzeption einzigartiges, sich vom Ortsbild abhebendes Ganzes entstehen, das durch eine klare konzeptionelle Lösung besticht. Die drei Komponenten Sockel, Fassade und Schriftzüge wurden deutlich voneinander abgegrenzt; ihre Eigendynamik erhielten sie durch farbliche und räumliche Abstufung vom Gebäudekomplex. Als einzige bauliche Veränderung wurde der Sockel rückversetzt, in Korrespondenz dazu läßt die reinweiße Fassade einen "schwebenden Bildkörper" entstehen. Die Vorgabe eines lesbaren Schriftzuges hat die Künstlerin um den Faktor des verschwommenen Schriftkörpers erweitert. Jeweils 35 cm hohe, mit Schablonen gemalte, signalrote Lettern in Helvetica zeigen Versalien als Vermittler offizieller Inhalte am Fassadenbereich der Feuerwehr sowie Groß- und Kleinbuchstaben für das Kulturforum. Die Beschriftung dehnt sich flächig über den ganzen Außenbereich aus, ihre Lesbarkeit verflüchtigt sich nach oben und nach unten. Der jeweils mittleren sind zwei Phasen der Unschärfe schriftlicher Verfremdung zugewiesen. In dynamischer Gliederung fügen sich die Fensterzonen und Eingangsbereiche in die klare Konzeption ein, indem sie in die Beschriftung als fixer Bestandteil integriert wurden.
(Renata Sikoronja)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040399/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Farbkonzept für die Sporthalle in Gerasdorf</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>K.U.SCH.</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Das Farbkonzept für die Sporthalle Kapellerfeld entstand auf der Basis von Recherchen, die wir schon so etwa um 1970 durchgeführt hatten, betreffend Farbtheorien von Goethe, Itten, und Küppers. Tatsächlich orientierten wir uns dann an eigenen Experimenten mit dem Prisma.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040415/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90997/full</schema:image><schema:name>Wandmalerei / Landesklinikum Eggenburg</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Walter Obholzer</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei auf Panele (6 +3)</schema:artMedium><schema:description>Eine Forderung Walter Obholzers an die Malerei ist, sie als Denksystem bzw. Reflexionsebene und damit wesentlich selbstreferentiell zu belassen, er vermeidet das Spektakuläre und beschränkt sich auf wenige ornamentale Motive. Die eine Werkgruppe - "Vertikale Panoramen" - sind senkrechte schmale Bilder mit einer Gipsleiste gefaßt, eine andere, zu der auch die Arbeit in Eggenburg gehört, gruppiert sich um die große Rauminstallation für den Salzburger Kunstverein, bei der die Wand direkter Bildträger ist und eine ähnliche Ornamentik von Kreisen verwendet wird. Zu der "gefüllt 1994" bezeichneten Malerei sagte der Künstler damals: " 'Gefüllt' bedeutet, daß farblich aufgeteilte Kreise in einen Hohlkörper geworfen werden. Diese Bildvorstellung setzt eine Aktivität voraus, das Bild geht aber dann in einen 'zeremoniell geordneten' Zusammenhang über. Was dabei geschieht, hat mit der Arbeit des Künstlers zu tun, eine leere Bildfläche füllen." (Walter Obholzer, Interview mit Silvia Eiblmayr).
In Eggenburg verwendet der Künstler für die der Fensterfront gegenüberliegenden Wandabschnitte vier Reihen von beige gefaßten Kreisornamenten, die in einem bestimmten Rhythmus rot bzw. blau gefüllt sind. In einer konzeptuellen Haltung (und Berücksichtigung der jeweiligen Situation eines Ortes) betreibt er die Auflösung des Bildes: "…man versucht, sich in ein Detail zu retten, um das Bild noch zu finden…" (Walter Obholzer, Interview mit Silvia Eiblmayr).
(Susanne Neuburger)

Architekt: Manfred Maurer</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040510/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Himmelsrichtungen / Zellerndorf</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>Christian Hutzinger</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Lagerhäuser sind die heimlichen Wolkenkratzer der österreichischen Provinz. Keine andere Bautypologie prägt das österreichische Flachland wie die vielen wuchtigen Getreidespeicher in den Gemeinden Niederösterreichs. Noch bevor die Dörfer sichtbar werden, ragen von Weitem schon die betonierten Kolosse in den Himmel. Der Wiener Künstler Christian Hutzinger bedient sich eines solchen Silos ? und verwendet ihn als Wegweiser und Orientierungspunkt des zweiten Blicks. Riesige Kreise mit einem Durchmesser von jeweils drei Metern umschnüren den Silo an seinem oberen Ende. Die Flächen sind farbig ausgemalt und mit ungeordneten weißen Lettern versehen. Scheinbar ohne Zusammenhang ergeben sich an den Schmalseiten die Buchstabenkombinationen STS und TNO, während an den beiden Breitseiten RDWE und ÜDOS in großer Höhe prangen. Was wird hier gespielt?
Man muss um die Mauerkante blicken: In schlängelnden Bewegungen folgt der Autofahrer den Kurven der Straßen und nähert sich dem Silo von unterschiedlichen Seiten. Die vier Farben geben schließlich den entscheidenden Hinweis: Die Namen der Himmelsrichtungen wurden von Hutzinger übers Eck gezogen? Verwirrung und Orientierung. Der simple Eingriff an der Oberfläche des Gebäudes führt dazu, dass der Silo wieder räumlich wahrgenommen wird. Anstatt nur ein hässlicher Punkt im Dorf zu sein, verwandelt er sich in einen Kompass der Größe XXL. Ein Schmunzelmotiv in 58 Meter Höhe.
(Wojciech Czaja)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040512/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90453/full</schema:image><schema:name>Fassadengestaltung / Frauenhofen</schema:name><schema:dateCreated>1995</schema:dateCreated><schema:creator>Sabina Hörtner</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Die zwei betreffenden, im rechten Winkel zueinander stehenden, schlichten Fassaden sind im Schnittpunkt von einem dominanten Bauteil, einem Windfang, unterbrochen. Es galt für mich, eine Lösung zu finden, die nicht mit diesem Windfang korrespondiert und diesen außerdem neutralisiert. Es erschien mir interessant, hier neue Ecksituationen zu schaffen, und ich setzte daher an diesen sehr weit einsehbaren Flächen der vorhandenen Architektur eine architektonisch-geometrische Lösung entgegen. Diese Lösung ergibt aufgrund der Ausschnitthaftigkeit und Fortsetzbarkeit des Motivs einen Dimensionswechsel, welcher Distanz zur Architektur erzeugt (Assoziation große, weiße Wand, weit einsehbar, leicht erhöhte Position ? Projektionsfläche). Die Farbgebung entspricht keinem ästhetischen Prinzip, sondern geht wie auch in meinen anderen Arbeiten aus der Wahl der gebräuchlichsten Farben hervor und entspricht den Farbtönen der Markerstifte Edding blau, grün und rot.

Architekt: Johann Haidl</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040517/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91486/full</schema:image><schema:name>Wandmalerei</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>Ines Lombardi</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei mit Silberfarbe (Skraffito?)</schema:artMedium><schema:description>Das neue Glasfoyer des Langenloiser Rathauses schließt an den Sandstein der Renaissancefassade an. Das Projekt Inès Lombardis greift das Thema von Geschichte und Gegenwart auf, es bildet ein Scharnier zwischen historischer Substanz und dem Neubau. Lombardi verzichtet auf objekthafte Kraftakte und vertraut auf den intelligenten Kommentar einer konzeptuell denkenden Künstlerin. In ihrer Arbeit geht es um Wahrnehmung und um das Wissen, daß minimale, kaum merkbare Akzente der Trigger fürs Visuelle, und das Selbstverständliche nicht selten das Nachhaltigste ist. Eine mit Granit gepflasterte Hoffläche, an deren südlicher Mauer Weinstöcke, Thymian, Salbei und Mauerpfeffer wachsen, erinnert an die Farben des Langenloiser Wappens und das Emblem des Weinstocks. Im Inneren des Foyers ändert sich der Bodenbelag. Hier setzt Lombardi sandfarbenen Naturstein ein. Kolorit und Material korrespondieren mit der ehemaligen Rathausfassade, die nun zur Rückwand eines Innenraums geworden ist. Der matte Sandton stellt den Bezug zur Bautradition der Stadt her und bildet die Folie für den transparenten Baukörper. An der Stiegenhauswand schließlich interpretiert Lombardi die Wasserläufe der Umgebung als topographisches Sgraffito. Die Konzeption des Projekts berücksichtigt räumliche Voraussetzungen und das historische Umfeld. Die Präzision des Gedankens findet in der diskreten Ästhetik ihre unmittelbare Entsprechung.
(Brigitte Huck)

Architekt: Erich Millbacher</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040554/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Traisen</schema:name><schema:dateCreated>1994</schema:dateCreated><schema:creator>Josef Danner, Franz Schwarzinger</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei mit Acryl (?)</schema:artMedium><schema:description>Ausgangspunkt des Projektes in der Volksschule Traisen war die Ausgestaltung eines glasüberdachten Atriumraumes, dessen Verwendungszweck nicht genau definiert war. Die Angaben schwankten zwischen Pausenraum, Wintergarten oder Bibliothek. Dies erforderte größtmögliche Flexibilität unsererseits. Zur Realisierung kam eine Arbeit an den Seitenwänden in Form einer ornamentalen "All-over"-Malerei, die es sich zum Ziel setzte, die weitgehende Symmetrie des Raumes aufzulockern.
(Josef Danner/Franz Schwarzinger)

Architekt: Franz Barnath</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040614/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Altarraum / Pflege- und Betreuungszentrum Mödling</schema:name><schema:dateCreated>1992</schema:dateCreated><schema:creator>Brigitte Kowanz</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei, Glasarbeiten</schema:artMedium><schema:description>Der Grundriss des Altarraumes ist ein Halbkreis mit einem Radius von zweieinhalb Metern. Die Gestaltung dieses Bereiches bezieht sich auf den Raum und die sakralen Objekte. Das Kreuz, der Altartisch und der Tabernakel sind beleuchtbare Glaskonstruktionen. Der Raum wird durch eine zentrierende, in Streifen angelegte Malerei auf den Wänden in Gelb- und Grautönen unterteilt. Die verschiedensten Variationen der Beleuchtungen verändern Stimmung und Ausstrahlung des Raumes. Das klare, transparente Design wirkt kühl und distanziert und steht in Spannung mit den warmen Gelbtönen der Wandmalerei.
(Brigitte Kowanz)
http://www.kowanz.com

Architekt: Ernest Süss</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040671/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Regierungsviertel St. Pölten / Haus 1A 1. OG</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Franz Graf</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Wie in anderen Arbeiten von Franz Graf ist ein kalkulierter Bezug zum architektonsichen Umraum gegeben, und obwohl sich die Arbeit im Innenraum befindet, wirkt sie ordnend auf die Anlage und den Hof, von dem aus sie - vor allem bei Nacht mit entsprechender Beleuchtung, aber auch bei Tag - gut zu sehen ist.

Auf einer schwarzen Wand öffnet sich mit weißem Zentrum ein kreisförmiges Ornament, das in seiner Bildhaftigkeit, wenn nicht Monumentalität, anderen abstrakt-geometrischen Formulierungen des Künstlers entspricht und das die ihm eigene Zentrierung in der Kreisform an die architektonische Umgebung weitergibt. Dabei ist das Ornament einerseits im westlichen Kontext als wichtiger Bildfaktor der Moderne zu verstehen, andererseits in seiner "östlichen" Symbolhaftigkeit anderern Zusammenhängen ausgesetzt und in spirituelle Figurationen eingebunden. Ein entscheidendes Moment ist auch die Radikalität der großen schwarzen Fläche, die so souverän die kleinteilige Ausstattung mit ihrer Vielfalt an Materialien übergreift und von vornherein einen eigenen Raum für sich einfordert. Jedoch ist ein etwaiger meditativer Aspekt nicht zu Ungunsten der Gesamtsituation zu bewerten, in der die Arbeit dialoghaft und einsichtig bleibt.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040682/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Regierungsviertel St. Pölten / Haus 1A Foyer</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Oskar Putz</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Die Farbkonzepte von Oskar Putz entstehen aus einer Auseinandersetzung mit der Architektur, die zwar Basis und Träger ist, nicht aber den Rahmen dafür abgibt. Denn die orthogonalen Farbflächen, die nach verschiedenen Gesetzten entstehen, sind vor allem wesentlich autonome Konstruktionen, die den Raum verändern und strukturieren. Dies gilt sowohl für den Innenraum als auch für die Fassadengestaltungen, wobei Oskar Putz auch für das Farbkonzept der Gebäude im Regierungsviertel St. Pölten verantwortlich zeichnet.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040693/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>