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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:name>Incubation of the White Hare</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>Judith Fegerl</schema:creator><schema:artMedium>mechanische Skulptur (Hasenfell, Messing, Mechanik, Stromversorgung)</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/199289/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/114736/full</schema:image><schema:name>Here After Here After Here / Kreisverkehrsgestaltung Stockerau</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>Jitish Kallat</schema:creator><schema:artMedium>In Skulptur-Form gebogene Alucobondbahnen beidseitig mit matter Folie beklebt</schema:artMedium><schema:description>2012 ist die Kleinregion „10 vor Wien“ an das Gutachtergremium von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich mit dem Wunsch nach einer künstlerischen Gestaltung von drei großen Kreisverkehren, die im Zuge des Baus der A5 entstanden sind, herangetreten. Künstler_innen aus drei unterschiedlichen Kontinenten (Jitish Kallat aus Indien, Priscilla Monge aus Costa Rica und Tarek Zaki aus Ägypten) wurden eingeladen, die ausgewählten Kreisverkehre in Tore zur Kleinregion zu verwandeln und gleichzeitig den Blick in die ganze Welt hinaus zu richten. Zugrunde liegt die Idee der globalen Kommunikation: an zentralen „Mobilitätspunkten“ (Kreisverkehren) in Niederösterreich soll veranschaulicht werden, dass abseits von Datenströmen die physische Mobilität weiterhin eine zentrale Verbindung in alle Welt darstellt. 

Kreisverkehre sind mittlerweile ein alltäglicher Bestandteil der Verkehrslandschaft Österreichs. Ihre Zahl wird von Jahr zu Jahr größer. Für eine_n Künstler_in sind sie allerdings ein ungewöhnlicher Ort, um ein Projekt umzusetzen. Die Betrachter_innen können weder auf die Arbeit zugehen noch mit ihr interagieren. Die Wahrnehmung geschieht quasi im Vorbeifahren, ist flüchtig. Gleichzeitig ist ein Kreisverkehr nicht unbedingt ein Ort, an dem Autofahrer_innen erwarten, mit Kunst konfrontiert zu werden. 

Mitten auf dem Kreisverkehr einer Autobahnabfahrt windet sich Jitish Kallats Skulptur Here After Here After Here (2012-2015) wie eine riesenhafte Endlosschleife zweckentfremdeter Verkehrsschilder. Ausgehend vom antiken Symbol des Ouroboros, alchemistischen Diagrammen und mythologischen Endlosknoten bringt Kallat damit eine „myriadische Anzahl an Referenzen“ in Zusammenhang. Der Text und die Richtungshinweise auf diesem unendlichen, überdimensionierten Verkehrszeichen verbinden Stockerau mit dem Rest der Welt: tatsächliche Entfernungsangaben und Autobahnabfahrten setzen so unter anderem Sarajevo, Adelaide, Algeria, Agra, Kabul, Kuala Lumpur, Mumbai, Miami oder Melbourne in greifbare Relation zu Stockerau. Mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Vorstellungskraft gelingt es Kallat damit, einen einzelnen Kreisverkehr in Niederösterreich zum globalen Anknüpfungspunkt zu machen.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1113269/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/114761/full</schema:image><schema:name>Leuchtturm / Maissau</schema:name><schema:dateCreated>2015</schema:dateCreated><schema:creator>Lukas Troberg</schema:creator><schema:artMedium>Skulptur</schema:artMedium><schema:description>Im Jahr 2009 trat die Stadtgemeinde Maissau an das Gutachtergremium für Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich heran: Rund um Maissau sollte eine Umfahrungsstraße gebaut werden, die den Verkehr, somit jedoch auch mögliche Besucher_innen von der Stadt ableiten sollte. Daraus entwickelte sich die Idee, den öffentlichen Raum Maissaus mit sich beständig verändernden, temporären Kunstinterventionen zu bespielen. In weiterer Folge veranstaltete die Klasse für Bildhauerei und Multimedia der Universität für Angewandte Kunst Wien unter der Leitung von Erwin Wurm einen internen Wettbewerb – woraus die Einreichungen von Marie-France Goerens, Fabian-Benjamin Rainer, Florian Regl und Lukas Troberg als Siegerprojekte hervorgingen. Sechs Jahre später, nach dem Bau der Umfahrungsstraße und der Erneuerung des Stadtbilds von Maissau, wurden die Projekte nun als permanente Installationen realisiert.

Inhaltlich knüpfen die Entwürfe der damaligen Studierenden an das Urmeer an, dessen Küste entlang der markanten Geländekante in Maissau verlaufen sein soll. Lukas Trobergs „Leuchtturm“ etwa gemahnt als weithin sichtbares Wahrzeichen an die Gefahren des Schiffs- und Autoverkehrs und lotst Reisende sicher in den Hafen Maissau. Die „Luftlinie“ von Florian Regl holt mittels einer Plakatwand das Meer zurück nach Maissau und schafft somit direkt am Straßenrand einen Ort, an dem die Gedanken in die Vergangenheit schweifen oder auch eigene Sehnsüchte entwickelt werden können. Unweit davon kreiert Marie-France Goerens mit dem „Sunset Boulevard“ eine Art trompe-l'œil, indem sie die unmittelbare Umgebung beim Blick durch eine farbige Glasscheibe in weite Ferne rücken lässt. Komplimentiert wird das Ensemble  durch Fabian-Benjamin Rainers Installation im Stadtzentrum: „ENTER THE VOID“ spielt mit verspiegelten Türen die Vorstellung von einem betretbaren Tunnel vor. So führt die Installation Erfahrungswerte von Körper, Raum und Zeit ad absurdum und gibt Maissau ein kleines Instant-Spiegelkabinett.

</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1113481/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/117899/full</schema:image><schema:name>Peer Group / Landesberufsschule Mistelbach</schema:name><schema:dateCreated>2016</schema:dateCreated><schema:creator>Gabriele Edlbauer</schema:creator><schema:artMedium>In Epoxy-Harz gegossenes Gerät auf Sitzbänke fix montiert, Sitzbank mit  Skulptur: #1 BETONI, #2 FLO
</schema:artMedium><schema:description>Für ihr Projekt nahm Gabriele Edlbauer zwei inhaltliche Schwerpunkte der Berufsschule (Metallbearbeitung und Elektronik) in ihre Arbeit auf. Neben den dafür notwendigen Werkzeugen und der in der Schule lagernden „Maschinenarmada“ beschäftigte sich die Künstlerin auch mit einem anderen Phänomen aus dem Schulalltag: Den Gesprächen und Bezugsgruppen im Pausenhof. „Der Platz mit seinen Bänken ist einer jener Orte, wo sich die Schüler_innen in den Pausen treffen, um weitere Gespräche über Themen wie Metallbearbeitung und Elektronik zu führen. Kabelquerschnitt- und Kehlnaht-Smalltalks.“ Zu diesen Gruppen stellte Edlbauer ihre eigene Peer Group.

Dazu schlug sie vier weiteren Künstler_innen ein Tauschgeschäft vor: Diese stellten ein
benutztes Gerät aus ihrem Werkzeugbestand zu Verfügung, das Gabriele Edlbauer in Epoxy-Harz eingoß – in einer zitierten Form aus dem jeweiligen Portfolio. Im Gegenzug erhielten die Künstler_innen eine „nigelnagelneue Maschine, die mit der Verwendung der ausgetauschten einhergeht und mit dem Equipment der Landesberufsschule einigermaßen mithalten kann.“

Beteiligte Künstler_innen:
Toni Schmale, Cäcilia Brown, Florian Voggeneder, Gregor Göttfert</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1320471/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>