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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/92421/full</schema:image><schema:name>Geomantie / Purkersdorf</schema:name><schema:dateCreated>1989</schema:dateCreated><schema:creator>Wolfgang Luzian Haidinger</schema:creator><schema:artMedium>Waldviertler Marmor, Findling, zusammengesetzt mit ungarischem Marmor, geschnitten, poliert</schema:artMedium><schema:description>Die Gestaltung des Hofes im Bereich des neuen Stadtsaales in Purkersdorf wurde unter den Gesichtspunkten geomantischer Zusammenhänge gestaltet, indem ein beim alten Gemeindeamt vorhandener geomantischer Energiepunkt, welcher in die feinstofflichen Kraftflüsse der Umgebung eingebunden ist, als Aufstellungsort für das Kunstwerk diente. Die so angesetzte Skulptur bildet mit dem im Hofe stehenden Raum ein Gesamtkunstwerk, welches durch die Hofpflasterung auch optisch zum Ausdruck gebracht wird. Durch die Anordnung der Skulptur an dieser Stelle wird ein feinstofflicher Kraftstrom in die Mitte des Hofes geführt. Material: Waldviertler Marmor, Findling, zusammengesetzt mit ungarischem Marmor, geschnitten, poliert, Höhe: 210 cm, Breite: 90 cm, Tiefe: 60 cm. Geomantie (das Wort leitet sich fälschlicherweise von dem Wort Geomantik ab) ist die alte Wissenschaft von den Erdkräften, welche über den ganzen Planeten verteilt in einer ungeheuren Vernetzung auftreten, hochenergetische Punkte bilden, zwischen denen feinstoffliche Kräfte fließen. Dieses Kräftesystem wirkt auf die Psyche des Menschen und ist daher über psychische Energieformen des Menschen, die besonders stark bei künstlerischer Tätigkeit in Erscheinung treten, beeinflussbar.

Architekt: Franz Pfeil</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040409/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330401/full</schema:image><schema:name>Weihwasserbecken</schema:name><schema:dateCreated>Anfang 13. Jh.</schema:dateCreated><schema:creator>unbekannt</schema:creator><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>aus der ehem. Kirche in Ausserochsenbach</schema:description><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/19613/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330716/full</schema:image><schema:name>Die junge Mäda</schema:name><schema:dateCreated>1913</schema:dateCreated><schema:creator>Anton Hanak</schema:creator><schema:artMedium>gelblicher Marmor mit schwarzen Flecken (unvollendet)</schema:artMedium><schema:description>Die Dargestellte ist die Tochter des Ehepaares Otto und Mäda Primavesi (Kat. Abb. 13)</schema:description><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/19710/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330714/full</schema:image><schema:name>Der Abschied</schema:name><schema:dateCreated>um 1911</schema:dateCreated><schema:creator>Anton Hanak</schema:creator><schema:artMedium>Untersberger Marmor (rötlich)</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/19711/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330724/full</schema:image><schema:name>Die junge Eva</schema:name><schema:dateCreated>1918 - 1920 (Marmorfassung 1925)</schema:dateCreated><schema:creator>Anton Hanak</schema:creator><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/19717/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330693/full</schema:image><schema:name>Liegende</schema:name><schema:dateCreated>1967</schema:dateCreated><schema:creator>Hans Knesl</schema:creator><schema:artMedium>Wachauer Marmor</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/49490/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330781/full</schema:image><schema:name>Meteorit III ST141</schema:name><schema:dateCreated>1975</schema:dateCreated><schema:creator>Josef Schagerl jun.</schema:creator><schema:artMedium>Edelstahl, Marmor</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/93363/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330718/full</schema:image><schema:name>Männliche Porträtbüste (Ehrenhöfer?)</schema:name><schema:dateCreated>1908</schema:dateCreated><schema:creator>Anton Hanak</schema:creator><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/101135/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330706/full</schema:image><schema:name>Studie zum Kopf des "Giganten"</schema:name><schema:dateCreated>1910</schema:dateCreated><schema:creator>Anton Hanak</schema:creator><schema:artMedium>gelblicher Marmor</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/101143/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12005/full</schema:image><schema:name>Das goldene Antlitz</schema:name><schema:dateCreated>um 1924</schema:dateCreated><schema:creator>Anton Hanak</schema:creator><schema:artMedium>Marmor, teilweise rosa getönt mit schwarzen Adern</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/101268/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330715/full</schema:image><schema:name>Porträtbüste des Malers Anloys  Hänisch</schema:name><schema:dateCreated>1912</schema:dateCreated><schema:creator>Anton Hanak</schema:creator><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/101271/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Vernähung - weiß</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>Michael Kos</schema:creator><schema:artMedium>Findling aus Krastaler Marmor, mit Schnur vernäht, Stahlsockel</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/147809/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>vorerst zwei autos</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>Markus Redl</schema:creator><schema:artMedium>Sölker Marmor, teilweise polychromiert</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/221898/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/397593/full</schema:image><schema:name>Tauroktonie-Relief (?) mit Weihinschrift</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Weißer Marmor</schema:artMedium><schema:description>Erhalten ist die Darstellung des rechten, bekleideten Fußes einer Figur (vermutlich Mithras) auf erhöhtem Untergrund. Links daneben befinden sich der Huf des abgewinkelten hinteren Beins des Stiers (?) sowie möglicherweise der linke Fuß einer weiteren Figur (eventuell Cautopates, der allerdings stark an den linken Rand des Reliefs gedrängt erscheint). Am rechten Bruchrand ist das eingerollte Ende einer weiteren Darstellung zu erkennen (möglicherweise ein Skorpion?). Die Rückseite ist grob abgeschlagen, die Ränder sind abgeschrägt. Auf der glatten Basisfläche sind Reste von drei Inschriftzeilen zu erkennen; in den Buchstaben sind Spuren roter Farbe erhalten:
D(eo) S(oli) [I(nvicto) M(ithrae)] / Aur(elius) Mac[. . . . . . . .] / v(otum) s(olvit) [l(ibens) m(erito)]
Dem unbesiegten Sonnengott Mithras hat Aurelius [Mac...?] das Gelübde gern nach Verdienst (des Gottes) eingelöst.
D(eo) S(oli) [I(nvicto) M(ithrae)] / Aur(elius) Mac[. . . . . . . .] / v(otum) s(olvit) [l(ibens) m(erito)] (CIL III²).</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018884/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218404/full</schema:image><schema:name>Relieffragment der donauländischen Reiter</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Im Zentrum der fragmentierten Reliefplatte, von der nur mehr die rechte obere Ecke erhalten ist, steht eine Göttin, flankiert von zwei Reitern mit phrygischer Mütze und Drachenstandarte. Der rechte Reiter wird von Victoria begleitet, die mit Siegeskranz und Palmzweig hinter ihm schwebt. Die Göttin in der Mitte reicht den beiden Pferden je eine Schüssel. Über ihr befinden sich drei Götterbüsten. Im Bildfeld rechts oben ist die Büste der Göttin Luna dargestellt. Das Relief ist Teil der für den Kult der sog. Donauländischen Reiter typischen Szene. Dieser Mysterienkult verbreitete sich ab der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. von Dakien ausgehend im mittleren und unteren Donauraum.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018895/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218437/full</schema:image><schema:name>Tafel mit Weihinschrift an Venus Victrix</schema:name><schema:dateCreated>180-192 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Erhalten ist der obere Teil einer Inschriftplatte mit der Darstellung eines jugendlichen Genius mit Mauerkrone, wohl des Genius der genannten Zenturie. Venus victrix ist die Kultgenossin des Jupiter Heliopolitanus und wurde im Heiligtum auf den Mühläckern wohl ebenfalls verehrt. Aus diesem Heiligtum könnte auch die Inschriftplatte stammen, die in Zweitverwendung aufgefunden wurde. Die Platte trägt folgende Inschrift:

Deae Veneri – victrici sacr(um) / pro sal(ute) imp(eratoris) Com – modi Augusti / veteran(i) &gt;(centuriae) Crispinia[nim(issione)] h(onesta) ac(cepta) / Iul(ius) Atta / Iul(ius) Respectus / [Iul(ius)?] Ursus / [- - -
»Der Göttin Venus victrix, zum Wohl des Kaisers Commodus Augustus, haben die Veteranen der Zenturie des Crispinianus nach ehrenvoller Entlassung (dies) geweiht. Iulius Atta, Iulius Respectus, Iulius Ursus …«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018898/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218443/full</schema:image><schema:name>Pilaster mit Herme des Pan</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>An der Vorderseite des Pfeilers befindet sich die Reliefdarstellung einer Herme. Der bocksfüßige Pan trägt einen Lendenschurz und auf dem Kopf einen Petasos, der Oberkörper ist nackt. In der rechten Hand hält er einen Lorbeerzweig, in der linken ein Körbchen mit Früchten. Der Pfeiler fand wahrscheinlich – gemeinsam mit einem schlechter erhaltenen ähnlichen Block – Verwendung an einer Brunnenanlage.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018906/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218374/full</schema:image><schema:name>Kopf einer Statuette des Aesculap</schema:name><schema:dateCreated>1.-Mitte 2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Der fein gearbeitete Kopf des Aesculap gehörte zu einer Statuette des Heilgottes. Dieser wurde nach griechischer Tradition bärtig, mit langem gewelltem Haar, im Mantel, der meist eine Schulter unbedeckt ließ, und mit dem Schlangenstab (Aesculapstab) als Attribut dargestellt. In Carnuntum ist sein Kult innerhalb des Legionslagers bezeugt.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018948/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218367/full</schema:image><schema:name>Statuette des thronenden Jupiter</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die Marmorstatuette des Jupiter vom Typus des Jupiter Capitolinus gehörte zur Skulpturenausstattung eines Verwaltungs- oder Versammlungsraumes im Stabsgebäude (principia) des Legionslagers. Der thronende Reichsgott Jupiter trägt einen Hüftmantel, der beide Beine bedeckt und hält das Blitzbündel in der rechten Hand. Der linke erhobene Arm war auf das Szepter gestützt.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018992/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218375/full</schema:image><schema:name>Statuette eines Flussgottes</schema:name><schema:dateCreated>spätes 2.-frühes 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Der liegende bärtige Flussgott mit eng anliegendem Hüftmantel stellt vermutlich Danuvius, die personifizierte Donau, dar. Der Gott stützt sich mit dem linken Unterarm auf ein Kissen, darunter ist ein am Boden lagerndes Gefäß sichtbar, aus dessen Mündung wahrscheinlich Wasser floss. Die Statuette könnte in einem Quellheiligtum oder in einem Nymphäum Verwendung gefunden haben.
 

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018993/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/111261/full</schema:image><schema:name>Säule für Jupiter Optimus Maximus Heliopolitanus und Venus Victrix</schema:name><schema:dateCreated>Um 240 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Weißer Marmor.</schema:artMedium><schema:description>Nahezu quadratische Plinthe, Basis mit Torus und Absatz. In der unteren Lagerfläche ein mittiges Dübelloch (2,5 × 2,5; T 5 cm). 

Auf der Vorderseite in nach unten hin gedrängten und kleiner werdenden Zeilen die Inschrift:



[I(ovi)] O(ptimo) M(aximo) H(eliopolitano) / Veneri / victrici / M(arcus) Titius / Heliodorus / 5  aug(usta- lis) col(oniae) / Kar(nunti) v(otum) s(olvit) / sacerdotib(us) Vibio / Crescente et Heren(nio) / Nigriniano. 

Z. 6 aug(ur?) (EDCS).</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019013/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218376/full</schema:image><schema:name>Statuette der Minerva</schema:name><schema:dateCreated>1. Hälfte 2. Jh. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die stehende Göttin Minerva trägt die geschuppte Aegis mit dem Medusenhaupt. Der rechte Arm war erhoben und stützte sich wohl auf eine Lanze, während die gesenkte Linke den Schild hielt. Die Statuette dürfte Teil eines kleinen Votivdenkmals gewesen sein.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019037/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218440/full</schema:image><schema:name>Alphabet-Inschrift</schema:name><schema:dateCreated>180 n. Chr.?</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die in vier Fragmenten erhaltene Inschrifttafel zeigte in zwei Zeilen die Buchstaben des Alphabets. Sie wurde in Folge eines Traumes (ex visu) sozusagen auf göttliche Anordnung hin gestiftet. Alphabetinschriften kommen im Dolichenuskult mehrfach vor. Ihre Funktion und Bedeutung ist nicht völlig geklärt, wahrscheinlich spielten sie eine Rolle bei der Einweihung in den Mysterienkult.

A B C [D E F G H I] K L / M N [O P Q R S] T V X Y Z / [IOMD ?] ex visu</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019086/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218368/full</schema:image><schema:name>Statuette des Hercules</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die Herculesstatuette wurde in einem der Amts- oder Versammlungsräume des Stabsgebäudes (principia) des Legionslagers von Carnuntum gefunden. Der gesenkte rechte Arm des Hercules ist auf eine knotige Keule mit geschnürtem Griff gestützt, die auf einem Stierschädel aufliegt. Über den abgewinkelten linken Arm ist das Löwenfell gelegt. Die Statuette entspricht von der Körperhaltung und den Attributen einem traditionsreichen und weit verbreiteten Muster.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019103/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/219038/full</schema:image><schema:name>Statuette einer Mänade (?)</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Der Torso dieser qualitätvollen Statuette aus griechischem Marmor zeigt eine weibliche Figur in heftiger Bewegung. Kopf und Arme sind abgebrochen, doch ist erkennbar, dass der rechte Arm erhoben war. Das durchscheinende Gewand lässt die rechte Schulter frei und ist unterhalb der Brust gegürtet. Ein fein gefältelter Gewandüberfall bedeckt die Hüften. Der Körperhaltung nach könnte es sich um die Darstellung einer tanzenden Mänade (oder Amazone) handeln, oder auch um die Göttin Diana als Jägerin.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019104/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/397585/full</schema:image><schema:name>Kopf der Statuette einer Göttin (Diana?)</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Grobkörniger, weißer bis hellgelber Marmor mit ockergelben Verfärbungen</schema:artMedium><schema:description>Weibliches Köpfchen, leicht zur Seite geneigt, mit breiter Nase, kleinem Mund und großen mandelförmigen Augen mit abgesetzten Lidern. Das Kinn ist rundlich und untersetzt, der Hals kräftig. Das lange Haar ist in der Mitte gescheitelt, bis in Augenhöhe gewellt und dann strähnenweise nach hinten geführt. Auf dem Scheitel sitzt ein glattes Diadem mit verdicktem Rand. Am flachen Hinterkopf sind die Haare in der Mitte gescheitelt, einzelne Strähnen sind angedeutet. Im Nacken der Rest eines Haarknotens. An der linken Halsseite Rest einer langen, nach vorne fallenden Haarlocke. Feine Schläfenlöckchen zu beiden Seiten.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019126/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218441/full</schema:image><schema:name>Weihinschrift für Nemesis Regina</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Erhalten ist die rechte untere Ecke einer Weihinschrift an Nemesis Regina.

Neme]si reg(inae) / [- - - V]erus / [- - - leg(ionis)] XIIII g(eminae) v(otum) s(olvit)
»Für Nemesis Regina. … Verus, … der Legio XIIII gemina löste das Gelübde ein.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019129/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/397596/full</schema:image><schema:name>Kopf der Statuette einer Göttin (Diana, Venus?)</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Mittelfeiner weißer Marmor mit gelben Flecken</schema:artMedium><schema:description>Das weibliche, leicht geneigte Köpfchen zeigt mandelförmige Augen mit abgesetzten Lidern, eine breite Nase sowie einen kleinen Mund. Das in der Mitte gescheitelte Haar umrahmt in einem Kranz wellenförmig hochgezogener Strähnen das Gesicht und bedeckt die Ohren zur Hälfte. Zu beiden Seiten fallen lange Haarsträhnen auf die Schultern. Am Scheitel, über dem Haarkranz sitzt ein Diadem. Oberhalb der rechten Schulter setzt ein Gegenstand an, möglicherweise ein Köcher. Die Rückseite ist nur grob ausgeführt und beschädigt, doch sind ein Mittelscheitel und im Nacken der Haarknoten erkennbar.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019137/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218379/full</schema:image><schema:name>Kopf der Statuette einer Göttin (Iuno?)</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die Haare des weiblichen Kopfes sind in der Mitte gescheitelt und in wellenförmigen Strähnen über die Ohren zum Nacken geführt. Das Diadem weist die Frau als Göttin – möglicherweise Iuno – aus.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019148/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/112088/full</schema:image><schema:name>Postament des Titus Flavius Probus (sog. Hainburger Altar)</schema:name><schema:dateCreated>1. September 178 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Das Postament ist an den Nebenseiten mit Reliefs dekoriert. Links ist Fortuna mit dem Steuerruder auf dem Globus und dem Füllhorn, rechts ein Genius mit Mauerkrone, Patera und Füllhorn dargestellt. Die Inschrift weist den sog. Hainburger Altar als Ehrenmonument für einen Magistraten und Priester des Ritterstandes aus, das von seinem Vater gestiftet wurde. Die Formulierung donum dat und die Reliefdarstellungen weisen darauf hin, dass es sich dennoch um eine Weihung an eine Gottheit handelt. Wahrscheinlich war auf der Basis eine Geniusstatuette aufgestellt. Der unmittelbare Anlass für die Errichtung des Monumentes könnte die Ankunft des Kaisers Marcus Aurelius in Carnuntum gewesen sein. Die Inschrift lautet:

T(itus) Fl(avius) T(iti) fi[l(ius)] / Serg(ia) Probus / dec(urio) munic(ipii) / Car(nunti) ex V dec(uriis) / ob honorem / auguratus / T(iti) Fl(avii) Probi fil(ii) / sui decur(ionis) / munic(ipii) eiusd(em) / equo publ(ico) / d(onum) d(at) / l(ocus) d(atus) d(ecreto) d(ecurionum) / [O]rfito et Rufo co(n)s(ulibus) k(alendis) Sept(embribus)
»Titus Flavius Probus, Sohn des Titus, eingetragen in der Tribus Sergia, decurio im Municipium Carnuntum, Mitglied des stadtrömischen Geschworenengerichtes, widmet (dieses Monument) zu Ehren der Verleihung des Augurates an seinen Sohn Titus Flavius Probus, decurio desselben Municipiums und römischer Ritter, auf dem durch Gemeindebeschluss zur Verfügung gestellten Platz. An den Kalenden des Septembers, im Jahr als Orfitus und Rufus Konsuln waren.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019157/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218380/full</schema:image><schema:name>Kopf einer Statuette des Bacchus-Liber Pater</schema:name><schema:dateCreated>2. Hälfte 2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Das unterlebensgroße Köpfchen einer jugendlichen männlichen Figur ist mit Weinlaub und Trauben geschmückt und kann als Bacchus-Liber Pater angesprochen werden. Tiefe Bohrungen oberhalb der Stirn dienten vielleicht zur Befestigung zusätzlichen Kopfschmuckes. Auf dem Kopf sitzt ein polosartiger Aufsatz mit zwei seitlichen hornartigen Elementen (Mondsichel?), der auf eine Schutzfunktion oder eine synkretistische Verschmelzung mit einer Gottheit „orientalischen“ Ursprungs (z. B. Osiris) hinweist.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019170/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218381/full</schema:image><schema:name>Statuette der Venus</schema:name><schema:dateCreated>spätes 2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die unbekleidete Venus hatte im Gestus der Venus pudica den rechten, scharf abewinkelten Arm vor dem Oberkörper zum linken Oberarm geführt, während die linke Hand das herabgleitende Gewand vor der Scham hielt. Auf beide Schultern fallen lange Haarlocken herab. Die Bruchstelle an der linken Hüfte dürfte von einem angelehnten Gegenstand herrühren. Auf Kniehöhe ist der Zwischenraum zwischen den Beinen durchbrochen. Die Proportionen sind gelängt, der Körper ist flach und ohne Detailangaben. Das Figürchen war Teil eines durchbrochenen Reliefs, eine Fundgattung mit Verbreitungsschwerpunkt im mittleren und unteren Donauraum.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019181/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218383/full</schema:image><schema:name>Statuette einer tanzenden Mänade</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die Statuette entspricht einem in den römischen Provinzen weit verbreiteten Typus der tanzenden Mänade. Diese Tänzerinnen gehörten, wie die Satyrn, zum mythologischen Gefolge des Gottes Dionysos/Bacchus, dessen Verehrung im Umfeld des Legionslagers von Carnuntum bezeugt ist. Die Statuette war wohl Teil eines Figurenensembles, das beispielsweise im Versammlungsraum einer dionysischen Kultgemeinde aufgestellt gewesen sein kann.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019292/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218386/full</schema:image><schema:name>Statuette eines Genius mit Weihinschrift</schema:name><schema:dateCreated>245 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die sehr flache Darstellung eines Genius centuriae mit Patera und Füllhorn wurde von einem Offizier zu Ehren seiner Truppe gestiftet. Die Weiheinschrift auf der Plinthe lautet:

G(enio) &gt;(centuriae) leg(ionis) XIIII g(eminae) P(i) l(ippianae) / Cl(audius) Flavianus / opt(io) v(otum) s(olvit) in h(onorem) com(manipularium) / imp(eratore) Pil(ippo) et Titiano co(n)s(ulibus)
»Dem Genius der Zenturie der Legio XIIII gemina Philippiana hat der optio Claudius Flavianus zu Ehren seiner Kameraden das Gelübde eingelöst, im Jahr als der Kaiser Philippus und Titianus Konsuln waren.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019314/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218387/full</schema:image><schema:name>Statuette eines Genius</schema:name><schema:dateCreated>spätes 2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Der Genius trägt den Hüftmantel und Stiefel. In den Händen hält er Opferschale und Füllhorn. Schutzgottheiten dieses Typs kommen sehr häufig im militärischen Bereich vor und wurden meist von Truppenteilen oder Offizieren gestiftet.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019315/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218388/full</schema:image><schema:name>Statuette eines Genius mit Weihinschrift</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die in der Art eines durchbrochenen Reliefs gearbeitete Statuette stellt einen opfernden Genius dar, der von zwei Paarhufern begleitet wird. Die Weiheinschrift auf der Vorderseite der Plinthe lautet:

Gen(io) &gt;(centuriae) Aurel(ius) Trofimas / tess(erarius)  l(egionis) XIIII g(eminae) M(artiae) v(ictricis) v(otum) l(ibens) s(olvit)
»Dem Genius der Zenturie hat Aurelius Trofimas, tesserarius der Legio XIIII gemina Martia victrix das Gelübde nach Verdienst eingelöst.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019317/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218389/full</schema:image><schema:name>Statuette eines Genius</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die Darstellung eines Mannes im Hüftmantel – wohl eines Genius – ist in der Art eines durchbrochenen Reliefs gestaltet. Eine Stoffbahn ist über die linke Schulter gezogen, die andere fällt über den linken Unterarm breit gefächert nach unten. Der linke Arm hielt ein Füllhorn, dessen oberer Teil abgebrochen ist. Der rechte Arm war gesenkt. Am rechten Oberschenkel setzt ein Steg wohl zur rechten Hand an. Die Rückseite ist nur grob geglättet, der Gewandverlauf ist angedeutet.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019318/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218390/full</schema:image><schema:name>Statuette eines Genius</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Der Genius trägt einen doppelt geschlungenen Hüftmantel, dessen Zipfel über der linken Schulter nach unten fällt. Im linken Arm hält er das Füllhorn mit Früchten, Trauben, Blättern und einem Pinienzapfen.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019319/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218369/full</schema:image><schema:name>Statuette des Bacchus-Liber Pater</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die nackte, jugendliche Figur des Bacchus-Liber Pater steht auf dem rechten Bein, während das linke am Ansatz abgebrochen ist. Der Oberkörper ist nach vorne gebeugt, der rechte Arm war erhoben, der linke gesenkt. Auf beiden Schultern liegt je eine lange gewellte Haarlocke auf. Vor der Baumstütze neben dem rechten Bein ist der untere Teil mit kugeligem Ende des Thyrsosstabes erhalten. Daneben sitzt der Panther mit erhobenem linkem Vorderlauf. Der mit Binden und Weinlaub umwundene Thyrsosstab ist das Attribut des Dionysos-Bacchus und seiner Begleiter, der Satyrn und Mänaden. Die Körperhaltung der Figur ist allerdings für Bacchus untypisch und könnte auf eine Verschmelzung mit Apollo hindeuten. Die Statuette gehört zu den qualitätvollsten Plastiken, die in Carnuntum gefunden wurden, und kann sowohl Dekor- als auch Kultzwecken gedient haben.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019324/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/111015/full</schema:image><schema:name>Kopf der Statuette eines Genius</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Feiner bis mittelfeiner weißer Marmor mit hellrosa Färbung</schema:artMedium><schema:description>Das etwas schräg zur rechten Schulter geneigte Köpfchen hat volle Lippen und mandelförmige Augen mit dicken oberen Lidern. Die Augäpfel sind nach oben abgeschrägt. Das schulterlange Haar bedeckt in dicken Lockenbüscheln die Ohren. Die leicht nach oben ausgestellter Mauerkrone zeigt senkrechte Unterteilungen und in der Mitte eine ovale Einkerbung (Torbogen?).
Relativ schematische, wenig detailreiche Ausführung.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019326/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218370/full</schema:image><schema:name>Statuette des Bacchus-Liber Pater</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Der Torso einer Bacchusstatuette wurde auf der Sohle eines Brunnenschachtes gefunden, etwa 300 m östlich des Legionslagers von Carnuntum. Der Brunnen befand sich innerhalb eines Gebäudes, das als Handwerksbetrieb gedeutet wird. Der Götterfigur war der Kopf abgeschlagen worden, bevor sie im Brunnen versenkt wurde. Es handelt sich daher um eine absichtliche Zerstörung und Entweihung und nicht um eine „kultische Bestattung”. Sie kann mit kriegerischen Ereignissen oder mit religiösen Transformationsprozessen der Spätantike in Zusammenhang gebracht werden.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019335/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218392/full</schema:image><schema:name>Votivhand für Sabazios</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die Hand ist nach oben gerichtet, Ringfinger und kleiner Finger sind umgebogen. Daumen, Zeige- und Mittelfinger halten einen Pinienzapfen. An der Innenseite des Handgelenks windet sich bis zur Daumenspitze eine Schlange. Am Handrücken zwischen Zeige- und Mittelfinger sitzt eine kleine, senkrecht nach oben gerichtete Eidechse. Die Fülle der symbolischen Gegenstände ist charakteristisch für den Mysterienkult des phrygischen Gottes Sabazios, der über Thrakien, Griechenland und Italien bis in die nordwestlichen Provinzen des Römischen Reiches gelangte und mit Jupiter oder Dionysos/Bacchus gleichgesetzt wurde.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019340/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218372/full</schema:image><schema:name>Statue des Jupiter Dolichenus</schema:name><schema:dateCreated>180 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die Marmorstatue war aller Wahrscheinlichkeit nach die Kultstatue im Heiligtum des Jupiter Optimus Maximus Dolichenus, das sich am Westrand der Lagervorstadt von Carnuntum befand. Sie zeigt den Gott in vollständig romanisierter Form in Pose und Gewand des römischen Kaisers. Der am Boden gelagerte Stierkopf erinnert an die 'orientalisierende' Darstellungsform des syrischen Wettergottes auf dem Stier.



</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019357/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Resistenz des Bewusstseins 1</schema:name><schema:dateCreated>1974/1975</schema:dateCreated><schema:creator>K.U.SCH.</schema:creator><schema:artMedium>Marmor, Glas, Blattgold, Textil</schema:artMedium><schema:description>Mehrteiliges Objekt bestehend aus 2 Marmorwürfeln (mit polierter Oberfläche), 1 Seidenschal, 1 Glasplatte mit vergoldetes Beschriftung.</schema:description><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1023765/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wanderstein / Stele Mistelbach</schema:name><schema:dateCreated>1988</schema:dateCreated><schema:creator>Ignaz Kienast</schema:creator><schema:artMedium>Bildhauerarbeit aus Krastaler Marmor</schema:artMedium><schema:description>Im Stadtpark in Mistelbach wurde eine überlebensgroße Marmorskulptur, eine Stele aus Stein aufgestellt, die in ihrem archaischen Aufbau Bezug zu klassischen Formen aufnimmt. Die Arbeit ist während eines Symposions in Kärnten 1988 entstanden. Die Marmorsteinstele ist ein ?Wanderstein? mit temporären Stationen (Secession, Barockschlößl-Stadtpark-Barockschlößl). Letzten Meldungen zufolge wurden die Diskussionen für einen geeigneten Sockel für dieses Kunstwerk zwischen der Gemeinde und dem Künstler noch nicht zur Zufriedenheit aller gelöst.
(Ignaz Kienast)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040433/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Altargestaltung in der Pfarrkirche Paasdorf</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>Sepp Auer</schema:creator><schema:artMedium>Marmor (Altar, Lesepult), Ahornholz (Sessio), Chromnickelstahl (Leuchter, Kreuz, Blumengefäß)</schema:artMedium><schema:description>Unweit von Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel liegt Paasdorf. Im Zuge der Renovierung der Pfarrkirche von Paasdorf wurde der Bildhauer Sepp Auer beauftragt, den Altarbereiches neu zu gestalten. Die Kirche wurde zwischen 1283 und 1285 im romanisch-gotischen Stil erbaut, die Inneneinrichtung ist zum Großteil barock. Sepp Auer begegnete dieser durch den Wandel der Baustile bedingten Vielseitigkeit von Baukörper und Innenraum mit der ihm eigenen klaren, reduzierten Formensprache. Sein Entwurf umfasst Altar, Ambo, das Lesepult und Sessio, den Priestersitz sowie Leuchter, Vortragskreuz und Blumengefäß. Altar und Lesepult sind aus italienischem Marmor. Für den Priestersitz wählte der Künstler ein schlichtes, helles Ahornholz. Leuchter, Vortragskreuz und Blumengefäß wurden aus Chromnickelstahl gefertigt. Den Terazzoboden ließ Auer durch lichte Solnhofener Natursteinplatten ersetzen.
Die Qualität der Gestaltung liegt wohl in der Präsenz der puren Materialien bei gleichzeitiger Zurücknahme der Körperhaftigkeit der Objekte. Der Dialog, den Sepp Auer im 21. Jahrhundert mit den unterschiedlichen Stilepochen aufnimmt, ist ein sehr diskreter, der den historischen Raum atmen lässt. Kennzeichnend dafür ist der reflektierte Einsatz von Materialien. Das helle Holz und der legierte Edelstahl sind schlichte und unaufdringliche Zeitzeugen des künstlerischen Eingriffs. Der Marmor stellt mit seiner erdigen Farbigkeit, der lebendigen Maserung und den eingeschlossenen Fossilienresten eine Referenz zur barocken Einrichtung der Kirche dar, in seiner feingliedrigen Ausformung wirkt er jedoch wie in den Raum hineingezeichnet.
(Cornelia Offegeld)

http://seppauer.viewbook.com</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040440/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223807/full</schema:image><schema:name>Gedenkstein im Foyer Haus 1A / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>1987</schema:dateCreated><schema:creator>Peter Paszkiewicz</schema:creator><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Der Stein zu Ehren des heiligen Leopold ist in strenger Blockform gehalten. Den Carrara-Marmor zieren drei Wappensiegel, angeordnet in der Mitte, gereiht in Längsrichtung des Blockes. Dargestellt sind das päpstliche Wappen, das Wappen der Erzdiözese Wien und der Diözese St.Pölten. Die Seiten sind leicht drapiert, zeigen das Mantelmotiv im Sinne einer Schutzfunktion. Der Stein wurde fein geschliffen, wodurch er eine haptische Form bekommt - ein Stein zum Anfassen. Der heilige Leopold in Form eines Marmorblocks soll den Grundsteingedanken für die Landeshauptstadt symbolisieren. Diese Bedeutung wird noch besonders unterstrichen durch die Weihe des Steines anlässlich des Papstbesuches 1988.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040691/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/198511/full</schema:image><schema:name>Büste des jungen Kaisers Franz Joseph I. in Feldmarschallsuniform mit Ordensdekorationen (auf separatem Sockel)</schema:name><schema:dateCreated>1853</schema:dateCreated><schema:creator>Franz Högler</schema:creator><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Kaiser Franz Joseph - Büste des jungen Kaisers in Feldmarschallsuniform mit Ordensdekorationen, signiert und datiert: "Högler Schönbrunn 1853", auf separatem Marmorsockel.
Hervorragende Portraitbüste des jungen Kaisers aus dem Jahre seine Verlobung mit Prinzessin Elisabeth. Der bekannte Bildhauer Franz Högler fertigte die Büste, nachdem der Kaiser in Schönbrunn Modell gesessen hatte.</schema:description><schema:artForm>Landeskunde – Kaiserhaus</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1119846/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/198514/full</schema:image><schema:name>Büste des jungen Kaisers Franz Joseph I. in Feldmarschallsuniform mit Ordensdekorationen</schema:name><schema:dateCreated>1853</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Kaiser Franz Joseph - Büste des jungen Kaisers in Feldmarschallsuniform mit Ordensdekorationen, signiert und datiert: "Högler Schönbrunn 1853".
Hervorragende Portraitbüste des jungen Kaisers aus dem Jahre seine Verlobung mit Prinzessin Elisabeth. Der bekannte Bildhauer Franz Högler fertigte die Büste, nachdem der Kaiser in Schönbrunn Modell gesessen hatte.</schema:description><schema:artForm>Landeskunde – Kaiserhaus</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1119847/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/200434/full</schema:image><schema:name>Kaiser Franz Joseph I. - Reiterstatuette</schema:name><schema:dateCreated>1909</schema:dateCreated><schema:creator>Emmerich Alexius Swoboda von Wikingen</schema:creator><schema:artMedium>Bronze, Marmor</schema:artMedium><schema:description>Kaiser Franz Joseph - Reiterstatuette. Bronzeskulptur auf Marmorsockel, Plinthe signiert "E. Alex. Swoboda fec. 1909.". Feine Ausführung einer Reiterstatuette des Kaisers vom bekannten Bildhauer Emmerich Alexius Swoboda von Wikingen, Schüler des Caspar von Zumbusch. Er fertigte wie sein Lehrer zahlreiche Skulpturen der Wiener Ringstraße an. Eine vergleichbare Statuette befindet sich im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien und war ein Geschenk von Kaiser Franz Joseph an seinen Generaladjudanten Freiherrn von Bolfras.</schema:description><schema:artForm>Landeskunde – Kaiserhaus</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1120175/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/228834/full</schema:image><schema:name>Kaiser Josef II</schema:name><schema:dateCreated>um 1880</schema:dateCreated><schema:artMedium>Glas, Marmor, Kalkstein, Kupferlegierung</schema:artMedium><schema:description>Modell eines Denkmals für Kaiser Josef II, wie sie in der Gräflich Salm'schen Kunstgießerei in Blansko en gros nach dem Modell von Richard Kauffungen hergestellt und in vielen Kronländern der Doppelmonarchie aufgestellt wurden. Die Pressglasvariante der Riedel'schen Glashütte zeigt den Kaiser ebenfalls in Dragoneruniform, allerdings unterscheidet sich die Haltung des rechten Arms vom Modell Kauffungens. In der Linken hält der Kaiser ein Schriftstück als Hinweis auf das Leibeigenschaftaufhebungspatent von 1781. Der Sockel mit vier kräftigen, schräg gestellten Voluten am Piedestal und den vier Pylonen auf der Basis, zwischen denen Sperrketten gespannt sind, ist besonders hochwertig gefertigt.</schema:description><schema:artForm>Landeskunde – Slg MSHM</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1317729/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/247267/full</schema:image><schema:name>Manufacture for the purpose of fainting (after screaming) / Skulptur Schlosspark Grafenegg</schema:name><schema:dateCreated>2020</schema:dateCreated><schema:creator>Flaka Haliti</schema:creator><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Die Marmorskulptur von Flaka Haliti ist der neueste Zugang im ursprünglich vor 300 Jahren in der Tradition des Englischen Landschaftsgartens angelegten Schlosspark. Mit Beginn des Grafenegg Festivals und der Initiative „Kunst im Park“ (2007) wurde der historische Grünraum mit Unterstützung von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich sukzessive zu einer Kunst- und Kulturlandschaft der Gegenwart weiterentwickelt.

Über die Jahre wurden Arbeiten von internationalen Künstler*innen wie Marc Dion, Bethan Huws und Werner Feiersinger realisiert. Gegenstand der Projekte ist eine kritische Auseinandersetzung mit Inszenierung und Repräsentation als tradierten Rollen der Kunst. An prominenter Stelle in zentraler Sichtachse zum Schloss platziert, vereint das Sitzobjekt von Flaka Haliti aus weißem Marmor subtil historische wie aktuelle Lesarten und bringt diese in einen diskursiven Austausch: „Fainting Couch“ (Ohnmachtssofa) wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts zu einer gängigen Bezeichnung der Chaiselongue in Anspielung auf ihre Popularität in den bürgerlichen Salons des 19. Jahrhunderts und den zeitgleich häufig auftretenden Schwächeanfällen von Frauen. Als Ursachen wurden die vielfach diagnostizierte Hysterie aber auch das Tragen eines Korsetts damit in Verbindung gebracht.

Das Sofa erhielt in diesem Kontext Symbolcharakter, da es die Anatomie eines elegant herabsinkenden Körpers beinahe klischeehaft vorwegnimmt – gleichermaßen verweist es gerade damit auf die Geschlechterstrukturen und Konventionen dieser Zeit. Dass in der Antike die Vorläufer des gleichen Möbels als Ort des Dialogs und philosophischen Diskurses galten, zeigt wie vermeintlich fixierte Zuschreibungen einem kontinuierlichen Wandel unterliegen, und damit gleichwohl produktiven Raum für Widerspruch und Verhandlung, Diskurs und Assoziation erzeugen können. Flaka Haliti verfolgt in ihrer künstlerischen Praxis Fragen von Sehnsüchten und Machtstrukturen in unterschiedlichsten Kontexten, die sie in poetische Formen mit Alltagsbezug transformiert. Die Skulptur für Grafenegg zeigt, wie sie sich Form, Geschichte und potentielle Dialektik eines Objektes aneignet und die verschiedenen Schichten wechselnder Betrachtungsweisen darin verdichtet: Die „Fainting Couch“ übersetzt sie einerseits in eine klassische Marmorskulptur und erzeugt gleichzeitig ein sehr zeitgemäßes Bild für mögliche Konsequenzen aktueller gesellschaftlicher Strukturen und darin verbreiteten Leitbildern wie der Selbstoptimierung – den Zustand der Erschöpfung. Manufactured for the purpose of fainting (after screaming) will dem historischen Objekt neues Leben einhauchen und lädt Besucher*innen des Parks ein, zum Stressabbau (nach einem lauten Schrei) auf der Skulptur niederzusinken.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1333397/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/338714/full</schema:image><schema:name>Marmoraufsatz</schema:name><schema:dateCreated>1930-1965</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor, poliert</schema:artMedium><schema:description>Runder Marmoraufsatz mit einer Verjüngung in der Mitte und umlaufenden vertikalen Ausbuchtungen im oberen Bereich, der Aufsatz weist eine Bohrung auf und ist an der Außenseite hochglänzend poliert.</schema:description><schema:artForm>Volkskunde – Architektur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1171669/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/373882/full</schema:image><schema:name>Waschrumpel</schema:name><schema:artMedium>Marmor, behauen</schema:artMedium><schema:description>Waschrumpel aus weißem Marmor.</schema:description><schema:artForm>Volkskunde – Hauswirtschaft</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1172895/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/140912/full</schema:image><schema:name>Andenken</schema:name><schema:dateCreated>1983</schema:dateCreated><schema:artMedium>Metall, Marmor, gegeossen, verklebt</schema:artMedium><schema:description>Weißer Marmorblock mit aufgesetztem Kirchenmotiv ("JEDENSPEIGEN") und einer Plakette: "WANDERTAG 1983".</schema:description><schema:artForm>Volkskunde – Freizeit/Unterhaltung/Genuss</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1186563/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/144775/full</schema:image><schema:name>Tintenzeug</schema:name><schema:dateCreated>1950-1999</schema:dateCreated><schema:artMedium>Marmor, Bronze, Keramik, gegossen, Steinmetzarbeit, verschraubt</schema:artMedium><schema:description>Tintenzeug auf einer Marmorplatte: Zwei Fässchen in Bronzesockeln mit Klappdeckeln, dazwischen eine Großkatze in lauernder Haltung.</schema:description><schema:artForm>Volkskunde – Kommunikation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1188954/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/387851/full</schema:image><schema:name>Spinnwirtel</schema:name><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Der Spinnwirtel hat eine flache Form und mittig eine zylindrische Lochung. Das Objekt wurde aus weißem Marmor gefertigt und zeigt gerundete Kanten.</schema:description><schema:artForm>Urgeschichte und Historische Archäologie – Stein</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1476755/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>