<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:name>Fontäne / Lichtskulptur Baden</schema:name><schema:dateCreated>1996</schema:dateCreated><schema:creator>Evelyne Egerer</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Lochblech, Leuchtstoffröhren</schema:artMedium><schema:description>Baden ist eine Stadt, die ihren Namen aus der Heilkraft des Wassers abgeleitet hat. Was wäre angemessener, als hier eine Landmarke zu setzen, die sich auf eben dieses Element bezieht. Eine Fontäne - überraschend tritt sie aus den Boden, steigt steil auf und bricht sich in der Höhe von 14 Metern, um von der Schwerkraft gebeugt, in zwei Bögen Richtung Erde zurückzukehren.
Die Fontäne ist ein riesiges, zweiblättriges Ding. Sie hat eine Tag- und eine Nachtseite. Bei Nacht wird sie zur Lichtskulptur, löst sich auf zu einem in den Farben des Wassers strahlenden Körper. 60 Leuchtstoffröhren in Blau und Grün weisen dem Auge den treppenartigen Weg nach oben, schimmern und leuchten von jeder Seite anders. Der dunklere, höher aufgerichtete Teil stützt die sich im Licht badende Vorderseite wie ein Rückgrat. Man muß sich um die Fontäne herumbewegen, sich ihr nähern und sich von ihr entfernen, um dieses sich permanent verändernde Spiel von Licht und Form zu erfahren. Je dunkler der Raum, desto transparenter strahlt die Skulptur.
Evelyne Egerer arbeitet mit dem Raum, dem Raum in seiner städtebaulichen, seiner architektonischen, seiner materiellen Ausdehnung, vor allem aber mit dem Raum in seiner imaginären Aufladung.
Die Krümmung der Fontäne wiederholt, was im Grundriß der neu errichteten Bezirkshauptmannschaft angelegt ist, das Material Beton ist ein direktes Zitat auf die Substanz ihrer Mauern. Doch Egerer setzt nicht einfach fort und zitiert - sie setzt aus und legt offen. Deshalb befindet sich die Fontäne wie ein allen Blicken und natürlichen Bedingungen ausgelieferter, völlig autonom funktionierender, eigenwilliger Markstein am äußersten Rand des Baugrundstückes. Und darum zeigt die Innenseite des höher gereckten Skulptur-Armes, im Unterschied zum Gebäude, die Struktur seines eigenen Herstellungsprozesses. Die Abdrücke der präzise formierten, sägegerauhen Bretter der Holzverschalung für den Betonguß geraten bei dieser Offenlegung zur ästhetischen Antwort auf die Lichtertreppe am anderen Arm der Skulptur.
(Eva S.-Sturm)

Architekten: Herbert Ortner, Helmut Zellhofer</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040383/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/261101/full</schema:image><schema:name>Landmark / skulpturales Zeichen am Ortsrand von Hohenau</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>Walter Kirpicsenko, Alexander Klose</schema:creator><schema:artMedium>Metallzylinder, innen beschriftet, außen mit Leuchtstoffröhren (nachts beleuchtet)</schema:artMedium><schema:description>Drei Wege, die jeweils in den Achsen der Hautstädte der Nachbarländer des Dreiländerecks Weinviertel, Südmähren und Westslowakei liegen, führen zu der auf Stützen liegenden Kreisringkonstruktion. In diese wurden Zitate von drei Autoren, in die drei Landessprachen der Nachbarländer übersetzt, eingestanzt.

Marlene Streeruwitz: "Ich bin würdig der Würde die Person die Brücke zu queren die Angst nicht die andere Seite und dort dann du oder er oder sie oder ihr oder die und nieder nie wieder."

Das junge Alter (1. Mai 2004) der Erweiterung der Europäischen Union in den Osten soll nicht über die vorangegangene lange Geschichte der geografischen Nachbarschaft und politischen Trennung hinwegtäuschen, die die österreichischen Regionen an der Grenze zu den östlich gelegenen Staaten prägen.
Die Gefühle von Fremdheit, Skepsis, aber auch Neugierde oder das Bedürfnis, sich näher zu kommen, werden in dem von Kirpicsenko und Klose geplanten "Landmark" im Dreiländereck Weinviertel, Südmähren und Westslowakei monumental umgesetzt. Die "Dreieinigkeit" sowie das ständige Sich-Überlagern von Innen und Außen, Abgeschlossenheit und Öffnung sind die prägenden Elemente ihres Entwurfs. Die Installation liegt in einem leicht vertieften Erdwall und ist über drei klar definierte Wege zugänglich. In der verlängerten Luftlinie führen diese zu den Hauptstädten der benachbarten Länder. Über drei Stützen erhebt sich eine zweischalige Kreisringkonstruktion, in die Zitate von Jirí Gruša, Marlene Streeruwitz und Magdalena Vášáryová, in die drei Landessprachen der Nachbarländer übersetzt, gestanzt sind. Im Inneren findet eine Spiegelung der Zitate statt, nach außen hin werden sie in der Nacht durch Beleuchtung sichtbar gemacht. Sie fordern die gegenseitige Achtung der Menschen und richten sich gegen jegliche Art von Ideologie und Fremdenfeindlichkeit.

(Magdalena Vášáryová: "Was wäre schöner als ein Europa, das wieder ein Europa wird. Was wäre besser als gute und nahe Nachbarn, die zu guten und nahen Freunden werden."
Jirí Gruša: "Vergangenheitsbewältigung und Vergangenheitsbeschwörung sind zwei verschiedene Paar Schuhe: Bewältigung bedeutet, die Vergangenheit hinter sich zu bringen, bei einer Beschwörung lassen wir zu, dass sie uns erneut vergewaltigt.").
(Katrina Petter)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Platzgestaltung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040427/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90376/full</schema:image><schema:name>Lichtskulptur / Gerasdorf</schema:name><schema:dateCreated>1994</schema:dateCreated><schema:creator>Helmut Rainer</schema:creator><schema:artMedium>Nirostasäulen, Leuchtstoffröhren</schema:artMedium><schema:description>Vier schwarz beschichtete, vier Meter hohe Nirostasäulen tragen Leuchtstoffröhren nach außen und nach innen. Nach innen strahlt gelbes, warmes künstliches Licht, nach außen blaues fluoreszierendes und formt eine malerische, immaterielle Lichtplastik.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040436/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91744/full</schema:image><schema:name>Lichtinstallation / Kulturhaus Fallbach</schema:name><schema:dateCreated>2001</schema:dateCreated><schema:creator>Maurizio Nannucci</schema:creator><schema:artMedium>Leuchtstoffröhren auf umlaufenden Holzbalken montiert</schema:artMedium><schema:description>Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für seine Arbeit in Loosdorf entschied sich Maurizio Nannucci für das Kulturhaus Winkelau, dessen einer Eckraum - an der Seite zum Gasthaus bzw. zum Skulpturengarten hin gelegen - ihm deshalb geeignet schien, weil er relativ hoch ist und die Traversen sich als Träger einer Leuchtschrift anboten. Darüber hinaus war hier aufgrund von Fenstern und einer eigenen Eingangstür die Möglichkeit gegeben, eine Verbindung von Außen- und Innenraum herzustellen. Die blau leuchtende Schrift ist für die Autofahrer, die aus der Richtung Frättingsdorf kommen, als Zeichen sichtbar und strahlt ebenso in den Hof der Anlage. Hier kann sie auch durch eine neu installierte Glastür (Entwurf: Walter Kirpicsenko) immer besichtigt werden. Maurizio Nannucci hat folgenden Text für die an den vier Wänden entlang laufende Schrift ausgewählt:
worte hell wie gedanken hörbar wie töne leicht wie farbe vieldeutig wie ideen flüchtig wie licht unendlich wie zeit vergänglich wie augenblicke unauflöslich wie vorstellungen offen wie möglichkeiten veränderlich wie bewegung gegenwärtig wie worte.
(Susanne Neuburger)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040455/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224756/full</schema:image><schema:name>Lichtinstallation / Donauuniversität Krems</schema:name><schema:dateCreated>2004-2007</schema:dateCreated><schema:creator>Heinz Gappmayr</schema:creator><schema:artMedium>Leuchtstoffröhren</schema:artMedium><schema:description>"Lichtinstallation" nennt lapidar und doch so konkret einer der bedeutendsten europäischen Vertreter der sogenannten "Konkreten Kunst", Heinz Gappmayr, seine Arbeit für ein Stiegenhaus in der Donau-Universität Krems. Dabei war er mit genauen Vorgaben konfrontiert: Es ging um einen konkreten Ort, ein Stiegenhaus, und um die damit verbundenen funktionalen Notwendigkeiten ? so musste etwa auch das Problem der Beleuchtung im Zuge der künstlerischen Arbeit gelöst werden.
Gappmayr reagierte in verschiedener Hinsicht auf die architektonischen Rahmenbedingungen, vom Aspekt eines Industriebaues (ehemalige Tabakfabrik) bis hin zur Architektur des Stiegenhauses. In mathematisch-logischer Weise verband er die Aufgabe der Beleuchtung mit der Symbolik der Stiege. Industrieleuchten fungieren als "objets trouvés": Im ersten Stock sind jeweils eine vertikale und eine horizontale Leuchtröhre montiert, im zweiten Stock sind es zwei vertikale und zwei horizontale und im dritten Stock drei, wobei die letzten drei zusammen auf Grund ihrer Platzierung die Form eines Quadrats und damit eine geometrische Architekturgrundform ergeben.
Die waagrechte Montage der Leuchten signalisiert die Ebene eines Stockwerks, die senkrechte die Verbindungsfunktion der Stiege zwischen zwei Ebenen. Mit jeder Etage wird auch mehr Licht installiert, was wiederum auf die Symbolik des Ortes verweist: die Universität als Institution des Wissens, Licht als anthropologische Metapher für (universelle) Erkenntnis. Mit minimalen Mitteln gelingt es dem Künstler, in eindrucksvoller Weise den Ort künstlerisch zu konkretisieren und damit zu transzendieren: das Stiegenhaus als Lebenssymbol.
(Carl Aigner)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040565/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91336/full</schema:image><schema:name>Ohne Titel / Lichtobjekt Seyring</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>Helmut Rainer</schema:creator><schema:artMedium>Eisen, lasergeschnitten, mit Leuchtstoffröhren</schema:artMedium><schema:description>Helmut Rainer entwarf für das Kulturzentrum in Seyring im Schloss Seyring eine Lichtskulptur, die funktionelles Erkennungszeichen und gleichzeitig eine eigenständige Skulptur ist. Diese nimmt fragmentarisch die Form eines nicht mehr existierenden historischen Torbogens als Zitat auf. Der Bogen überspannte einstmals die Straße beim Schloss, musste aber entfernt werden, weil er nicht mehr der Größe der durchfahrenden Fahrzeuge entsprach. Eine am oberen Ende in Viertelkreisform gebogene oxidierte Stahllamelle wurde mit dem Schriftzug ?Kulturzentrum Seyring? perforiert und an der Gebäudewand zur Straße befestigt. Drei blaue Leuchtstoffröhren, eine in der oberen Biegung, zwei davon rückseitig montiert, leuchten durch die Perforation und fließen als atmosphärisches Reflexionslicht über Skulptur und Architektur. Durch die Mischung von natürlichem und künstlich changierendem Licht entsteht eine immaterielle Lichtskulptur, die über ihre greifbaren Grenzen hinausreicht.
(Cornelia Offergeld)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040669/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>