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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218400/full</schema:image><schema:name>Relief des Cautes</schema:name><schema:dateCreated>1.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die männliche Figur trägt eine pilosartige Kopfbedeckung und hält im rechten Arm ein Attribut, das als brennende Fackel gedeutet werden kann. Es könnte sich um Cautes, einen der Dadophoren (Fackelträger) handeln. Die Dadophoren verkörpern als Begleiter des Mithras die Gegensätze von Tag und Nacht oder Anfang und Ende des kosmischen Kreislaufs.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018885/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218409/full</schema:image><schema:name>Altar für Mithras ("Jahreszeitenaltar")</schema:name><schema:dateCreated>190-230 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Den viereckigen Altarkern umgeben neun halbplastisch ausgeführte Figuren, welche die Deckplatte des oberen Gesimses stützen. In der Mitte der Vorderseite kniet der Himmelsgott Ouranos-Caelus. Ihn umgeben in Zweiergruppen die personifizierten vier Jahreszeiten (ver, aestas, autumnus und hiems) mit den jeweils zugehörigen Winden (zephyros, notos, euros, boreas), die mit Muschelhörnern und Schläfenflügeln dargestellt sind. Der bislang einzigartige Altar folgt einem Darstellungsprogramm, das sich auf die kosmischen Vorstellungen des Mithraskultes bezieht. In die Mulde zwischen den beiden Altarpolstern war ursprünglich wohl eine gesondert gefertigte Opferschale (focus) eingelassen. Auf der Deckleiste liest man:

[Pr]o sal(ute) Aug(usti) Deo Invic[to Ma]gn/i[us He]racla d(onum) d(edit)
»Zum Wohl des Kaisers hat dem unbesiegten Gott (Mithras) Magnius Heracla (diesen Altar) gestiftet.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018887/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/111085/full</schema:image><schema:name>Altar für Mithras</schema:name><schema:dateCreated>spätes 2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Altar wurde in zweiter Verwendung als Hypokaustpfeiler innerhalb des Legionslagers genutzt. Auf der rechten Nebenseite erkennt man einen nach links liegenden Löwen. Auf der linken Nebenseite sind eine Schlange, eine Ähre und ein Rabe abgebildet. Alle drei Figuren sind aktive Teilnehmer beim Akt der Stiertötung des Mithras. Die Vorderseite trägt die Weihinschrift:

I(nvicto) D(eo) M(ithrae) / SA(crum)
»Dem unbesiegten Gott Mithras geweiht.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018888/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218401/full</schema:image><schema:name>Relief des Silvanus</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Auf der randlosen Reliefplatte befindet sich die Darstellung des Silvanus in gegürteter Tunika, mit Mantel und pilosartiger Kopfbedeckung. Er wird von einem Hund begleitet. Die rechte Hand hält das Rebmesser, die linke einen Zweig. Die Darstellung entspricht dem in Pannonien verbreiteten 'orientalisierenden' Silvanustyp, der eine Angleichung des Silvanus an den phrygischen Hirten Attis ist. Charakteristische provinziale Züge sind das flache Relief und die streng frontale Haltung der Figur.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018890/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218410/full</schema:image><schema:name>Altar für Silvanus Domesticus</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Nebenseiten des Altars sind mit Reliefs dekoriert: links eine schreitende, nackte männliche Figur mit Stab und gekrümmtem (Winzer-)messer. Der Kopf geht in eine trapezförmige Fläche – wohl ein auf den Schultern getragener Korb – über. Unterhalb der Figur befinden sich ein Hund und ein schwimmender Delphin. Auf der rechten Nebenseite sind eine Opferkanne (urceus) und eine Griffschale dargestellt. An der Vorderseite des Schaftes befindet sich die Inschrift:

S(ilvano) D(omestico) s(acrum)
»Dem Silvanus Domesticus geweiht.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018891/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218402/full</schema:image><schema:name>Relief des Sol</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Auf einem Wagen mit vierköpfigem Gespann steht eine kindlich wirkende nackte Figur und hält die Zügel. In der erhobenen Rechten schwingt sie die Peitsche. Die Szene entspricht den Darstellungen des Sol in der Quadriga, die als häufig wiederkehrendes Element in der linken oberen Ecke der Stiertötungsszenen des Mithras bekannt sind. Es könnte sich demnach um eine Einzelszene des Mithraskultes handeln.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018892/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218403/full</schema:image><schema:name>Aedicularelief der Fortuna</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>In einem Tempelchen mit Muschelkonche steht eine Göttin im Ärmelchiton und mit Mantel. Sie hat langes, im Nacken gerafftes Haar und trägt einen (Haar?)kranz auf dem Kopf. Steuerruder und Füllhorn lassen auf eine Darstellung der auch im Heer häufig angerufenen Schicksalsgöttin Fortuna-Tyche schließen.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018894/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218414/full</schema:image><schema:name>Altar für alle Götter und Göttinnen und den Genius centuriae</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Altar zeigt im rechten Seitenrelief einen Genius mit Mauerkrone und Füllhorn, der an einem Altar opfert, auf der linken Seite zwei Füllhörner. Er wurde vom Stellvertreter des Zenturio, einem optio, geweiht. Die aufgemalten Details sind größtenteils erhalten geblieben. Die Inschrift an der Vorderseite des Schaftes lautet:

Dis d(e)abus / et G(enio) &gt;(centuriae) eius / L(ucius) Calven(tius) / Victor / optio d(ono) / d(edit)
»Für alle Götter und Göttinnen und den Genius seiner Zenturie hat der optio Lucius Calventius (dies) gestiftet.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018897/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218405/full</schema:image><schema:name>Relief der Iuno</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Göttin mit unterhalb der Brust gegürtetem Chiton, Diadem und Schleier dürfte Juno, die Gattin des Jupiter sein. Sie hält in der Linken ein Szepter mit kugelförmigem Knauf, in der heute fehlenden Rechten wohl eine Opferschale.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018902/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218406/full</schema:image><schema:name>Relief eines Tropaions</schema:name><schema:dateCreated>193-235 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Reliefplatte zeigt einen Teil eines Siegesdenkmals (Tropaion) mit Panzer und gekreuzten Beinschienen. Links daneben kauert eine bärtige Figur mit am Rücken gefesselten Händen. Sie trägt lange Hosen und eine Mütze. Diese Tracht und der rechts neben dem Tropaion dargestellte skythische Kompositbogen mit Köcher kennzeichnen den Gefangenen als Daker oder Sarmaten. Die Platte war wohl Teil eines größeren Monumentes innerhalb des Legionslagers von Carnuntum, etwa eines Siegesdenkmals, einer Weihung an Victoria oder einer Basis mit Kaiserstatue.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018912/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218415/full</schema:image><schema:name>Altar für den Genius centuriae</schema:name><schema:dateCreated>188 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der unfertig gebliebene Altar ist an den Nebenseiten reliefdekoriert: links ist ein herzförmiges Blatt mit Stängel, rechts ein Capricorn, das Legionszeichen der 14. Legion, dargestellt. In der Oberseite befindet sich eine Opfermulde (focus), dessen Brandverfärbung auf Opferhandlungen hinweist. Die in der Inschrift genannte Renovierung dürfte sich auf ein anderes Monument oder ein Gebäude beziehen. Der Altar wurde zusammen mit zwei weiteren Altären vor einer Mannschaftsbaracke im Legionslager von Carnuntum gefunden und wurde von einem custos armorum (Waffenmeister) als Beweis für die Loyalität zu seiner Truppe (Zenturie) geweiht. Die Inschrift lautet:

Genio / &gt;(centuriae) Cusin(ii) Rufi / T(itus) Voccius / Victorinus / custos ar/morum / renovavit / Fusciano II / et Silan(o) co(n)s(ulibus)
»Dem Genius der Zenturie des Cusinius Rufus. Der Waffenmeister Titus Voccius Victorinus hat (dies) erneuern lassen, im Jahr als Fuscianus zum zweiten Mal und Silanus Konsuln waren.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018917/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218444/full</schema:image><schema:name>Reliefsäule mit Weinranke</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Auf dem Säulenstumpf befindet sich ein Reliefdekor mit einer Weinranke, die aus einem Volutenkrater wächst.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018922/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/110947/full</schema:image><schema:name>Hochrelief des Cautes</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die nach links stehende Hochrelieffigur des Cautes trägt eine Ärmeltunika, lange Hosen und einen Mantel, der auf der rechten Schulter befestigt ist und Teile der Brust sowie den Rücken bedeckt. Der rechte Arm mit der erhobenen Fackel fehlt, der linke Arm ist stark beschädigt. Die Figur stand ursprünglich vor dem Pfeiler rechts vom Mitteleingang eines Mithras-Heiligtums der Zivilstadt von Carnuntum (sog. Mithräum III). Links vom Mittelgang stand als Gegenstück hierzu eine Cautopatesfigur.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018926/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218416/full</schema:image><schema:name>Altar für den Genius centuriae</schema:name><schema:dateCreated>100-150 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Funktion des Stifters ist nicht genannt, doch lassen der Fundort im Legionslager von Carnuntum und die Anrufung auf einen Angehörigen des Militärs schließen:

Genio / &gt;(centuriae) Axi(i) Ve/tuleiani / Val(erius) Con/  stans ar(am posuit)
»Dem Genius der Zenturie des Axius Vetuleianus hat Valerius Constans diesen Altar geweiht.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018931/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/110948/full</schema:image><schema:name>Hochrelief des Cautopates</schema:name><schema:dateCreated>100-150 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die nach rechts stehende Relieffigur des Cautopates trägt eine Ärmeltunika, lange Hosen und einen Mantel, der auf der rechten Schulter befestigt ist und bogenförmig über die Brust fällt. In der gesenkten Rechten hält er die gesenkte Fackel. Er steht mit gekreuzten Beinen. Die Figur war im sog. Mithräum I von Carnuntum neben dem Kultbild aufgestellt.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018937/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/111164/full</schema:image><schema:name>Pilasterkapitell (?) mit Gorgoneion und Löwe</schema:name><schema:dateCreated>spätes 2.-frühes 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Mittelfeiner, poröser, gelbgrauer Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Rechteckiger Block mit (originaler?) glatter Oberseite. An der Vorderseite entspringt einem zentralen Blattmotiv am unteren Rand eine Ranke mit Früchten, die sich beidseitig nach oben hin entwickelt. Oberhalb des Blattmotivs ist in die Ranke ein Medusenkopf integriert, dessen oberer Rand beschädigt ist. An der rechten Nebenseite befindet sich das in den Hintergrund eingetiefte Relief eines lagernden Löwen nach links. Das Maul ist leicht geöffnet, an den Läufen spitze Zotteln. Im Hintergrund Reliefrest.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018945/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218447/full</schema:image><schema:name>Bauquader mit Relief eines Adlers</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der keilförmige Block ist an der Vorderseite mit dem Relief eines Adlers dekoriert, der einen Kranz im Schnabel hält. Die einfache, stark stilisierte Darstellung könnte am Schlussstein eines Bogens angebracht gewesen sein und weist auf den Jupiterkult und/oder den militärischen Kontext hin.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018947/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218417/full</schema:image><schema:name>Altar für Liber Pater und Libera</schema:name><schema:dateCreated>spätes 2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Stifter des Altars war der Pächter (actor) eines primuspilus, der offenbar an den wirtschaftlichen Aktivitäten innerhalb des Lagers teilnahm. Der Stifter war wahrscheinlich östlicher Herkunft. Die Inschrift lautet:

Libero / patri et Li/berae / Dionysius / actor / Brittic(i) / Crescen/tis p(rimi)p(ili) v(otum) s(olvit)
»Für Liber Pater und Libera hat Dionysius, Verwalter des primuspilus Britticus Crescens, das Gelübde eingelöst.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018954/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218418/full</schema:image><schema:name>Altar für Liber, Libera, Fortuna und Mercurius</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Altar wurde in einem Raum an der Nordfront des Legionslagers gefunden, der als Versammlungsraum einer Libergemeinde gedeutet wird. Hier wurden auch große Mengen an Trinkgeschirr sowie ein Spielwürfel gefunden. Man kann annehmen, dass die Versammlungen der Libergemeinde innerhalb des Legionslagers in erster Linie geselligen Zwecken dienten. An der Vorderseite des Schaftes befindet sich folgende Inschrift:

Libero Liberae / Fortunae / Mercurio / lustro / Ansi Proculi / p(rimi)p(ili) / Ansius Arche/laus / ex voto pos(uit)
»Für Liber und Libera, Fortuna, Mercurius, aus Anlass des lustrum des primuspilus Ansius Proculus, ließ Ansius Archelaus (dies) aufgrund eines Gelübdes errichten.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018955/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218419/full</schema:image><schema:name>Altar oder Postament für Epona</schema:name><schema:dateCreated>150-155 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Auf der linken Seite des altarförmigen Monumentes ist eine Opferkanne (urceus) dargestellt. Stifter waren die Fuhrleute und Maultiertreiber im Dienst des Statthalters und der Aufstellungsort war wohl ihr Arbeitsort im Statthaltersitz von Carnuntum. Eine vergleichbare Weihung wurde im Praetorium des dakischen Statthalters in Apulum gefunden. Die Inschrift lautet:

Eponae Aug(ustae) / sac(rum) Cl(audii) Maximi / leg(ati) Aug(usti) pr(o) pr(aetore) / superiumenta/ri(i) et muliones / v(otum) s(olverunt) l(aeti) l(ibentes) m(erito)
»Der Epona Augusta weihten die Fuhrleute und Maultiertreiber zu Ehren des kaiserlichen Statthalters Claudius Maximus (dieses Monument) gerne, freudig und nach Verdienst.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018964/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218393/full</schema:image><schema:name>Kopf einer Statue des Mithras oder eines Dadophoren</schema:name><schema:dateCreated>frühes 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Kopf ist mit phrygischer Mütze dargestellt. Es könnte sich um den Kopf einer Statue des Mithras oder eines Dadophoren (Fackelträgers) handeln. Die beiden Dadophoren, Cautes und Cautopates, verkörpern als Begleiter des Mithras die Gegensätze von Tag und Nacht oder Anfang und Ende des kosmischen Kreislaufs.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018971/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218363/full</schema:image><schema:name>Kopf einer Statue im Pharaonengewand (?)</schema:name><schema:dateCreated>spätes 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der lebensgroße Kopf mit ägyptischem Königskopftuch gehörte vermutlich zu einer Kaiserstatue im Pharaogewand. Die Ehren- oder Kultstatue könnte in einem Heiligtum für die ägyptischen Gottheiten Serapis und Isis aufgestellt gewesen sein, dessen Existenz durch eine erhaltene Bauinschrift bezeugt ist. Stil und Ausführung des bartlosen Kopfes wie auch die Verstümmelungen, die auf eine damnatio memoriae schließen lassen, sprechen für eine Identifizierung mit Kaiser Domitian (81-96 n. Chr.), von dem auch andere ägyptisierende Porträtstatuen im Pharaogewand bezeugt sind.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Ehrendenkmäler</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018981/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218420/full</schema:image><schema:name>Altar für Nemesis</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Stifter dieses Weihaltares hatte, im Gegensatz zu den anderen Weihenden in dem Heiligtum der Nemesis beim Amphitheater der Lagerstadt, keinen militärischen Rang. Die Inschrift an der Vorderseite des Schaftes lautet:

Nemesi / sacrum p/ro sal(ute) Au/gusti Cl(audius) / Victor / v(otum) s(olvit) l(ibens) l(aetus)
»Der Nemesis und zum Wohle des Kaisers hat Claudius Victor das Gelübde freudig und gerne eingelöst.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018989/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218438/full</schema:image><schema:name>Bau- bzw. Weihinschrift für Jupiter Optimus Maximus</schema:name><schema:dateCreated>209 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Inschrifttafel wurde von zwei Mitgliedern der Familie der Lamponii, Dekurionen der colonia Septimia Karnuntum, gesetzt. Diese waren als Quaestoren unter anderem für die Finanzverwaltung der Stadt zuständig. Sie hatten offenbar ein Bauwerk errichten lassen, in welchem die Inschriftplatte mit folgender Inschrift eingemauert war:

I(ovi) o(ptimo) m(aximo) L(ucius) Lamp(onius) Seve/rus et L(ucius) Lamp(onius) Candidia/[n]us dec(uriones) col(oniae) Sept(imiae) K(arnunti) / [q]uaest(ores) fac(iendum) cura/[ve]runt Pompe/[ia]no et Avito co(n)s(ulibus)
»Für Jupiter, den Besten und Größten, ließen Lucius Lamponius Severus und Lucius Lamponius Candidianus, Dekurionen der colonia Septimia Karnuntum und Quästoren, (dies) errichten, im Jahr als Pompeianus und Avitus Konsuln waren.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1018998/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218394/full</schema:image><schema:name>Kopf einer Statue des Mithras oder eines Dadophoren</schema:name><schema:dateCreated>190-230 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Kopf mit phrygischer Mütze könnte Mithras oder einen Dadophoren (Fackelträger), darstellen. Die beiden Dadophoren, Cautes und Cautopates, verkörpern als Begleiter des Mithras die Gegensätze von Tag und Nacht oder Anfang und Ende des kosmischen Kreislaufs.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019002/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218439/full</schema:image><schema:name>Bau- bzw. Weihinschrift für Jupiter Optimus Maximus Dolichenus</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Tafel war ursprünglich wohl außerhalb des Kultgebäudes des Jupiter Dolichenus, vielleicht an einer Mauer des Kultbezirks angebracht. Worauf sich die Stiftung bezieht, ist nicht ganz klar. Innerhalb eines profilierten Rahmens ist die Weihinschrift zu lesen:

I(ovi) O(ptimo) M(aximo) D(olicheno) LVCA(nius) / ATTILLVS / IVSSV DEI / INPENDI(o) SVO / FEC(it)
»Dem besten und größten Jupiter Dolichenus hat Lucanius Attillus auf Befehl des Gottes (dies) aus eigenen Mitteln errichtet.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019003/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218421/full</schema:image><schema:name>Postament mit Weihinschrift für Aequitas/Eudikia</schema:name><schema:dateCreated>247-249 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das altarförmige Postament wurde vom Statthalter Oberpannoniens, Lucius Pomponius Protomachus, an die Göttin der Rechtssprechung geweiht und trug wohl ursprünglich eine Statuette. Die Weihinschrift ist in lateinischer und in griechischer Sprache verfasst und auch das cognomen Protomachus verweist auf die Herkunft des Stifters aus der östlichen Reichshälfte. Der Ort der Auffindung dürfte auch der Ort der Rechtsprechung, also der Statthalterpalast von Carnuntum, gewesen sein. Die Inschrift lautet:

L(ucius) Pomponius / Protomachus / leg(atus) Aug[g(ustorum duorum)] pr(o) pr(aetore) / Aequitati / + griechische Inschrift.
»Lucius Pomponius Protomachus, kaiserlicher Statthalter, (errichtete diesen Altar) für Aequitas.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019007/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/397587/full</schema:image><schema:name>Altar für Mithras</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Mittelfeiner, poröser, geschichteter gelbgrauer Kalksandstein mit rostroten Flecken</schema:artMedium><schema:description>Kleiner, dreiseitig nur grob ausgeführter Altar. Die Form des angedeuteten oberen Abschlusses ist nicht mehr erkennbar. In die Oberseite ist eine Opfermulde eingetieft. An der Vorderseite des Schaftes in sehr unregelmäßigen Buchstaben befindet sich die schlecht lesbare Inschrift:
Mitre (!) / C(aius) Rio[- - -] / +im[- - -] / ci+[- - -] / 5  A+ F(?)
Zeile 2 nach HILD: C(aius) Rip[anius]; 
Zeile. 5 nach HILD: a(ram) m(erito) f(ecit).
Dem Mithras hat Gaius Rio? oder Ripanius? diesen Altar nach Gebühr errichtet.
Mitre (!) / C(aius) Rio[- - -] / +im[- - -] / ci+[- - -] / 5  A+ F(?) (CIL III²)

Z. 2 nach HILD: C(aius) Rip[anius]; 
Z. 5 nach HILD: a(ram) m(erito) f(ecit).
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019008/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218422/full</schema:image><schema:name>Altar oder Postament für Silvanus Domesticus</schema:name><schema:dateCreated>spätes 2.-frühes 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Weihung an den im privaten Bereich sehr häufig verehrten Silvanus Domesticus wurde von zwei Frauen gesetzt und gehört damit zu den eher seltenen Zeugnissen weiblicher Dedikantinnen. Silvanus Domesticus ist neben Jupiter die am häufigsten angerufene Gottheit auf den römerzeitlichen Steindenkmälern Carnuntums. Die Inschrift lautet:

Silvano / Domestic(o) / sacr(um) / Valeria L(ucii) f(ilia) Vita/lis quae et Dom/nina v(otum) s(olvit) l(ibens) l(aeta) m(erito)
»Dem Silvanus Domesticus geweiht! Valeria, Tochter des Lucius Vitalis, und Domnina haben das Gelübde gerne, freudig und nach Verdienst eingelöst.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019020/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218377/full</schema:image><schema:name>Kopf einer Statue der Minerva (Roma, Virtus?)</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Kopf einer etwa halblebensgroßen Skulptur der kriegerischen Stadtgöttin Minerva ist mit korinthischem Helm dargestellt. Über dem Helm mit seinem mächtigen Kamm sitzt eine Mauerkrone (corona muralis) mit niedrigen Zinnen. Die Göttin erscheint hier als Beschützerin der Stadt, in diesem Fall der Lagerstadt (canabae legionis) von Carnuntum. Der Stirnschutz ist in Form eines giebelförmigen Dreiecks mit betonter Mittelachse ausgebildet. Zwischen Mauerkrone und Helm kommt zu beiden Seiten des Stirnschutzes ein sichelförmiges Horn zum Vorschein. Die Skulptur wird einem lokalen Bildhauer zugeordnet.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019048/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218423/full</schema:image><schema:name>Postamentförmige Platte mit Weihinschrift</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Platte zeigt in verkürzter Form ein altarförmiges Monument mit Weihinschrift, der eine Liste von Namen angefügt ist. Sie war in die Rückwand eines Amts- und Versammlungsraumes im Stabsgebäude (principia) des Legionslagers eingelassen und ist wohl eine Stiftung der in diesem Raum Dienst habenden Männern:

G(enio) c(astrorum, -enturiae, -ohortis) / I(ovi) o(ptimo) m(aximo) / pro sal(ute) Aug(usti) / Aur(elius) Verrinus Cf Ant(onius) Doras p(rior?) (cornicularius?) [I]ul(ius) Ianuarius s(ignifer?) (centuriae?) + 28 Namen.
»Dem Lagergenius und Iuppiter, dem Besten und Größten, haben zu Ehren des Kaisers Aurelius Verrinus C…, Antonius Doras, p(rior cornicularius?), Iulius Ianuarius, s(ignifer der Zenturie?) [und weitere 28 namentlich genannte Personen] (… dies geweiht).«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019052/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218424/full</schema:image><schema:name>Postament für Jupiter Optimus Maximus Dolichenus</schema:name><schema:dateCreated>181-183 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Postament diente als Sockel einer Statue des Jupiter Optimus Maximus Dolichenus. Auf der Vorderseite des Schaftes und des Fußprofils ist die folgende Inschrift zu lesen:

I(ovi) O(ptimo) M(aximo) / Dolicheno / pro sal(ute) Imp(eratoris) / Caes(aris) M(arci) Aur(elii) Commo(di) / Aug(usti) C(aius) Spurius / Silvanus &gt;(centurio) leg(ionis) X g(eminae) / et Val(eria) Digna / v(otum) s(olverunt) l(ibentes) m(erito)
»Dem Iuppiter Optimus Maximus Dolichenus und zum Wohl des Imperators Caesar Marcus Aurelius Commodus Augustus haben Caius Spurius Silvanus, Zenturio der 10. Legion Gemina, und Valeria Digna das Gelübde gerne und nach Verdienst (des Gottes) eingelöst.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019098/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218803/full</schema:image><schema:name>Postament für den Genius (Augusti) („Faustinianusaltar“)</schema:name><schema:dateCreated>23. August 219 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Postament trägt Inschriften auf Vorder- und Rückseite. Die Nebenseiten sind mit Reliefdarstellungen versehen. Links ist Victoria mit Kranz und Palmzweig, rechts der behelmte Mars mit Lanze und Schild dargestellt. Die Inschrift bezeugt die Weihung einer Geniusstatuette. Der Stifter gehörte dem Ritterstand an und gibt seine beeindruckende Ämterlaufbahn in aufsteigendem cursus honorum an. Er war Mitglied des Gemeinderates in den Städten Savaria und Carnuntum und ist aus einer weiteren Inschrift in Savaria bekannt. Das Carnuntiner Monument wurde am Tag der Volcanalien geweiht, einem für das collegium fabrum, das wie in vielen anderen Städten auch für den Brandschutz zuständig war, besonders wichtigen Tag. Es war wahrscheinlich im Versammlungsraum (schola) dieses Kollegiums in nächster Nähe der Großen Thermen von Carnuntum aufgestellt.

Text auf der Vorderseite: 
Genium / pro sal(ute) Imp(eratoris) [[Caes(aris) M(arci) Aur(elii) / Antonini P(ii) F(elicis) Augusti]] / [L(ucius) O]ct(avius) M(arci) f(ilius) Faustinianus / [d]ec(urio) c(oloniae) C(laudiae) A(ugustae) S(avariae) et c(oloniae) S(eptimiae) A(ureliae) A(ntoninianae) K(arnunti) eq(uo) / [p]ubl(ico) sacerdotalis / p(rovinciae) P(annoniae) s(uperioris) trib(unus) mil(itum) leg(ionis) / XIII g(eminae) Ant(oninianae) trib(unus) / coh(ortis) II Mattiacor(um) / (milliariae) eq(uitatae) praef(ectus) alae / [I?]I Sept(imiae) Suror(um) (milliariae) / [c]oll(egio) fabr(um) Karn(untensium) d(onum oder -ono) d(edit)
Rückseite:
Ded(icatum) Imp(eratore) [[An[tonino Aug(usto)] ]] / II et sacerdote co(n)[s(ulibus)] / (ante diem) X kal(endas) Sept(embres) / agente praef(ecto) T(ito) Ael(io) Constant[ino] / mag(istris) coll(egii) / Ael(io) Herculano et Ulp(io) Marc[el]/lino
»Diese Geniusstatue hat zum Wohl des Imperators Caesar Marcus Aurelius Antoninus Pius Felix Augustus Lucius Octavius Faustinianus, Sohn des Marcus, Decurio der colonia Claudia Augusta Savaria und der colonia Septimia Aurelia Antoniniana Karnuntum, römischer Ritter, ehemaliger Priester der Provinz Oberpannonien, Militärtribun der legio XIII gemina Antoniniana, Tribun der berittenen Cohors II Mattiacorum mit einer Sollstärke von 1.000 Mann, dem Feuerwehrverein in Carnuntum zum Geschenk gemacht.
Geweiht unter dem Imperator Antoninus Augustus, zum zweiten Mal Konsul, und Sacerdos, ebenfalls zum zweiten Mal, am zehnten Tag vor den Kalenden des Septembers. Als Präfekt amtierte Titus Aelius Constans, Magistri des Collegiums waren Aelius Herculanus und Ulpius Marcellinus.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019099/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218425/full</schema:image><schema:name>Altar für Jupiter Optimus Maximus Heliopolitanus</schema:name><schema:dateCreated>spätes 2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Altar für Jupiter Optimus Maximus Heliopolitanus mit einer in roter Farbe aufgemalten Inschrift auf der Vorderseite des Altarschaftes.

I(ovi) o(ptimo) m(aximo) / Heliopoli/tano / L(ucius) Pompeius / Caeneus / princeps / leg(ionis) XIIII g(eminae) M(artiae) v(ictricis) / ex viso v(otum) s(olvit) / l(ibens) m(erito)
»Dem besten und größten Juppiter Heliopolitanus hat Lucius Pompeius Caeneus, princeps legionis der Legio XIIII gemina Martia victrix, aufgrund eines Traumes sein Gelübde gern und nach Gebühr eingelöst.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019100/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218426/full</schema:image><schema:name>Postament mit Weihinschrift für Nemesis</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das aus zwei Blöcken zusammengesetzte Postament ist in halbfertigem Zustand verwendet worden. An der geglätteten Vorderseite befindet sich die Weihinschrift, die es als Träger eines Kultbildes ausweist:

Deae Nemesi / simulacru(m) Q(uintus) / Ref(ius) Mansuetus / p(rimus) p(ilus) leg(ionis) XIIII g(eminae) po(suit)
»Der Göttin Nemesis hat dieses Kultbild Quintus Refius Mansuetus, primus pilus der Legio XIIII gemina, gestiftet.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019101/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218378/full</schema:image><schema:name>Statue der Diana Nemesis</schema:name><schema:dateCreated>frühes 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Statue der Diana Nemesis war die Kultstatue im Nemesisheiligtum beim Amphitheater der Lagerstadt von Carnuntum. Die synkretistische Göttin vereint in sich Elemente der Schicksalsgöttin Nemesis (Peitsche, Greif, Schwert), der Diana (Kleidung mit Chiton, Mantel und Jagdstiefel, Haartracht), der Fortuna (Steuerruder, Rad) und der Luna (Halbmond und Stern über dem Scheitel).
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019115/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218427/full</schema:image><schema:name>Altar für Nemesis Regina und Diana</schema:name><schema:dateCreated>199 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Weihaltar bezeugt die Kultgemeinschaft der Göttinnen Nemesis und Diana, die auch im Kultbild des Nemesis-Heiligtums beim Amphitheater der Lagerstadt zum Ausdruck kommt. Die Inschrift lautet:

Nemesi / Reg(inae) et / Dean(a)e sa(crum) / M(arcus) Anto(nius) Se/cundinus / N(-?) M (-?) ve(teranus) leg(ionis) / XIIII{I} g(eminae) v(otum) s(olvit) l(ibens) / Anul(lino) et Fr/ont(one) co(n)s(ulibus)
»Der Nemesis Regina und der Diana geweiht. Marcus Antonius Secundinus N… M…, Veteran der Legio XIIII gemina, hat das Gelübde gerne eingelöst. Im Jahr als Anullinus und Fronto Konsuln waren.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019127/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218428/full</schema:image><schema:name>Postament oder Altar für den Genius centuriae</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der unfertig gebliebene Altar ist mit dreiseitig angelegten, an Vorder- und Nebenseiten unterschiedlich ausgeformten Profilen gestaltet. Der Altar ist von einem Griechisch sprechenden Soldaten aus Kleinasien (heute Türkei) gestiftet worden. Er mischt in seiner Weihung griechische und lateinische Buchstaben, ein Zeichen dafür, dass er der lateinischen Schrift anscheinend noch nicht so kundig war. Die Unbeholfenheit der eingeritzten Buchstaben könnte darauf hinweisen, dass Tiudotus selbst die Inschrift auf den kleinen Altar angebracht hat. Die stellenweise schwer lesbare Inschrift befindet sich an der Vorderseite des Schaftes in schief vorgeritzten Zeilen:

»Dem Genius der Zenturie des Lutatius (hat) Aurelius Tiudotus, aus Asia, (diesen Altar gestiftet).«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019135/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218429/full</schema:image><schema:name>Altar für Mars</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Weihaltar an Mars zeigt Spuren einer Opferhandlung an der Oberseite. Der Stifter war ein bereits aus dem Dienst ausgeschiedener Soldat (evocatus), der freiwillig weiterhin im Dienst blieb. Die Inschrift lautet:

Marti / L(ucius) Val(erius) / Titovius / evocat(us) v(otum) s(olvit) [l(ibens)]
»Dem Mars hat Lucius Valerius Titovius, evocatus, das Gelübde gerne eingelöst.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019146/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218432/full</schema:image><schema:name>Altar für Fortuna Karnuntina</schema:name><schema:dateCreated>153 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Altar stand ursprünglich wohl im Nemeseum des Amphitheaters der Zivilstadt. Für Fortuna Karnuntina als identitätsstiftende Stadtgöttin des Municipiums Karnuntum existierte ein Kult mit eigenem Personal. In der Opfermulde des Altars weisen Brandspuren auf Opfertätigkeit hin. Die Inschrift auf der Vorderseite des Schaftes lautet:

[Praese]nt(e) [et Rufino co(n)s(ulibus)?] / Fort(unae) Karn(untinae) / C(aius) Iul(ius) Flo/rent(inus) an/tist(es) deae / v(otum) s(olvit) l(ibens) l(aetus)
»Im Jahr des Konsulates des Praesens und Rufinus. Der Fortuna Karnuntina geweiht. Caius Iulius Florentinus, Priester der Göttin, hat das Gelübde gerne und freudig eingelöst.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019158/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218433/full</schema:image><schema:name>Altärchen ohne Inschrift</schema:name><schema:dateCreated>200-250 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der kleine Altar hat reich ornamentierte Profile und eine als patera gestalteter Opferfläche.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019178/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218364/full</schema:image><schema:name>Panzerstatue mit Relief des Jupiter Heliopolitanus</schema:name><schema:dateCreated>193-235 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die lebensgroße Kaiserstatue, die bereits 1883 in dem Stabsgebäude (principia) des Legionslagers von Carnuntum gefunden wurde, ist mit erhobener rechter Hand in der Haltung der Ansprache (adlocutio) dargestellt. Die Statue trägt einen reich verzierten Muskelpanzer (thorax) und den Feldherrenmantel (paludamentum). Das auf dem Brustteil des Muskelpanzers dargestellte Relief mit Jupiter Heliopolitanus, der von zwei Stieren flankiert wird, lässt auf einen Herrscher schließen, der dieser syrischen Gottheit besonders verbunden war, sodass vor allem Septimius Severus in Frage kommt.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Ehrendenkmäler</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019184/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/397586/full</schema:image><schema:name>Statuette einer thronenden Muttergottheit</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Feiner, geschichteter, gelblicher Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Auf einem kleinen Thron mit halbrunder Rückenlehne sitzt ein weibliches Figürchen in langem, unterhalb der Brust gegürtetem Gewand. Die nackten Oberarme scheinen seitlich von einem Mantel oder Schleier bedeckt zu sein (?), sind abgewinkelt und halten im Schoß einen kugelförmigen Gegenstand. Die Füße stehen auf einer ca. 2 cm hohen Plinthe, die Knie sind gespreizt, das linke Bein ist etwas vorgesetzt. An der Rückseite läuft der obere Rand der gerundeten Thronrückenlehne als Spitze aus.
Das gesamte Figürchen und besonders dessen Oberkörper ist stark abgeflacht und verkürzt dargestellt. Die weibliche Brust ist nicht erkennbar.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019248/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218775/full</schema:image><schema:name>Hochrelief der Minerva</schema:name><schema:dateCreated>frühes 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Göttin Minerva ist in ausgeprägter Ponderation mit linkem Stand- und rechtem Spielbein dargestellt. Das lange Gewand ist zweifach gegürtet. Im Brustbereich ist unmittelbar auf den Gewandfalten ein Medusenkopf mit großen Flügeln dargestellt. Die Minerva war als Hochrelief an einer heute nahezu vollständig weggebrochenen Hintergrundplatte angearbeitet.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019256/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218435/full</schema:image><schema:name>Altar oder Postament für Silvanus Domesticus und Magula</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Diese Weihung ist eine von drei Belegen aus Carnuntum für die Göttin Magu(l)a oder Magla, die hier neben Silvanus Domesticus angerufen wird. Es scheint sich um eine ursprünglich keltische Gottheit mit einem lokalen Verbreitungsschwerpunkt in Pannonien zu handeln. Die Inschrift lautet:

Silvano / domestic[o] / et Maguae / sacr(um) / Vind(ius) Karus / v(otum) s(olvit)
»Dem Silvanus Domesticus und der Magua geweiht. Vindius Karus löste das Gelübde ein.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019257/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/110987/full</schema:image><schema:name>Statuette einer thronenden Muttergottheit</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Mittelfeiner, Quarzgeröll führender hellgelber Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Thronendes weibliches Figürchen in langem Gewand und Schleier. Zwischen den Beinen scheinen breite Gürtelenden herabzufallen. Die Hände halten über dem Bauch einen nicht mehr erkennbaren Gegenstand (Frucht?). Der Thron hat eine hohe Rückenlehne und abgesetzte Armlehnen. Die Rückseite ist grob geglättet (Zahneisenspuren).
Das gesamte Figürchen ist in der Tiefe stark verkürzt; der Unterkörper und die Füße sind überproportional groß, der Oberkörper ist klein und flach.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019259/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218436/full</schema:image><schema:name>Altar für Silvanus Silvester</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die anonyme Weihung an Silvanus Silvester war an einem Ort aufgestellt, an dem die Nennung des Stifters nicht notwendig war. Derartige Monumente finden sich häufig in privaten oder halböffentlichen Bereichen, beispielsweise in den Versammlungslokalen von Vereinen mit geschlossenem Mitgliederkreis. Die Inschrift lautet:

Silvano / silvestr[i] / sacrum
»Dem Silvanus Silvester geweiht.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019297/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218384/full</schema:image><schema:name>Statuetten der Minerva und des Genius Immunium mit Weihinschrift</schema:name><schema:dateCreated>spätes 2.-frühes 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Minerva, die Schutzgöttin der Handwerker, ist in Begleitung des Genius immunium dargestellt. Zwischen ihnen steht die Eule. Die immunes waren innerhalb der Legion vom Militärdienst befreit und führten spezielle handwerkliche Arbeiten aus. Sie dürften die Stifter dieses Monumentes gewesen sein.

Minervae et Genio imm(unium) / sacr(um)
»Der Minerva und dem Genius der immunes geweiht.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019303/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218772/full</schema:image><schema:name>Statuette des Hercules</schema:name><schema:dateCreated>3.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die halbplastische Statuette stellt den jugendlichen Hercules mit Löwenfell dar. Eine Ponderation ist kaum bemerkbar, das linke Bein war wahrscheinlich das Standbein. Die Figur ist nackt bis auf das Mäntelchen, das von der rechten Schulter schräg über den Oberkörper geführt ist und die linke Schulter bedeckt. Das Löwenfell liegt über dem linken Unterarm, die Hand hält einen nicht mehr erkennbaren Gegenstand.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019307/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218385/full</schema:image><schema:name>Statuette eines Genius</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Genius im Hüftmantel ist mit Füllhorn und Patera ausgestattet und opfert auf einem Altärchen mit Inschrift. An der Statuette sind gut erhaltene Farbreste zu sehen, die eindrucksvoll die ursprüngliche Farbigkeit der provinzialrömischen Skulpturen vor Augen führen. Auf der Plinthe steht die Weihinschrift:

G(enio) &gt;(centuriae) / Cla(udius) Tiber(ianus) c(ustos) a(rmorum)
»Dem Genius der Zenturie. Claudius Tiberianus, der Waffenmeister (hat dies gestiftet).«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019312/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218391/full</schema:image><schema:name>Statue eines Löwen</schema:name><schema:dateCreated>190-230 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der nach links lagernde Löwe hält einen Stierschädel zwischen seinen Vorderpranken. Er war vermutlich am Eingang zur Kulthöhle in einem Mithräum der Zivilstadt von Carnuntum aufgestellt. Löwenstatuetten können mehrfach im Inventar von Mithrasheiligtümern nachgewiesen werden.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019332/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218371/full</schema:image><schema:name>Statuette des Jupiter Dolichenus</schema:name><schema:dateCreated>frühes 3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Jupiter Dolichenus erscheint in 'orientalischer' Tracht, den linken Fuß auf die Schultern des neben ihm lagernden Stiers gesetzt. Er trägt die phrygische Mütze, eine kurze, gegürtete Ärmeltunika, einen Mantel, der an der rechten Schulter mit einer Scheibenfibel befestigt ist, und Sandalen. In der gesenkten rechten Hand hält er die Doppelaxt (bipennis), in der auf den Oberschenkel aufgelegten Hand das Blitzbündel. Auf der Plinthe befindet sich die Weihinschrift:
»Diis« (Den Göttern).</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019346/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218408/full</schema:image><schema:name>Altar für Jupiter Optimus Maximus Tavianus</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Inschrift auf der Vorderseite des Altars ist an den Jupiter aus Tavium gerichtet. Die Anrufung dieses Gottes verweist wohl auf die Herkunft des Stifters aus der Stadt Tavium (Büyüknefes) in Zentralanatolien. Die linke Nebenseite des Altars zeigt das unfertig gebliebene Relief eines Blitzbündels mit Donnerkeil. An der Vorderseite des Schaftes findet sich die Inschrift: 

[I(ovi)] o(ptimo) m(aximo) D(?) / Taviano / C(aius) Iccius / Cassius &gt;(centurio) / leg(ionis) XIIII g(eminae) / ara(m) posu(it)
»Dem besten und größten Iuppiter D… Tavianus hat Caius Iccius Cassius, Zenturio der Legio XIIII gemina, den Altar errichtet.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019355/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218395/full</schema:image><schema:name>Relief des Jupiter Dolichenus mit Weihinschrift auf Postament</schema:name><schema:dateCreated>180 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Darstellung des syrischen Wettergottes mit phrygischer Mütze, Tunika, Muskelpanzer und Stiefeln sowie einem Schwert mit Adlerkopf ist an die römischen Kaiserbildnisse angeglichen. Die Attribute des Gottes sind das Blitzbündel und die Doppelaxt. Auf dem Reliefhintergrund ist die folgende Weihinschrift zu lesen:

I(ovi) O(ptimo) M(aximo) / Dolic(h)eno / Atilius / Primus / &gt;(centurio) leg(ionis) / XIIII / g(eminae) / ex evo/cato leg(ionis) / X g(eminae) p(iae) f(idelis) / ex / viso / pro salute / [s]ua et suorum / v(otum) s(olvit) l(ibens) l(aetus) m(erito) / Sergia domo / Marsis
»Dem Iuppiter Optimus Maximus Dolichenus hat Atilius Primus, Zenturio der 14. Legion Gemina, und ex evocatus der 10. Legion gemina pia fidelis, zum eigenen Wohl und zu dem seiner Angehörigen dieses Gelübde gerne und nach Verdienst (des Gottes) aufgrund eines Traumes eingelöst.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019358/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/111064/full</schema:image><schema:name>Altar für Jupiter Optimus Maximus Dolichenus</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Altar hat eine profilierte Basis und einen teilweise beschädigten oberen Abschluss. Zwischen den Altarpolstern (pulvini) auf der Oberseite befindet sich eine rechteckige Opfermulde mit Abflussrinne. Auf der rechten Nebenseite ist ein Opferkrug dargestellt, auf der linken Seite ein Adler auf einem Globus, mit zurückgewandtem Kopf und Kranz im Schnabel. Auf der Vorderseite des Schaftes ist folgende Weihinschrift zu lesen:

I(ovi) O(ptimo) M(aximo) D(olicheno) / C(aius) SECVN/DIVS / SACER(dos?) / V(otum) S(olvit) L(ibens) L(aetus) M(erito)
»Dem besten und größten Jupiter von Doliche hat Caius Secundius Sacer (oder: der Priester) das Gelübde gern und freudig nach Verdienst (des Gottes) eingelöst.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019359/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218396/full</schema:image><schema:name>Giebelrelief mit Victoria, Mars und Capricorn</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der erhaltene Ausschnitt eines großen Giebelreliefs zeigt die Siegesgöttin Victoria auf einem Globus stehend. Am linken Bruchrand ist der Teil eines am Boden stehenden Schildes erhalten, der wohl vom Kriegsgott Mars gehalten wurde. Mars und Victoria, die beiden Schutzgötter der in Carnuntum stationierten 14. Legion, wurden ursprünglich wahrscheinlich von zwei gegengleich angeordneten Capricorni – Mischwesen aus Ziegenbock und Fisch sowie Legionszeichen der legio XIV gemina Martia victrix –  flankiert. Die Hufe des Capricorns berühren einen vor ihm aufgestellten Peltaschild. Auf Schilden und Globus befindet sich die Inschrift [Leg(io)] M(artia) v(ictrix) XIIII. Das Relief könnte vom Giebels des Lagerheiligtums des Legionslagers stammen.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019361/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218397/full</schema:image><schema:name>Tauroktonie-Relief</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>In der halbrund abschließenden Nische, die das Himmelsgewölbe andeutet, ist eine Stiertötungsszene des Mithras dargestellt. Links erscheint die kleine Figur des Cautopates, rechts die des Cautes. Die beiden Fackelträger, Cautes und Cautopates, verkörpern als Begleiter des Mithras die Gegensätze von Tag und Nacht oder Anfang und Ende des kosmischen Kreislaufs.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019365/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218398/full</schema:image><schema:name>Tauroktonie-Relief mit Weihinschrift</schema:name><schema:dateCreated>190-230 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das außergewöhnlich große Relief einer Stiertötungsszene des Mithras war ursprünglich aus vier Platten zusammengefügt. Erhalten sind davon mehrere Bruchstücke des oberen und des rechten Randes. Der Rest der Darstellung wurde nach dem von vielen Beispielen bekannten Bildschema durch den Bildhauer Rothmund Anfang des 20. Jahrhunderts ergänzt.
Der Gott Mithras kniet auf dem zusammengebrochenen Stier, packt diesen mit der linken Hand an den Nüstern und stößt mit der Rechten den Dolch in dessen Schulter. Mithras trägt 'orientalische' Kleidung, an der phrygischen Mütze war ein vergoldeter Strahlenkranz (heute ergänzt) angebracht. Links steht Cautopates mit gesenkter Fackel, rechts Cautes mit erhobener Fackel. An den oberen Ecken sind zwei muschelförmige Medaillons mit den Büsten des Sol und der Luna zu sehen.
Auf der glatten oberen Randleiste befindet sich folgende Stifterinschrift:

T(itus) Fl(avius) Viator condi(tor) fec(it)
»Titus Flavius Viator ließ (das Kultbild?) aufstellen.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019366/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218399/full</schema:image><schema:name>Tauroktonie-Relief</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die außergewöhnlich gut erhaltenen Farbreste machen dieses Relief zu einer Besonderheit unter den Tauroktonie-Reliefs aus Carnuntum. An der Strahlenkrone des Sol in der linken oberen Ecke oder an der aus dem Boden sprießenden Pflanze unterhalb des Stierkörpers wird deutlich, dass manche Details dieser Darstellung lediglich durch Farbauftrag hervorgehoben wurden.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1019367/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218442/full</schema:image><schema:name>Weih- bzw. Bauinschrift für Sarapis (und Isis)</schema:name><schema:dateCreated>213-214 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der erhaltene linke Teil einer großen Bauinschrift bezeugt die Existenz eines Tempels für Sarapis und Isis in der östlichen Lagerstadt (canabae legionis) von Carnuntum zur Zeit des Kaisers Caracalla. Stifter der Inschrift war der Legionslegat P. Cornelius Anullinus. Nach der Rekonstruktion des Textes ließ er den Tempel nicht errichten, sondern renovieren, so dass das Heiligtum schon früher existiert haben müsste. Die Inschrift lautet:

[Deo invicto] Sarapidi et [Isidi Reginae] / [pro salute victoria et in]columitate imp(eratoris) C[aes(aris) M(arci) Aureli Antonini pii felicis] / [August(i) Parth(ici) max(imi) Brit(annici) max(imi)] Ger(manici) max(imi) pont(ificis) ma[x(imi) trib(unicia) pot(estate) XVI imp(eratoris) III co(n)s(ulis) IIII p(atris) p(atriae) et] / [Iuliae piae Aug(ustae) matris cas]trorum ac patri[ae templum vetustate conlapsum] / [restituit P(ublius) Cornelius Anu]llinus leg(atus) leg(ionis) X[IIII g(eminae) M(artiae) v(ictricis) Antoninianae d(evotus) n(umini) m(aiestati)q(ue) eorum]
»Dem unbesiegbaren Gott Sarapis und der Isis Regina für das Wohl, den Sieg und die Unversehrtheit des Kaisers Caracalla (mit seinem offiziellen Namen Imperator Caesar Marcus Aurelius Antoninus Pius Felix), dem großen Sieger über die Parther, die Britannier und die Germanen, im 16. Jahr seiner Amtsgewalt, zum 3. Mal Imperator, zum 4. Mal Konsul, pater patriae und für (dessen Mutter) Julia Domna (offiziell Iulia pia Augusta), Mutter der Feldlager und des Vaterlandes, hat Publius Cornelius Anullinus, Legionslegat der Legio XIIII gemina Martia victrix Antoniniana, in tiefster Ergebenheit für ihre göttliche Majestät die verfallenen Mauern des Tempels wiederherstellen lassen.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051497/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/112324/full</schema:image><schema:name>Sitzstatue im Jupiterschema auf Klappstuhl</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 2.-2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die thronende männliche Figur ist mit einem über Oberschenkel und linke Schulter gelegten Mantel bekleidet und trägt an den Füßen Sandalen. Der linke Arm war erhoben, die rechte Hand in den Schoß gelegt. Kopf und Attribute sind nicht erhalten. Statt eines Thrones ist ein zusammenklappbares Sitzmöbel mit geflochtener Rückenlehne dargestellt, das als sella curulis oder sella castrensis, der tragbare Sessel der hohen Magistrate und Kaiser, gedeutet werden kann. Es dürfte sich um die Darstellung eines Kaisers im Jupiterschema, also um die bildliche Verschmelzung der obersten göttlichen und weltlichen Macht im Römischen Reich handeln.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Kult und Religion</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051517/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218513/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Sklaven Florus</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein besitzt einen Giebel mit Akroteren. In einer halbrunden Nische ist das Porträt des Verstorbenen dargestellt. Der junge Mann trägt kurz geschnittenes Haar. Über der Tunika ist der Mantel mit schematischen Falten angegeben. Unterhalb der Inschrift ist ein Paar Schuhe in Umrisszeichnung mit den Spitzen zueinander dargestellt. Die beiden Schuhe sind entweder ein Handwerkszeichen oder es sind die Schuhe gemeint, die nach griechischem Brauch dem Toten für die Reise ins Jenseits mitgegeben wurden. Ein großer Teil des linken Inschriftfeldes ist ausgebrochen. Das Grabgedicht ist in griechischer Sprache verfasst.

Florus P(ublii) Vedi(i) / P(ublii) f(ilii) Fab(ia tribu) Germa/ni ser(vus) an(norum) XXVI / [h(ic)] s(itus) e(st) / [domi]nus ob meritis / [eius] fecit / + griechisches Grabgedicht
»Florus, Sklave des Publius Vedius Germanus, Sohn des Publius, eingetragen in der Tribus Fabia, 26 Jahre alt, liegt hier begraben. Sein Herr hat wegen seiner Verdienste dieses Grabmal errichtet. Nicht Heirat, nicht Hochzeit, nicht Brautbett habe ich gesehen. Ich liege neben der Straße beim Grabstein gebettet. Sei gegrüßt Florus! Sei gegrüßt auch du, Fremdling, wer immer du bist.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051720/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218807/full</schema:image><schema:name>Grabstele der Augustania Cassia Marcia und deren Sohn Marcus Antonius Augustanius Philetus</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Im Bildfeld ist ein Schiff mit drei gleichgeformten Rudern dargestellt. Das Wasser wird in Form von sichel- und lotosartigen Ornamenten gebildet. Über der Schiffswand ragen drei Personen in enface Stellung, rechts M. Antonius Basilides, in der Mitte seine Frau Augustania Cassia und links deren Sohn. Unter dem Schiffsrand steht der Name des Schiffes: FELIX ITALA.
Der Frumentarius Marcus Antonius Basilides hat seiner Frau Augustania Cassia Marcia und seinem kleinen Sohn Marcus Antonius Augustanius Philetus diese Grabstele gesetzt. Der unter der Inschrift geschriebene Text mit den Kosenamen der Verstorbenen und der Name des Schiffes – glückliches Italien (Felix Itala) – sind offenbar später oder zumindest von einem anderen Schreiber hinzugefügt worden und drücken angesichts des Verlustes seiner Liebsten die Sehnsucht des Hinterbliebenen nach seiner ursprünglichen Heimat Italien aus.
Links und rechts auf dem Rahmen des Inschriftfeldes steht: D(is) M(anibus). Die Inschrift lautet:

Augustaniae Cassiae Marciae / coniugi incomparabili quae / vixit annos XXXIIII mens(es) XI dies / XIII quaequae dum explesset fa/ti sui laborem meliora sibi spe/rans vitam functa est et / M(arco) Ant(onio) Augustanio Phileto filio / innocentiss(imo) q(ui) v(ixit) ann(os) III mens(es) VIII / dies X cui dii nefandi parvulo contra / vot(um) genitor(um) vita privaverunt / M(arcus) Ant(onius) Basilides frum(entarius) leg(ionis) X Gem(inae) / coniugi et filio pientissimis. / Simplici Urani vobi/s terra(m) leve(m)
»Den Totengöttern! Für Augustania Cassia Marcia, eine Ehefrau ohnegleichen, die 34 Jahre, 11 Monate und 13 Tage lebte, die, während sie ihre Aufgabe erfüllte und obwohl sie Besseres vom Leben sich erhoffte, gestorben ist und für Marcus Antonius Augustanius Philetus, den völlig unschuldigen Sohn, der drei Jahre, 8 Monate und 10 Tage lebte und dem die ruchlosen Götter, dem kleinen Kind, gegen das Gebet der Eltern, das Leben raubten. Marcus Antonius Basilides, frumentarius (= Angehöriger der Militärpolizei und des Nachrichtendienstes) der 10. Legion Gemina, für seine Frau und seinen Sohn, seine Liebsten. Du Natürliche (Kosewort für die Gattin) und Du vom Himmel Geschenkter (Kosewort für den Sohn): Euch soll die Erde leicht sein!«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051736/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/220184/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Atpomarus</schema:name><schema:dateCreated>1-50 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein eines keltischen Reiters ist mit einem flachen Giebel ausgearbeitet. Darunter ist mittig eine hochovale Nische mit einem in Hochrelief gearbeiteten Porträtkopf des Verstorbenen dargestellt. Zu beiden Seiten dieser Nische sind zwei Profilbüsten von zueinander blasenden Windgöttern dargestellt. Die Windgötter sind als symbolische Personifikationen zu verstehen, die man für wesensverwandt mit der menschlichen Seele hielt. 
Unter dieser Zone folgt das von Spiralsäulen mit Blattkapitellen eingerahmte Hauptbildfeld. Es zeigt in der linken Hälfte einen im Profil dargestellten Jäger auf einem Pferd, der zum Speerwurf ausholt, um einen vor ihm befindlichen Eber in der rechten Bildhälfte zu treffen. Zwischen Reiter und Eber ist ein Hund dargestellt, der dem Eber nachläuft. Der Verstorbene, hier als Jäger dargestellt, gehörte nach Ausweis der Namen ebenso wie Vater und Bruder der einheimischen keltischen Bevölkerung an.  Der Grabstein ist ein Zeugnis, für das Weiterbestehen der Bevölkerungsgruppe noch lange nach der römischen Eroberung.
An das Relief schließt unten das mit einfachen Linien doppelt gerahmte Inschriftfeld an.

Atpomarus / Ilonis f(ilius) / ann(orum) XXV / h(ic) i(ntus) e(st) s(itus) / Brogima/rus fratr(i) / posui(t)
»Atpomarus, Sohn des Ilo, 25 Jahre alt, liegt hier unten begraben. Brogimarus hat seinem Bruder dieses Grabmal errichtet.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051762/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218514/full</schema:image><schema:name>Platte mit Relief eines Eroten bei der Weinlese</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Ein geflügelter Eros bei der Weinlese steht inmitten von Weinranken und hält ein rechteckiges Tuch auf. Die dionysische Szene dürfte an einem Grabbau angebracht gewesen sein und symbolisiert die Vorstellungen eines paradiesischen Jenseits.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051793/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218515/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Dakers Peregrinus</schema:name><schema:dateCreated>1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Inschriftfeld der rechteckigen Grabplatte wird von einem profilierten Rahmen umgeben. Der Sklave Peregrinus war Stiefelschuster. Sein Herr Quintus Asinius, ein römischer Bürger, hat entweder selbst das Handwerk als Meister ausgeübt oder als Unternehmer eine Werkstätte betrieben. Peregrinus wird wohl als sprechender Name des Sklaven anzusehen sein: »der Fremde, der Zugereiste.«

Peregrinus Q(uinti) Asi/ni(i) ser(vus) sutor cali/garius natione / Dacus ann(orum) XX / h(ic) s(itus) e(st)
»Der Daker Peregrinus, Sklave des Quintus Asinius, Stiefelschuster, 20 Jahre alt, liegt hier begraben.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051811/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218516/full</schema:image><schema:name>Relief mit Hercules auf dem Scheiterhaufen</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Relief stammt von einem großen Grabbau und zeigt eine Szene aus der Mythologie: Hercules sitzt auf dem Scheiterhaufen und übergibt den siegbringenden Bogen an seinen Freund Philoktet, der ihn auf dem Scheiterhaufen lebend anzünden soll. Links neben Philoktet sitzt die mit Helm und Schild bewaffnete Göttin Athena und beobachtet das Geschehen aus der Entfernung. Sie wird Hercules aus den Flammen in den Olymp geleiten und in den Kreis der Unsterblichen einführen. Die rechts oberhalb des Hercules dargestellte weibliche Figur wendet sich einer weiteren Figur liebevoll zu. Es könnte sich um das Paar Hyllos und Iole handeln, oder um Hebe, die Tochter der Hera und Göttin der ewigen Jugend, die Hercules heiraten wird. Die Reliefszene drückt in diesem Sinne einen Erlösungsgedanken aus.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051916/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218517/full</schema:image><schema:name>Reliefplatte mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Im gerahmten Feld befindet sich innerhalb eines Kreises ein Medusenkopf. Oberhalb der Stirn ist ein großes Flügelpaar zu beiden Seiten eines peltaförmigen Palmettenmotivs dargestellt. Die Zwickel des Relieffeldes sind mit Blattornamenten gefüllt. Die Platte war wohl Teil eines Grabbaues oder einer Grabstele.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051917/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218521/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Valerius</schema:name><schema:dateCreated>1-50 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der vollständig erhaltene Grabstein ist oben abgerundet und weist ein gerahmtes Inschriftfeld auf. Da der Verstorbene Caius Valerius den Rang eines zu den Unteroffizieren (principales) zählenden Tubabläsers (tubices) einnahm, sind am Sockel die Ausrüstungsgegenstände für einen Militärmusiker dargestellt, rechts eine Tuba und links ein Dämpfer. Die Tuba diente zur Abgabe von Signalen, etwa zum Wecken, zum Abmarsch, zum Alarm, zum Angriff oder zum Rückzug.

C(aius) Valerius C(ai) f(ilius) / Ser(gia) Her(…?) tub(icen) / mil(es) leg(ionis) XV / Apoll(inaris) stip(endiorum) / XVI ann(orum) / XXXVI / h(ic) s(itus) e(st) / Vivite felices / quibus est dat/a longiar ora / Vixi ego dum licu/it dulciter ad supe/ros. Dicite si merui / sit tibi ter(r)a / levis
»Caius Valerius, Sohn des Caius, von der Tribus Sergia, aus Her..?, Tubabläser, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 16 Dienstjahre, 36 Jahre alt, liegt hier begraben. Lebet glücklich, die ihr noch eine längere Lebenszeit habt. Solange es mir vergönnt war, habe ich angenehm gelebt. Sagt den Göttern, wenn ich es verdient habe. Die Erde sei dir leicht.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051941/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218525/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Quintus Iulius Proculus</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1.-1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein mit zweifach gerahmtem Inschriftfeld weist als oberen Abschluss einen Dreiecksgiebel mit Medusenhaupt zwischen zwei vierteiligen Rosetten auf. An den Schrägen ist je ein Delphin dargestellt.

Q(uintus) Iulius Q(uinti filius) / Cla(udia) Procu/lus Sav(aria) mil(es) / leg(ionis) XV Apol(linaris) / stip(endiorum) XIII h(ic) s(itus) e(st) / C(aius) Licinius/ Arabus mil(es) / leg(ionis) eiusdem / h(eres) p(osuit)
»Quintus Iulius Proculus, Sohn des Quintus, von der Tribus Claudia, aus Savaria, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 13 Dienstjahre, liegt hier begraben. Der Erbe Caius Licinius Arabus, Soldat derselben Legion, hat den Grabstein errichten lassen.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051942/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218518/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Rufus Lucilius</schema:name><schema:dateCreated>1-50 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die oben gerundete Stele zeigt in einer schmalen, hohen Nische die frontal stehende Figur des Grabinhabers in der Rüstung eines Legionärs. Trotz der Einfachheit der bildhauerischen Arbeit erkennt man deutlich den auf der Brust geschlossenen Mantel (paenula), die kurzärmelige, um die Hüfte geschürzte Tunica, den Soldatengürtel (cingulum militare), an dem links der gladius Typus Mainz und rechts der Dolch (pugio) hängen. In der gehobenen Linken hielt der Krieger eine Stangenwaffe. Als Stifter des zu jener Zeit ungewöhnlich aufwändigen Grabsteines wird der Bruder genannt. Man kann besonders in der ältesten Stationierungsphase der 15. Legion beobachten, dass viele junge Männer aus Oberitalien gemeinsam mit Brüdern oder Cousins rekrutiert wurden. Der Begriff frater wurde allerdings auch als Synonym für »Waffenbruder« verwendet, klar erkennbar an den unterschiedlichen Gentilnamen.

Ruf(us) Lucilius / M(arci) f(ilius) Cam(ilia) Au/g(usta Bagiennorum) mil(es) leg(ionis) XV / Apol(linaris) ann(orum) XXI / stip(endiorum) IIII h(ic) s(itus) e(st) / M(arcus) Lucilius f(ratri) po(suit).
»Rufus Lucilius, Sohn des Marcus, aus Augusta Bagiennorum (Bene in Piemont), eingetragen in der Tribus Camilia, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 21 Jahre, 4 Dienstjahre, liegt hier begraben. Marcus Lucilius hat (das Grabmal) dem Bruder errichtet.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051943/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218530/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Attius Exoratus</schema:name><schema:dateCreated>spätes 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das abgerundete profilierte Bildfeld wird von zwei kannelierten Pilastern mit Blattkapitellen eingerahmt. Auf einem vierrädrigen zweispännigen Ochsenkarren steht der Fuhrmann im kurzen Kapuzenmantel und lenkt das Gespann mit einer Peitsche. Vor den Ochsen steht ein Mann in Mantel und Tunika, vielleicht der verstorbene Soldat. Hinter dem Wagen ist noch ein kleiner Hund dargestellt. In dem zweifach profiliert gerahmten Inschriftfeld befindet sich folgende Inschrift:

C(aius) Attius C(ai) f(ilius) / Voturia Exor/atus miles leg(ionis) XV / Apo(llinaris) ann(orum) XXXXIV / stipend(iorum) XXIIII / h(ic) s(itus) e(st) / M(arcus) Minicius et / Sucesus l(ibertus) / posierunt
»Caius Attius Exoratus, Sohn des Caius, von der Tribus Voturia, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 44 Jahre alt, 24 Dienstjahre, liegt hier begraben. Marcus Minicius und der Freigelassene Sucesus ließen den Grabstein setzen.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051944/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218531/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Quintus Valerius Seius</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1.-1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der steile doppelt gerahmte Giebel besitzt hohe seitliche Akrotere und zeigt im Giebelfeld eine siebenteilige Rosette. Quintus Valerius Seius, der aus Vienna im heutigen Südfrankreich stammte, wird in der Inschrift als Architekt und Angehöriger der 15. Legion Apollinaris genannt. Er kam erst mit 31 Jahren zum Militär und bekleidete als Architekt den Rang eines principalis (Unteroffizier) in der Verwaltung, wodurch er vom schweren Lagerdienst befreit war. Unter dem Inschriftfeld sind ein in 12 Teile gegliederter Maßstab (regula) und darunter eine Setzwaage (libella) sowie ein Stechzirkel (circinus) als typische Architektenwerkzeuge dargestellt.

Q(uintus) Valerius / Seius mil(es) l(egionis) XV / Ap(ollinaris) Arci(tectus) Vien(na) / an(norum) XL sti(pendiorum) IX / h(ic) s(itus) e(st) h(eres) p(osuit)
»Quintus Valerius Seius, Soldat der 15. Legion Apollinaris, Architekt, aus Vienna, 40 Jahre alt, 9 Dienstjahre, liegt hier begraben. Der Erbe hat den Grabstein setzen lassen.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051945/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218533/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Aquilonius Statutus</schema:name><schema:dateCreated>spätes 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Giebeldreieck der Grabstele ist an den Schrägen mit vegetabilen Ornamenten geschmückt. Im darunterliegenden Hauptbild sind zwei Säulen dargestellt, die durch eine mit Bändern verzierte Girlande verbunden sind. Oberhalb der Girlande befindet sich ein undeutlich erkennbarer Kopf, möglicherweise das Haupt der Medusa. Unter dem Hauptbild folgt das doppelt gerahmte Inschriftfeld.

C(aius) Aquilonius / C(ai filius) Fab(ia) Statutus / Pet(avio) mil(es) leg(ionis) XV / Apol(linaris) sti(pendiorum) XVIIII / an(norum) XXXVI h(ic) si(tus) e(st) / M(arcus) Antonius /  Longus / h(eres) f(aciendum) c(uravit)
»Caius Aquilonius Statutus, Sohn des Caius, von der Tribus Fabia, aus Patavium, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 19 Dienstjahre, 36 Jahre alt, liegt hier begraben. Der Erbe Marcus Antonius Longus hat den Grabstein errichten lassen.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051946/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218538/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Titus Flavius Aiianius</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1.-1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein wird über dem gerahmten Inschriftfeld von einem steilen, leeren Giebel abgeschlossen. Am Sockel sind Werkzeuge abgebildet, die zu Erd- und Holzarbeiten benötigt wurden, eine Spitzhacke (dolabra) und ein Kliebmesser.

T(itus) Flavius / T(iti filius) / Gale(ria) Lugi(duno) / Aiianius / mil(es) leg(ionis) XV Ap(ollinaris) / stip(endiorum) XX an(norum) L / h(eres) f(aciendum) c(uravit)
»Titus Flavius Aiianius, Sohn des Titus, von der Tribus Galeria, aus Lugdunum, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 20 Dienstjahre, 50 Jahre alt. Der Erbe ließ den Grabstein errichten.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051947/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218542/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Cassius Marinus und der Cassia Procula</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1.-1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Im profilierten Giebeldreieck ist ein Medusenhaupt abgebildet, an den Giebelschrägen sind noch Reste von Löwentatzen zu erkennen. Das Bildfeld wird von zwei kannelierten Pilastern mit Blattkapitellen und darüber von zwei vielblättrigen Rosetten eingerahmt. In der Mitte in einem Kranz mit Stirnjuwel und Bändern befindet sich eine Büste, möglicherweise der verstorbene Knabe, mit je einer Rosette an der Seite. Außerhalb des Kranzes sind je ein Delphin mit einem Fisch im Maul, darunter je eine ungegliederte Rosette dargestellt.

C(aio) Cassio Mari/no Vel(ina) Aquil(eia) / filio ann(orum) VIII et / Cassiae Proculae / Vel(ina) Aquil(eia) sorori / ann(orum) XVI / C(aius) Cassius Aelia(nus) (centurio) leg(ionis) XV Apol(linaris) fecit
»Für den Sohn Caius Cassius Marinus, von der Tribus Velina, aus Aquileia, 8 Jahre alt, und die Schwester Cassia Procula, von der Tribus Velina, aus Aquileia, 16 Jahre alt, hat Cassius Aelianus, Centurio der 15. Legion Apollinaris, den Grabstein gesetzt.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051948/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218547/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Lucius Armentiacus</schema:name><schema:dateCreated>1-50 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein wird oben durch einen sehr flachen und leeren Giebel mit Rosetten als Seitenakroteren abgeschlossen. Unterhalb des doppelt gerahmten Inschriftenfeldes ist am Sockel eine Opferschale (patera) abgebildet.

L(ucius) Armen/tiacus L(ucii) f(ilius) / Cla(udia) vet(e)r(anus) / leg(ionis) XV Apol(linaris) / an(norum) LV domo / Verona h(ic) s(itus) e(st) / t(estamento) f(ieri) i(usit) arb(itratu) / C(ai) Ploti(i) Primi / et Aptae l(ibertae) et / coniugis / s(u)ae
»Lucius Armentiacus, Sohn des Lucius, von der Tribus Claudia, Veteran der 15. Legion Apollinaris, 55 Jahre alt, zu Hause in Verona, liegt hier begraben. Aufgrund testamentarischer Verfügung und nach freiem Willen haben Caius Plotius Primus und Apta, Freigelassene und seine Gattin, den Grabstein errichten lassen.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051949/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218549/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Lucius Plotidius Vitalis</schema:name><schema:dateCreated>Nach 94 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein besitzt einen Dreiecksgiebel mit kleinen Akroteren. Im Giebelfeld ist der Kopf einer Medusa dargestellt, die von zwei Schlangen, die einen Knoten bilden, umgeben wird. Der aus Bononia (heute Bologna) in Norditalien stammende Lucius Plotidius Vitalis war Bauhandwerker und Angehöriger der 15. Legion Apollinaris. Das Brustbild in der rechteckigen Nische zeigt den verstorbenen Soldaten mit Tunika, Mantel und Schwert.
Im unteren Teil des profiliert gerahmten Inschriftenfeldes sind typische, als structoria bezeichnete Bauwerkzeuge des Verstorbenen dargestellt: kurzstielige Hacke (ascia), Maßstab/Richtscheid (regula), Meißel (scalprum), Winkelmaß (norma) und Stechzirkel (circinus).

L(ucius) Plotidius L(ucii) f(ilius) / Lemonia Vitalis do/mo Bononia / miles leg(ionis)  XV Apoll(inaris) / ann(orum) L stip(endiorum) XXIII h(ic) s(itus) e(st) / Annia Maxima / viro suo cariss/imo posuit structo/ria asciam norma/m
»Lucius Plotidius, Sohn des Lucius, von der Tribus Lemonia, aus Bononia, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 50 Jahre alt, 23 Dienstjahre, liegt hier begraben. Annia Maxima hat ihrem liebsten Mann den Grabstein setzen und als Bauwerkzeuge Hacke (ascia) und Winkelmaß (norma) hinzufügen lassen.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051950/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218553/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Caecilius Celer</schema:name><schema:dateCreated>spätes 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Im Giebeldreieck ist zwischen zwei Delphinen ein kleines Medaillon mit dem Porträtkopf des Verstorbenen zu erkennen. Über den Giebelschrägen befinden sich zwei schmucklose Rosetten. Im Bildfeld sind in einem einfachen Kranz ein horizontal fliegender Adler und in den Ecken des Feldes die Büsten der vier Windgötter dargestellt. Unter der nicht gerahmten Inschrift sind im Sockelbereich die überdimensionalen Buchstaben »PP« angebracht.

C(aius) Caecilius / Celer Quir(ina) / Sir(mio) mil(es) leg(ionis) / XV Ap(ollinaris) stip(endiorum) XXII / an(norum) L h(ic) s(itus) e(st) / Licinius / Celer fratri / germa(no) / p(ro) p(ietate)
»Caius Caecilius Celer, von der Tribus Quirina, aus Sirmium, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 22 Dienstjahre, 50 Jahre alt, liegt hier begraben. Licinius Celer hat seinem leiblichen Bruder aus Pietät den Grabstein gesetzt.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051951/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218519/full</schema:image><schema:name>Grabstele der Primigenia</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein besitzt eine aufgesetzte Nische, in der sich der Porträtkopf der Verstorbenen befindet. Sie trägt gescheitelte Haare. Über dem Gewand liegt ein Schultermantel. Im Inschriftfeld befindet sich ein Grabgedicht.

Primigenia / C(ai) Petroni(i) ancil(la) / h(ic) s(ita) e(st) / quisquis ades nomenque meum / ti[b]i perlegis hospes aspice quam m[or]/tis sim miseranda meae bis denos a[etas] / mihi iam compleverat [a]nnos, q[uom ra]/puit mis[era]m mors et iniqua d[ea felices] / il[l]ae qu[ibus e]st data long[ior (h)ora nam] / tulerun[t vitae da]mn[a minora suae] / n[o]n ego luxuri[is avolsa fui male]/dictis aet[atis] car[psi munditiasque] / [meas per longum vivas et me felicius / opto et levis humatae sit mihi / terra roges]
»Primigenia, Sklavin des Caius Petronius, liegt hier begraben. Wer immer du seiest, Fremdling, der du dich nahst und meinen Namen liest, erwäge, wie bedauernswert ich ob meines Todes bin. Zweimal zehn Jahre hatte mein Leben vollendet, als mich Arme der Tod und eine missgünstige Göttin hinwegraffte. Glücklich jene, denen eine längere Lebenszeit gegeben ist, denn sie erleiden eine geringere Einbuße an ihrem Leben. Nie habe ich mich der Schwelgerei hingegeben und habe auch die Reinheit meines Alters nicht verletzt. Ich wünsche, dass du länger und glücklicher leben mögest, als ich. Bete, dass mir, der Begrabenen, die Erde leicht sein möge.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051955/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218450/full</schema:image><schema:name>Gesimsfragment</schema:name><schema:dateCreated>2.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Fragment eines ausladenden Gesimses mit Blattstab wird von einem tordierten Rundstab abgeschlossen. Die Form des Blattstabes ist dem vegetabilisierten Scherenkymation verwandt. Die Blätter sind mit zwei seitlichen, relativ eckigen Blattzacken und mit v-förmiger Mittelrippe gestaltet. In den Zwischenräumen sind zweigeteilte Blättchen eingefügt. Darüber folgt ein Simaprofil mit konvexem Anlauf.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052228/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218479/full</schema:image><schema:name>Bauquader der Zenturie des Cassius Aelianus</schema:name><schema:dateCreated>69-117 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Inschriftfeld hat die Form einer tabula ansata. Oberhalb der profilierten Rahmung befindet sich eine halbkreisförmige Vertiefung, unterhalb ist eine stilisierte Girlande zwischen zwei Säulen dargestellt. Der Bauquader belegt einen Neubau der Lagermauer des Legionslagers von Carnuntum, der spätestens im frühen 2. Jahrhundert n. Chr., bevor die legio XV Apollinaris aus Carnuntum abzog, durchgeführt worden ist. Der Bauquader zeigt den Zuständigkeitsbereich einer Zenturie für einen bestimmten Abschnitt des Baus an.
Im Inschriftfeld ist folgende Inschrift zu lesen:

Coh(ortis) IIII / (centuria) Cassi(i) Aeli/[a]ni pr(incipis) pr(ioris)
»Die Zenturie des princeps prior Cassius Aelianus von der 4. Kohorte.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052229/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218482/full</schema:image><schema:name>Inschriftenplatte der Augustalen</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Inschriftplatte bezeichnete den Zugang zu den Plätzen des Priesterkollegiums der Augustalen von Carnuntum im Amphitheater der Zivilstadt. Sie war über dem Eingang zum sog. Sektor 27 in die Außenmauer eingelassen. Die Augustalen waren in den römischen Städten für den Kaiserkult zuständig und wurden häufig aus der gesellschaftlichen Schicht der Freigelassenen rekrutiert. Diese Inschrift nennt das Municipium Aelium Karnuntum und kann daher erst nach der Stadtrechtsverleihung unter Hadrian errichtet worden sein. Die Inschrift lautet:

Loca / Augustal/ium m(unicipii) A(elii) K(arnunti)
»Plätze des Priesterkollegiums der Augustalen der Stadt Carnuntum.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052232/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218485/full</schema:image><schema:name>Bauinschrift des Legionslagers</schema:name><schema:dateCreated>73 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Bauinschrift dokumentiert mit der Nennung des Vespasians und seiner Söhne Bautätigkeiten unter dem flavischen Kaiserhaus im Legionslager von Carnuntum. Zentrale Bauten, die bisher Holz-Lehmkonstruktionen waren, wurden nun in Stein neu errichtet. Die Inschrift lautet:

Imp(eratori) Ve[spasia]no / Caes(ari) Aug(usto) [p(ontifici) m(aximo) imp(eratori) XI p(atri) p(atriae) co(n)]s(uli) IV / desig(nato) V / T(ito) Imp(eratori) Caes(ari) A[ug(usti) f(ilio) imp(eratori)] IV co(n)s(uli) II / desig(nato) II[I] / Domitiano [Caes(ari)] Aug(usti) f(ilio) co[(n)s(uli) II] / C(aio) Calpeta[no Rantio Quirinale] / Valer[io Festo leg(ato) Aug(usti) pr(o) pr(aetore)] / Q(uinto) E[g]n[atio Cato leg(ato) leg(ionis) XV Apol(linaris) / legio XV Apol(linaris)]
»Dem Kaiser Vespasianus (volle Kaisertitulatur) und seinen Söhnen Titus (volle Titulatur) und Domitianus (volle Titulatur). Unter dem Statthalter Caius Calpetanus Festus und dem Befehlshaber der 15. Legion Apollinaris Quintus Egnatius Catus (hat) die 15. Legion (dies errichtet).«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052236/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218451/full</schema:image><schema:name>Säulenbasis mit attisch-ionischem Profil</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Säulenbasis zeigt ein attisch-ionisches Profil, das sich aus einem Torus (Wulst), einem Trochilus (Hohlkehle) und einem weiteren Torus (Wulst) über einer quadratischen Plinthe zusammensetzt. Der untere Torus ist besonders dick ausgeprägt. Auf der Oberseite ist ein großes Zapfenloch eingelassen.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052239/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218454/full</schema:image><schema:name>Korinthisches Säulenkapitell mit ungegliederten Blättern</schema:name><schema:dateCreated>2.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das korinthische Kapitell besitzt ungegliederte, locker angeordnete Blätter. Die Voluten und Helices (Spiralvoluten) wachsen ohne Caules („Stängel“, vegetabile Schäfte) aus dem Blattkranz. Die Kelchzone ist vom Schafthals durch einen schmalen Rundstab abgesetzt. Auf der Kalathoslippe (Abschluss des korbartigen Kapitellkörpers) sitzt ein Abakusknauf.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052241/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218455/full</schema:image><schema:name>Korinthisches Säulenkapitell mit gegliederten Akanthusblättern</schema:name><schema:dateCreated>2.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das korinthische Kapitell mit niedriger Kelchzone hat gegliederte Akanthusblätter, die unter den Ecken des Abakus angeordnet sind. Zwischen den Akanthusblättern sind in den Säulenachsen Lanzettblätter eingefügt. Voluten und Helices (Spiralvoluten) wachsen ohne Caules („Stängel“, vegetabile Schäfte) und ohne Beziehung zum Blattkranz aus dem Kalathos. Auf der Kalathoslippe sitzt ein Abakusknauf.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052242/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218456/full</schema:image><schema:name>Korinthisches Pfeilerkapitell</schema:name><schema:dateCreated>2.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Blattkranz besteht aus vier großen, über Eck gestellten Blättern und dazwischenliegenden Lanzettblättern. Unter den Ecken des Abakus wachsen Kelchblätter anstelle von Voluten aus dem Blattkranz und unterstützen den Abakus. Der hohe Abakus ist nicht von der Blattzone getrennt, sodass über den Kelchblattüberfällen hohe, senkrechte Stege entstehen. Auf der Kalathoslippe sitzt eine große Abakusblüte. Am Oberlager befindet sich ein Scamillus.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052243/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218459/full</schema:image><schema:name>Eierstab aus Kalksandstein</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Eierstab mit stark gewölbtem Profil hat unten offene Hüllblätter, welche von den als doppelte Pfeilspitzen ausgebildeten Zwischenblättern überschnitten werden. Unter den Eiern folgt ein Cavetto mit abschließender, dreieckiger Leiste.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052247/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218463/full</schema:image><schema:name>Gesims mit Zahnschnitt</schema:name><schema:dateCreated>2.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Über einem senkrecht anlaufenden Cavettoprofil folgt der Zahnschnitt mit längsrechteckigen Zähnen in weitgehend regelmäßigen Abständen. Die Zähne sind im Verhältnis zur Viarückwand auffallend niedrig. Bekrönt wird der Zahnschnitt von einer knapp vorspringenden, hohen und glatten Leiste. Das Fehlen einer Auskragung spricht für eine Verwendung in einem Zwischengesims.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052248/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218468/full</schema:image><schema:name>Eierstab aus Kalksandstein</schema:name><schema:dateCreated>4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der flache Eierstab hat unten geschlossene Hüllblätter, die nur durch eine Rille vom Ei getrennt werden. Die Zwischenblätter sind in Form doppelter Pfeilspitzen gestaltet. Die schematisierte Form mit tiefen Bohrungen und die Reduktion der plastischen Ausformung verweisen den Eierstab bereits in die Spätantike.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052249/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218470/full</schema:image><schema:name>Volutenfragment mit  Abakus eines korinthischen Kapitells</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Von einem korinthischen Kapitell hat sich die Eckvolute mit einem Teil des darüber liegenden Abakus erhalten. Im Volutenkanal windet sich auf beiden Seiten eine Ranke, die im Volutenauge in einer blütenförmigen Rosette mündet. Auch die Stirnseite der Volute wird von einer Ranke (?) überdeckt. Der Abakus ist mit einem Schuppenstab verziert. Die schuppenähnlichen Blätter sind ohne Zwischenblatt gereiht und haben eingekerbtes Blattfleisch.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052250/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218473/full</schema:image><schema:name>Akanthusblätter eines korinthischen Kapitells</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Von einem korinthischen Kapitell haben sich drei Hochblätter erhalten, zwischen denen kleine Kelche emporwachsen, die jeweils eine Rosette tragen.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052251/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218476/full</schema:image><schema:name>Pfeilerschaft mit Basis</schema:name><schema:dateCreated>2.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der an der Oberseite gebrochene Pfeiler besitzt eine hohe, dreiseitig umlaufende Basis mit glatter Rückseite. Die Basis besteht aus einer Abfolge mehrerer Leisten und Hohlkehlen.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052253/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218488/full</schema:image><schema:name>Bauquader der Zenturie des Claudius Acer</schema:name><schema:dateCreated>69-117 n. Chr.?</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Langrechteckiger Bauquader in Form einer reliefierten tabula ansata mit eingetieftem, rechteckigem Inschriftfeld. Die Inschrift lautet:

Coh(ortis) I / (centuria) Cl(audii) Acris pr(incipis) po(sterioris)
»Die Zenturie des princeps posterior Claudius Acer von der cohors I.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052257/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218493/full</schema:image><schema:name>Bauinschrift eines Legionslagers</schema:name><schema:dateCreated>107 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Von einer Bauinschrift des Legionslagers ist der obere Rand des Inschriftfeldes erhalten. Über der Inschrift befindet sich ein breiter Rahmen mit einem unteren Abschluss in Form von kleinen Löchern. Drei Zeilen der Inschrift sind erhalten:

[... Nervae f(ilio)] Nerv[ae Traiano / Au]g(usto) Germ(anico) [.... / ... i]mp(eratori) VI [.../...]
»... Dem Kaiser Nerva Traianus, Sohn des Nerva, ... Imperator zum 6. Mal, ...«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052259/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218494/full</schema:image><schema:name>Bauquader der Zenturie des Cornelius Sulla</schema:name><schema:dateCreated>69-117 n. Chr.?</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Bauquader hat die Form einer tabula ansata in ﬂachem Relief. Das hochrechteckige Inschriftfeld ist eingetieft. Die Inschrift lautet:

Coh(ortis) VII / (centuria) Corneli(i) / Sullae
»Die Zenturie des Cornelius Sulla von der cohors VII.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052260/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218808/full</schema:image><schema:name>Bauinschrift</schema:name><schema:dateCreated>374 oder 375 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Nennung des Kaisers Valentinian mit seinem Bruder Valens und seinem Sohn Gratian auf dieser Bauinschrift ist ein Zeugnis für die Befestigungsarbeiten, die der Kaiser entlang des Limes durchführen ließ. Er hielt sich 374 oder 375 n. Chr. in Carnuntum auf, um einen Feldzug gegen die einfallenden Quaden und Markomannen vorzubereiten.

[Salv]is ddd(ominis) nnn(ostris) Valentin[iano, Valente et] / [Grat]iano triumph(a)tori[bus semper Aug(ustis)] / [saluberri]ma dispositio[ne - - -] / [- - -]+TO COM[- - -] / …
»Unseren erlauchten, triumphierenden Kaisern Valentinianus, Valens und Gratianus, auf allerhöchste Anordnung.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052261/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218495/full</schema:image><schema:name>Bauinschrift</schema:name><schema:dateCreated>76 n. Chr.?</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Von der Bauinschrift hat sich der rechte Rand des Inschriftfeldes mit breitem Rahmen und Profilierung erhalten.

[... cen]sor / [...] Aug(usti) f(ilius) co(n)s[ul] V / [d]esig(natus) [..../...]
»...censor, ..., Sohn des Kaisers (Vespasianus), Konsul zum fünften Mal, designiert für das (sechste) Konsulat...«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052262/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218500/full</schema:image><schema:name>Bauinschrift</schema:name><schema:dateCreated>60-100 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Auf der hochrechteckigen Platte ist zwischen zwei Säulen, die mit einem Bogen verbunden sind, ein Stier dargestellt, der nach links geht. Der Stier ist das Wappentier der 10. Legion. Darunter befindet sich ein Inschriftfeld in Form einer tabula ansata:

L(egio) X G(eminae) / p(ia) f(idelis)</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bauwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1052263/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>