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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/1693/full</schema:image><schema:name>Überwindung der Mittellinie</schema:name><schema:dateCreated>1975</schema:dateCreated><schema:creator>Peter Weihs</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion auf Leinwand</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/21208/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Ohne Titel</schema:name><schema:dateCreated>1996</schema:dateCreated><schema:creator>Walter Vopava</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion auf Leinwand</schema:artMedium><schema:description>Schon früh hat sich Walter Vopava in seinem Werk vom Gegenstand losgelöst und zu einer „reinen Malerei“ gefunden. Was er auf seinen abstrakten Bildern darstellt, ist nicht mehr ein Abbild der Welt, sondern eine Komposition, die ihren Sinngehalt in der malerischen Ordnung des Gemäldes findet. Der Künstler befreit sich vom konkreten Bezug auf unsere Wahrnehmungsrealität und erschafft eine autonome Artikulation auf der Bildfläche, eine piktorale Sprache aus Formen und Farben. Vopava verzichtet also auf traditionelle Funktionen des Bildes wie Nachahmung und Illusion und vertritt einen Malereibegriff, der auf Selbstreferenzialität basiert. Der Künstler will weder etwas erzählen, noch ist es sein Ziel, metaphysisch-spirituelle Bezüge zu schaffen. Vielmehr nimmt er die visuelle Wirklichkeit der Malerei selbst ernst. Seine Kunst ist puristisch, auf das Essenzielle reduziert. Nichts lenkt vom rein Malerischen ab. Vopava komponiert – wie im hier vorliegenden Werk – subtile Farbabstufungen, die zwischen Schwarz und Weiß oszillieren, glatte, zart durchschimmernde Schichtungen und fast bis zur Strukturlosigkeit bearbeitete Leinwände. Konstruktion und Intuition verschränken sich, Schicht um Schicht wird ein illusionistischer Farbraum komponiert. Sein ruhiger Malstil lässt kaum mehr einzelne Pinselstriche, kaum eine subjektive Handschrift erkennen. Der Entstehungs- und Schaffensprozess wird möglichst verschleiert. Natürlich ist jedes gemalte Bild, und so auch jenes von Vopava, ein individueller künstlerischer Ausdruck, doch geht es ihm nicht um einen persönlich-emotionalen Zugang zur Malerei – seine Werke sind das Gegenteil einer gestisch-expressiven Abstraktion –, er möchte etwas verbildlichen, das tiefer liegt, in seiner Gültigkeit über das Subjekt hinausgeht.
Günther Oberhollenzer 
</schema:description><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/22034/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Ohne Titel</schema:name><schema:dateCreated>1979</schema:dateCreated><schema:creator>Gerhard Kohlbauer</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion, Öl auf Leinwand</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/23265/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/331067/full</schema:image><schema:name>Chaosschwelle</schema:name><schema:dateCreated>1982</schema:dateCreated><schema:creator>Richard Peter Schmid</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion auf Leinwand</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/25969/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Malerei</schema:name><schema:dateCreated>1968</schema:dateCreated><schema:creator>Johann Fruhmann</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion, Öl auf Leinwand</schema:artMedium><schema:description>In den späten 1950er- und frühen 1960er-Jahren vollzieht sich in Österreich ein Aufbruch in der bildenden Kunst, der von einer traditionellen Sichtweise zu einem Anknüpfen an die Moderne und Avantgarde führt. Die Eröffnung des Museums moderner Kunst (zunächst als Museum des 20. Jahrhunderts) 1962 in Wien mit dem Gründungsdirektor Werner Hofmann und eine sich erweiternde Galerienlandschaft spielen dabei eine maßgebliche Rolle. Johann Fruhmann und Christa Hauer-Fruhmann stehen mit der Gründung der Galerie im Griechenbeisl in Wien im Jahr 1960 an der Spitze der Entwicklung und schaffen mit dem 1970 erworbenen Schloss Lengenfeld in Niederösterreich einen Treffpunkt künstlerischer, politischer und gesellschaftlicher Diskurse. 
Johann Fruhmann bewegt sich mit seiner künstlerischen Arbeit im Umfeld der abstrakten Malerei, die sich in Österreich in den späten 1950er-Jahren durchzusetzen beginnt. Schon früh ist er Mitglied im Art Club und tritt mit ersten Ausstellungen in diesem Umfeld hervor. Sein künstlerischer Weg führt ihn von einer geometrischen (1949–1955) über eine kontemplative (1955–1960) und eine informelle (1961–1968) zu einer lyrischen (1969–1980) Spielart des Abstrakten. Das großformatige Gemälde Malerei steht am Übergang der informellen Periode, die zugleich Fruhmanns wichtigste Werkphase ist. „Der Beginn der sechziger Jahre gilt auch im Œuvre von Johann Fruhmann als wichtige Zäsur und Auftakt in eine Werkperiode, der man einige der überzeugendsten und schönsten Gemälde verdankt, die im Rahmen von Informel und lyrischer-expressiver Abstraktion in Österreich entstanden“,  betont Peter Baum. 
Das Gemälde besticht durch seine Kombination von geschlossenen Formen und spontanen Pinselhieben, die sich um ein vertikales Zentrum hin verdichten. Farbig-virtuos beginnt Fruhmann einen Tanz mit dem Farbspektrum, bei dem er sich auch mit dem Pinsel – wie als Tänzer in unzähligen Fotodokumenten – als Meister zeigt. 
Elisabeth Voggeneder</schema:description><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/75735/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/4386/full</schema:image><schema:name>Selbstportrait</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Elke Silvia Krystufek</schema:creator><schema:artMedium>Acryl und Dispersion auf Leinwand</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/76672/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Malerei 1968</schema:name><schema:dateCreated>1968</schema:dateCreated><schema:creator>Johann Fruhmann</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion auf Leinwand</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/92312/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Böschung</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Hannah Stippl</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion, Acryl auf Leinwand</schema:artMedium><schema:description>In ihren aktuellen Arbeiten erzeugt die Künstlerin durch die Überlagerung verschiedener Malschichten und unter Verwendung von Gummiwalzen ornamentale Landschaften, die zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion changieren.

</schema:description><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/98911/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/100043/full</schema:image><schema:name>O.T.</schema:name><schema:dateCreated>um 2012</schema:dateCreated><schema:creator>Christine Nehammer-Markus</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion auf Leinwand</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1049080/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Ohne Titel</schema:name><schema:dateCreated>1974</schema:dateCreated><schema:creator>Johann Fruhmann</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion auf Leinwand</schema:artMedium><schema:description>Nr. 1226</schema:description><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1049935/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/329784/full</schema:image><schema:name>Metamorphosen</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>Regina Hadraba</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion, Öl, Monotypie auf Leinwand</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1111204/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/330337/full</schema:image><schema:name>Moanda</schema:name><schema:dateCreated>1974</schema:dateCreated><schema:creator>Peter Weihs</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion auf Leinwand</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1278944/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Böschung</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Hannah Stippl</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion, Acryl auf Leinwand</schema:artMedium><schema:description>Das Ornament hat seit Adolf Loos’ Text Ornament und Verbrechen (1908) nicht nur in der Architektur einen schlechten Ruf. Vielmehr noch, wenn es in der Malerei mittels Walze auf die Leinwand aufgetragen wird. Das macht Hannah Stippl. Sie setzt bewusst und provokant technische Hilfsmittel für ihre Malerei ein, die als billiger Ersatz für Tapeten im Wohnbau verwendet wurden. Schicht um Schicht werden die Musterbänder auf die Leinwand aufgetragen und suggerieren eine Naturlandschaft aus Blüten, Blättern, Gräsern, Moosen. „Ich versuche Muster zu finden, die das Durcheinander organisieren. Mich interessieren die Struktur und der Aufbau von Landschaften, der Punkt, an dem sich Landschaften in Muster auflösen, an dem sie durchdrungen sind von diesen Mustern. Viele davon finde ich auf Reisen. Ich arbeite gern mit Klischees, Palmen auf Musterwalzen, Schablonen, selbst angefertigte ebenso wie vorgefertigte, um sie so lang zu überlagern bis sie sich selbst dem Klischee entziehen, dafür nicht mehr brauchbar sind“ (1),  sagt die Künstlerin. 
Doch unter der scheinbar zufällig entstandenen Blumenwiese brodelt es: Stippls konzeptueller Ansatz manifestiert sich in einer mitunter ironischen Gesellschaftskritik. Der Blick auf das Periphere, auf Randzonen der Wahrnehmung, auf Böschungen, Brachen und Deponien lässt alternative Denkmodelle entstehen. Neben der Kritik an der fortschreitenden Umweltzerstörung, an der hierarchischen Kategorisierung von Mensch und Natur, bringt Hannah Stippl mit ihren subtilen, rätselhaften Bildern auch einen Kunstdiskurs ein, der die zeitgenössische Landschaftsmalerei hinterfragt und neu verhandelt. Die beiden großformatigen Bilder Böschung aus dem Jahr 2002 sind Teil einer Serie, in der die Künstlerin sich mit beinahe meditativer Ausdauer in die Thematik einarbeitet und in jahrelanger Arbeit irritierende, zwischen Schönheit und Provokation oszillierende Werke entwickelt. 
Christiane Krejs

(1) Hannah Stippl, „Fragmentarische Landschaften“, in: hannahstippl.net/fragmentarische (zuletzt aufgerufen am 19. März 2022).</schema:description><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1349679/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Böschung</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Hannah Stippl</schema:creator><schema:artMedium>Dispersion, Acryl auf Leinwand</schema:artMedium><schema:description>Das Ornament hat seit Adolf Loos’ Text Ornament und Verbrechen (1908) nicht nur in der Architektur einen schlechten Ruf. Vielmehr noch, wenn es in der Malerei mittels Walze auf die Leinwand aufgetragen wird. Das macht Hannah Stippl. Sie setzt bewusst und provokant technische Hilfsmittel für ihre Malerei ein, die als billiger Ersatz für Tapeten im Wohnbau verwendet wurden. Schicht um Schicht werden die Musterbänder auf die Leinwand aufgetragen und suggerieren eine Naturlandschaft aus Blüten, Blättern, Gräsern, Moosen. „Ich versuche Muster zu finden, die das Durcheinander organisieren. Mich interessieren die Struktur und der Aufbau von Landschaften, der Punkt, an dem sich Landschaften in Muster auflösen, an dem sie durchdrungen sind von diesen Mustern. Viele davon finde ich auf Reisen. Ich arbeite gern mit Klischees, Palmen auf Musterwalzen, Schablonen, selbst angefertigte ebenso wie vorgefertigte, um sie so lang zu überlagern bis sie sich selbst dem Klischee entziehen, dafür nicht mehr brauchbar sind“ (1),  sagt die Künstlerin. 
Doch unter der scheinbar zufällig entstandenen Blumenwiese brodelt es: Stippls konzeptueller Ansatz manifestiert sich in einer mitunter ironischen Gesellschaftskritik. Der Blick auf das Periphere, auf Randzonen der Wahrnehmung, auf Böschungen, Brachen und Deponien lässt alternative Denkmodelle entstehen. Neben der Kritik an der fortschreitenden Umweltzerstörung, an der hierarchischen Kategorisierung von Mensch und Natur, bringt Hannah Stippl mit ihren subtilen, rätselhaften Bildern auch einen Kunstdiskurs ein, der die zeitgenössische Landschaftsmalerei hinterfragt und neu verhandelt. Die beiden großformatigen Bilder Böschung aus dem Jahr 2002 sind Teil einer Serie, in der die Künstlerin sich mit beinahe meditativer Ausdauer in die Thematik einarbeitet und in jahrelanger Arbeit irritierende, zwischen Schönheit und Provokation oszillierende Werke entwickelt. 
Christiane Krejs

(1) Hannah Stippl, „Fragmentarische Landschaften“, in: hannahstippl.net/fragmentarische (zuletzt aufgerufen am 19. März 2022).</schema:description><schema:artForm>Kunst – Malerei</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1349681/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/388685/full</schema:image><schema:name>Ohne Titel</schema:name><schema:dateCreated>2014</schema:dateCreated><schema:creator>Oliver Nutz</schema:creator><schema:artMedium>Acryl, Dispersion auf Leinwand </schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Mixed Media</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1460437/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>