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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:name>Freier Badebrunnen Loosdorf - Privatsphäre und Phantomwände</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>Iris Andraschek</schema:creator><schema:artMedium>Betonguss, Mosaiksteine</schema:artMedium><schema:description>Das an der Dorfpromenade gelegene überdimensionale Badezimmer aus Beton mit dem Titel „Freier Badebrunnen Loosdorf - Privatsphäre und Phantomwände“ umfasst ca. 30 m2. Es mit funktionsfähiger Dusche, Badewanne und Waschbecken ausgestattet, die die Besucher benutzen können.

Durch sein bestechendes Blau lockt der Badebrunnen schon von Weitem und irritiert auch gleich ob des Anblicks von Dingen, die ansonsten der Privatsphäre vorbehalten sind. Das überdimensionale Badezimmer aus Beton, das mit Dusche, Badewanne und Waschbecken die übliche Badezimmermöblierung zitiert, ist mit blauen Glas-Mosaiksteinen ausgelegt. Aus allen drei Spendern rinnt das Wasser, und dies in überbordender Art und Weise, wenn das Waschbecken überläuft, die Dusche im Dauerbetrieb ist und in der Badewanne das Wasser gleich in den Abfluss rinnt. Das Badezimmer mutiert also zum Wasser spendenden Brunnen und nimmt die historische Verknüpfung von Quelle, Brunnen und Bad auf. Assoziationen von Tröpferlbad, Wellness und Jungbrunnen sind ebenso gegeben wie die durch den Besucher in Gang gesetzte und immer wieder neu inszenierte öffentlich gewordene Ambivalenz des Privaten und Intimen. Das "freie" Bad ist schließlich auch als kultureller Ort angesprochen, der hier zum Annex des Dorfraumes wird. Rastende Radfahrer, die es in dieser Gegend häufig gibt, nehmen ihn ebenso in Anspruch wie die Kinder, die ihn längst zum fixen Bestandteil ihrer Aktivitäten auserkoren haben. (Susanne Neuburger)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Platzgestaltung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040446/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/261204/full</schema:image><schema:name>Platzgestaltung / Loosdorf</schema:name><schema:dateCreated>2004</schema:dateCreated><schema:creator>Mona Hahn</schema:creator><schema:artMedium>Betonguss</schema:artMedium><schema:description>Loosdorf bekommt einen Platz. Das ist die Arbeit von Mona Hahn. Nicht mehr und auch nicht weniger. Ein Architekt hätte es vielleicht genauso gemacht: den Ort analysiert, dabei festgestellt, dass im Straßendorf Loosdorf von einem "öffentlichen Raum" kaum die Rede sein kann, und dann vorgeschlagen, die wenigen Ansatzpunkte eines außerhäuslichen Lebens an einer Stelle zusammenzufassen. Briefkasten, Telefonzelle und der Parkplatz des Lebensmittelbusses ("Ihr Nahversorger") lagen bereits relativ dicht beieinander. Ihnen werden nun die von Mona Hahn eingesammelten Anschlagtafeln für amtliche und vereinsbezogene Mitteilungen zur Seite gestellt. Ergänzt wird das Ensemble mit einer Vogeltränke und Vorrichtungen für die Pflege des Brauchtums: Die am 1. Mai traditionell in die Vorgärten gesteckten Schilder ("Hoch lebe unser Bürgermeister") finden einen festen Ort.
Die Form, die diese Elemente zusammenhält, ist eine Art "städtische Couch", ein lang gestrecktes Sitzmöbel aus Beton mit einer Oberfläche aus Gummigranulat, das üblicherweise als Sportplatzbelag dient. An einer Seite entwickelt sich aus der Sitzfläche ein frei schwebender Arm, der die Parkposition des Lebensmittelbusses umfasst und als Ablagefläche für Einkäufe dient.
In Loosdorf ist bereits eine Menge Kunst im öffentlichen Raum vorhanden. Die Arbeit von Mona Hahn wird, wenn die Loosdorfer sie annehmen, vielleicht gar nicht als Kunst in Erinnerung bleiben, sondern einfach zu einem Teil des Dorfes werden. Mona Hahns Strategie ist der Dienst am Kunden ? ohne Verfremdung, Provokation und doppelten Boden, ohne das ganze Stolperstein- und Aufklärungsarsenal. Es wäre doch eine schöne Anerkennung, wenn eines Tages ein anderer Bürgermeister auf die Idee käme, für den Platz in Loosdorf ein Kunstwerk in Auftrag zu geben.
(Oliver Elser)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Platzgestaltung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040450/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Bad und Bühne / Lunz am See</schema:name><schema:dateCreated>2004</schema:dateCreated><schema:creator>Hans Kupelwieser</schema:creator><schema:artMedium>Stahl, Nirosta, Betonguss</schema:artMedium><schema:description>Die Seebühne ist ein hybrides Konstrukt, das sowohl als Bühne wie als Strandbad mit Sprungturm genutzt werden kann. Die schwimmende Bühne wird im Sommer zum Sonnenbaden oder als Bühne im Rahmen des wellenklänge Festivals genützt und kann im Winter unter Wasser versenkt werden. Das mehrstufige Sonnendeck kann in einen überdachten Theatersitzbereich umgewandelt werden.

Als "allwettertaugliche Robust-Hybrid-Maschine" bezeichnete Architekturkritikerin Ute Woltron die Seebühne in Lunz. Der über die Grenzen des Landes hinaus für seine klugen und feinfühligen Denkmäler bekannte Bildhauer Hans Kupelwieser, ein Einheimischer übrigens, hat sich ein Stück Land-Art ausgedacht, wie es vielfältiger im Gebrauch und überraschender im Erscheinungsbild nicht sein könnte: eine schwimmende Bühne, die unter der Seeoberfläche ruht und bei Gebrauch auftaucht, ein abgetrepptes Sonnendeck im Strandbad, das sich während der Lunzer Sommerspiele in ein überdachtes Theater verwandelt.Hat schon der kristallklare Lunzer See mit seinen dicht bewachsenen Ufern am Talende Drama und Pathos, so verhilft Hans Kupelwieser dem irdischen Setting ins Außerordentliche: Wenn die Lunzer wellenklaenge anheben und die Wasserpumpen angeworfen werden, sich die Seebühne aufklappt wie ein Cadillac Cabrio, dann ist der rote Merian-Stern nicht weit, der bedeutet: Höhepunkte in Niederösterreich, die sich kein Besucher entgehen lassen sollte. Alle Partikularelemente – Bühne, Sitzstufen, Dach –, ja sogar Mechanik, Technik und Konstruktion haben ein zweites Leben als Wasserfall bzw. Sprungturm. Gemeinsam münden sie in ein prächtiges Gesamtkunstwerk, das skulpturale Dimension, Architektur und Environment, Bewegung, Konstruktion im Raum, Utopie der Maschine und letztendlich Public Affairs zusammenführt.
(Brigitte Huck)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Platzgestaltung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040643/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Dackel</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>Christian Eisenberger</schema:creator><schema:artMedium>Rehhufe, Betonguss</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1042921/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>