<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:name>Häuschen im Grünen</schema:name><schema:dateCreated>1982</schema:dateCreated><schema:creator>Evelin Klein</schema:creator><schema:artMedium>Ofenkacheln, Beton, Kunststoffteile</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Mixed Media</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/21968/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90245/full</schema:image><schema:name>W4 / Skulpturengruppe Wiener Neustadt</schema:name><schema:dateCreated>1994</schema:dateCreated><schema:creator>Ljubomir Levacic</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Aluminium</schema:artMedium><schema:description>Der Künstler spielt mit Formen, varriert, strukturiert, teilt und setzt sie systematisch wieder zusammen. Er sucht und findet eine mathematische Formel, eine für ihn geltende Ordnung und Grundregel. Die Zahl 4 hat dabei eine besondere Bedeutung: 4 Säulen, 4 Evangelisten, 4 Jahres-zeiten, 4 Elemente, 4 Himmelsrichtungen, 4 Lebensabschnittte ..... Würde man die beiden Skulpturengruppen ineinander schieben, so wie das auf der Skizze sichtbar ist, sollten sie insgesamt 9 Objekte ergeben ? um komplett zu sein. Tatsächlich sind es jedoch nur 8. Es liegt in der Absicht des Künstlers, darauf hinzuweisen, dass im Leben immer etwas fehlt ? im metaphysischen Sinn -, nichts ist perfekt. Die Suche nach dem verlorenen Element ist wie eine Suche nach der verlorenen Heimat, eine Suche nach dem Paradies, eine Suche nach dem Garten Eden. Ljubomir Levacic ist durch seine Herkunft unmittelbar vom Krieg betroffen. Mit dieser Arbeit verändert er die beiden Orte, setzt ein wichtiges, unverwechselbares Zeichen, das Denkmalcharakter hat. Die Objektgruppen E4 + W4 sind jedoch kein herkömmliches Denkmal, das auf lange Vergangenes in der Geschichte hinweist, sondern erinnern an Gegenwärtiges, das in der Jetztzeit, nur wenige Kilometer von uns hier geschieht. Obwohl erst in der jüngsten Vergangenheit begonnen, weist dieser Krieg bereits eine lange Geschichte der Zerstörung auf. Levacic nimmt ganz real Bezug auf seine persönliche Geschichte und die seiner Heimat und errichtet ein Mahnmal als Warnung an die Jetztzeit.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040375/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90107/full</schema:image><schema:name>E4 / Skulpturengruppe Ebenfurth</schema:name><schema:dateCreated>1994</schema:dateCreated><schema:creator>Ljubomir Levacic</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Aluminium</schema:artMedium><schema:description>Die Skulpturengruppe E4 + W4 besteht insgesamt aus 8 säulenartigen Objekten, von denen 4 (E4) in Ebenfurth nahe der Schule und weitere 4 (W4) vis á vis von der Militärakademie in Wiener Neustadt installiert wurden. In Ebenfurth sind die Säulen in gleich weiten Abständen nebeneinander L-förmig angeordnet. In Wiener Neustadt steht die Gruppe symmetrisch auf einem Fundament, einem Aluminiumkreuz. Größe, Dimension und Form der Säulen sind für die beiden unterschiedlichen Standorte konzipiert. Jedes einzelne Objekt ist 240 cm hoch und hat als Grundriss ein Quadrat von 60 cm. Überlebensgroß hoch, wirkt es doch nicht monumental. Der Künstler suggeriert eine Gliederung in einzelne Segmente, schichtet diese aufeinander und durchschneidet den Kunststein förmlich mit Metallbändern. Die Säulen tragen sichtbare Zeichen der Zerstörung, welche künstlich nachgebildet sind und keinem realen Verfall des Materials entsprechen: die künstliche Erosion als Zeichen der Vergänglichkeit, Symbol der Ruinen einer Stadt. Ljubomir Levacic beschäftigt sich mit dem Thema "Säulen" in den verschiedensten Variationen. Säulen als Körper, als menschliches Gebilde. Die Säule in ihrer Beziehung zur Natur, zu den Menschen. Formal interessieren ihn die klassische Schönheit und Proportionen, die Säule als einfaches Bauwerk, ihre Ästhetik und Historie. Säulen, auch als Überreste großartiger, archaischer Bauwerke, als Fragment übriggeblieben. Zeitzeugen und unverrückbare Zeichen auf einem Platz.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040377/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90231/full</schema:image><schema:name>Glasgemälde / Pottendorf</schema:name><schema:dateCreated>1994-1995</schema:dateCreated><schema:creator>Maximilian Melcher</schema:creator><schema:artMedium>Glas, Beton</schema:artMedium><schema:description>Max Melcher hat für die Kapelle des Landespensionistenheims ein Altarbild aus Glas und Beton geschaffen, dem Überlegungen über das Kreuz Jesu und dem Auge Gottes im sakralen Zentrum zu Grunde liegen. Auge und Kreuz werden in stilisierter Form im Bild übereinander gelagert. 
Legende

Altarwand im Betonglas
Überlegung über das Kreuz Jesu -
dem Auge Gottes
im sakralen Zentrum stehend -
dem KOMMEN und GEHEN in Bildern zur
Andacht -
dem Besucher der Kapelle.
Also Vermittlung und Erbauung in weiterer
Form
von christlichen Inhalten
(Max Melcher)

Architekt: Engelbert Zobel</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040378/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223879/full</schema:image><schema:name>Blindgänger / Hof am Leithagebirge</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>the next ENTERprise architects</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Holz</schema:artMedium><schema:description>Aufgabe des Wettbewerbs war es, einen Zaun um die Gebäude der Kulturwerkstätte zu entwerfen, der auch ein Zeichen, ein Logo für den Ort ist. Das Konzept für das Projekt "Blindgänger", wie die Autoren ihre Arbeit doppeldeutig nennen, sieht anstelle eines Zaunes einen linearen Raum vor, der denselben Zweck wie ein Zaun - den der Abgrenzung - korrekt erfüllt, darüber hinaus aber ein vielfältiger Erlebnisraum für die menschlichen Sinne ist. Mit dem begehbaren Weg schaffen die Autoren einen Zugang, der zugleich Durchgang ist, der Besucher darauf hinweist, daß sie einen Bereich veränderter und neuerdings öffentlicher Nutzung betreten. Das Material, die Brunnenringe aus armiertem Beton, ist ein Standardprodukt. Es wird von den Entwerfern aber in einer ungewohnten Art und Weise eingesetzt. Anstatt in der Erde sind die innen beleuchteten Betonringe auf der Erdoberfläche angeordnet; auch sind sie nicht dicht aneinandergestoßen, wie dies für einen Brunnen oder einen Kanal erforderlich wäre, sondern mit Zwischenräumen versehen: "um durchzuschauen" und um Licht einzulassen. Mit dem Material Beton wird auf die historische Schicht der früheren Nutzung hingewiesen. Damit wird erinnert und vorausgeschaut. Insofern ist dieser gebogene zylinderförmige Raum ein Transformationsraum, der in den Menschen, die vom profanen Umfeld herkommen, eine Erwartungshaltung hervorrufen kann. Jene, die bloß durchgehen, haben das Raumerlebnis und werden auf die umgebende Landschaft hingewiesen, in die die nördliche Öffnung hinauszielt.
(Walter Zschokke)
http://www.thenextENTERprise.at</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040379/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Fontäne / Lichtskulptur Baden</schema:name><schema:dateCreated>1996</schema:dateCreated><schema:creator>Evelyne Egerer</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Lochblech, Leuchtstoffröhren</schema:artMedium><schema:description>Baden ist eine Stadt, die ihren Namen aus der Heilkraft des Wassers abgeleitet hat. Was wäre angemessener, als hier eine Landmarke zu setzen, die sich auf eben dieses Element bezieht. Eine Fontäne - überraschend tritt sie aus den Boden, steigt steil auf und bricht sich in der Höhe von 14 Metern, um von der Schwerkraft gebeugt, in zwei Bögen Richtung Erde zurückzukehren.
Die Fontäne ist ein riesiges, zweiblättriges Ding. Sie hat eine Tag- und eine Nachtseite. Bei Nacht wird sie zur Lichtskulptur, löst sich auf zu einem in den Farben des Wassers strahlenden Körper. 60 Leuchtstoffröhren in Blau und Grün weisen dem Auge den treppenartigen Weg nach oben, schimmern und leuchten von jeder Seite anders. Der dunklere, höher aufgerichtete Teil stützt die sich im Licht badende Vorderseite wie ein Rückgrat. Man muß sich um die Fontäne herumbewegen, sich ihr nähern und sich von ihr entfernen, um dieses sich permanent verändernde Spiel von Licht und Form zu erfahren. Je dunkler der Raum, desto transparenter strahlt die Skulptur.
Evelyne Egerer arbeitet mit dem Raum, dem Raum in seiner städtebaulichen, seiner architektonischen, seiner materiellen Ausdehnung, vor allem aber mit dem Raum in seiner imaginären Aufladung.
Die Krümmung der Fontäne wiederholt, was im Grundriß der neu errichteten Bezirkshauptmannschaft angelegt ist, das Material Beton ist ein direktes Zitat auf die Substanz ihrer Mauern. Doch Egerer setzt nicht einfach fort und zitiert - sie setzt aus und legt offen. Deshalb befindet sich die Fontäne wie ein allen Blicken und natürlichen Bedingungen ausgelieferter, völlig autonom funktionierender, eigenwilliger Markstein am äußersten Rand des Baugrundstückes. Und darum zeigt die Innenseite des höher gereckten Skulptur-Armes, im Unterschied zum Gebäude, die Struktur seines eigenen Herstellungsprozesses. Die Abdrücke der präzise formierten, sägegerauhen Bretter der Holzverschalung für den Betonguß geraten bei dieser Offenlegung zur ästhetischen Antwort auf die Lichtertreppe am anderen Arm der Skulptur.
(Eva S.-Sturm)

Architekten: Herbert Ortner, Helmut Zellhofer</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040383/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/93821/full</schema:image><schema:name>Sonnenuhr / Kindergarten Grub i. Wienerwald</schema:name><schema:dateCreated>1990</schema:dateCreated><schema:creator>Eva Werdening-Ceru</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Stein</schema:artMedium><schema:description>Es erscheint wichtig, dass Kinder das Messen der Zeit nicht nur an Digitaluhren, sondern im Kontext mit seinen kosmischen Grundlagen erleben. Besonderer Wert wurde auf die bildhauerische Gestaltung des Schattenwerfers gelegt, der in seiner dreieckigen Form an einen Uhrzeiger, an eine in der unendlichen Zeit aufragende Pyramide oder Haifischflosse erinnert. Die Linien der vollen Stunden werden aus in der Wärme der Farben abgestuften Klinkerbändern in einem Feld aus Pflastersteinen ausgeführt. Spielwürfel und eine halbkreisförmige Mauer sind gleichzeitig Sitzgelegenheiten, die Fläche der Sonnenuhr ist eine Spielterrasse.

Architektin: Radmilla Schmidt-Janic
(Architekturbüro Egerer, Kienzl, Sautner)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040406/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Trinkbrunnen / Seyring</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>K.U.SCH.</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Metallrohr, Mechanik für temporäre Wasserzuführ</schema:artMedium><schema:description>Die Aufgabenstellung, einen Trinkbrunnen zu entwerfen, der mit einem Minimalbudget von Handwerkern und Baufirma hergestellt werden könne, stieß bei uns auf einige Skepsis. Skepsis vor allem deshalb, weil wir auch die Fertigungsdetails für sehr wichtig erachten, die für uns das Gesamtpaket der Botschaft eines Werkes wesentlich komplettieren. Und gerade die billige Ästhetik des Massendesigns ist beispielsweise bei Installationsfertigteilen schwer zu umgehen. Das war also für uns die eine Herausforderung, die andere war es, dem Trinkbrunnen ein Erscheinungsbild zu geben, das ihn auf den ersten Blick überhaupt nicht als solchen erkennbar macht, also das Element der Irritation; und weiters ein standortbezogenes Spannungsfeld zu initiieren, in dem Park zwischen dem alten Schlössl und dem neuen Schulbau. In einer Balance von Kontrapunktation und Harmonie. Dank einer vorbildlichen Zusammenarbeit mit den Handwerksfirmen entspricht das fertige Produkt nun weitgehend unseren Vorstellungen. Lediglich die Radien der fünf Bögen, die das Wasser beschreibt, wenn es zu Boden fällt, verlaufen nicht wunschgemäß, da sie zum Teil neben dem Abflussrost aufklatschen und daher die Trinker unnötig anspritzen. Eine geregelte Dosierung der einzelnen Wasserstrahlen wäre aber technisch aufwändig, sprich: kostspielig.
(K.U.SCH.)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040417/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91062/full</schema:image><schema:name>Kunstobjekt beim Turnsaal der Volksschule in Großmugl</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>Franz Sam</schema:creator><schema:artMedium>Beton, bemalt</schema:artMedium><schema:description>Als zeitgemäßes Gegenstück zum (renovierten) Mosaikbild der Volksschule entstand ein zweck-orientiertes Objekt im Bereich des Turnsaalzuganges der neurenovierten und umgebauten Volksschule, wobei Maßstäblichkeit und Freisichtigkeit den längsorientierten Zugang begleiten. Dieses im Übergangsbereich zwischen Turnwiese und Hauptzugang zum Turnsaal mehrfach nutzbare, plastisch gestaltete Objekt bildet einen gleitenden Übergang zur Rasenfläche. Die unterlegte Plattenfläche (helle Betonplatten) dient der Reflexion des Lichtes und untertags als zusätzliche Spielfläche für die Kinder. Das Objekt ist als gefärbtes Betonfertigteil so ausgebildet, daß durch eingearbeitete Lichtquellen eine Beleuchtung des Zugangweges wie des Objektes selbst erfolgt. Eine Nutzung der Betonplastik als Sitzgelegenheit im Nahbereich der Turnwiese ist beabsichtigt
und wünschenswert. Das Objekt wird von den Kindern bereits als Spielobjekt benützt. Als Material für das Objekt wurden rot gefärbte Sichtbetonteile vorgesehen, deren Oberfläche schalrein belassen wurde. Die Kanten wurden abgefast. Die Lampenkörper sind revisionsfähige Einbauteile mit Glasabdeckungen, die in das Fertigteil integriert wurden.
(Franz Sam)

Architekt: Franz Sam</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040469/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91544/full</schema:image><schema:name>Wartebox und Brunnen in Mittergrabern</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Brigitte Löcker</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Metall, farbiges Glas</schema:artMedium><schema:description>Mit dem Brunnen und der Wartebox am Platz in Mittergrabern hat die Architektin Brigitte Löcker eine vielschichtige, kommunikative Architektur geschaffen und zugleich ein skulpturale Identität, die über die reine Funktion der Einzelobjekte hinausgeht. Architektonische und skulpturale Werte vereinen sich auf dem gepflasterten Platz. Rahmen und analoge Flächen, Boden und Deckel, bilden zwei Raumwinkel, die zueinander versetzt und verdreht sind. Soziale Phänomen des Wartens, Versammelns und Aufeinandertreffens finden ihre Entsprechung in den Materialien Glas, Niro und Sichtbeton und werden letztlich durch die Spiegelung im Glas und Wasser verbunden. Das duale Prinzip wird in der Doppelfunktion der Dachträger weitergeführt. So sind die mit blauen und grünen Gläsern gefüllten Nirostarahmen gleichzeitig auch Farb- und Lichtelemente, die bunte Schatten werfen.
(Brigitte Löcker)
http://www.blp.co.at</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Platzgestaltung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040503/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91690/full</schema:image><schema:name>Bushaltestelle / Retz</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Sabine Krischan</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Metall, Draht, Plexiglas</schema:artMedium><schema:description>Die Konstruktion: Rohrprofil, Distanzhalter und Flachstahl zur Glasauflage bilden ein gesamtes Trägersystem - die Höhe der Distanzhalter
entspricht den jeweiligen örtlichen statischen Beanspruchungen (größerer Abstand zwischen Träger und Flachstahl im Bereich der Krümmung zur Aufnahme des Biegemoments, geringe Gesamtträgerhöhe im Bereich der geraden Enden). Durch das Teilen der Träger im Vertikalbereich und deren v-förmiger Anordnung entsteht ein räumlicher Stützenfuß, wodurch auf eine Einspannung der Träger verzichtet werden kann. Dies vereinfacht einerseits die Fundamentierung und ermöglicht andererseits die Konstruktion eleganter Fußpunkte. In der "Außenschale" (Verglasung) bestehen Rückwand und Dach aus längsseitig gelagertem, klarem Sicherheitsglas mit horizontalen Stoßfugen (ohne Deckprofile) und Niroklemmleisten längs, mit gekrümmten Glaselementen zwischen Rückwand und Dach. Die Seitenverglasung an de (West-)Wetterseite ist "Informationsträger" mit Stadtplan und -chronik; die Scheiben werden mittels Bodenschiene und Einzelpunkthalterung entlang des Dachträgers befestigt. In der "Innenschale" sind lichtdurchlässige Nironetze (aus Drähten stoffähnlich verwoben) als vorkonfektionierte Elemente in die Konstruktion gespannt und bilden so eine zweite Schicht, die der Glasabsturzsicherung und als Sonnenschutz an der Decke dient (Himmel) und die Wartebank und deren Rückwand herstellt.
(Sabine Krischan)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Platzgestaltung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040514/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/225476/full</schema:image><schema:name>Platzgestaltung / Rapottenstein</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>Ortrun Lanzner</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Metall</schema:artMedium><schema:description>Die Architektin Ortrun Lanzner hat ihr Konzept zur Gestaltung des Marktplatzes in Rappottenstein aus der topografischen Situation und den vorhandenen Linien, Materialien und Elementen entwickelt. In einem zweijährigen Planungsprozess in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde entstand eine Abfolge von befestigten Flächen mit räumlich und funktional unterschiedlichen Qualitäten. Das künstlerische Konzept besteht aus einem Band aus sandgestrahltem Beton, das die bestehende Platzmöblierung, den Brunnen, den Pranger und die Haupttreppe verbindet. Mehrere Objekte aus Beton begrenzen die Granitsteinflächen von oberem Platz und Brunnenplatz und sind je nach Anforderung unterschiedlich ausformuliert: als Sitzflächen, als Treppen oder als Sockel für transluzente Glasobjekte, die als Leuchtkörper den Ort inszenieren. Auf der Platzoberfläche installierte Ortrun Lanzner siebbedruckte Bodeneinbauleuchten mit Abbildungen, die sich inhaltlich auf die Geschichte und die Umgebung von Rappottenstein beziehen. Mit diesen etwas verfremdeten Abbildungen illustriert Lanzner den Platz vor dem Rathaus mit Orten der Großgemeinde. Die unterschiedlichen Beleuchtungskörper inszenieren ein faszinierendes und sehr behutsam gesetztes Spiel mit Licht, das eine stimmungsvolle Atmosphäre in die dunklen Waldviertler Nächte bringt.
(Katharina Blaas-Pratscher)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Platzgestaltung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040543/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>SITZ-PLATZ-SKULPTUR / Schönberg am Kamp</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>Norbert Maringer</schema:creator><schema:artMedium>Beton</schema:artMedium><schema:description>Der im Weinviertel lebende Künstler Norbert Maringer hat seinen Blick geschärft für spezielle Phänomene und Besonderheiten in der Natur. Gleich einem Archäologen sucht er dort, wo andere vorübergehen, spürt auf, was verborgen ist, und verstärkt, was er findet. Er weckt die Aufmerksamkeit, stellt Bezüge her, legt Maßstäbe an und setzt in Proportion. Mit minimalen künstlerischen Interventionen gibt Maringer einen Fingerzeig, empfindsam, klar, aber auch irritierend.
In Schönberg am Kamp hat er eine ehemalige Weinbergterrasse unterhalb der barocken Kreuzigungsgruppe für seine künstlerische Arbeit ausgewählt.
Der Blick ins Land von hier ist prächtig. Der Künstler hat mit der sehr strengen formalen Lösung die umliegende Landschaft zur Bühne gemacht. Eine Aussichtsterrasse in Form einer Hyperbel aus sandfarbigem Beton mit drei Sitzreihen schmiegt sich in den Hang, wächst in den Hügel hinein und verbindet sich mit der Umgebung. Sehr bewusst hat Maringer für seine Intervention keine Materialien aus der Natur verwendet, sondern Beton und LED-Lampen, technisch entwickelte Produkte des "Homo sapiens", als deutlichen Eingriff in die von Gott geschaffene Natur.
Im Gegensatz zur Kreisform ist die Hyperbel zielgerichtet. Sie weist dem Besucher den Blick, sie orientiert ihn, sie wirft ? so die Bedeutung des altgriechischen Begriffs "hyper-ballein" ? den Blick "über das Ziel hinaus". Wie auf einem Gemälde Caspar David Friedrichs ist der Mensch in seiner Kleinheit dem gewaltigen Naturereignis gegenübergestellt. Er wird dazu angeregt, sich dem Naturgenuss hinzugeben, zu verweilen, sich zu sammeln, "eins zu werden", wie Maringer sagt, "in Geist und Seele".
(Christiane Krejs)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040558/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223890/full</schema:image><schema:name>Loops / Donauuniversität Krems</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>peanutz architekten</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Holz u.a.</schema:artMedium><schema:description>Aufgabe war es, bei der neuen Bahnstation an der ursprünglichen Rückseite der Donau-Universität ein zeichenhaftes Entree zu schaffen. Weiters sollte für den bestehenden Vorplatz eine anspruchsvolle Gestaltung mit Aufenthaltsqualität für die Studierenden vorgeschlagen werden.
Der Entwurf von Peanutz Architekten greift bestehende, zueinander parallel laufende Wegführungen wie die Bahnlinie, die Antibas-Promenade und den Fabriksweg auf und ergänzt diese durch weitere parallel laufende Zonierungen wie die Feuerwehrzufahrt, den Steg und die Garagenfassade. Jedes dieser so genannten Bänder erhält eine eigene Oberfläche, was wiederum unterschiedliche Nutzungen des Vorplatzbereiches ermöglicht.
Der Niveausprung zwischen Bahnstation und Vorplatz wird mit dem Konzept der Bandstruktur elegant durch ein Loop verbunden. An der Innenseite des Betonloops sind eine Treppe und eine Rampe eingearbeitet, sodass der Niveausprung fußläufig überwunden werden kann. Mit einem Durchmesser von zirka 15 Metern ragt der Loop hoch in den Himmel auf, gleich einem in die Luft geschriebenen Logo, das man beim Eintritt ins Campusgelände durchschreitet.
Neben dem Loop befindet sich ein Wasserbecken, das voll gepaukte Köpfe zum Seelenbaumeln einlädt, wenn die Studierenden in der Pause am Holzsteg in der Sonne liegen.
(Marie-Therese Harnoncourt)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040593/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12144/full</schema:image><schema:name>Frei / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Leo Zogmayer</schema:creator><schema:artMedium>Beton</schema:artMedium><schema:description>installation im regierungsviertel st. Pölten / 2002

Das Skulpturenprojekt "FREI" auf der Wiese zwischen Haus 12 und der Traisenpromenade ist das Resultat einer intensiven Reflexion über das Thema "Freiheit". Bei genauer Betrachtung der Formen aus gegossenem Beton, lässt sich eine Negativform des Wortes "FREI" entziffern.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040700/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/261336/full</schema:image><schema:name>O / Kreisverkehrsgestaltung Hagenbrunn</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>Tarek Zaki</schema:creator><schema:artMedium>Beton, gegossen</schema:artMedium><schema:description>Im Jahr 2006 haben sich 10 Gemeinden (Enzersfeld, Großrußbach, Hagenbrunn, Harmannsdorf, Korneuburg, Langenzersdorf, Leobendorf, Spillern, Stetten, Stockerau) zu der Kleinregion „10 vor Wien“ zusammengeschlossen, um die eigenständige Entwicklung der Region zu fördern und ein 
klares touristisches Profil zu entwickeln. Als eine von zahlreichen Initiativen wurden in 
Zusammenarbeit mit Kunst im öffentlichen Raum internationale Künstler_innen eingeladen, drei 
Kreisverkehre zu gestalten, die im Eingangsbereich zu ausgewählten Orten und an stark 
frequentierten Straßen liegen. 
 
Die Jury hat sich entschlossen, die drei großen Kreisverkehre der globalen Mobilität zu widmen und 
dafür Künstler_innen aus drei unterschiedlichen Kontinenten (Asien, Lateinamerika und Afrika) 
einzuladen. Die Idee ist, an zentralen „Mobilitätspunkten“ (Kreisverkehren) in Niederösterreich einen 
Hinweis darauf zu geben, dass abseits von Datenströmen die physische Mobilität weiterhin eine 
zentrale Verbindung in alle Welt darstellt und einen wichtigen Austausch zwischen so kulturell 
unterschiedlichen Regionen ermöglicht. 
 
Geladen wurden Jitish Kallat aus Indien (Stockerau), Priscilla Monge aus Costa Rica (Korneuburg) 
und Tarek Zaki aus Ägypten (Hagenbrunn). Die Kreisverkehre sollen nicht nur die Tore zu der 
Kleinregion 10 vor Wien bilden, sondern gleichzeitig den Blick in die ganze Welt hinaus richten. Das 
Tor, die Tür, als eine Öffnung, die in zwei Richtungen durchschritten werden kann und somit als eine 
doppelte Einladung zu verstehen ist. Die Künstler_innen wiederum laden mit ihren Arbeiten zu 
inhaltlich wie formal unterschiedlichen Gedankenwelten rund um den Kreisverkehr ein. 
 
Tarek Zaki beschäftigt sich in seinen Skulpturen mit der Darstellung von Geschichte in Monumenten, 
Museen und Artefakten sowie der Spannung, die sich zwischen trivialen Gegenständen und kulturell 
oder auch ideologisch aufgeladenen Objekten ergibt. „O“ zeigt 33 Skulpturen verschiedener 
Dimensionen (2 – 3 Meter). Es sind fragmentarische Elemente alltäglicher Gegenstände, monumental 
und gleichzeitig detailgetreu umgesetzt (aus einem Kunststoffgemisch mit spezieller 
Oberflächenbearbeitung). Auf den ersten Blick präsentieren sich diese als museale Artefakte, bei 
näherer Betrachtung wird aber ersichtlich, dass es sich um herkömmliche Räder, Teller, Becher, CDs 
und andere Utensilien des täglichen Lebens handelt, die durch ihre ungewohnte Dimension und das 
Material verfremdet wurden. Die Positionierung auf dem Kreisverkehr erinnert an historische 
Kultstätten wie Stonehenge – die kreisförmige Form zieht sich durch die gesamte Gestaltung 
hindurch.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1045250/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/169312/full</schema:image><schema:name>DRAHTSICHT / Installation Kalvarienberg, Schönberg am Kamp</schema:name><schema:dateCreated>2016</schema:dateCreated><schema:creator>Günter Wolfsberger</schema:creator><schema:artMedium>Drahtringe in Beton</schema:artMedium><schema:description>Geht man aufmerksam durch Weingärten, findet man da und dort Setzlinge, geschützt durch Hüllen, damit sie nicht hungrigen Nagern ausgesetzt sind. Am Rand des Weingartens liegen ausgediente Weinstöcke zu makabren Knochenbergen aufgetürmt. Daneben verrotten jene Kletterhilfen, die viele Jahre lang den Trieben und Trauben Halt geboten haben. Ganze Rollen und chaotische Knäuel von rostenden Drähten, die von Resten von Weinranken umwickelt sind, lagern dort.  
Die Bindemöglichkeiten haben sich in den vielen Jahren der Bewirtschaftung des Weingartens geändert, von der ursprünglich verwendeten Rebschnur ist nichts mehr übrig geblieben. Umso hartnäckiger behaupten sich die Plastikbänder und bunten Klipse, die unverrottbar scheinen.
Ähnlich einem fossilen Fund bettet Wolfsberger die Drahtringe in Beton, um die Fundstücke anschaulich zu machen und das Gefühl zu vermitteln, dass so mancher Ring im Inneren verborgen ist, konserviert für die Ewigkeit. Die amorphen Drahtringe samt den organischen Stoppelzieher-artigen Weintrieben erscheinen als archäologischer Fund.
Namensgebend für das Kunstobjekt „Drahtsicht“ ist seine Positionierung an einem Hang am Kalvarienberg, der eine wunderschöne Aussicht bis ins Voralpenland bietet. Mit Umsicht  wurde der Quader auf ein naturgeschütztes Grundstück gesetzt.
</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1213114/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Luftbefeuchter</schema:name><schema:dateCreated>2016</schema:dateCreated><schema:creator>Paul Horn</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Luftbefeuchter, Ventilator, Transformator</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1230515/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>