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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/261336/full</schema:image><schema:name>O / Kreisverkehrsgestaltung Hagenbrunn</schema:name><schema:dateCreated>2013</schema:dateCreated><schema:creator>Tarek Zaki</schema:creator><schema:artMedium>Beton, gegossen</schema:artMedium><schema:description>Im Jahr 2006 haben sich 10 Gemeinden (Enzersfeld, Großrußbach, Hagenbrunn, Harmannsdorf, Korneuburg, Langenzersdorf, Leobendorf, Spillern, Stetten, Stockerau) zu der Kleinregion „10 vor Wien“ zusammengeschlossen, um die eigenständige Entwicklung der Region zu fördern und ein 
klares touristisches Profil zu entwickeln. Als eine von zahlreichen Initiativen wurden in 
Zusammenarbeit mit Kunst im öffentlichen Raum internationale Künstler_innen eingeladen, drei 
Kreisverkehre zu gestalten, die im Eingangsbereich zu ausgewählten Orten und an stark 
frequentierten Straßen liegen. 
 
Die Jury hat sich entschlossen, die drei großen Kreisverkehre der globalen Mobilität zu widmen und 
dafür Künstler_innen aus drei unterschiedlichen Kontinenten (Asien, Lateinamerika und Afrika) 
einzuladen. Die Idee ist, an zentralen „Mobilitätspunkten“ (Kreisverkehren) in Niederösterreich einen 
Hinweis darauf zu geben, dass abseits von Datenströmen die physische Mobilität weiterhin eine 
zentrale Verbindung in alle Welt darstellt und einen wichtigen Austausch zwischen so kulturell 
unterschiedlichen Regionen ermöglicht. 
 
Geladen wurden Jitish Kallat aus Indien (Stockerau), Priscilla Monge aus Costa Rica (Korneuburg) 
und Tarek Zaki aus Ägypten (Hagenbrunn). Die Kreisverkehre sollen nicht nur die Tore zu der 
Kleinregion 10 vor Wien bilden, sondern gleichzeitig den Blick in die ganze Welt hinaus richten. Das 
Tor, die Tür, als eine Öffnung, die in zwei Richtungen durchschritten werden kann und somit als eine 
doppelte Einladung zu verstehen ist. Die Künstler_innen wiederum laden mit ihren Arbeiten zu 
inhaltlich wie formal unterschiedlichen Gedankenwelten rund um den Kreisverkehr ein. 
 
Tarek Zaki beschäftigt sich in seinen Skulpturen mit der Darstellung von Geschichte in Monumenten, 
Museen und Artefakten sowie der Spannung, die sich zwischen trivialen Gegenständen und kulturell 
oder auch ideologisch aufgeladenen Objekten ergibt. „O“ zeigt 33 Skulpturen verschiedener 
Dimensionen (2 – 3 Meter). Es sind fragmentarische Elemente alltäglicher Gegenstände, monumental 
und gleichzeitig detailgetreu umgesetzt (aus einem Kunststoffgemisch mit spezieller 
Oberflächenbearbeitung). Auf den ersten Blick präsentieren sich diese als museale Artefakte, bei 
näherer Betrachtung wird aber ersichtlich, dass es sich um herkömmliche Räder, Teller, Becher, CDs 
und andere Utensilien des täglichen Lebens handelt, die durch ihre ungewohnte Dimension und das 
Material verfremdet wurden. Die Positionierung auf dem Kreisverkehr erinnert an historische 
Kultstätten wie Stonehenge – die kreisförmige Form zieht sich durch die gesamte Gestaltung 
hindurch.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Skulptur / Installation</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1045250/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>