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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223879/full</schema:image><schema:name>Blindgänger / Hof am Leithagebirge</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>the next ENTERprise architects</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Holz</schema:artMedium><schema:description>Aufgabe des Wettbewerbs war es, einen Zaun um die Gebäude der Kulturwerkstätte zu entwerfen, der auch ein Zeichen, ein Logo für den Ort ist. Das Konzept für das Projekt "Blindgänger", wie die Autoren ihre Arbeit doppeldeutig nennen, sieht anstelle eines Zaunes einen linearen Raum vor, der denselben Zweck wie ein Zaun - den der Abgrenzung - korrekt erfüllt, darüber hinaus aber ein vielfältiger Erlebnisraum für die menschlichen Sinne ist. Mit dem begehbaren Weg schaffen die Autoren einen Zugang, der zugleich Durchgang ist, der Besucher darauf hinweist, daß sie einen Bereich veränderter und neuerdings öffentlicher Nutzung betreten. Das Material, die Brunnenringe aus armiertem Beton, ist ein Standardprodukt. Es wird von den Entwerfern aber in einer ungewohnten Art und Weise eingesetzt. Anstatt in der Erde sind die innen beleuchteten Betonringe auf der Erdoberfläche angeordnet; auch sind sie nicht dicht aneinandergestoßen, wie dies für einen Brunnen oder einen Kanal erforderlich wäre, sondern mit Zwischenräumen versehen: "um durchzuschauen" und um Licht einzulassen. Mit dem Material Beton wird auf die historische Schicht der früheren Nutzung hingewiesen. Damit wird erinnert und vorausgeschaut. Insofern ist dieser gebogene zylinderförmige Raum ein Transformationsraum, der in den Menschen, die vom profanen Umfeld herkommen, eine Erwartungshaltung hervorrufen kann. Jene, die bloß durchgehen, haben das Raumerlebnis und werden auf die umgebende Landschaft hingewiesen, in die die nördliche Öffnung hinauszielt.
(Walter Zschokke)
http://www.thenextENTERprise.at</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040379/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223890/full</schema:image><schema:name>Loops / Donauuniversität Krems</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>peanutz architekten</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Holz u.a.</schema:artMedium><schema:description>Aufgabe war es, bei der neuen Bahnstation an der ursprünglichen Rückseite der Donau-Universität ein zeichenhaftes Entree zu schaffen. Weiters sollte für den bestehenden Vorplatz eine anspruchsvolle Gestaltung mit Aufenthaltsqualität für die Studierenden vorgeschlagen werden.
Der Entwurf von Peanutz Architekten greift bestehende, zueinander parallel laufende Wegführungen wie die Bahnlinie, die Antibas-Promenade und den Fabriksweg auf und ergänzt diese durch weitere parallel laufende Zonierungen wie die Feuerwehrzufahrt, den Steg und die Garagenfassade. Jedes dieser so genannten Bänder erhält eine eigene Oberfläche, was wiederum unterschiedliche Nutzungen des Vorplatzbereiches ermöglicht.
Der Niveausprung zwischen Bahnstation und Vorplatz wird mit dem Konzept der Bandstruktur elegant durch ein Loop verbunden. An der Innenseite des Betonloops sind eine Treppe und eine Rampe eingearbeitet, sodass der Niveausprung fußläufig überwunden werden kann. Mit einem Durchmesser von zirka 15 Metern ragt der Loop hoch in den Himmel auf, gleich einem in die Luft geschriebenen Logo, das man beim Eintritt ins Campusgelände durchschreitet.
Neben dem Loop befindet sich ein Wasserbecken, das voll gepaukte Köpfe zum Seelenbaumeln einlädt, wenn die Studierenden in der Pause am Holzsteg in der Sonne liegen.
(Marie-Therese Harnoncourt)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040593/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>