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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:name>Hahnenfuß</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>Thomas Stimm</schema:creator><schema:artMedium>Aluminium, lackiert</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/254541/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Kartoffeldruck / Pflege- u. Betreuungszentrum Scheibbs</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>Hans Kupelwieser</schema:creator><schema:artMedium>Aluminium, gegossen, lackiert</schema:artMedium><schema:description>Die Plastiken und Objektensembles Hans Kupelwiesers haben mit Bildhauerei im traditionellen Sinn nie zu tun gehabt. Kupelwieser ist vielmehr ein Konzeptkünstler, und aus diesem Ansatz heraus arbeitet er an der Entfaltung der Objekte, an ihrer Dehnung und Erweiterung. Die Begrenztheit der Materie ist für Hans Kupelwieser Herausforderung: Als erfinderischer Transformator und geübter Jongleur verblüfft er mit den Metamorphosen seiner Hardware, wenn er Blech in Papier oder Stahl in Schokolade verwandelt. Kupelwieser bläst Aluminiumbleche auf und macht daraus luftige Polster, verknüpft sture Herrenbüsten zu lockeren Handarbeiten und versenkt multifunktionale Bühnen in Bergseen. Er erforscht das ästhetische Potenzial von Industriemüll, recycelt die Fundstücke als Skulpturen und schlichtet sie zu überraschenden raumdefinierenden Geistesblitzen.
Für den Windfang des Landespensionisten- und Pflegeheim Scheibbs hat sich Hans Kupelwieser eine bescheidene, zugleich aber höchst raffinierte Inszenierung einfallen lassen. Mit Doppelsinn und Augenzwinkern nennt er die Arbeit "Kartoffeldruck". Vier Kartoffelknollen (Aluminium-Hohlgüsse) sind zwischen Säule und Wand gespannt. Wie bei einem Gewölbe werden Schub- und Druckkräfte in die Senkrechte abgeleitet und dadurch die Kartoffeln in einer spektakulären Schwebe gehalten. Mit Witz und Ironie verbindet Hans Kupelwieser seine Referenzsysteme: Die Früchte des Ackerbaus fusioniert er mit der Tektonik der Kathedralen und macht aus einem banalen Erdäpfelhaufen ein statisches Wunder.
(Brigitte Huck)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040644/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Ohne Titel</schema:name><schema:dateCreated>2018</schema:dateCreated><schema:creator>Hans Kupelwieser</schema:creator><schema:artMedium>Aluminium, lackiert</schema:artMedium><schema:description>Der Impuls zu Hans Kupelwiesers bildhauerischen Arbeiten geht oftmals von der alltäglichen Warenwelt, von industriellen Design- und Produktionsprozessen aus. Im Fall der hier vorgestellten Skulptur Ohne Titel waren dies die Lipizzanerschweife der Pferdefigurinen aus der Porzellanmanufaktur Augarten. Gemeinsam mit dem Auktionshaus Dorotheum initiierte die Manufaktur 2018 ein Projekt zeitgenössischer Kunst, im Rahmen dessen man österreichische Künstler:innen bat, sich mit dem Material Porzellan sowie der Augarten-Produktpalette auseinanderzusetzen. Kupelwieser schuf in diesem Rahmen eine Pferdeschwanzvase. Auf die Skulptur Ohne Titel blickend, wäre man versucht, auch hier als Material Porzellan anzunehmen, doch tatsächlich handelt es sich um einen Aluminiumguss, der die Formen der Pferdeschweife aufnimmt. Konzeptuell ist das Werk den Gonflables (franz. gonflable, aufblasbar) von Kupelwieser verwandt: Skulpturen, die den Eindruck erwecken, aus einer leicht verformbaren Kunststofffolie zu bestehen, in Wirklichkeit jedoch aus Aluminiumblech gefertigt sind, einem vergleichsweise schwierig zu formenden Metall. Auch in dem raumgreifenden, allansichtigen Werk Ohne Titel sind die Pferdeschwänze ins Großformat aufgeblasen, ein skulpturales Blow-up. „Es ergeben sich oft aus einer Arbeit verschiedene Ableitungen und Verzweigungen, das heißt, es geht immer weiter wie in einem sich selbst generierenden System. Das gilt insbesondere für die aktuellen Arbeiten, wobei diese medialen Verästelungen meist nicht geplant sind, sondern vielmehr prozesshaft entstehen“(1),  kommentierte Kupelwieser einmal selbst den Umstand, dass verschiedene seiner Werke rhizomartig miteinander verbunden scheinen. Redimensionierungen, mediale und materielle Übertragungsprozesse, bewusste Bezugnahmen und die Befragung der Signifikanz des künstlerischen Sujets – programmatische Strategien in der Kunst Kupelwiesers – sind daher auch in der Arbeit Ohne Titel richtungsweisend für die Deutung: Eine Skulptur, die gewissermaßen aus anderen Skulpturen hervorging. 
Susanne Watzenboeck

(1) Hans Kupelwieser, zit. nach: „Reflections. Hans Kupelwieser im Gespräch mit Alexandra Schantl, Mai 2012“, in: www.kupelwieser.at/de/profil/texte/reflections (zuletzt aufgerufen am 17. März 2022).</schema:description><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1259773/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Aurora 1/5</schema:name><schema:dateCreated>2022</schema:dateCreated><schema:creator>Stefanie Wilhelm</schema:creator><schema:artMedium>Aluminium (2 mm) pulverbeschichtet, lackiert</schema:artMedium><schema:artForm>Kunst – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1455605/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/136359/full</schema:image><schema:name>Feuerlöscher</schema:name><schema:dateCreated>1900-1949</schema:dateCreated><schema:artMedium>Aluminium, Stoff, gegossen, gepresst, lackiert</schema:artMedium><schema:description>Zylindrischer grün lackierter Feuerlöscher mit Pumpe und Schlauch mit Spritze.</schema:description><schema:artForm>Volkskunde – Öffentlichkeit und Gemeinwesen</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1185351/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/142593/full</schema:image><schema:name>Fleischwolf</schema:name><schema:dateCreated>1950-1999</schema:dateCreated><schema:artMedium>Eisen, Aluminium, Holz, gegossen, gedrechselt, verschraubt, vernietet, lackiert</schema:artMedium><schema:description>Fleischwolf (Faschiermaschine) zur Tischmontage über eine Schraubzwinge, ausgestattet mit einem austauschbaren Schneidwerk und einer Kurbel mit Holzgriff. Der Fleischwolf ist blau lackiert und hat einen eingegossene Beschriftung: "AUSTRIA NO 3".</schema:description><schema:artForm>Volkskunde – Hauswirtschaft</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1187495/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>