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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/191154/full</schema:image><schema:name>Standkruzifix aus der Armsünderzelle des Wiener Landesgerichts
</schema:name><schema:dateCreated>1642</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kupferlegierung, gegossen, graviert, ziseliert;
Hartholz, lackiert;</schema:artMedium><schema:description>Das Kruzifix steckt in einem Postament, aus welchem es herausgehoben werden kann. Letzteres trägt auf einer Messingplatte eine Inschrift. Das Armensünderkreuz wurde in der Zelle der zum Tode Verurteilten zwischen zwei Lichtern aufgestellt und bei Hinrichtungen am Weg vom Amtshaus bis zur Hinrichtungsstätte voran getragen. 
Laut Inschrift stammt das Kruzifix aus dem Besitz des getauften Juden Chazzim. Er lieferte 1642 Informationen, die einen Einbruch in die kaiserliche Schatzkammer ermöglichten. Dafür wurde er zum Tod durch Erhängen verurteilt. Als er bei der Hinrichtung einen "Hostienfrevel" bekannte, kam es in der Folge zu Übergriffen, bei denen zahlreiche Jüdinnen und Juden ermordert und ihre Häuser geplündert wurden. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102861/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232859/full</schema:image><schema:name>Rolandfigur eines Pranger</schema:name><schema:dateCreated>1955</schema:dateCreated><schema:artMedium>Blech</schema:artMedium><schema:description>Den Pranger in St. Aegyd am Neuwald - 1886 zerstört und 1955 als Rekonstruktion am Weg zur Kirche wieder aufgerichtet - krönt eine Rolandfigur, die allerdings nur als Blechschnitt ausgeführt ist. Die Figur wendet ihren Kopf nach rechts, hält in der Rechten einen mit einem drehbaren Fähnchen versehenen Spieß, während die Linke eng an den Körper geschlossen eine Hellebarde umschließt. Benannt wurden diese Figuren nach dem sagenhaften Paladin Karls des Großen. Ob die niederösterreichen Rolande mit jenen in Norddeutschland in Zusammenhang stehen, ist noch ungeklärt. Dort dienten sie, freilich in monumentaler Form, als Zeich der Hochgerichtsbarkeit, des Markt- und Stadtrechtes oder anderer Privilegien. 
</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102887/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/232861/full</schema:image><schema:name>Schandmännlein aus Mautern</schema:name><schema:dateCreated>17.-18. Jh.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Sandstein</schema:artMedium><schema:description>Sandsteinfigur eines Schandmännleins. Erhalten ist dieselbe bis oberhalb des Knies. Kopf zur linken Seite geneigt, herausgestreckte Zunge. Um den Hals trägt es einen Schellenkranz, vor sich einen großen Knäul aus Stricken. Die rechte Hand zeigt in Richtung Scham. Es diente als Bezeichnung der Schandecke in Mautern.
Städte und Märkte verfügen oft über die niedere Gerichtsbarkeit als Stadt- und Marktgericht. Symbol dafür ist der Pranger, der zur Vollziehung von Ehrenstrafen dient. Ein Schandmännlein stellt die einfachste Form des Prangers dar: eine Schandecke mit an einer Mauernische befestigten Handschellen und Halseisen.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102888/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/9715/full</schema:image><schema:name>Der heilige Leonhard befreit die Gefangenen aus dem Block</schema:name><schema:dateCreated>um 1520</schema:dateCreated><schema:creator>Heiliger Leonhard von Limoges</schema:creator><schema:artMedium>Holz</schema:artMedium><schema:description>Das spätgotisches Holzrelief zeigt den heiligen Leonhard, der zwei Gefangene aus einem Schandbock befreit. Die historische Person Leonhard von Limoges tritt im 6. Jahrhundert als Fürsprecher für die Freilassung von Gefangenen auf und wird seitdem als Schutzpatron jener verehrt, "die in Ketten liegen". Das Relief stammt aus Salzburg und war ursprünglich Teil eines Altars.</schema:description><schema:artForm>Rechtsgeschichte – Plastik / Skulptur</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/102890/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>