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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/112442/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Marcus Aurelius Melesidikos</schema:name><schema:dateCreated>160-250 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalkstein</schema:artMedium><schema:description>Eingeschriebener Giebel mit Rosette zwischen Blättern, auf den Schrägen Delphine.

M(arkos) Aur(elios)  Melh- / sidkos Asklh- / pidhi adelfwi / mneias carin
»Marcus Aurelius Melesidikos seinem Bruder Asklepides in treuem Gedenken.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051628/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218513/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Sklaven Florus</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein besitzt einen Giebel mit Akroteren. In einer halbrunden Nische ist das Porträt des Verstorbenen dargestellt. Der junge Mann trägt kurz geschnittenes Haar. Über der Tunika ist der Mantel mit schematischen Falten angegeben. Unterhalb der Inschrift ist ein Paar Schuhe in Umrisszeichnung mit den Spitzen zueinander dargestellt. Die beiden Schuhe sind entweder ein Handwerkszeichen oder es sind die Schuhe gemeint, die nach griechischem Brauch dem Toten für die Reise ins Jenseits mitgegeben wurden. Ein großer Teil des linken Inschriftfeldes ist ausgebrochen. Das Grabgedicht ist in griechischer Sprache verfasst.

Florus P(ublii) Vedi(i) / P(ublii) f(ilii) Fab(ia tribu) Germa/ni ser(vus) an(norum) XXVI / [h(ic)] s(itus) e(st) / [domi]nus ob meritis / [eius] fecit / + griechisches Grabgedicht
»Florus, Sklave des Publius Vedius Germanus, Sohn des Publius, eingetragen in der Tribus Fabia, 26 Jahre alt, liegt hier begraben. Sein Herr hat wegen seiner Verdienste dieses Grabmal errichtet. Nicht Heirat, nicht Hochzeit, nicht Brautbett habe ich gesehen. Ich liege neben der Straße beim Grabstein gebettet. Sei gegrüßt Florus! Sei gegrüßt auch du, Fremdling, wer immer du bist.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051720/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218807/full</schema:image><schema:name>Grabstele der Augustania Cassia Marcia und deren Sohn Marcus Antonius Augustanius Philetus</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Im Bildfeld ist ein Schiff mit drei gleichgeformten Rudern dargestellt. Das Wasser wird in Form von sichel- und lotosartigen Ornamenten gebildet. Über der Schiffswand ragen drei Personen in enface Stellung, rechts M. Antonius Basilides, in der Mitte seine Frau Augustania Cassia und links deren Sohn. Unter dem Schiffsrand steht der Name des Schiffes: FELIX ITALA.
Der Frumentarius Marcus Antonius Basilides hat seiner Frau Augustania Cassia Marcia und seinem kleinen Sohn Marcus Antonius Augustanius Philetus diese Grabstele gesetzt. Der unter der Inschrift geschriebene Text mit den Kosenamen der Verstorbenen und der Name des Schiffes – glückliches Italien (Felix Itala) – sind offenbar später oder zumindest von einem anderen Schreiber hinzugefügt worden und drücken angesichts des Verlustes seiner Liebsten die Sehnsucht des Hinterbliebenen nach seiner ursprünglichen Heimat Italien aus.
Links und rechts auf dem Rahmen des Inschriftfeldes steht: D(is) M(anibus). Die Inschrift lautet:

Augustaniae Cassiae Marciae / coniugi incomparabili quae / vixit annos XXXIIII mens(es) XI dies / XIII quaequae dum explesset fa/ti sui laborem meliora sibi spe/rans vitam functa est et / M(arco) Ant(onio) Augustanio Phileto filio / innocentiss(imo) q(ui) v(ixit) ann(os) III mens(es) VIII / dies X cui dii nefandi parvulo contra / vot(um) genitor(um) vita privaverunt / M(arcus) Ant(onius) Basilides frum(entarius) leg(ionis) X Gem(inae) / coniugi et filio pientissimis. / Simplici Urani vobi/s terra(m) leve(m)
»Den Totengöttern! Für Augustania Cassia Marcia, eine Ehefrau ohnegleichen, die 34 Jahre, 11 Monate und 13 Tage lebte, die, während sie ihre Aufgabe erfüllte und obwohl sie Besseres vom Leben sich erhoffte, gestorben ist und für Marcus Antonius Augustanius Philetus, den völlig unschuldigen Sohn, der drei Jahre, 8 Monate und 10 Tage lebte und dem die ruchlosen Götter, dem kleinen Kind, gegen das Gebet der Eltern, das Leben raubten. Marcus Antonius Basilides, frumentarius (= Angehöriger der Militärpolizei und des Nachrichtendienstes) der 10. Legion Gemina, für seine Frau und seinen Sohn, seine Liebsten. Du Natürliche (Kosewort für die Gattin) und Du vom Himmel Geschenkter (Kosewort für den Sohn): Euch soll die Erde leicht sein!«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051736/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/112597/full</schema:image><schema:name>Grabstele gesetzt von Lucius Gavidius</schema:name><schema:dateCreated>40-63 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalkstein</schema:artMedium><schema:description>Im gerahmten Schriftfeld befindet sich auch die Darstellung eines Feldzeichens, das in einem kleinen Sockel steckt. Dieses Relief macht deutlich, dass es sich bei dem Verstorbenen, dessen Name uns nicht erhalten ist, um einen signifer (Feldzeichenträger), also um einen Offizier gehandelt hat, der aufgrund des fehlenden Cognomens in claudischer Zeit, also in der 1. Stationierungsphase der 15. Legion Apollinaris in Carnuntum gedient hatte. Die Inschrift lautet:

- - - - - - / L(ucius) Gavidius L(ucii) f(ilius) / her(es) ex testam(ento) / posuit
»…Lucius Gavidius, Sohn des Lucius, laut Testament der Erbe (hat das Grabmal) errichtet.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051738/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/220184/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Atpomarus</schema:name><schema:dateCreated>1-50 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein eines keltischen Reiters ist mit einem flachen Giebel ausgearbeitet. Darunter ist mittig eine hochovale Nische mit einem in Hochrelief gearbeiteten Porträtkopf des Verstorbenen dargestellt. Zu beiden Seiten dieser Nische sind zwei Profilbüsten von zueinander blasenden Windgöttern dargestellt. Die Windgötter sind als symbolische Personifikationen zu verstehen, die man für wesensverwandt mit der menschlichen Seele hielt. 
Unter dieser Zone folgt das von Spiralsäulen mit Blattkapitellen eingerahmte Hauptbildfeld. Es zeigt in der linken Hälfte einen im Profil dargestellten Jäger auf einem Pferd, der zum Speerwurf ausholt, um einen vor ihm befindlichen Eber in der rechten Bildhälfte zu treffen. Zwischen Reiter und Eber ist ein Hund dargestellt, der dem Eber nachläuft. Der Verstorbene, hier als Jäger dargestellt, gehörte nach Ausweis der Namen ebenso wie Vater und Bruder der einheimischen keltischen Bevölkerung an.  Der Grabstein ist ein Zeugnis, für das Weiterbestehen der Bevölkerungsgruppe noch lange nach der römischen Eroberung.
An das Relief schließt unten das mit einfachen Linien doppelt gerahmte Inschriftfeld an.

Atpomarus / Ilonis f(ilius) / ann(orum) XXV / h(ic) i(ntus) e(st) s(itus) / Brogima/rus fratr(i) / posui(t)
»Atpomarus, Sohn des Ilo, 25 Jahre alt, liegt hier unten begraben. Brogimarus hat seinem Bruder dieses Grabmal errichtet.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051762/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218514/full</schema:image><schema:name>Platte mit Relief eines Eroten bei der Weinlese</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Ein geflügelter Eros bei der Weinlese steht inmitten von Weinranken und hält ein rechteckiges Tuch auf. Die dionysische Szene dürfte an einem Grabbau angebracht gewesen sein und symbolisiert die Vorstellungen eines paradiesischen Jenseits.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051793/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218515/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Dakers Peregrinus</schema:name><schema:dateCreated>1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Inschriftfeld der rechteckigen Grabplatte wird von einem profilierten Rahmen umgeben. Der Sklave Peregrinus war Stiefelschuster. Sein Herr Quintus Asinius, ein römischer Bürger, hat entweder selbst das Handwerk als Meister ausgeübt oder als Unternehmer eine Werkstätte betrieben. Peregrinus wird wohl als sprechender Name des Sklaven anzusehen sein: »der Fremde, der Zugereiste.«

Peregrinus Q(uinti) Asi/ni(i) ser(vus) sutor cali/garius natione / Dacus ann(orum) XX / h(ic) s(itus) e(st)
»Der Daker Peregrinus, Sklave des Quintus Asinius, Stiefelschuster, 20 Jahre alt, liegt hier begraben.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051811/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218516/full</schema:image><schema:name>Relief mit Hercules auf dem Scheiterhaufen</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Relief stammt von einem großen Grabbau und zeigt eine Szene aus der Mythologie: Hercules sitzt auf dem Scheiterhaufen und übergibt den siegbringenden Bogen an seinen Freund Philoktet, der ihn auf dem Scheiterhaufen lebend anzünden soll. Links neben Philoktet sitzt die mit Helm und Schild bewaffnete Göttin Athena und beobachtet das Geschehen aus der Entfernung. Sie wird Hercules aus den Flammen in den Olymp geleiten und in den Kreis der Unsterblichen einführen. Die rechts oberhalb des Hercules dargestellte weibliche Figur wendet sich einer weiteren Figur liebevoll zu. Es könnte sich um das Paar Hyllos und Iole handeln, oder um Hebe, die Tochter der Hera und Göttin der ewigen Jugend, die Hercules heiraten wird. Die Reliefszene drückt in diesem Sinne einen Erlösungsgedanken aus.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051916/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218517/full</schema:image><schema:name>Reliefplatte mit Medusenkopf</schema:name><schema:dateCreated>2.-3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Im gerahmten Feld befindet sich innerhalb eines Kreises ein Medusenkopf. Oberhalb der Stirn ist ein großes Flügelpaar zu beiden Seiten eines peltaförmigen Palmettenmotivs dargestellt. Die Zwickel des Relieffeldes sind mit Blattornamenten gefüllt. Die Platte war wohl Teil eines Grabbaues oder einer Grabstele.

</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051917/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218521/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Valerius</schema:name><schema:dateCreated>1-50 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der vollständig erhaltene Grabstein ist oben abgerundet und weist ein gerahmtes Inschriftfeld auf. Da der Verstorbene Caius Valerius den Rang eines zu den Unteroffizieren (principales) zählenden Tubabläsers (tubices) einnahm, sind am Sockel die Ausrüstungsgegenstände für einen Militärmusiker dargestellt, rechts eine Tuba und links ein Dämpfer. Die Tuba diente zur Abgabe von Signalen, etwa zum Wecken, zum Abmarsch, zum Alarm, zum Angriff oder zum Rückzug.

C(aius) Valerius C(ai) f(ilius) / Ser(gia) Her(…?) tub(icen) / mil(es) leg(ionis) XV / Apoll(inaris) stip(endiorum) / XVI ann(orum) / XXXVI / h(ic) s(itus) e(st) / Vivite felices / quibus est dat/a longiar ora / Vixi ego dum licu/it dulciter ad supe/ros. Dicite si merui / sit tibi ter(r)a / levis
»Caius Valerius, Sohn des Caius, von der Tribus Sergia, aus Her..?, Tubabläser, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 16 Dienstjahre, 36 Jahre alt, liegt hier begraben. Lebet glücklich, die ihr noch eine längere Lebenszeit habt. Solange es mir vergönnt war, habe ich angenehm gelebt. Sagt den Göttern, wenn ich es verdient habe. Die Erde sei dir leicht.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051941/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218525/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Quintus Iulius Proculus</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1.-1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein mit zweifach gerahmtem Inschriftfeld weist als oberen Abschluss einen Dreiecksgiebel mit Medusenhaupt zwischen zwei vierteiligen Rosetten auf. An den Schrägen ist je ein Delphin dargestellt.

Q(uintus) Iulius Q(uinti filius) / Cla(udia) Procu/lus Sav(aria) mil(es) / leg(ionis) XV Apol(linaris) / stip(endiorum) XIII h(ic) s(itus) e(st) / C(aius) Licinius/ Arabus mil(es) / leg(ionis) eiusdem / h(eres) p(osuit)
»Quintus Iulius Proculus, Sohn des Quintus, von der Tribus Claudia, aus Savaria, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 13 Dienstjahre, liegt hier begraben. Der Erbe Caius Licinius Arabus, Soldat derselben Legion, hat den Grabstein errichten lassen.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051942/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218518/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Rufus Lucilius</schema:name><schema:dateCreated>1-50 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die oben gerundete Stele zeigt in einer schmalen, hohen Nische die frontal stehende Figur des Grabinhabers in der Rüstung eines Legionärs. Trotz der Einfachheit der bildhauerischen Arbeit erkennt man deutlich den auf der Brust geschlossenen Mantel (paenula), die kurzärmelige, um die Hüfte geschürzte Tunica, den Soldatengürtel (cingulum militare), an dem links der gladius Typus Mainz und rechts der Dolch (pugio) hängen. In der gehobenen Linken hielt der Krieger eine Stangenwaffe. Als Stifter des zu jener Zeit ungewöhnlich aufwändigen Grabsteines wird der Bruder genannt. Man kann besonders in der ältesten Stationierungsphase der 15. Legion beobachten, dass viele junge Männer aus Oberitalien gemeinsam mit Brüdern oder Cousins rekrutiert wurden. Der Begriff frater wurde allerdings auch als Synonym für »Waffenbruder« verwendet, klar erkennbar an den unterschiedlichen Gentilnamen.

Ruf(us) Lucilius / M(arci) f(ilius) Cam(ilia) Au/g(usta Bagiennorum) mil(es) leg(ionis) XV / Apol(linaris) ann(orum) XXI / stip(endiorum) IIII h(ic) s(itus) e(st) / M(arcus) Lucilius f(ratri) po(suit).
»Rufus Lucilius, Sohn des Marcus, aus Augusta Bagiennorum (Bene in Piemont), eingetragen in der Tribus Camilia, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 21 Jahre, 4 Dienstjahre, liegt hier begraben. Marcus Lucilius hat (das Grabmal) dem Bruder errichtet.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051943/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218530/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Attius Exoratus</schema:name><schema:dateCreated>spätes 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das abgerundete profilierte Bildfeld wird von zwei kannelierten Pilastern mit Blattkapitellen eingerahmt. Auf einem vierrädrigen zweispännigen Ochsenkarren steht der Fuhrmann im kurzen Kapuzenmantel und lenkt das Gespann mit einer Peitsche. Vor den Ochsen steht ein Mann in Mantel und Tunika, vielleicht der verstorbene Soldat. Hinter dem Wagen ist noch ein kleiner Hund dargestellt. In dem zweifach profiliert gerahmten Inschriftfeld befindet sich folgende Inschrift:

C(aius) Attius C(ai) f(ilius) / Voturia Exor/atus miles leg(ionis) XV / Apo(llinaris) ann(orum) XXXXIV / stipend(iorum) XXIIII / h(ic) s(itus) e(st) / M(arcus) Minicius et / Sucesus l(ibertus) / posierunt
»Caius Attius Exoratus, Sohn des Caius, von der Tribus Voturia, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 44 Jahre alt, 24 Dienstjahre, liegt hier begraben. Marcus Minicius und der Freigelassene Sucesus ließen den Grabstein setzen.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051944/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218531/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Quintus Valerius Seius</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1.-1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der steile doppelt gerahmte Giebel besitzt hohe seitliche Akrotere und zeigt im Giebelfeld eine siebenteilige Rosette. Quintus Valerius Seius, der aus Vienna im heutigen Südfrankreich stammte, wird in der Inschrift als Architekt und Angehöriger der 15. Legion Apollinaris genannt. Er kam erst mit 31 Jahren zum Militär und bekleidete als Architekt den Rang eines principalis (Unteroffizier) in der Verwaltung, wodurch er vom schweren Lagerdienst befreit war. Unter dem Inschriftfeld sind ein in 12 Teile gegliederter Maßstab (regula) und darunter eine Setzwaage (libella) sowie ein Stechzirkel (circinus) als typische Architektenwerkzeuge dargestellt.

Q(uintus) Valerius / Seius mil(es) l(egionis) XV / Ap(ollinaris) Arci(tectus) Vien(na) / an(norum) XL sti(pendiorum) IX / h(ic) s(itus) e(st) h(eres) p(osuit)
»Quintus Valerius Seius, Soldat der 15. Legion Apollinaris, Architekt, aus Vienna, 40 Jahre alt, 9 Dienstjahre, liegt hier begraben. Der Erbe hat den Grabstein setzen lassen.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051945/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218533/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Aquilonius Statutus</schema:name><schema:dateCreated>spätes 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Das Giebeldreieck der Grabstele ist an den Schrägen mit vegetabilen Ornamenten geschmückt. Im darunterliegenden Hauptbild sind zwei Säulen dargestellt, die durch eine mit Bändern verzierte Girlande verbunden sind. Oberhalb der Girlande befindet sich ein undeutlich erkennbarer Kopf, möglicherweise das Haupt der Medusa. Unter dem Hauptbild folgt das doppelt gerahmte Inschriftfeld.

C(aius) Aquilonius / C(ai filius) Fab(ia) Statutus / Pet(avio) mil(es) leg(ionis) XV / Apol(linaris) sti(pendiorum) XVIIII / an(norum) XXXVI h(ic) si(tus) e(st) / M(arcus) Antonius /  Longus / h(eres) f(aciendum) c(uravit)
»Caius Aquilonius Statutus, Sohn des Caius, von der Tribus Fabia, aus Patavium, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 19 Dienstjahre, 36 Jahre alt, liegt hier begraben. Der Erbe Marcus Antonius Longus hat den Grabstein errichten lassen.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051946/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218538/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Titus Flavius Aiianius</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1.-1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein wird über dem gerahmten Inschriftfeld von einem steilen, leeren Giebel abgeschlossen. Am Sockel sind Werkzeuge abgebildet, die zu Erd- und Holzarbeiten benötigt wurden, eine Spitzhacke (dolabra) und ein Kliebmesser.

T(itus) Flavius / T(iti filius) / Gale(ria) Lugi(duno) / Aiianius / mil(es) leg(ionis) XV Ap(ollinaris) / stip(endiorum) XX an(norum) L / h(eres) f(aciendum) c(uravit)
»Titus Flavius Aiianius, Sohn des Titus, von der Tribus Galeria, aus Lugdunum, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 20 Dienstjahre, 50 Jahre alt. Der Erbe ließ den Grabstein errichten.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051947/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218542/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Cassius Marinus und der Cassia Procula</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1.-1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Im profilierten Giebeldreieck ist ein Medusenhaupt abgebildet, an den Giebelschrägen sind noch Reste von Löwentatzen zu erkennen. Das Bildfeld wird von zwei kannelierten Pilastern mit Blattkapitellen und darüber von zwei vielblättrigen Rosetten eingerahmt. In der Mitte in einem Kranz mit Stirnjuwel und Bändern befindet sich eine Büste, möglicherweise der verstorbene Knabe, mit je einer Rosette an der Seite. Außerhalb des Kranzes sind je ein Delphin mit einem Fisch im Maul, darunter je eine ungegliederte Rosette dargestellt.

C(aio) Cassio Mari/no Vel(ina) Aquil(eia) / filio ann(orum) VIII et / Cassiae Proculae / Vel(ina) Aquil(eia) sorori / ann(orum) XVI / C(aius) Cassius Aelia(nus) (centurio) leg(ionis) XV Apol(linaris) fecit
»Für den Sohn Caius Cassius Marinus, von der Tribus Velina, aus Aquileia, 8 Jahre alt, und die Schwester Cassia Procula, von der Tribus Velina, aus Aquileia, 16 Jahre alt, hat Cassius Aelianus, Centurio der 15. Legion Apollinaris, den Grabstein gesetzt.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051948/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218547/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Lucius Armentiacus</schema:name><schema:dateCreated>1-50 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein wird oben durch einen sehr flachen und leeren Giebel mit Rosetten als Seitenakroteren abgeschlossen. Unterhalb des doppelt gerahmten Inschriftenfeldes ist am Sockel eine Opferschale (patera) abgebildet.

L(ucius) Armen/tiacus L(ucii) f(ilius) / Cla(udia) vet(e)r(anus) / leg(ionis) XV Apol(linaris) / an(norum) LV domo / Verona h(ic) s(itus) e(st) / t(estamento) f(ieri) i(usit) arb(itratu) / C(ai) Ploti(i) Primi / et Aptae l(ibertae) et / coniugis / s(u)ae
»Lucius Armentiacus, Sohn des Lucius, von der Tribus Claudia, Veteran der 15. Legion Apollinaris, 55 Jahre alt, zu Hause in Verona, liegt hier begraben. Aufgrund testamentarischer Verfügung und nach freiem Willen haben Caius Plotius Primus und Apta, Freigelassene und seine Gattin, den Grabstein errichten lassen.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051949/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218549/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Lucius Plotidius Vitalis</schema:name><schema:dateCreated>Nach 94 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein besitzt einen Dreiecksgiebel mit kleinen Akroteren. Im Giebelfeld ist der Kopf einer Medusa dargestellt, die von zwei Schlangen, die einen Knoten bilden, umgeben wird. Der aus Bononia (heute Bologna) in Norditalien stammende Lucius Plotidius Vitalis war Bauhandwerker und Angehöriger der 15. Legion Apollinaris. Das Brustbild in der rechteckigen Nische zeigt den verstorbenen Soldaten mit Tunika, Mantel und Schwert.
Im unteren Teil des profiliert gerahmten Inschriftenfeldes sind typische, als structoria bezeichnete Bauwerkzeuge des Verstorbenen dargestellt: kurzstielige Hacke (ascia), Maßstab/Richtscheid (regula), Meißel (scalprum), Winkelmaß (norma) und Stechzirkel (circinus).

L(ucius) Plotidius L(ucii) f(ilius) / Lemonia Vitalis do/mo Bononia / miles leg(ionis)  XV Apoll(inaris) / ann(orum) L stip(endiorum) XXIII h(ic) s(itus) e(st) / Annia Maxima / viro suo cariss/imo posuit structo/ria asciam norma/m
»Lucius Plotidius, Sohn des Lucius, von der Tribus Lemonia, aus Bononia, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 50 Jahre alt, 23 Dienstjahre, liegt hier begraben. Annia Maxima hat ihrem liebsten Mann den Grabstein setzen und als Bauwerkzeuge Hacke (ascia) und Winkelmaß (norma) hinzufügen lassen.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051950/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218553/full</schema:image><schema:name>Grabstele des Caius Caecilius Celer</schema:name><schema:dateCreated>spätes 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Im Giebeldreieck ist zwischen zwei Delphinen ein kleines Medaillon mit dem Porträtkopf des Verstorbenen zu erkennen. Über den Giebelschrägen befinden sich zwei schmucklose Rosetten. Im Bildfeld sind in einem einfachen Kranz ein horizontal fliegender Adler und in den Ecken des Feldes die Büsten der vier Windgötter dargestellt. Unter der nicht gerahmten Inschrift sind im Sockelbereich die überdimensionalen Buchstaben »PP« angebracht.

C(aius) Caecilius / Celer Quir(ina) / Sir(mio) mil(es) leg(ionis) / XV Ap(ollinaris) stip(endiorum) XXII / an(norum) L h(ic) s(itus) e(st) / Licinius / Celer fratri / germa(no) / p(ro) p(ietate)
»Caius Caecilius Celer, von der Tribus Quirina, aus Sirmium, Soldat der 15. Legion Apollinaris, 22 Dienstjahre, 50 Jahre alt, liegt hier begraben. Licinius Celer hat seinem leiblichen Bruder aus Pietät den Grabstein gesetzt.«</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051951/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218519/full</schema:image><schema:name>Grabstele der Primigenia</schema:name><schema:dateCreated>Mitte 1. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Der Grabstein besitzt eine aufgesetzte Nische, in der sich der Porträtkopf der Verstorbenen befindet. Sie trägt gescheitelte Haare. Über dem Gewand liegt ein Schultermantel. Im Inschriftfeld befindet sich ein Grabgedicht.

Primigenia / C(ai) Petroni(i) ancil(la) / h(ic) s(ita) e(st) / quisquis ades nomenque meum / ti[b]i perlegis hospes aspice quam m[or]/tis sim miseranda meae bis denos a[etas] / mihi iam compleverat [a]nnos, q[uom ra]/puit mis[era]m mors et iniqua d[ea felices] / il[l]ae qu[ibus e]st data long[ior (h)ora nam] / tulerun[t vitae da]mn[a minora suae] / n[o]n ego luxuri[is avolsa fui male]/dictis aet[atis] car[psi munditiasque] / [meas per longum vivas et me felicius / opto et levis humatae sit mihi / terra roges]
»Primigenia, Sklavin des Caius Petronius, liegt hier begraben. Wer immer du seiest, Fremdling, der du dich nahst und meinen Namen liest, erwäge, wie bedauernswert ich ob meines Todes bin. Zweimal zehn Jahre hatte mein Leben vollendet, als mich Arme der Tod und eine missgünstige Göttin hinwegraffte. Glücklich jene, denen eine längere Lebenszeit gegeben ist, denn sie erleiden eine geringere Einbuße an ihrem Leben. Nie habe ich mich der Schwelgerei hingegeben und habe auch die Reinheit meines Alters nicht verletzt. Ich wünsche, dass du länger und glücklicher leben mögest, als ich. Bete, dass mir, der Begrabenen, die Erde leicht sein möge.«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1051955/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218512/full</schema:image><schema:name>Stele des Lucius Varius Verecundus</schema:name><schema:dateCreated>frühes 2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Lucius Varius Verecundus diente in der 15. Legion Apollinaris, die zunächst 40/50–63 n. Chr. in Carnuntum stationiert war und nach ihrem Abzug in den Osten 71 n. Chr. wieder hierher zurückkehrte und bis 117 n. Chr. blieb. Verecundus stammte aus Lepidum Regium (heute Reggio nell‘Emilia) in Norditalien, von wo viele Soldaten für diese Einheit rekrutiert worden sind. Er dürfte bereits Teil der ersten Stationierungsphase der Legion in Carnuntum gewesen sein, kämpfte bei den Einsätzen im Nahen Osten mit und kehrte schließlich – anscheinend unversehrt – an die Donau zurück. Im Osten scheint er eine Sklavin namens Margale kennengelernt zu haben, die sich Verecundus nach Carnuntum mitgebracht hat. Er ließ sie frei und lebte mit ihr noch viele Jahre in Carnuntum.

D(is) M(anibus) L(ucius) Varius L(ucii) f(ilius) Verecundus / vet(eranus) leg(ionis) XV Apoll(inaris) / dom(o) Lepido Regio / an(norum) CVIII et Variae L(ucii) lib(ertae) / Margal(a)e an(norum) LXXX [hic siti?] sunt …
»Den Manen. Lucius Varius Verecundus, Sohn des Lucius, Veteran der 15. Legion Apollinaris, aus Lepidum Regium stammend, lebte 108 Jahre, und der Varia Margale, Freigelassene des Lucius, lebte 80 Jahre. Hier liegen sie (begraben).«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1118463/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218511/full</schema:image><schema:name>Stele des Caius Titus</schema:name><schema:dateCreated>171 n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Gaius Titius Verus war Soldat der Leibgarde des Kaisers, der cohortes praetoriae. Durch eine Inschrift aus Rom ist bekannt, dass er im Jahr 153 n. Chr. rekrutiert worden ist. Da auf seinem Grabstein die Dienstzeit (stipendia) von 18 Jahren angegeben ist, wissen wir, dass er im Jahr 171 n. Chr. in Carnuntum starb. Die Anwesenheit der Leibgarde bezeugt auch die Gegenwart des Kaisers in Carnuntum, im vorliegenden Falle von Marc Aurel, der sich für seine Offensive gegen die Markomannen von 171–173 n. Chr. in Carnuntum aufhielt. Über den Stifter der Grabstele, Titus Trabenna Marcellinus, ist aus derselben stadtrömischen Inschrift bekannt, dass er ebenfalls ein Mitglied der cohortes praetoriae war.

D(is) M(anibus) / C(aio) Titio C(ai) f(ilio) (Pa)pi/ria Vero Ti/cino miles / coh(ortis) VII pr(aetoriae) (centuria) Oc/tavi stip(endiorum) XVIII / an(norum) XXXV m(ensium) / VII dier(um) XVIIII / T(itus) Trabenna / Marcellin/us heres fiduciar/ius nomine Titi / Soterici patronus / eius bene mere/nti
»Den Manen. Dem Gaius Titius Verus, Sohn des Gaius, zur Tribus Papiria (gehörend), aus Ticinum, Soldat der siebenten prätorianischen Kohorte, aus der Zenturie des Octavus, 18 Dienstjahre, 35 Jahre, 7 Monate und 19 Tage alt, (hat) Titus Trabenna Marcellinus, Treuhanderbe, im Namen des Titius Sotericus dem Herrn, dem Wohlverdienten, (diese Stele gesetzt).«
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1118520/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/212301/full</schema:image><schema:name>Topf (Urne)
</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Keramik, Scheibenware</schema:artMedium><schema:description>Ganzform (Rand leicht abgeschlagen) Topf mit dreieckigem Flachrand, Innenabsatz, bauchige Gefäßwandung, einfache schmale Standfläche.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1279317/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/212288/full</schema:image><schema:name>Topf mit Deckel (Urne)
</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Keramik, Scheibenware</schema:artMedium><schema:description>Gebrochene und wieder geklebte Ganzform einer Urne. Gerillter Dreiecksrand, Innenabsatz; dicke Rillen an Hals und an der Gefäßwandung. Die Urne stammt aus dem Grab der Ismene, der Gattin des freigelassenen Valens. Das Behältnis enthält Knochen sowie Beigaben. Zugehörig der Deckel CAR-K-3130.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1284938/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/212312/full</schema:image><schema:name>Gesichtsgefäß</schema:name><schema:dateCreated>2. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Keramik</schema:artMedium><schema:description>Randfragment eines Topfes mit kurzem, ausgebogenem Rand. Die Applikationen sind teilweise rissig und lösen sich ab. Die beiden Wangen und die Ohren sind abgebrochen. Die wulstigen Augenbrauen oberhalb der länglichen, stumpfen Nase sind miteinander verwachsen. Die aufgesetzten, offenen Augen sind von stark ausgeformten Lidern umrahmt und mit eingesetzten Tonkugeln als Pupillen angedeutet. Das linke Auge ist stärker geschlossen. Der schmallippige, längliche Mund ist geöffnet. Die Nase ist mit eingetieften Nasenlöchern dargestellt. Am stumpfen Kinn wird der Bart durch zwei senkrechte Reihen schräger Kerben angedeutet. Auch rund um den Mund und das Kinn zeigen Kerben Bartstoppeln.</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1300419/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/219466/full</schema:image><schema:name>Sarkophag der Herennia Rufina</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein (Corallinaceenkalkarenit der Hainburger Berge)</schema:artMedium><schema:description>Der Steinsarkophag mit der Darstellung von zwei Eroten wurde von dem Offizier Caecilius Saturninus für seine Gemahlin Herennia Rufina errichtet, die mit 20 Jahren starb. Der aufwändig mit Reliefs dekorierte und farbig gefasste Sarkophag war wohl in einem Grabhaus oder einem Grabbezirk aufgestellt. 

Herenniae I Rufinae Virgi- I niae obsequentis- I simae quae vixit ann(os) I
XX C(aius) Caecil(ius) Satur- I ninus (centurio) maritus 
f(aciendum) c(uravit)</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1307091/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/218554/full</schema:image><schema:name>Aschenkiste mit Malerei</schema:name><schema:dateCreated>3. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Kalksandstein</schema:artMedium><schema:description>Die Außenseiten der Aschenkiste sind nur grob geglättet und weisen keine Verzierungen auf. An den Innenwänden zeigt sich hingegen eine reiche, polychrome Bemalung. Während an den beiden Längsseiten je eine rot-grüne Girlande zu sehen ist, wird an der einen Schmalseite ein Pfau, an der anderen wohl eine Taube abgebildet. Der Pfau ist im Grabkontext als Symbol der Unsterblichkeit und Auferstehung zu interpretieren. Die Taube galt als Friedenssymbol. Vögel wurden allgemein mit der Befreiung vom physischen Gewicht assoziiert und haben daher starke Symbolkraft im Zusammenhang mit Jenseitsvorstellungen. Der nur bruchstückhaft erhaltene Deckel der Aschenkiste weist an der Unterseite eine blaue Fassung auf, die als Himmelsdarstellung gedeutet werden kann.
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1307092/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/253565/full</schema:image><schema:name>Urne mit Brandbestattung und Beigaben</schema:name><schema:dateCreated>1.-4. Jh. n. Chr.</schema:dateCreated><schema:artMedium>Blei</schema:artMedium><schema:description>Zylindrische Urne mit flachem Deckel; 623,6 g menschlicher Überreste, darunter ein Backenzahn eines Infans - Auswertung noch ausstehend; ein geschmolzenes Glasobjekt und drei Teile von länglichen Beinobjekten (in sechs Fragmenten zerbrochen) als Grabbeigabe beigesetzt
</schema:description><schema:artForm>Römische Archäologie – Bestattung</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1309206/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>