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<rdf:RDF xmlns:schema="https://schema.org/" xmlns:rdf="https://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90727/full</schema:image><schema:name>Projekt für Landesklinikum Grimmenstein</schema:name><schema:dateCreated>1996-1997</schema:dateCreated><schema:creator>Michael Zinganel</schema:creator><schema:description>Aus einer gewissen Verweigerungshaltung, einen eigenen künstlerischen Beitrag für ein Gebäude zu entwerfern, das nicht seinen Vorstellungen entsprach, entschied sich Michael Zinganel zu einem aktiven Eingriff in den Bau selbst. Mittels eines Konsulentenvertrags zur baukünstlerischen Beratung konnte er verschiedende Verbesserungen durchsetzen, war jedoch an budgetäre Engpässe und andere Kompromisse gebunden: "Nach einer leidvollen Abwägung der technischen, ökonomischen und terminlichen Sachzwänge mit den persönlichen Ambitionen und Vorlieben aller Beteiligter konnten eine doch beträchtliche Anzahl von Kompromißlösungen realisiert werden, die zwar Verbesserungen darstellten, aber eben nicht meinen gestalterischen Ansprüchen so weit entsprechen konnten, daß daraus meine Urheberschaft gerechtfertigt wäre." (Michael Zinganel).
Zinganels Absicht war es, das äußere Erscheinungsbild zu straffen und einheitlicher zu gestalten, außerdem den historischen Aspekt zu "entschärfen" (M.Z.), wobei ihn auch die bereits fortgeschrittene Planung einengte: "Meine Vorschläge beschränkten sich daher an sich bloß darauf, die hinter dieser Fassade zwar verborgene, aber doch eindeutig von einander getrennten Funktionsbereiche auch nach außen hin als solche darzustellen: den Sockel als internen technischen Versorgungsbereich, das Erdgeschoß mit dem Hauptzugang auf der Hangseite als Publikumszone und Behandlungstrakt, die 3 U-förmigen Obergeschoße als Bettentrakt sowie die Klimatechnik unter dem Dach". (Michael Zinganel).
(Susanne Neuburger)

Architekt: NÖ Bauabteilung (Friedrich Siebert)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040357/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91311/full</schema:image><schema:name>Wandmalerei</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>Gunter Damisch</schema:creator><schema:artMedium>Öl auf Leinwand auf Aluminiumrahmen</schema:artMedium><schema:description>Im Eingangsbereich des Pensionistenheimes sollte eine großflächige Malerei dem Foyer einen zentralen Blickpunkt geben. Die Arbeit umfaßt die große Wand neben dem Eingang und ist auf die zentrale Halle ausgerichtet. Eine in der Wand befindliche Tür wird von dem Bild umschlossen, ein Wandknick mitgenommen. Das Bild ist in dominanter Gelbfarbigkeit und hat vom linken Rand her eine Ballung von Weltformen, die sich zur Mitte hin verlieren und einer Großflächigkeit Platz machen, wobei vom rechten Rand in einer erneuten Verdichtung der Formen eine große "Betrachterfigur" eine Blickrichtung ins Zentrum angibt. Die Malerei ist in der Technik Öl auf Leinwand auf Aluminiumrahmen ausgeführt und wurde vor Ort montiert. Sie hat das Format von 800 x 260 cm.
(Gunter Damisch)

Architekt: Walter Weissenböck</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040363/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223896/full</schema:image><schema:name>Schuluhr / Landesberufsschule Neunkirchen</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>Olaf Nicolai</schema:creator><schema:artMedium>Metall, Leuchtdioden, Steuerelektronik</schema:artMedium><schema:description>Auf dem Dach des Neubaus der Landesberufsschule Neunkirchen wurde eine sechs Meter lange und einen Meter hohe Schuluhr mit digitaler, achtstelliger Anzeige installiert.
Die Uhr sprengt die Erwartungen, die man gemeinhin an eine solche stellt, und misst die Zeit auf höchst genaue Weise: Auch die Zehntelsekunden und Hundertstelsekunden werden dargestellt. So pragmatisch, funktional und beiläufig der Zeitmesser mit seinen digital angezeigten Zahlen und dem Aluminiumgehäuse daherzukommen scheint, so unerbittlich gnadenlos ist seine Aussage: Hier rennt einem bildlich die Zeit davon ? und das umso mehr, je genauer man diese messen und sehen kann.
Lakonisch gibt der Künstler eine naturwissenschaftliche Erklärung der Symbolik der rasenden LED-Anzeigen. Die Darstellungen von Maßeinheiten, die in gewissen unterrichteten Fächern in der Schule notwendig sind, seien nicht mehr an die ?unmittelbare? Dimension der menschlichen Wahrnehmung gebunden. Dies wiederum wirke sich ? besonders signifikant sichtbar in Schulen ? auf die Konditionierung der Wahrnehmung selbst aus.
Olaf Nicolai ist bekannt dafür, Fragen der Naturwissenschaft mit zivilisatorischen zu verbinden. Hier umreißt er die gesamte Paradoxie, der die heutige Beschleunigungsgesellschaft unterliegt, beherrscht von der Zeit, die von ihr selber so schnell gemacht wurde, und unfähig, diese wahrzunehmen.
(Cornelia Offergeld)

Architekt: Heinrich Strixner
Projektleitung:
Wolfgang Holzer, Alexandra Schilder</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040364/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91152/full</schema:image><schema:name>Wandgestaltung / Landeskrankenpflegeschule Neunkirchen</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>Werner Rischanek</schema:creator><schema:artMedium>Öl-Eitempera auf Holz, die Bilder sind fix mit der Wand verklebt</schema:artMedium><schema:description>Zu dieser Arbeit habe ich das Thema "Zur Heiligen Hochzeit", das mich über zehn Jahre lang beschäftigt hat, wieder aufgenommen und zugleich abgeschlossen. Dieser Begriff zieht sich in immer anderen Variationen durch alle Kulturen. Von ostasiatischen Weisheiten bis zur westlichen Alchimie. Er bedeutet für mich die Vereinigung und zugleich die Überwindung und Versöhnung der Gegensätze (wie männlich - weiblich, geometrisch - organisch, geistig - körperlich) zu einem harmonischen Ganzen.
Der Versuch einer nonverbalen Philosophie. Die strenge Geometrie der Senkrechten verändert die organische Struktur, gibt ihr aber auch Halt und wird ihrerseits aufgebrochen und verändert.
Die Gruppierung in eine vertikale Achse ist ein Merkmal jedweden höheren Lebens. Die Ordnung der Körperlichkeit bzw. ihre Wiederherstellung entspricht im weitesten Sinne auch den Aufgaben der Krankenpflege.
Die Fläche an der Westwand ist in sieben einzelne Bilder gegliedert, die in Öl-Eitempera im Atelier entstanden sind, auf eigens montierte Platten geklebt und so in die Wand integriert wurden. Jedes Bild hat das Format 160 x 85 cm, sodaß sich, mit jeweils 12 cm Abstand, eine Breite von über sechs Metern ergibt.
(Werner Rischanek)

Architekt: Walter Weissenböck</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040365/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/261179/full</schema:image><schema:name>Jahreszeiten-Sonnenuhr / Gerasdorf</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>Renate Kordon</schema:creator><schema:artMedium>polychrome Bodenmarkierungen</schema:artMedium><schema:description>Einst war Schottwien ein wichtiger Durchgangsort auf dem Weg über die Alpen. Mit dem Bau der Semmering-Straße ist es ruhig geworden. Bedrohlich schwebt nun eine der größten Spannbetonbrücken der Welt über der Marktgemeinde und wirft ihren Schatten.
Renate Kordon nutzt diese Situation für ihr Kunstprojekt und bezieht die Faktoren Zeit, Licht und Schatten ein. Sie hat ein Maß für die Zeit gesucht, das nicht nach der kleinsten Einheit chronologischer Abfolgen sucht, sondern das natürliche Phänomen der Jahreszeiten aufgreift und gliedert. Sie setzt dem Chronos das Kairos, die Sonnenwende entgegen. Mittels Licht und Schatten hält sie genau diesen Moment fest und bannt ihn auf die Hauptstraße von Schottwien. Diese verläuft in Nord-Süd-Richtung und bildet mit der Autobahnbrücke Ziffernblatt und Zeiger einer überdimensionalen Sonnenuhr. Die exakten Abschnitte der jeweiligen Schattenzonen hat die Künstlerin über Jahre vor Ort beobachtet, vermessen und mit reflektierenden großen bunten Punkten markiert, die den Fluss des Lebens in Bewegung bringen, die der Schattenzone neue Kraft geben, die den Ort beleben.
Renate Kordon hat eine streng formale Lösung für eine topografisch markante Stelle entwickelt. Die schlichte Markierung nimmt Bezug auf ein hochkomplexes kosmisches Phänomen und setzt ein Zeichen, das die Einzigartigkeit dieses Platzes als "Ort unter der Brücke" visualisiert. Mit den farbigen Akzenten auf der Fahrbahn konnotiert die Künstlerin den Schatten neu und gibt Schottwien zusätzlich durch die angezeichneten Blickachsen am ehemaligen Pulverturm einen Hauch von Internationalität zurück.
(Christiane Krejs)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040367/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91000/full</schema:image><schema:name>Gemeinschaftsraum der Landesberufsschule Theresienfeld</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Eichinger oder Knechtl</schema:creator><schema:artMedium>Holzschichtplatten</schema:artMedium><schema:description>Der Wechsel zwischen Tageslicht und Kunstlicht, die dadurch hervorgerufene Änderung der Raumempfindung und das Hervorheben der den Baustoffen innewohnenden, zumeist verborgenen Körperlichkeit sind die Materialien dieser Raumgestaltung. Gegeben war ein bis zu den Fenstern fertiger Rohbau. Zu schaffen war ein Raum, der sowohl für gemeinschaftliches Studieren und Lesen, als auch zum Diskutieren und Tanzen und Musikhören geeignet ist, ein Maximum an Sitzplätzen und ein möglichst großen Bewegungsraum bieten.

Große Spiegelflächen speichern und reflektieren das Licht - das bei Tag durch breite Holzlamellen in den Raum gleitet - abends als indirektes Licht die Spiegel vor den Wänden schweben läßt. Alle Möbelstücke sind aus Birkensperrholz, die Bodenbeläge aus Kautschuk, die Wände sandfarben, die Raumdecke - ein erstarrtes Gemisch aus Wasser, gebranntem Stein und dem Geschiebe der Gletscher.
(Christian Knechtl)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040369/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224766/full</schema:image><schema:name>Chaos im Regal / Landesberufsschule Theresienfeld</schema:name><schema:dateCreated>2004</schema:dateCreated><schema:creator>schuda/schmeiser</schema:creator><schema:artMedium>Computergrafik, Laserscanner</schema:artMedium><schema:description>Mit "Kunst am Bau" BerufsschülerInnen zu erreichen dürfte schwierig sein. Schuda und Schmeiser wählten dafür weder den dekorativen Weg noch den funktionalistischen, bei dem man Kunst als Dienstleistung begreift. Ihre Arbeit ist eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Kontext, das Objekt steht den SchülerInnen zur Benützung zur Verfügung und räumt ihnen dabei einen gewissen Gestaltungsspielraum ein.
In der LBS steht der Handel im Zentrum. Ein Symbol des Handels ist der als Barcode bekannte EAN-Code, der die Keimzelle für alle Optimierungen im Warenfluss vom Hersteller zum Händler bildet. Er steht für Sicherheit, Ordnung und Kontrolle ? im Gegensatz zum allgegenwärtigen Chaos, das etwa bedeutet, dass man nicht weiß, woher etwas kommt oder was genau drinnen ist.
Schuda und Schmeiser platzierten Wandbilder, auf denen die Perspektive eines Supermarktes abgedruckt ist. Dieser Supermarkt ist angefüllt mit Bildern, die zwischen Konfusion und Ordnung wechseln. Wenn man den Barcode beliebiger Waren über den integrierten Supermarkt-Scanner führt, wird dessen Ziffernfolge in eine Tonfolge übersetzt. Diese "Ordnung" wird mit per Synthesizer zufällig gewählten Parametern überlagert, sodass jede Ziffernfolge anders klingt. Und auch der Klang derselben Ziffernfolge wird nach neuerlichem Scannen zunehmend verändert, womit sich das Chaos potenziert. Vielleicht erkennt man mit etwas Übung trotzdem die Waren an ihrem Klang. Scanner und Code ergeben ein "intelligentes Instrument", das in der Verbindung von Planung und Zufall Prinzipien der Realität widerspiegelt.
(Robert Temel)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040370/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223810/full</schema:image><schema:name>Skulptur / Mittelschule Wiener Neustadt</schema:name><schema:dateCreated>1996</schema:dateCreated><schema:creator>Werner Feiersinger</schema:creator><schema:artMedium>Eisen, lackiert</schema:artMedium><schema:description>Eine blaue Skulptur. Das Blau drängt das eiserne Material der Konstruktion zurück und enthebt sie ins Luftige. Ein Blau aus Holland. Nein, nicht Delfter Blau. Die blaue Skulptur als Bühnenquartett zweier eingeklappter und zweier ausgeklappter "Tortenstück-Bühnen" eines Würfelraumes.
Bühnenräume für die Quadratur des kreisenden Körpers im Kommen und Gehen. Der Bühnenrand - die Stufe, um den Raum der Skulptur zu betreten - lädt zum Sitzen ein. Das Körpermaß als Einladung zu verweilen oder hinaufzusteigen. So ist die Rundung der nach außen geklappten Tortenstücke Sitz oder Aufgang. Das Quartett der Tortenstückbühnen im Wechselspiel mit den Würfelquadraten. Das Zirkelnde der Würfelquadrate in den Rundungen der Tortenstückbühne. Das Abgerundete der klassischen Tortenform. Das Kreisen und Anschneiden.
Die Wände der beiden nach innen gebogenen Tortenstück-Bühnen sind süße Trennungen im Inneren des Würfelbauches: Ihre Wände ummanteln die Würfeldiagonale und lassen einen Zwischenraum entstehen, der zum Versteckspiel einlädt. Diesen Zwischenraum auf Schulterbreite zu durchschreiten, ist der Moment die Spiegelungsachse zu durchwandeln und so ins Nicht-mehr-Gesehenwerden zu treten. Und im Kampf mit der Selbst- Wahrnehmung singt Alice beim Durchschreiten der Spiegelungsachse von Nebel im Leben und von Leben im Nebel.
(Anke Schäfer)

Architekt: Ernst Maurer</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040372/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Stele Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>Birgit Jürgenssen</schema:creator><schema:artMedium>Plexiglaszylinder, Stein, Ziegel</schema:artMedium><schema:description>Für die 16 m hohe Eingangshalle der Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt mit 100 m2 Grundfläche entwarf die Künstlerin eine 8 m hohe Säule, die zum einen als Spiegel der unterschiedlichen Regionen dient und zum anderen ein zeichenhaftes Abbild der großen geologischen Entwicklungssprünge des "Wiener Beckens" und damit auch der Erdgeschichte, vom Erdaltertum bis zur Neuzeit, ist. Um eine Eisenkonstruktion wurde eine erste Hülle aus Acrylglas mit verschiedenen Erdschichten bestehend aus Schotter, Sand, Gestein und pflanzlichem Material aus der Region Wiener Neustadt gefüllt und dabei die geologischen Abschnitte durch deren typische Gesteinsarten charakterisiert. Die Acrylhülle wurde mit einer zweiten, mit einer leicht irisierenden Farbe beschichteten, ummantelt. Über mehrere Stockwerke herausragend, endet die Säule in einer schrägen verspiegelten Oberfläche. Die Verbindung einer geschichtlichen und einer aktuellen sozialen Ordnung im weitesten Sinn entspricht im generellen der künstlerischen Arbeitsweise der Künstlerin, die in ihren Werken Dreiecksbeziehungen zwischen Subjekt, Objekt und gesellschaftlichen Strukturen aufzeigt. Doch wo in Jürgenssens Arbeiten vorwiegend ihr eigener Körper als Projektionsfläche dieser sozialen Ordnungen zum Einsatz kommt, wird hier die Säule als geschichtliches Zitat zeichenhaft eingesetzt und so die Identität des Menschen an sich zum Thema.
(Cornelia Offergeld)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040374/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90231/full</schema:image><schema:name>Glasgemälde / Pottendorf</schema:name><schema:dateCreated>1994-1995</schema:dateCreated><schema:creator>Maximilian Melcher</schema:creator><schema:artMedium>Glas, Beton</schema:artMedium><schema:description>Max Melcher hat für die Kapelle des Landespensionistenheims ein Altarbild aus Glas und Beton geschaffen, dem Überlegungen über das Kreuz Jesu und dem Auge Gottes im sakralen Zentrum zu Grunde liegen. Auge und Kreuz werden in stilisierter Form im Bild übereinander gelagert. 
Legende

Altarwand im Betonglas
Überlegung über das Kreuz Jesu -
dem Auge Gottes
im sakralen Zentrum stehend -
dem KOMMEN und GEHEN in Bildern zur
Andacht -
dem Besucher der Kapelle.
Also Vermittlung und Erbauung in weiterer
Form
von christlichen Inhalten
(Max Melcher)

Architekt: Engelbert Zobel</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040378/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223879/full</schema:image><schema:name>Blindgänger / Hof am Leithagebirge</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>the next ENTERprise architects</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Holz</schema:artMedium><schema:description>Aufgabe des Wettbewerbs war es, einen Zaun um die Gebäude der Kulturwerkstätte zu entwerfen, der auch ein Zeichen, ein Logo für den Ort ist. Das Konzept für das Projekt "Blindgänger", wie die Autoren ihre Arbeit doppeldeutig nennen, sieht anstelle eines Zaunes einen linearen Raum vor, der denselben Zweck wie ein Zaun - den der Abgrenzung - korrekt erfüllt, darüber hinaus aber ein vielfältiger Erlebnisraum für die menschlichen Sinne ist. Mit dem begehbaren Weg schaffen die Autoren einen Zugang, der zugleich Durchgang ist, der Besucher darauf hinweist, daß sie einen Bereich veränderter und neuerdings öffentlicher Nutzung betreten. Das Material, die Brunnenringe aus armiertem Beton, ist ein Standardprodukt. Es wird von den Entwerfern aber in einer ungewohnten Art und Weise eingesetzt. Anstatt in der Erde sind die innen beleuchteten Betonringe auf der Erdoberfläche angeordnet; auch sind sie nicht dicht aneinandergestoßen, wie dies für einen Brunnen oder einen Kanal erforderlich wäre, sondern mit Zwischenräumen versehen: "um durchzuschauen" und um Licht einzulassen. Mit dem Material Beton wird auf die historische Schicht der früheren Nutzung hingewiesen. Damit wird erinnert und vorausgeschaut. Insofern ist dieser gebogene zylinderförmige Raum ein Transformationsraum, der in den Menschen, die vom profanen Umfeld herkommen, eine Erwartungshaltung hervorrufen kann. Jene, die bloß durchgehen, haben das Raumerlebnis und werden auf die umgebende Landschaft hingewiesen, in die die nördliche Öffnung hinauszielt.
(Walter Zschokke)
http://www.thenextENTERprise.at</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040379/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Indirekte Transparenz - Indirektes Licht</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>Brigitte Kowanz</schema:creator><schema:artMedium>Glasplatten mit rot-grünem Gitterhinterfang, Fernseher</schema:artMedium><schema:description>Beim vorliegenden Entwurf ging es mir um eine Lösung, die den thematischen und formalen Fragestellungen meiner Arbeit folgt, eine Lösung, die sowohl eine Öffnung zum Alltag und zum funktionellen Gebrauch der Bewohner ermöglicht als auch ein integratives Element zur Architektur bildet. "Fernsehen ist indirektes Licht, das uns Ereignisse, die anderswo stattfinden, beleuchtet. Aufgrund der Direktübertragung verfügt das Fernsehen über das Licht der Unmittelbarkeit, dieses ermöglicht uns, unabhängig von räumlichen und zeitlichen Intervallen zu kommunizieren. Die Einheit von Zeit und Ort spaltet sich auf in einen Ort der Sendung und in einen Ort des Empfangs, hier und dort gleichzeitig. Für den Fernsehenden liegt der Horizont nicht im Hintergrund des Bildes, sondern im Rahmen des Bildschirms, der Rahmung der Sendung und vor allem in der Zeitdauer, die dem Fernsehen gewidmet ist." (Paul Virilio)
Der Bereich des Eingangs und der Cafeteria wird an zwei Seiten von Glaswänden begrenzt. Der Windfang als trennendes und verbindendes Element von außen und innen ist klar ablesbares Zeichen des Durchgangs und zugleich Schirm für die dahinter gelegene Cafeteria. Die Glasflächen sind in verschiedenen Farb- und Transparenzwerten gehalten. Durchsicht und Spiegelung erzeugen so eine Bildfläche dieser Zone. In diese Fläche eingelassen befindet sich der TV-Monitor, vor diesem eine Glasfläche mit einer Glühbirne, deren Umriß in diesem Glas eine Öffnung bildet, die den Blick auf den TV-Monitor freigibt.
(Brigitte Kowanz)

Architekt: Gerhard Lindner</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040380/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Fontäne / Lichtskulptur Baden</schema:name><schema:dateCreated>1996</schema:dateCreated><schema:creator>Evelyne Egerer</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Lochblech, Leuchtstoffröhren</schema:artMedium><schema:description>Baden ist eine Stadt, die ihren Namen aus der Heilkraft des Wassers abgeleitet hat. Was wäre angemessener, als hier eine Landmarke zu setzen, die sich auf eben dieses Element bezieht. Eine Fontäne - überraschend tritt sie aus den Boden, steigt steil auf und bricht sich in der Höhe von 14 Metern, um von der Schwerkraft gebeugt, in zwei Bögen Richtung Erde zurückzukehren.
Die Fontäne ist ein riesiges, zweiblättriges Ding. Sie hat eine Tag- und eine Nachtseite. Bei Nacht wird sie zur Lichtskulptur, löst sich auf zu einem in den Farben des Wassers strahlenden Körper. 60 Leuchtstoffröhren in Blau und Grün weisen dem Auge den treppenartigen Weg nach oben, schimmern und leuchten von jeder Seite anders. Der dunklere, höher aufgerichtete Teil stützt die sich im Licht badende Vorderseite wie ein Rückgrat. Man muß sich um die Fontäne herumbewegen, sich ihr nähern und sich von ihr entfernen, um dieses sich permanent verändernde Spiel von Licht und Form zu erfahren. Je dunkler der Raum, desto transparenter strahlt die Skulptur.
Evelyne Egerer arbeitet mit dem Raum, dem Raum in seiner städtebaulichen, seiner architektonischen, seiner materiellen Ausdehnung, vor allem aber mit dem Raum in seiner imaginären Aufladung.
Die Krümmung der Fontäne wiederholt, was im Grundriß der neu errichteten Bezirkshauptmannschaft angelegt ist, das Material Beton ist ein direktes Zitat auf die Substanz ihrer Mauern. Doch Egerer setzt nicht einfach fort und zitiert - sie setzt aus und legt offen. Deshalb befindet sich die Fontäne wie ein allen Blicken und natürlichen Bedingungen ausgelieferter, völlig autonom funktionierender, eigenwilliger Markstein am äußersten Rand des Baugrundstückes. Und darum zeigt die Innenseite des höher gereckten Skulptur-Armes, im Unterschied zum Gebäude, die Struktur seines eigenen Herstellungsprozesses. Die Abdrücke der präzise formierten, sägegerauhen Bretter der Holzverschalung für den Betonguß geraten bei dieser Offenlegung zur ästhetischen Antwort auf die Lichtertreppe am anderen Arm der Skulptur.
(Eva S.-Sturm)

Architekten: Herbert Ortner, Helmut Zellhofer</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040383/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90957/full</schema:image><schema:name>Wandgestaltung / Volksschule Baden</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Peter Kogler</schema:creator><schema:artMedium>Druck auf Textil mit Schaumstoff (?) unterfüttert, auf Rahmen gespannt</schema:artMedium><schema:description>Computergenerierte Sequenzen von Einzelmotiven, deren Ursprung einmal im Realen war, vernetzt Peter Kogler zu umfangreichen Wand- bzw. Raumausstattungen. In serieller Multiplikation werden sie in einem architektonischen Gefüge zu Bildtapeten und Vorhängen. Dabei ist es eine kleine Anzahl von Motiven - wie Ameise, Gehirn und Röhren -, die seine großen Arbeiten z.B. für die Wiener Secession 1992, für die Documenta 1992 und 1997 bzw. für die Biennale 1995 bestimmen. In einer dem Modul, nicht dem Rapport verpflichteten Anordnung hat das Ornament sowohl einen funktionalen wie bildtheoretischen Part übernommen und läßt labyrinthartige Konstrukte einer mediatisierten Welt entstehen, von denen Peter Weibel in Hinblick auf Koglers Arbeit für die Biennale 1996 sagte, sie verknüpften die zwei verschiedenen Formen des öffentlichen Raums, "nämlich den materiellen, physikalischen Raum der Architektur mit dem elektronischen und printmedialen Raum der Massenmedien..." (Kat. Biennale).
In Weikersdorf war die Situation die, daß für den Zubau der Volksschule eine textile Wandgestaltung gewünscht wurde. Der ursprüngliche Vorschlag von Peter Kogler für einen Vorhang war aus praktischen Gründen nicht realisierbar, und man entschied sich für eine über zwei Geschoße reichende Wandbespannung, mit bandartig ineinander verflochtenen einzelnen Bildern aus dem Kinderfernsehen der Mini-ZiB.
(Susanne Neuburger)

Architekt: Gerhard Lindner</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040385/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wand- und Bodengestaltung / Baden</schema:name><schema:dateCreated>1995</schema:dateCreated><schema:creator>Eva Wohlgemuth</schema:creator><schema:artMedium>Fotografie auf Metall</schema:artMedium><schema:description>An einer Stelle der Eingangshalle wird der sandfarbene Natursteinboden durch das Einsetzen einer deutlich kontrastierenden Steinbodenplatte unterbrochen. Eine Installation zu Standort und Erfahrbarkeit des Ortes: "Bewegung real und in der Vorstellung". In der Aula markiert eine in den Boden versenkte Platte aus rotem unpoliertem Marmor mit eingemeißelten Koordinaten die Position des Betrachters. 11 Bodenfotos im Format 1:1 ? ein Feldrand in Baden ? stellen der Momentanposition einen weiteren Standpunkt gegenüber. Während die Bodeninstallation die Wandbilder vorwegnimmt, sie als das, "was unter den Füßen ist", erfahrbar macht, eröffnen die Wandbilder selbst den Blick auf andere Orte, stellen eine Verbindung zu Plätzen in Baden her, und in weiterer Folge, zur Welt. Die Fotos tragen genaue Orts- und Koordinatenangaben. Sie vermitteln die gezeigten Orte als reale geographische Situationen.

Architekt: Oskar Lorber</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040391/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Lichtobjekt / Rohrau</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>Werner Reiterer</schema:creator><schema:artMedium>Metall, gegossen, vergoldet</schema:artMedium><schema:description>Die Domestizierung des Lichtes stellt einen der entscheidenden Entwicklungsschritte in der Menschheitsgeschichte dar. Mit der Möglichkeit, den realen Tag in die Nacht hinein zu verlängern, taten sich enorme ökonomische, kulturelle wie auch soziale Potentiale für das Individuum Mensch auf, welche hier aufzuzählen den Rahmen sprengen würden. Für meine Intervention ist in diesem Zusammenhang erwähnenswert, daß Licht geschichtlich gesehen auch immer ein Gut der Mächtigen war. Lichtspender und dergleichen mit besonderem Augenmerk gestaltet, spiegelten sie doch auch immer die Macht des Schloßherren wieder. Spätestens mit der Industrialisierung wurde Licht zu einem allgemein erhältlichen Gut. Diese Entwicklung ermöglichte jedem auch die vermehrte Ausübung von kulturellen Aktivitäten. Durch das Herauslösen des Lusters aus seinem geschichtlich-architektonischen Kontext und die Neupositionierung auf dem Vorplatz der Kulturhalle Gerhaus schlägt dieser deplazierte Beleuchtungskörper eine gedankliche Brücke zwischen historischen Gegebenheiten der Kulturausübung durch eine privilegierte Oberschicht und den gegenwärtigen, für alle Bürger eingeräumten Möglichkeiten. Als Beleuchtungskörper unter Beleuchtungskörpern im öffentlichen Raum fällt er mit seiner überbordenden Gestaltung aus einem nach funktionalistischen Kriterien möblierten Stadtbild und markiert durch das Licht, welches nur eingeschaltet werden sollte, wenn im Haus eine Veranstaltung stattfindet, zusätzlich die Aktivitäten.
(Werner Reiterer)
http://www.loevenbruck.com/art...

Architekt: Günter Ott</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040397/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Probstdorf</schema:name><schema:dateCreated>1995</schema:dateCreated><schema:creator>Eva Schlegel</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Das ehemalige Gemeindehaus in Probstdorf, das seit der Fertigstellung die Freiwillige Feuerwehr und das Kulturforum Probstdorf beherbergt, wurde von Eva Schlegel neu gestaltet. Das Gebäude fügt sich in den Kontext des Ortes ein und läßt gleichzeitig ein von der Fassadenkonzeption einzigartiges, sich vom Ortsbild abhebendes Ganzes entstehen, das durch eine klare konzeptionelle Lösung besticht. Die drei Komponenten Sockel, Fassade und Schriftzüge wurden deutlich voneinander abgegrenzt; ihre Eigendynamik erhielten sie durch farbliche und räumliche Abstufung vom Gebäudekomplex. Als einzige bauliche Veränderung wurde der Sockel rückversetzt, in Korrespondenz dazu läßt die reinweiße Fassade einen "schwebenden Bildkörper" entstehen. Die Vorgabe eines lesbaren Schriftzuges hat die Künstlerin um den Faktor des verschwommenen Schriftkörpers erweitert. Jeweils 35 cm hohe, mit Schablonen gemalte, signalrote Lettern in Helvetica zeigen Versalien als Vermittler offizieller Inhalte am Fassadenbereich der Feuerwehr sowie Groß- und Kleinbuchstaben für das Kulturforum. Die Beschriftung dehnt sich flächig über den ganzen Außenbereich aus, ihre Lesbarkeit verflüchtigt sich nach oben und nach unten. Der jeweils mittleren sind zwei Phasen der Unschärfe schriftlicher Verfremdung zugewiesen. In dynamischer Gliederung fügen sich die Fensterzonen und Eingangsbereiche in die klare Konzeption ein, indem sie in die Beschriftung als fixer Bestandteil integriert wurden.
(Renata Sikoronja)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040399/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90405/full</schema:image><schema:name>Spurenelement</schema:name><schema:dateCreated>1995</schema:dateCreated><schema:creator>Herwig Turk</schema:creator><schema:artMedium>Leuchtdioden, Bewegungsmelder</schema:artMedium><schema:description>"Spurenelement" will einen Zusammenhang zwischen Schulalltag und Kunst herstellen. Dafür werden Bewegungsabläufe verwendet, die das Schulgebäude täglich mit Leben füllen. Das Schulgebäude ist eigentlich ca. 2/3 des Tages ungenützt (abgesehen von der Schulwartwohnung) und leer. Nur während des Unterrichts, aber genau genommen nur während der Pausen, wird das Gebäude richtig belebt. "Spurenelement" funktioniert synchron zu diesem Rhythmus. Je mehr Bewegung im Schulhaus ist, umso mehr Teile des Displays werden aktiviert. Nur wenn in allen Gängen und Hallen Bewegungen gemessen werden, werden alle Teile des Displays aktiviert. Aber auch einzelne Bewegungen hinterlassen Spuren auf dem Display. Wenn z.B. ein/e Schüler/in vom Klassenzimmer zum WC geht, werden nacheinander zwei oder mehr Teile des Displays aktiviert. Ca. 7 Sekunden, nachdem der/die Schüler/in aus einem der Räume verschwunden ist, erlischt das entsprechende Display. Damit werden Spuren aufgezeichnet, die durch Bewegungsmelder registriert und übertragen werden. Die Personen im Schulgebäude, die das System durchschaut haben, können durch koordinierte Bewegungen das Kunstwerk generieren. Das Zeichen auf dem Display ist originär das "*" Zeichen des Schriftsatzes Topas 8 Pkt. Im Programm Deluxe Paint IV. Vergrößert und gerastert wird es von Herwig Turk als Platzhalter/Symbol/Logo für seine künstlerische Tätigkeit verwendet.

Architekt: Heinrich Strixner</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040404/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91305/full</schema:image><schema:name>Projekt im Landespensionisten und Pflegeheim Vösendorf</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>Josef Dabernig</schema:creator><schema:artMedium>Druck auf LKW-Plane, 3 CAD Grafiken</schema:artMedium><schema:description>Die laut Ausschreibung für die künstlerische Gestaltung vorgesehene Eingangshalle ist von stark raumgreifenden Akzenten, wie einer elliptischen Andachtskapelle, einer Getränke- und Snackbar, diversen Sitz- bzw. Tischmöblierungen und einer in Geschoßhöhe den Raum durchstoßenden Metallbrücke geprägt.

Dem Rechnung tragend regten Auslober und Architekt die einzig leer verbliebene doppel-geschossige Wandfläche rechts nach dem Betreten der Halle als Ort der künstlerischen Intervention an. Diese Fläche wurde von mir mit einem 275 cm breiten und 414 cm hohen computergenerierten Großbild bestückt. Das bei Dunkelheit von hinten beleuchtete Bild zeigt ? technologiebedingt überhöht ? die Erdgeschoßebene des Pensionistenheimes als Architektenplan. Damit sieht sich der Besucher oder Bewohner des Hauses eingangs mit der Abstraktion der gesamten Anlage konfrontiert; seinem sinnlichen Erfahren wird gleichsam ein codiertes unterschoben. Parallel dazu ist die Großbilddarstellung des Planes als Bewußtseinskatalysator der Bildrezeption zu lesen: Handelt es sich bei der Darstellung um Information? Handelt es sich um Transformation? Reproduzierte Zeichen stehen - als Metapher der Realitäts- bzw. Abstraktionsfrage - gleichermaßen in größtmöglicher Distanz wie in ursächlicher Bindung zum Ort als Erfahrungsraum.
(Josef Dabernig)

Architekt: Heinrich Strixner

http://128.130.108.39/Daberni…</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040405/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/93821/full</schema:image><schema:name>Sonnenuhr / Kindergarten Grub i. Wienerwald</schema:name><schema:dateCreated>1990</schema:dateCreated><schema:creator>Eva Werdening-Ceru</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Stein</schema:artMedium><schema:description>Es erscheint wichtig, dass Kinder das Messen der Zeit nicht nur an Digitaluhren, sondern im Kontext mit seinen kosmischen Grundlagen erleben. Besonderer Wert wurde auf die bildhauerische Gestaltung des Schattenwerfers gelegt, der in seiner dreieckigen Form an einen Uhrzeiger, an eine in der unendlichen Zeit aufragende Pyramide oder Haifischflosse erinnert. Die Linien der vollen Stunden werden aus in der Wärme der Farben abgestuften Klinkerbändern in einem Feld aus Pflastersteinen ausgeführt. Spielwürfel und eine halbkreisförmige Mauer sind gleichzeitig Sitzgelegenheiten, die Fläche der Sonnenuhr ist eine Spielterrasse.

Architektin: Radmilla Schmidt-Janic
(Architekturbüro Egerer, Kienzl, Sautner)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040406/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Projekt 2 / Volksschule Gerasdorf- Kapellerfeld</schema:name><schema:dateCreated>1989-1995</schema:dateCreated><schema:creator>K.U.SCH.</schema:creator><schema:artMedium>Ziegel</schema:artMedium><schema:description>Das von uns 1995 realisierte Projekt "Kunst am Bau" Gerasdorf/Kapellerfeld ist eine Ergänzung und Erweiterung des Projekts von 1989. Eine Verlängerung einer langgestreckten Objektzeile, die wir in Korrespondenz zu den beiden nebeneinanderstehenden Bauten für Volksschule und Kindergarten entwickelt hatten.
Wir hatten dabei versucht, die Formensprache der beiden sehr unterschiedlichen Bauten aufzunehmen, weiter zu formulieren, zu variieren und zu kontrapunktieren. Wobei verschiedenste Materialien, von Klinkerziegel bis zu rostenden Stahlrohrprofilen zur Anwendung gelangten. Den Rost setzen wir dabei in seiner Qualität als Farbe ein, ohne dabei zu ahnen, daß damit eine ungeheure ästhetische Provokation gegeben war.
In dem Verlängerungsabschnitt war die Situation nun insofern anders, als wir hier unseren gestaltenden Einfluß auch auf die Fassade ausdehnen konnten. So schufen wir eine Ausklangzone, wo noch einmal die angeschnittenen formalen Themen fragmentarisch zitiert und rhythmisch geordnet wurden.
Eine ideale Voraussetzung war das gute Gesprächsthema mit dem Architekten. Die "ausgefallene" Gestaltung hingegen brachte Probleme mit den Handwerkern.
(K.U.SCH.)

Architekt: Ernst Mrazek</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040411/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Farbkonzept für die Sporthalle in Gerasdorf</schema:name><schema:dateCreated>2009</schema:dateCreated><schema:creator>K.U.SCH.</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Das Farbkonzept für die Sporthalle Kapellerfeld entstand auf der Basis von Recherchen, die wir schon so etwa um 1970 durchgeführt hatten, betreffend Farbtheorien von Goethe, Itten, und Küppers. Tatsächlich orientierten wir uns dann an eigenen Experimenten mit dem Prisma.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040415/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Platzgestaltung / Gerasdorf</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>K.U.SCH.</schema:creator><schema:description>Zum zweiten Mal musste der Baukomplex der Volksschule und des Kindergarten von Gerasdorf-Kapellerfeld erweitert werden. Die Künstlergruppe K.U.SCH. hatte im Jahr 1989 den Vorplatz des Gebäudes gestaltet. 1995 wurde ein Zubau nach der Konzeption von K.U.SCH. errichtet, und 2008 war eine neuerliche Erweiterung notwendig.
Schon der erste Ausbau entstand im Dialog mit der bestehenden Bausubstanz von Architekt Ernst Mrazek. Auch diesmal nehmen K.U.SCH. Grundelemente auf und wecken mit ihrem Projekt Erinnerungen an die Formen und Farben der alten Anker- Steinbaukästen. Geometrische Formen wie Kreis, Halbkreis, Dreieck und Quadrat sowie die Farben Rostrot, Hellocker und ein zartes Hellgrau bestimmen das Objekt. Die Schräge des Daches wird am Neubau für die Situierung des Fensterbandes aufgegriffen und weitergeführt. Bogenformen werden zitiert, umgedreht und in ein ironisches Spannungsfeld mit dem älteren Bauteil gesetzt. Nichts ist bloß gestaltet; immer wird der gesamte Baukörper mit bedacht und sein äußeres Erscheinungsbild mit der Funktionalität in Einklang gebracht. Je nach Nutzungsbedarf sind in die Fassade Fensteröffnungen gestanzt ? gleich einem Steckbaukasten für Kinder.
Die Gestaltung des Zubaus erinnert stark an die frühe Werkphase von K.U.SCH., die geprägt war von den Tendenzen der geometrischen Abstraktion. Auch die Wertschätzung der Architekturtheorien von Adolf Loos ist spürbar. Formale Reduktion, Zeichenhaftigkeit und klare Farbgebung lassen der Fantasie der Kinder viel Spielraum.
(Christiane Krejs)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040416/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Lob der Linde - Heim der Hasen / Pflege- u. Betreuungszentrum Zistersdorf</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>Martin Praska</schema:creator><schema:artMedium>Asphalt, Markierungsfarbe</schema:artMedium><schema:description>Das Konzept für das neu gebaute Pensionistenheim vereint einen rein künstlerischen Ansatz mit einem sozialen. Es umfasst die Bepflanzung des Hofes mit einem Lindenbaum und einer um dessen Stamm herum gebaute Rundbank, weitere Holzbänke, ein Hasengehege mit lebenden Tieren sowie stilisierte Hasenabbildungen auf dem Bodenbelag.

Meine Oma verbrachte ihre letzten Tage in einem Altersheim in Altmünster. Ich war noch klein, als sie gestorben ist. Alles dort war alt: Altmünster, das Altersheim, ein gelbes Haus aus der Kaiserzeit, seine Bewohner, die Oma selbst mit ihrem schwarzen Kleid und der weißen Schürze. Und auch der Baum auf dem Vorplatz. Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum. Nicht wahr? Die Alten saßen darunter auf einer Bank rings um den dicken Stamm. Die Männer rauchten lange Pfeifen und hatten weiße Bärte. Die Frauen trugen weiße Schürzen. Es war gemütlich. Nichts mehr zu tun. Das ist das Schöne an der Kunst, dass sie zwecklos ist. 98 Prozent der Bausumme für öffentliche Gebäude werden für einen guten Zweck veranschlagt. Sie finden Eingang in Türen, Fenster und Kaminsockel. Das restliche bisschen Kohle wird verheizt. Und an der Rauchentwicklung finden lyrische Geister wie wir großen Gefallen. Der Künstler ist ein Luftikus. In Zistersdorf wurde ein Pensionistenheim gebaut, von dem meine Oma nicht zu träumen gewagt hätte. Denn zu allem Komfort hat es ihr Enkel auch noch mit Kunst verschönert. Zu schön, um zeitgemäß zu sein, wenn nicht … ja wenn nicht Joseph Beuys den Hasen erfunden hätte! Verzeihung, die soziale Plastik natürlich. Und so habe ich mir erlaubt – freilich nur, was den Hasen betrifft –, den Meister zu zitieren. Man muss sich das so vorstellen: In der Mitte steht ein Lindenbaum. Darunter in seinem Schatten sitzen die Leute. Dahinter hoppeln die Häschen.Der therapeutische Aspekt von Haustieren ist bekannt. Hinzu kommt noch der soziale: Die anderen wollen auch mal streicheln! Und so kommen die Leute zusammen. Die Rammler sind vital, was wiederum der allgemeinen Atmosphäre zugute kommt. Und die Kunst daran, die konnte selbst Beuys seinem Hasen nicht schlüssig erklären.
(Martin Praska)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040424/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224711/full</schema:image><schema:name>Mistelbach ist die Mitte der Welt / Landesberufsschule Mistelbach</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>Alois Mosbacher</schema:creator><schema:description>Auf dem Boden des Pausenhofs wurde eine kreisförmige Weltkarte mit gelben Landmassen und blauen Ozeanen angebracht. In ihr wurde ein Baum gepflanzt, der für Mistelbach steht. Um den Baum herum sind Bänke gruppiert, die in einem Workshop mit den Schülerinnen und Schüler gefertigt wurden. "Mistelbach ist die Mitte der Welt" heißt die Arbeit.

Es war ein mühsamer geschichtlicher Prozess, bis sich in der Wissenschaft unser heutiges Weltbild durchgesetzt hat: Die Erde ist keine Scheibe und ist nicht Mittelpunkt des Sonnensystems. Unsere geografische Vorstellung von der Welt ist aber immer noch sehr zweidimensional. Die kartografischen Projektionen der Erde beschränken die Dimensionen auf oben und unten, links und rechts. Mathematisch lässt sich der Globus auch auf eine Kreisfläche projizieren, mit jedem möglichen Mittelpunkt. Die Größe und Form der Länder und Kontinente wird dabei bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Für mein Kunst-am-Bau-Projekt in der Landesberufsschule Mistelbach habe ich ein solches kreisförmiges Weltbild auf den Pausenhof "gemalt". Mit gelber Straßenmarkierungsfarbe sind die Landmassen der Erde auf die radwegblauen Ozeane aufgetragen. Das Zentrum dieser Weltkarte ist natürlich Mistelbach. Dort ist ein Baum gepflanzt, um den herum Bänke gruppiert sind, die in einem Workshop mit den Schülern gefertigt wurden. So entsteht eine "heimatliche" Gemütlichkeit, die in die niederösterreichischen Landesfarben eingebettet ist. Wenn man vom Pausenhof der Schule ein paar Schritte die Wiese hinaufgeht, kann man sich auch einen anderen Blickwinkel vorstellen: Die lokale Begrenztheit verwandelt sich in einen globalen Raum, die runde Weltkarte wird zu einem Planeten. (Alois Mosbacher)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040435/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90376/full</schema:image><schema:name>Lichtskulptur / Gerasdorf</schema:name><schema:dateCreated>1994</schema:dateCreated><schema:creator>Helmut Rainer</schema:creator><schema:artMedium>Nirostasäulen, Leuchtstoffröhren</schema:artMedium><schema:description>Vier schwarz beschichtete, vier Meter hohe Nirostasäulen tragen Leuchtstoffröhren nach außen und nach innen. Nach innen strahlt gelbes, warmes künstliches Licht, nach außen blaues fluoreszierendes und formt eine malerische, immaterielle Lichtplastik.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040436/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Altargestaltung in der Pfarrkirche Paasdorf</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>Sepp Auer</schema:creator><schema:artMedium>Marmor (Altar, Lesepult), Ahornholz (Sessio), Chromnickelstahl (Leuchter, Kreuz, Blumengefäß)</schema:artMedium><schema:description>Unweit von Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel liegt Paasdorf. Im Zuge der Renovierung der Pfarrkirche von Paasdorf wurde der Bildhauer Sepp Auer beauftragt, den Altarbereiches neu zu gestalten. Die Kirche wurde zwischen 1283 und 1285 im romanisch-gotischen Stil erbaut, die Inneneinrichtung ist zum Großteil barock. Sepp Auer begegnete dieser durch den Wandel der Baustile bedingten Vielseitigkeit von Baukörper und Innenraum mit der ihm eigenen klaren, reduzierten Formensprache. Sein Entwurf umfasst Altar, Ambo, das Lesepult und Sessio, den Priestersitz sowie Leuchter, Vortragskreuz und Blumengefäß. Altar und Lesepult sind aus italienischem Marmor. Für den Priestersitz wählte der Künstler ein schlichtes, helles Ahornholz. Leuchter, Vortragskreuz und Blumengefäß wurden aus Chromnickelstahl gefertigt. Den Terazzoboden ließ Auer durch lichte Solnhofener Natursteinplatten ersetzen.
Die Qualität der Gestaltung liegt wohl in der Präsenz der puren Materialien bei gleichzeitiger Zurücknahme der Körperhaftigkeit der Objekte. Der Dialog, den Sepp Auer im 21. Jahrhundert mit den unterschiedlichen Stilepochen aufnimmt, ist ein sehr diskreter, der den historischen Raum atmen lässt. Kennzeichnend dafür ist der reflektierte Einsatz von Materialien. Das helle Holz und der legierte Edelstahl sind schlichte und unaufdringliche Zeitzeugen des künstlerischen Eingriffs. Der Marmor stellt mit seiner erdigen Farbigkeit, der lebendigen Maserung und den eingeschlossenen Fossilienresten eine Referenz zur barocken Einrichtung der Kirche dar, in seiner feingliedrigen Ausformung wirkt er jedoch wie in den Raum hineingezeichnet.
(Cornelia Offegeld)

http://seppauer.viewbook.com</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040440/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90837/full</schema:image><schema:name>Kulturmeter / Fallbach</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Wolfgang Hilbert</schema:creator><schema:artMedium>Metall</schema:artMedium><schema:description>Das "Kulturmeter" oder die Kunst des multikulturellen Mischens (Lehrspiel zum Abbau von Fremdenangst): Das "Kulturmeter" stellt eine Art Barometer für das kulturelle Leben eines Landes dar und misst den Grad der Entwicklung von Kunst und Kultur. Das Simulationsprogramm stützt sich auf die Theorie, dass jede Kultur durch die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen bereichert und erweitert wird und zwar durch Übernahme anderer Denk- und Sehweisen sowie anderer Traditionen. Im Gegensatz zu Staaten, die ihre Grenzen hermetisch abriegeln (z.B. Deutschland im Dritten Reich), entwickeln multikulturelle Staaten (z.B. Österreich in der Zeit der Monarchie, USA), ein außerordentlich reiches Kulturleben, das weit über die Grenzen hinaus Anziehungskraft hat und damit selbstverstärkend wirkt. Die Messskala des "Kulturmeters" ist eine sechseckige Fläche (Bildschirmausschnitt), die den Lebensraum von sogenannten "Kulturzellen" darstellt. "Kulturzellen" sind eine Metapher für das Kulturleben eines Volkes. Die Zellanimation funktioniert in etwa nach dem Prinzip des "Game of Life" von J.H. Conway (d.h. nach den Regeln des Überlebens, der Geburt, des Sterbens) mit folgenden Erweiterungen: Beim Zusammentreffen der einheimischen "Kulturzellen" mit "Fremdkulturzellen" entstehen neue andersfarbige "Mischkulturzellen". Für den Betrachter wird dadurch das optische Erscheinungsbild bunter und interessanter, wobei der Eindruck vermittelt werden soll, dass sich das Kulturleben insgesamt bereichert und erweitert hat. Das Ziel des Anwenders muss sein, die Fremdkulturen mit der heimischen Kultur im richtigen Verhältnis zu mischen. Wie viele Fremdkulturzellen und von welcher Farbe (Art der Fremdkultur) über den heimatlichen Kulturlebensraum gestreut werden, hängt von der Öffnungsweite und -dauer der jeweiligen Grenze ab. Die Öffnungsweite wird optisch in einem Feld unterhalb des Drehreglers in Form eines Balkenprogrammes dargestellt.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040451/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91744/full</schema:image><schema:name>Lichtinstallation / Kulturhaus Fallbach</schema:name><schema:dateCreated>2001</schema:dateCreated><schema:creator>Maurizio Nannucci</schema:creator><schema:artMedium>Leuchtstoffröhren auf umlaufenden Holzbalken montiert</schema:artMedium><schema:description>Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für seine Arbeit in Loosdorf entschied sich Maurizio Nannucci für das Kulturhaus Winkelau, dessen einer Eckraum - an der Seite zum Gasthaus bzw. zum Skulpturengarten hin gelegen - ihm deshalb geeignet schien, weil er relativ hoch ist und die Traversen sich als Träger einer Leuchtschrift anboten. Darüber hinaus war hier aufgrund von Fenstern und einer eigenen Eingangstür die Möglichkeit gegeben, eine Verbindung von Außen- und Innenraum herzustellen. Die blau leuchtende Schrift ist für die Autofahrer, die aus der Richtung Frättingsdorf kommen, als Zeichen sichtbar und strahlt ebenso in den Hof der Anlage. Hier kann sie auch durch eine neu installierte Glastür (Entwurf: Walter Kirpicsenko) immer besichtigt werden. Maurizio Nannucci hat folgenden Text für die an den vier Wänden entlang laufende Schrift ausgewählt:
worte hell wie gedanken hörbar wie töne leicht wie farbe vieldeutig wie ideen flüchtig wie licht unendlich wie zeit vergänglich wie augenblicke unauflöslich wie vorstellungen offen wie möglichkeiten veränderlich wie bewegung gegenwärtig wie worte.
(Susanne Neuburger)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040455/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Spielskulptur beim KIKULA St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2001</schema:dateCreated><schema:creator>Regina Maria Möller</schema:creator><schema:artMedium>Metall, Holz</schema:artMedium><schema:description>Regina Möllers Arbeit "Spielskulptur" für den Kindergarten Großmugl basiert auf Kinderzeichnungen zum Thema "Wo spiele ich am liebsten draußen". Aus ihnen entwickelte Möller die Vorlage für das Klettergerüst inklusive Haus. Das Haus als autonomer Raum der Kinder, eine Rückzugsmöglichkeit, ein Raum außerhalb der Einflusssphäre der Erwachsenen. Das Haus als Umzugskarton steht auch als Metapher für Mobilität. Die Schachtel ist eine Massenware, ein billig hergestelltes Ding und vielseitig benützbar. Der Innenraum der Spielskulptur ist mit grüner abwaschbarer Kreidetafelfarbe gestrichen - eine Aufforderung an die Kinder, selbst ihre Geschichten darzustellen und immer wieder neue zu erfinden. Möller hat auf der Außenseite der Box die Begriffe "Wohnzimmer" und "Kinderzimmer" aufgelistet. Sie hat dafür das deutsche, englische, türkische, polnische, ungarische und tschechische Wort verwendet. Bei der Auswahl der Sprachen hat sie sich zum Teil auf die der Nachbarländer und auf Englisch als eine der Weltsprachen bezogen. Aus der Sicht der in Berlin lebenden Künstlerin hat sie Türkisch und Polnisch ausgewählt, da beide Nationen in Berlin stark vertreten sind. Möller hat ein grobes Raster der Länder rund um Österreich gelegt und davon Tschechisch und Ungarisch ausgewählt. Ihr ist es in diesem Fall nicht um die Vermittlung genauer geographischer Sachkenntnis oder linguistischer Einteilungen gegangen, sondern vielmehr den Kindern eine Idee der Sprachenvielfalt zu vermitteln.
(Hedwig Saxenhuber)
Infolge von Zubauten beim Kindergarten in Großmugl musste die Spielskulptur vor Ort abgebaut werden. In Zusammenarbeit mit dem 2024 neu eröffneten KinderKunstLabor in St. Pölten wurde Regina Möller eingeladen, in Workshops mit Kindern zu arbeiten. Die Ergebnisse flossen in die Außengestaltung der „Schachtel“ ein. Die Spielskulptur wurde restauriert und adaptiert im Altoonapark beim Kinderkunstlabor neu aufgestellt. Sie bereichert nun mit weiteren Skulpturen von Christine und Irene Hohenbüchler, Andrea Maurer sowie mischer’traxler das Areal. </schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040468/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91062/full</schema:image><schema:name>Kunstobjekt beim Turnsaal der Volksschule in Großmugl</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>Franz Sam</schema:creator><schema:artMedium>Beton, bemalt</schema:artMedium><schema:description>Als zeitgemäßes Gegenstück zum (renovierten) Mosaikbild der Volksschule entstand ein zweck-orientiertes Objekt im Bereich des Turnsaalzuganges der neurenovierten und umgebauten Volksschule, wobei Maßstäblichkeit und Freisichtigkeit den längsorientierten Zugang begleiten. Dieses im Übergangsbereich zwischen Turnwiese und Hauptzugang zum Turnsaal mehrfach nutzbare, plastisch gestaltete Objekt bildet einen gleitenden Übergang zur Rasenfläche. Die unterlegte Plattenfläche (helle Betonplatten) dient der Reflexion des Lichtes und untertags als zusätzliche Spielfläche für die Kinder. Das Objekt ist als gefärbtes Betonfertigteil so ausgebildet, daß durch eingearbeitete Lichtquellen eine Beleuchtung des Zugangweges wie des Objektes selbst erfolgt. Eine Nutzung der Betonplastik als Sitzgelegenheit im Nahbereich der Turnwiese ist beabsichtigt
und wünschenswert. Das Objekt wird von den Kindern bereits als Spielobjekt benützt. Als Material für das Objekt wurden rot gefärbte Sichtbetonteile vorgesehen, deren Oberfläche schalrein belassen wurde. Die Kanten wurden abgefast. Die Lampenkörper sind revisionsfähige Einbauteile mit Glasabdeckungen, die in das Fertigteil integriert wurden.
(Franz Sam)

Architekt: Franz Sam</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040469/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224724/full</schema:image><schema:name>Landschaft mit Tieren / Pflege- u. Betreuungszentrum Tulln</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>Regula Dettwiler</schema:creator><schema:artMedium>Landart</schema:artMedium><schema:description>Kunst schafft etwas, das aussehen soll wie Natur: künstliche Natur, so Kant in der Kritik der Urteilskraft. Daraus zu folgern ist, dass künstliche Natur keineswegs etwas Befremdliches darstellt, sondern dasjenige, was von der Kunst gerade erwartet werden sollte. Regula Dettwiler nun produziert Kunst über künstliche Natur, was dieses Verhältnis schon vertrackter macht. Wie eine Forschungsreisende erkundet sie beispielsweise Blumenspezies, um sie detailtreu und zerlegt in der Art von Florilegien grafisch festzuhalten. Boten derlei Pflanzenbilder vom 17. Jahrhundert an den Naturwissenschaften Referenzmaterial für ihre Zwecke, weisen Dettwilers Orchid made in China, Pansy made in Taiwan etc. nun zurück auf deren industrielle Fertigungsprozesse. Billiger meist als ihre Vor- und Ebenbilder, unempfindlicher und in ewiger Blüte finden diese Kunststoffimitate offenbar Gefallen ? ihre schiere Anzahl selbst in herkömmlichen Blumenläden spricht dafür. ? Natur als Massenprodukt, aus zweiter Hand, und entsprechend zugerichtete Erlebnisräume stecken das künstlerische Interessensgebiet Regula Dettwilers ab.
Mit der Vergabe der Gartengestaltung vor den Trakten des Landespensionisten- und Pflegeheims Tulln wurde sie als Künstlerin mit dem betraut, was bei derartigen Einrichtungen eigentlich das Natürlichste sein sollte. Das Potenzial des Areals als kommunikativer, sozialer Ort sollte ihrer Ansicht nach im Zentrum stehen; keine liebevoll, doch sinnfrei behübschte Fläche, sondern eine belebte Landschaft, eine animierte: eine Landschaft mit Tieren. Die Form der Anlage ist in vielem ihrer Funktionalität geschuldet, ist von den Zimmern aus gut einsehbar, ist überschaubar und klar. Bestehendes wurde wo möglich integriert; durch den Zubau des psychosozialen Betreuungszentrums und von Alterswohnungen, die das Gebiet vergrößerten und zugleich sinnvoll fassen, war Regula Dettwilers Landschaftsplanung seit der Erteilung des Auftrags 2003 mehreren Änderungen unterworfen.
Die Frage, was Natur ist und was menschlicher Gestaltungswille, ist auch diesem Garten eingeschrieben: Bewusst puristisch wie aus einem Baukasten bestückt wird kein Hehl daraus gemacht, dass Landschaften auch Artefakte sind: Hügelkuppen wie Kalotten, schlicht geschnittene Unterstände für die Tiere, gute Gehwege, ein paar Bänke, Bäume und zwei Teiche ? im Fachhandel erhältliche Imitate des Aral- und Chiemsees, von vielleicht je anderthalb Metern Breite ? bilden das Revier für Zwergziegen und Riesenhasen, Lauf- und Zierenten, Graugänse und Kaninchen. Das Prototypische ist als Vorgabe gedacht, die je nach Bedarf und nach Bedürfnissen modifiziert werden kann. Teils tun das die Tiere selbst: Die für die Ziegen angelegte Felslandschaft wird ignoriert, dafür das Dach der Hasenställe an der Außenwand des Haupthäuschens adaptiert als Hochsitz und Auslugplatz; an den halbkugeligen Hügeln heben die Hasen tüchtig Kuhlen aus und lassen sie südseitig zur Kraterlandschaft werden.
Nach einem Jahr Probelauf, in dem der eine oder andere regulierende Eingriff nötig geworden war, gab Regula Dettwiler im Mai 2008 die Anlage frei und ab, um sie eigenverantwortlich seitens des Heims weiter betreut zu wissen. Nach mitunter gröberen Widerständen in der Planungsphase bewirkten die Tiere ? einmal da ? allerdings eine rasche Identifizierung mit dem Garten. Dass derjenige, der sie aus seinem Eigenbestand leiht, zugleich Pfleger im Haus ist, erwies sich als glückliche Fügung. In den unterschiedlichen Größen der Hügel und Häuschen, in der paradoxen Formtreue und Maßstäblichkeit der Teiche wird das Modellhafte ersichtlich, das Modulare einer auch spielzeughaften Szenerie, deren Akteure ihr Sozialverhalten und Kräfteverhältnis untereinander laufend zur Schau und auf die Probe stellen.
Dies zu betrachten wird nie fad; im Gegensatz zum Fernsehen bietet dieser Tiergarten aus nächster Nähe Überraschungen und Unterhaltung. Nicht nur, dass das Areal des Heims als offener und öffentlich zugänglicher Ort, dass seine Terrassen dadurch enorm aufgewertet werden. Für nicht wenige der Heimbewohnerinnen und -bewohner ist eine solche Attraktion das einzige, was sie noch aus dem Haus, ja aus dem Zimmer oder gar Bett heraus zu locken mag ? Regula Dettwiler hat Erfahrungen damit als Praktikantin in einem Schweizer Pflegeheim selbst gemacht. Die Bewegungen, die Geräusche und Gerüche motivieren alle Sinne, rufen womöglich die eine oder andere Erinnerung an früher wach, an eigene Haustiere, ans Aufwachsen und Leben am Land. Das Schauen und (unter Aufsicht mögliche) Streicheln bieten ein Gefühl von Glück, wie es gerade im Therapiebereich so wichtig ist. Zugleich liefert die Menagerie auch einiges an Aufregung: Zwei Zierentchen ersäufen eine Laufente beinah; Hasen büxen aus dem Gehege aus und tun sich an der Kräuterspirale des Hauses gütlich; nach einer Fehlgeburt nimmt die Ziege ein unversorgtes Junges an und zieht es auf. Friedlich grasen, dösen, Fell oder Gefieder pflegen, sich um ein aus der Küche abgefallenes Salatblatt raufen: Bilder sind das, die das stilisierte Landschaftsbild beseelen ? und die ihrerseits animieren: Mit Fotografien der Tiere etwa, die bei Basaren zum Verkauf geboten werden, versuchen im Heim Wohnende und Tätige einen Teil der laufenden Kosten dieses Habitats zu decken.
Einige Jahre zuvor hatte Regula Dettwiler Gärten kreiert, die, mit einem Computerprogramm nach Gutdünken aus Versatzstücken gefügt, virtuell begehbar waren. Ihre Tullner Landschaft mit Tieren nun bietet auf ähnliche und dabei doch gänzlich andere Art eine permanente Animation im Garten.
(Ulrike Matzer)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040474/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Brunnen / Landesklinikum Tulln</schema:name><schema:dateCreated>1988</schema:dateCreated><schema:creator>Gert Linke</schema:creator><schema:artMedium>Nirosta, Granitplatte</schema:artMedium><schema:description>Brunnen im Innenhof: Eine durch Steher (Nirosta) gehaltene, vertikale Granitplatte (Korallrot) wird mit Wasser beidseitig berieselt. Die Steher und die sichtbare Leitung sind gleichberechtigte Gestaltungsmittel.

Architekt: Friedrich Siebert</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040478/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/94231/full</schema:image><schema:name>Tageblätter / Kunst im Krankenhaus</schema:name><schema:dateCreated>1992</schema:dateCreated><schema:creator>Emma Rendl Denk</schema:creator><schema:artMedium>Malerei auf Papier</schema:artMedium><schema:description>Emi Rendl-Denk benutzt Transparentpapier, weil dadurch auch noch eine dahinterliegende Ebene sichtbar wird, quasi im kleinsten Abstand mindestens drei verschiedenste Sichweisen klar werden müssen. Ihre Gestaltung ist assoziativ, hat mit konkreten Elementen ebenso zu tun wie mit Symbolen, zeigt ihr Verhältnis zur Grundlagenforschung: Was Farbe kann, der Konturenstift vermag und wie Ölkreide dagegensteht, ja die zufällig durch Lagerung entstandenen Veränderungen (Abfärbung, Knitterung, Temperaturreaktion) sind ebenso Teil des Ganzen wie die verschiedenen, teilweise ungewöhnlichen Größen, die zeigen, was sich mit Formaten verändern kann.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040497/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91569/full</schema:image><schema:name>Markierung 2000 / Eggenburg</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Melitta Moschik</schema:creator><schema:artMedium>Computerdruck auf Gewebe; Obere Leiste weiß/rot lackiert</schema:artMedium><schema:description>Vor einem bestehenden Fries wurde ein neuer mit einem rot-weiß gestreiften Liniencode installiert. Entschlüsselt ergibt er den Text RATHAUS EGGENBURG STADTERNEUERUNG HAUPTPLATZ 2000. In Blindfenster montierte Bilder geben in grob gepixeltem Graustufenraster den neu gestalteten Hauptplatz wieder.

Vor einer schon bestehenden Friesdekoration wurde eine umlaufende Leiste mit einer rot-weiß gestreiften Markierungslinie installiert, die – die Konstruktion aus Alu-Schienen ist etwas vorspringend – den Raum knapp über den Fenstern rahmenartig zusammenfasst. Das Linienmuster ist nach einer 8-Bit-Codierung entschlüsselbar und ergibt den Text RATHAUS EGGENBURG STADTERNEUERUNG HAUPTPLATZ 2000. Dem programmatischen Ansatz des Bandes entsprechen die in die fünf Blindfenster des Saals montierten Bilder, die in grob gepixelte Graustufenraster aufgelöste Motive vom neu gestalteten Hauptplatz zeigen. Als virtuelle Fenster stehen sie dem realen Blick auf die Stadt in der Fensterreihe gegenüber und halten im Raum eine Diskussion um die Stadt und deren Erneuerung im Jahr 2000 aufrecht. In die Gestaltung wurden Beleuchtung, Verdunkelungsanlage sowie Maßnahmen zu einer verbesserten Akustik integriert, außerdem eine Bestuhlung, so dass der Raum als multifunktionale Plattform gut ausgestattet ist. (Susanne Neuburger)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040509/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90997/full</schema:image><schema:name>Wandmalerei / Landesklinikum Eggenburg</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Walter Obholzer</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei auf Panele (6 +3)</schema:artMedium><schema:description>Eine Forderung Walter Obholzers an die Malerei ist, sie als Denksystem bzw. Reflexionsebene und damit wesentlich selbstreferentiell zu belassen, er vermeidet das Spektakuläre und beschränkt sich auf wenige ornamentale Motive. Die eine Werkgruppe - "Vertikale Panoramen" - sind senkrechte schmale Bilder mit einer Gipsleiste gefaßt, eine andere, zu der auch die Arbeit in Eggenburg gehört, gruppiert sich um die große Rauminstallation für den Salzburger Kunstverein, bei der die Wand direkter Bildträger ist und eine ähnliche Ornamentik von Kreisen verwendet wird. Zu der "gefüllt 1994" bezeichneten Malerei sagte der Künstler damals: " 'Gefüllt' bedeutet, daß farblich aufgeteilte Kreise in einen Hohlkörper geworfen werden. Diese Bildvorstellung setzt eine Aktivität voraus, das Bild geht aber dann in einen 'zeremoniell geordneten' Zusammenhang über. Was dabei geschieht, hat mit der Arbeit des Künstlers zu tun, eine leere Bildfläche füllen." (Walter Obholzer, Interview mit Silvia Eiblmayr).
In Eggenburg verwendet der Künstler für die der Fensterfront gegenüberliegenden Wandabschnitte vier Reihen von beige gefaßten Kreisornamenten, die in einem bestimmten Rhythmus rot bzw. blau gefüllt sind. In einer konzeptuellen Haltung (und Berücksichtigung der jeweiligen Situation eines Ortes) betreibt er die Auflösung des Bildes: "…man versucht, sich in ein Detail zu retten, um das Bild noch zu finden…" (Walter Obholzer, Interview mit Silvia Eiblmayr).
(Susanne Neuburger)

Architekt: Manfred Maurer</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040510/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Himmelsrichtungen / Zellerndorf</schema:name><schema:dateCreated>2008</schema:dateCreated><schema:creator>Christian Hutzinger</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Lagerhäuser sind die heimlichen Wolkenkratzer der österreichischen Provinz. Keine andere Bautypologie prägt das österreichische Flachland wie die vielen wuchtigen Getreidespeicher in den Gemeinden Niederösterreichs. Noch bevor die Dörfer sichtbar werden, ragen von Weitem schon die betonierten Kolosse in den Himmel. Der Wiener Künstler Christian Hutzinger bedient sich eines solchen Silos ? und verwendet ihn als Wegweiser und Orientierungspunkt des zweiten Blicks. Riesige Kreise mit einem Durchmesser von jeweils drei Metern umschnüren den Silo an seinem oberen Ende. Die Flächen sind farbig ausgemalt und mit ungeordneten weißen Lettern versehen. Scheinbar ohne Zusammenhang ergeben sich an den Schmalseiten die Buchstabenkombinationen STS und TNO, während an den beiden Breitseiten RDWE und ÜDOS in großer Höhe prangen. Was wird hier gespielt?
Man muss um die Mauerkante blicken: In schlängelnden Bewegungen folgt der Autofahrer den Kurven der Straßen und nähert sich dem Silo von unterschiedlichen Seiten. Die vier Farben geben schließlich den entscheidenden Hinweis: Die Namen der Himmelsrichtungen wurden von Hutzinger übers Eck gezogen? Verwirrung und Orientierung. Der simple Eingriff an der Oberfläche des Gebäudes führt dazu, dass der Silo wieder räumlich wahrgenommen wird. Anstatt nur ein hässlicher Punkt im Dorf zu sein, verwandelt er sich in einen Kompass der Größe XXL. Ein Schmunzelmotiv in 58 Meter Höhe.
(Wojciech Czaja)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040512/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90453/full</schema:image><schema:name>Fassadengestaltung / Frauenhofen</schema:name><schema:dateCreated>1995</schema:dateCreated><schema:creator>Sabina Hörtner</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Die zwei betreffenden, im rechten Winkel zueinander stehenden, schlichten Fassaden sind im Schnittpunkt von einem dominanten Bauteil, einem Windfang, unterbrochen. Es galt für mich, eine Lösung zu finden, die nicht mit diesem Windfang korrespondiert und diesen außerdem neutralisiert. Es erschien mir interessant, hier neue Ecksituationen zu schaffen, und ich setzte daher an diesen sehr weit einsehbaren Flächen der vorhandenen Architektur eine architektonisch-geometrische Lösung entgegen. Diese Lösung ergibt aufgrund der Ausschnitthaftigkeit und Fortsetzbarkeit des Motivs einen Dimensionswechsel, welcher Distanz zur Architektur erzeugt (Assoziation große, weiße Wand, weit einsehbar, leicht erhöhte Position ? Projektionsfläche). Die Farbgebung entspricht keinem ästhetischen Prinzip, sondern geht wie auch in meinen anderen Arbeiten aus der Wahl der gebräuchlichsten Farben hervor und entspricht den Farbtönen der Markerstifte Edding blau, grün und rot.

Architekt: Johann Haidl</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040517/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/261145/full</schema:image><schema:name>Deckengestaltung / Vereinshaus in Horn</schema:name><schema:dateCreated>1987</schema:dateCreated><schema:creator>Maria Biljan-Bilger</schema:creator><schema:artMedium>Malerei auf Holzkonstruktion</schema:artMedium><schema:description>Die vorgegebene Konstruktion sollte in ihrer Gesamtheit erhalten bleiben, aber durch Farbe und Formen ihrer Schwere und Derbheit enthoben werden. Die Wahl der Farben wird von der Vorstellung eines Himmelsgewölbes getragen. Fliegende Vögel bewegen und beleben im Rhythmus ihres Fluges die Felder der Decke. Durch die komplementär eingesetzten Farben der Vögel auf jeweiligem Grund entsteht ein zusammenhängendes Flächensystem. Die bestehenden Ornamente in den Kassetten werden durch die Farben vervielfacht, herausgehoben und als Netz in den Himmel gezogen. Die Balkengurten des Dachstuhles sind durch den Einsatz mehrerer Farben, vorwiegend Rot, ihrer Schwere enthoben, doch als Struktur betont, die geschnitzten Teile sind zu sichtbarer Wirkung gebracht. Durch das Zusammenspiel der Farbtöne und Formen wird die Decke entmaterialisiert. Durch die dunklen Töne wird der Raum in die Tiefe gezogen, die Vereinigung von Orange und Türkis täuscht in ihrer Helligkeit und Lichtfülle Sonnenschein vor.

Architekt: Anton Schweighofer (Umbau)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040518/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Fassadengestaltung im UnterWasserReich in Schrems</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>Ingeborg Strobl</schema:creator><schema:artMedium>Zweischichtfenster; die Grafik ist auf der Innenseite des Außenglases aufgedruckt</schema:artMedium><schema:description>Die Ramsar-Konvention ? 1971 im iranischen Ramsar unterzeichnet ? ist als Übereinkommen über Feuchtgebiete das wichtigste internationale Abkommen zum Schutz von Mooren, Flüssen und Seen. Ergänzend zu den schon bestehenden Gebieten in Vorarlberg und Burgenland wurde 2006 das Ramsar-Zentrum Schrems in einem vom Architekturbüro AH3 errichteten Niedrigenergiehaus eröffnet, um entsprechende Rahmenprogramme zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Waldviertler Feuchtgebiete zu verwirklichen.
Ausgehend von ihrem tiefen persönlichen Interesse für Lurche, Eidechsen und Schlangen und wissend, dass diese Tiere weit weniger populär sind als andere, hat Ingeborg Strobl ihre Erfahrung mit diesen Tieren in den Vordergrund gestellt. Sie recherchierte in historischen Fachbüchern exemplarische Darstellungen und setzte diese Stiche bzw. Lithografien aus der Zeit um die Jahrhundertwende in drei großen Siebdrucken in Schwarz um: Teichfrosch, Zauneidechse und Kreuzotter. Kontrastreich und mächtig setzen sie sich vor dem Weiß einer die gesamte Fassade umspannenden Zeichnung ab und werden schon von weither wahrgenommen, während man erst aus der Nähe sieht, dass das, was wie ein weißer Spitzenvorhang anmutet, ein organisches Muster von Skeletten ist, die ebenso aus der Welt der Reptilien und Amphibien stammen. Als Sonnenschutz fungierend ist der weiße Siebdruck im oberen Teil ein dichtes Gewebe, das in den unteren Segmenten durchlässiger wird und auch vom Innenraum her seine Wirkung hat.
(Susanne Neuburger)

Architekt: ah3 architekten zt gmbh</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040530/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91599/full</schema:image><schema:name>Kunst im Krankenhaus</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Franka Lechner</schema:creator><schema:artMedium>Textil, geknüpft</schema:artMedium><schema:description>Eine monumentale Tapisserie von Franka Lechner bestimmt den sakralen Raum der Krankenhauskapelle. Lechners Arbeit kann als "Bildteppich" verstanden werden, denn seine Oberfläche ähnelt einem gemalten Bild. Malerische Strukturen, Atmosphäre, Tiefe und Licht werden auf dem Stoff vermittelt. Die oft gewählte Kreuzform und die meditative Ausstrahlung des "Bildteppichs" verleihen Lechners Arbeit eine sakrale Dimension, die sich harmonisch in den örtlichen Kontext der Kapelle integriert.
(Florian Steininger)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040534/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91585/full</schema:image><schema:name>Kunst im Krankenhaus</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Franz Part</schema:creator><schema:artMedium>Malerei auf Holzplatten, Assemblage</schema:artMedium><schema:description>Im Frühjahr 2000 hat Franz Part das Foyer des Allgemeinen öffentlichen Krankenhauses in Waidhofen an der Thaya künstlerisch ausgestaltet. Der drei Teile umfassende Werkblock korrespondiert primär auf symbolischer Ebene mit dem vorgegebenen Ort Spital, das installative Moment, d.h. der räumliche Dialog zwischen Kunstwerk und Architektur ist weitgehendst zugunsten der bildlichen Dimension und der inhaltlichen Aussage zurückgenommen. Franz Parts künstlerisches Gestalten ist vorwiegend im Medium des Tafelbildes zu finden. Es sind Bilder, die manchmal Reliefcharakter annehmen und somit den Realraum in Besitz nehmen. Jedoch bleiben sie stark im Bezug zur Wand, die als ihr Träger im herkömmlichen Sinne fungiert.
(Florian Steininger)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040535/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91760/full</schema:image><schema:name>Skulptur / Bezirkshauptmannschaft Zwettl</schema:name><schema:dateCreated>2001</schema:dateCreated><schema:creator>Stefan Emmelmann</schema:creator><schema:artMedium>Plexiglas, Metall</schema:artMedium><schema:description>Einen kräftigen Farbakzent setzte Stefan
Emmelmann dem nüchternen Grau von Beton und Naturstein in der Bezirkshauptmannschaft Zwettl entgegen. Im hinteren, nach hinten hin geöffneten Innenhof installierte er einen 2,5 x 4,25 m großen Wandschirm aus Stahlrohr sowie 24 ineinander geflochtenen farbigen und transparenten Plexiglasbändern. Die Anzahl entspricht den 24 zum Bezirk gehörenden Gemeinden, die, so der Künstler, das lebendige, farbige Gewebe des Bezirks bilden. Mit den bunten Verflechtungen formte er in groben Zügen die Fläche des Bezirks Zwettl zu einem an einen Ausschnitt aus einer Landkarte erinnernden emblemartigen flachen Objekt nach, das sich zwischen Hof, einer angrenzenden Grünfläche und den Ausblick auf Zwettl schiebt. Je nach Tageszeit und Licht-einfall wirft das Objekt farbige Schatten auf den Boden, spiegelt sich in den Fenstern und belebt dadurch den gesamten Hof. Es bildet eine schützende Wand, die den Hof teilweise zu einem eigenen Raum abschließt: Und gleichzeitig eröffnet es eine neue Dimension, indem es sich in das Bild von Zwettl einbettet, das Große im Kleinen und das Kleine im Großen erahnen lässt.
(Cornelia Offergeld)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040546/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90540/full</schema:image><schema:name>An Tante / Pflege- u. Betreuungszentrum Zwettl</schema:name><schema:dateCreated>1995-1996</schema:dateCreated><schema:creator>Harather/Lechner</schema:creator><schema:artMedium>Plexiglas, farbige Flüssigkeiten, Pumpen</schema:artMedium><schema:description>Harather/Lechners Arbeit "An Tante" orientiert sich an den Gegebenheiten im Foyer des LPH Zwettl: Ausgangspunkt ihrer Konzeption bildet ein großes Fenster, das den Blick auf den Innenhof freigibt. Die "Fensterfläche" wurde aus zwei hintereinanderliegenden, sehr flachen und transparenten Kunststoffbehältern zusammengesetzt, die mit Meß-Skalen für die Innen- und Außentemperatur versehen sind. Zwei unterschiedlich eingefärbte Öle, gelb und rosa, sich mittig zum Orange überlappend, übernehmen die Anzeigefunktion der jeweiligen Temperatur.
Das Fenster als Bindeglied zwischen Innen- und Außenraum koppelt die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche im Soziotop Pensionistenheim an die naturalen Gegebenheiten des Außenraumes. Das Wetter als Kristallisationspunkt kollektiven Interesses älterer Menschen, deren Gespräche und körperliche Bedürfnisse, vermittelt sich dabei durch den Blick in den Hof ebenso wie durch den Blick auf das Fenster als Temperaturskala. Überlagert wird diese soziale bzw. architektonische Komponente der Arbeit durch derern gleichzeitige Lesbarkeit als ästhetisches Feld. Das Oszillieren der Wahrnehmung zwischen Ausblick und Aufblick korreliert so mit dem stetigen Schwanken zwischen Funktionalität und Ästhetik.
(Doris Guth)

Architekt: Georg Thurn-Valsassina</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040547/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91486/full</schema:image><schema:name>Wandmalerei</schema:name><schema:dateCreated>1999</schema:dateCreated><schema:creator>Ines Lombardi</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei mit Silberfarbe (Skraffito?)</schema:artMedium><schema:description>Das neue Glasfoyer des Langenloiser Rathauses schließt an den Sandstein der Renaissancefassade an. Das Projekt Inès Lombardis greift das Thema von Geschichte und Gegenwart auf, es bildet ein Scharnier zwischen historischer Substanz und dem Neubau. Lombardi verzichtet auf objekthafte Kraftakte und vertraut auf den intelligenten Kommentar einer konzeptuell denkenden Künstlerin. In ihrer Arbeit geht es um Wahrnehmung und um das Wissen, daß minimale, kaum merkbare Akzente der Trigger fürs Visuelle, und das Selbstverständliche nicht selten das Nachhaltigste ist. Eine mit Granit gepflasterte Hoffläche, an deren südlicher Mauer Weinstöcke, Thymian, Salbei und Mauerpfeffer wachsen, erinnert an die Farben des Langenloiser Wappens und das Emblem des Weinstocks. Im Inneren des Foyers ändert sich der Bodenbelag. Hier setzt Lombardi sandfarbenen Naturstein ein. Kolorit und Material korrespondieren mit der ehemaligen Rathausfassade, die nun zur Rückwand eines Innenraums geworden ist. Der matte Sandton stellt den Bezug zur Bautradition der Stadt her und bildet die Folie für den transparenten Baukörper. An der Stiegenhauswand schließlich interpretiert Lombardi die Wasserläufe der Umgebung als topographisches Sgraffito. Die Konzeption des Projekts berücksichtigt räumliche Voraussetzungen und das historische Umfeld. Die Präzision des Gedankens findet in der diskreten Ästhetik ihre unmittelbare Entsprechung.
(Brigitte Huck)

Architekt: Erich Millbacher</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040554/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Therapie. Kunstgarten / Psychosoziales Zentrum Schiltern</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>Christine Hohenbüchler, Irene Hohenbüchler</schema:creator><schema:artMedium>Ziegelbau, verputzt</schema:artMedium><schema:description>Der Garten ?
Die Frage nach dem Garten
hat viel mit Erinnerung zu tun
Erinnerung an die Kindheit
Erinnerung an das 20. Jh. ?
c/o: Jean Prouvé

Wir erhielten das Angebot, bei dem in Planung und Aufbau befindlichen Therapiegarten des Psychosozialen Zentrums im Schloss Schiltern mitzuwirken. Bei gemeinsamen Gesprächen mit BetreuerInnen und KlientInnen des Zentrums ging es um deren Vorstellungen eines Gartens. Realisiert wurde ein umzäuntes Gemüsebeet in Verbindung mit einer Gartenarchitektur; ein Pavillon mit beigefügtem Schuppen, die anschließende Laube und die Gartenmöblierung bilden eine Einheit, die sich auf das umgebende historische Ensemble bezieht.
Die Bepflanzung des Areals berücksichtigt eine Blüh- und Fruchtfolge entsprechend den Jahreszeiten und gewährt eine Variationsvielfalt bis in den Herbst hinein unter Berücksichtigung des Standortes. Es ist ein alter Baumbestand vorhanden, unter dem nur Halbschatten- oder Schattenpflanzen gedeihen können.
In Blickachse des Nutzgartens wurde eine begehbare amorphe Betonskulptur mithilfe von Maurerschülern aus der Landesberufsschule Langenlois aufgebaut.
Ein Therapieweg verbindet den gestalteten Garten mit der am Gelände befindlichen Sportanlage, dahinter wachsen Kletterpflanzen an Stahlpergolen, Stauden und Kräuter. Da der Park nicht nur für die BewohnerInnen der Anlage, sondern auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist, stellt dieser eine integrative Bereicherung für das Psychosoziale Zentrum, die Bevölkerung Schilterns und dessen BesucherInnen dar.
(Christine und Irene Hohenbüchler)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040557/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224756/full</schema:image><schema:name>Lichtinstallation / Donauuniversität Krems</schema:name><schema:dateCreated>2004-2007</schema:dateCreated><schema:creator>Heinz Gappmayr</schema:creator><schema:artMedium>Leuchtstoffröhren</schema:artMedium><schema:description>"Lichtinstallation" nennt lapidar und doch so konkret einer der bedeutendsten europäischen Vertreter der sogenannten "Konkreten Kunst", Heinz Gappmayr, seine Arbeit für ein Stiegenhaus in der Donau-Universität Krems. Dabei war er mit genauen Vorgaben konfrontiert: Es ging um einen konkreten Ort, ein Stiegenhaus, und um die damit verbundenen funktionalen Notwendigkeiten ? so musste etwa auch das Problem der Beleuchtung im Zuge der künstlerischen Arbeit gelöst werden.
Gappmayr reagierte in verschiedener Hinsicht auf die architektonischen Rahmenbedingungen, vom Aspekt eines Industriebaues (ehemalige Tabakfabrik) bis hin zur Architektur des Stiegenhauses. In mathematisch-logischer Weise verband er die Aufgabe der Beleuchtung mit der Symbolik der Stiege. Industrieleuchten fungieren als "objets trouvés": Im ersten Stock sind jeweils eine vertikale und eine horizontale Leuchtröhre montiert, im zweiten Stock sind es zwei vertikale und zwei horizontale und im dritten Stock drei, wobei die letzten drei zusammen auf Grund ihrer Platzierung die Form eines Quadrats und damit eine geometrische Architekturgrundform ergeben.
Die waagrechte Montage der Leuchten signalisiert die Ebene eines Stockwerks, die senkrechte die Verbindungsfunktion der Stiege zwischen zwei Ebenen. Mit jeder Etage wird auch mehr Licht installiert, was wiederum auf die Symbolik des Ortes verweist: die Universität als Institution des Wissens, Licht als anthropologische Metapher für (universelle) Erkenntnis. Mit minimalen Mitteln gelingt es dem Künstler, in eindrucksvoller Weise den Ort künstlerisch zu konkretisieren und damit zu transzendieren: das Stiegenhaus als Lebenssymbol.
(Carl Aigner)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040565/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224665/full</schema:image><schema:name>Gestaltung Stiegenaufgang / Donauuniversität Krems</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>Katharina Grosse</schema:creator><schema:description>Nach Heinz Gappmayrs Textarbeit und der Over-all-Doublette von Peter Kogler und Marcus Geiger schloss die einflussreiche deutsche Malerin Katharina Grosse das Stiegenhausprojekt im Hauptgebäude der Donau-Universität Krems mit einer farbenprächtigen Spraydusche ab.
Die ortsgebundene Farbinstallation der Künstlerin beginnt im 3. Obergeschoß und setzt sich als abnehmender Farbstrom bis ins Erdgeschoß fort. Der faktische Raum mit seinen Ecken, Vorsprüngen und Schrägen trifft auf den illusionistischen Raum. Grosse legt Malerei als ein offenes Beziehungsspiel zwischen den Farbformationen und den konkreten Rahmenbedingungen der Architektur an. Sie erweitert und verändert das Zusammenspiel von Raum und Bild, indem sie Objekte wie Handläufe und Heizkörper ebenso mit dem Farbschleier aus der Airbrushpistole überzieht wie Wand, Decke und Boden. Während die Studierenden in der Installation stehen bzw. sie durchschreiten, erleben sie den Widerspruch zwischen höchster Entmaterialisierung und gleichzeitig intensiver physischer Präsenz von Farbe und Raum.
Katharina Grosse löst die Malerei von der Begrenzung des Bildträgers und erschließt neue Dimensionen, indem sie unsere vermeintliche Vertrautheit mit der malerischen Tradition torpediert. Ihre situationsspezifischen abstrakten Bilder betonen die Expansion der Farbe, und nicht die Hermetik des Strichs, sie unterstreichen die Bewegung, und nicht Stillstand und Stagnation, sie messen dem Vergänglichen, Veränderlichen Bedeutung bei, und nicht dem Unverrückbaren. Was könnte es Sinnfälligeres geben für ein junges, lebendiges Bildungsinstitut.
(Brigitte Huck)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040566/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224772/full</schema:image><schema:name>Alice in Wonderland / Rolltreppe im Kinderland Leobendorf</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>Martin Kaltwasser, Folke Köbberling</schema:creator><schema:artMedium>Metall</schema:artMedium><schema:description>Am Bildungscampus von Leobendorf mit Volksschule, Hort, Musikschule und Schule für Erwachsenenbildung stehen zwei Rolltreppen auf der Wiese vor den beiden Gebäuden. Sie führen auf den kleinen Hügel und wieder hinunter – und sie stehen still. Normalerweise dienen Rolltreppen zum raschen Transport großer Menschenmengen in Kaufhäusern oder in der U-Bahn. Hier können sie begangen, benutzt und bespielt werden – als Bühne, als Ausgangspunkt für Geschichten, Rollenspiele, Theateraufführungen, Imagination eines Lebens in der Großstadt oder schlicht als Klettergerüst. Sie greifen die Form des Hügels auf und verbinden diesen mit den dahinter liegenden Gebäuden.

Wie Aliens aus der Großstadt sind die beiden Treppen hier gelandet, aber leider bei einigen NutzerInnen des Campus auf Unverständnis und Ablehnung gestoßen. Das Fremdartige, scheinbar Nutzlose wurde für einige so unerträglich, dass sie die Rolltreppen mit grellbunten Ornamenten "verschönerten", die endlich das vertraute Kindliche vor den Campus zaubern sollten. Obwohl die meisten Menschen, die hier im dörflichen Idyll oft in ihren Einfamilienhäusern mit Gärten und Zaun leben, häufig in der Großstadt Wien arbeiten oder ihre Freizeit dort verbringen, soll die Großstadt nicht in dieser Form der Rolltreppe, deren Funktionalität plötzlich nutzlos geworden ist, das dörfliche Idyll stören. Modernismus, Funktionalismus, Ornamentlosigkeit, schnelle Massenverkehrsmittel: Soll all das hier besser draußen bleiben?
(Hildegund Amanshauser)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040574/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Kristallmantel / Skulptur</schema:name><schema:dateCreated>1993</schema:dateCreated><schema:creator>Tony Cragg</schema:creator><schema:artMedium>Kalkstein durchbohrt</schema:artMedium><schema:description>Die Arbeit befindet sich in einem ungewöhnlichen Zwischenbereich von Natur und Kunst. Einerseits in der ursprünglich vorgefundenen, andererseits in der im Verlauf der Menschheitsgeschichte gestalteten Umwelt. Dabei geht der Künstler oft von Fundstücken aus, z.B. Steinen, Laborgeräten, Flaschen. Diese werden oft in Material und Größe verändert und zu Skulpturen entwickelt. Durch diesen Eingriff ergibt sich eine Spannung zwischen dem, was schon existiert und dem, was sich zufällig "ergibt". Der Zufall ist auch durch den technisch-handwerklichen Prozess bei der Formgebung miteinbezogen. Dadurch kommt es zu überraschenden, verblüffenden Ergebnissen. Bei der Arbeit "Kristallmantel" wurde ein Riesenbrocken Kalkstein aus dem Steinbruch Meidling bei Krems in einfachster Weise bearbeitet, er wurde systematisch durchbohrt. Dieser schwere Steinbrocken ist in seiner Form völlig in sich geschlossen, ist Eingeweide unserer Natur. Durch die systematische Durchbohrung entsteht unter Beibehaltung der äußeren Kontur eine neue Struktur, ein fragil erscheinendes, bizarres Gebilde. Masse geht dabei verloren, mit ihr das Eingeschlossene, Verborgene, das Mysterium des Brockens. Durch diesen künstlerischen Eingriff werden neue, rätselhafte Einblicke freigelegt und Erkenntnisse gewonnen, die den Betrachter von seinem vermeintlich festen Standpunkt entfernen.
(Werkstatt Kollerschlag)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040582/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>10718ERA1819R6AUS9RE1117 / Gestaltung des ULNÖ - unabhängiges Literaturhaus Niederösterreich</schema:name><schema:dateCreated>2006</schema:dateCreated><schema:creator>Franz Graf</schema:creator><schema:artMedium>div. Mobiliar, Leuchtboards, Kunststoffbuchstaben</schema:artMedium><schema:description>Das im Jahr 2000 eröffnete ULNÖ bietet Raum für Lesungen sowie für Buch- und Literaturzeitschriftenpräsentationen. Das Haus versteht sich als Kulturknotenpunkt und Informationsstelle für unterschiedlichste literarische Belange. Aufgrund der herrschenden Unzufrieden mit dem Eingangsbereich wurde auf Empfehlung des Gutachtergremiums für Kunst im öffentlichen Raum NÖ Franz Graf zu einer Neu- bzw. Umgestaltung des Foyers eingeladen.
Durch eine Schiebetür ist nun der Blick in die neu gestaltete Lounge frei, die auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden kann. Neben der optischen Öffnung für die BesucherInnen wurde durch geschickte Planung auch mehr Nutzfläche für das Team geschaffen.
"Das Sprechen ist eine Form." Für Franz Graf manifestiert sich die Sprache unter anderem auch in Möbeln, die er gezielt für die Lounge zusammengestellt hat. Diese stammen allesamt von Altwarenhändlern und sind Sammlerstücke. Als feste Form sind sie wiederum gleichzeitig Ausgangspunkt für Geschichten und Erzählungen, die an keinen fixen Ort gebunden sind. Auf die Bauweise der Sprache, die sich aus Buchstaben und Wörtern zusammensetzt und somit ein unendliches Potential an Kombinationen beinhaltet, nimmt das Ankündigungs-Billboard an der Wand Bezug. In Anlehnung an die Leuchtboards an der Außenseite von Kinos in den 30er Jahren können die Ankündigungen der Veranstaltungen aus einzelnen Buchstaben immer wieder von Neuem zusammensetzt werden.
(Katrina Petter)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040584/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91616/full</schema:image><schema:name>Stiegenhausgestaltung / Donauuniversität Krems</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Peter Kogler</schema:creator><schema:description>Das spektakuläre Outfit eines Stiegenhauses der Donau-Universität in Krems verdankt sich einer über die Jahre hinweg andauernden, höchst produktiven Kooperation zweier Künstler: Peter Kogler, Anchorman des computergenerierten Logos, und Marcus Geiger, seines Zeichens Hexenmeister der Farbe, fusionieren. Ein Knollenmotiv in Bonbonfarben purzelt die Treppe herab und überschlägt sich in bunten Kapriolen. Das Einzelmotiv multipliziert sich zu einer all-over Bildtapete, und das mühsame Treppensteigen wird zum lustvollen Rollercoaster über die Geschosse.
Als unschlagbare Teamworker arbeiten Kogler/ Geiger an der Dekonstruktion des Kunstvollen in der Kunst. Maschine tritt gegen Handschrift, Technik gegen Aura an. Mit prägnanten Gesten kippen Kogler/Geiger unsere Vorstellungen vom Meisterwerk musealer Güte. Die lakonischen Module sind Prothesen für die Mobilisierung des Blicks, das variantenreiche Kolorit macht die biomorphe Form noch interessanter. Eine partnerschaftliche Gemeinschaftsarbeit weist den verhängnisvollen Begriff vom solitären Künstlergenie von sich. Elegant wird Unterwerfung durch Integration, Aneignung durch Partizipation ersetzt. Der kreative Plural wirkt sich günstig auf Umraum und Umfeld aus. Man wird wieder Stiegen steigen, in Krems.
(Brigitte Huck)
http://www.donau-uni.ac.at/de/</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040586/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223890/full</schema:image><schema:name>Loops / Donauuniversität Krems</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>peanutz architekten</schema:creator><schema:artMedium>Beton, Holz u.a.</schema:artMedium><schema:description>Aufgabe war es, bei der neuen Bahnstation an der ursprünglichen Rückseite der Donau-Universität ein zeichenhaftes Entree zu schaffen. Weiters sollte für den bestehenden Vorplatz eine anspruchsvolle Gestaltung mit Aufenthaltsqualität für die Studierenden vorgeschlagen werden.
Der Entwurf von Peanutz Architekten greift bestehende, zueinander parallel laufende Wegführungen wie die Bahnlinie, die Antibas-Promenade und den Fabriksweg auf und ergänzt diese durch weitere parallel laufende Zonierungen wie die Feuerwehrzufahrt, den Steg und die Garagenfassade. Jedes dieser so genannten Bänder erhält eine eigene Oberfläche, was wiederum unterschiedliche Nutzungen des Vorplatzbereiches ermöglicht.
Der Niveausprung zwischen Bahnstation und Vorplatz wird mit dem Konzept der Bandstruktur elegant durch ein Loop verbunden. An der Innenseite des Betonloops sind eine Treppe und eine Rampe eingearbeitet, sodass der Niveausprung fußläufig überwunden werden kann. Mit einem Durchmesser von zirka 15 Metern ragt der Loop hoch in den Himmel auf, gleich einem in die Luft geschriebenen Logo, das man beim Eintritt ins Campusgelände durchschreitet.
Neben dem Loop befindet sich ein Wasserbecken, das voll gepaukte Köpfe zum Seelenbaumeln einlädt, wenn die Studierenden in der Pause am Holzsteg in der Sonne liegen.
(Marie-Therese Harnoncourt)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040593/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91675/full</schema:image><schema:name>Brunnen / Donauuniversität Krems</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Günter Wolfsberger</schema:creator><schema:artMedium>13 Niro-Kegeln, Stahlbecken, gegossen / pneumatisch-kinetisches Wasserobjekt</schema:artMedium><schema:description>Im Eingangsbereich der Donau-Universität Krems wurde ein hydro-pneumatisches Objekt installiert. Ein Stahlbecken im Ausmaß von 2,5 m2 nimmt 13 Niro-Kegel auf. Jeder einzelne ist lose verankert und deckt eine Luftzufuhr ab. Ein Bewegungsmelder bedient eine im Keller untergebrachte Luftpumpe, die die einzelnen Trichter völlig unregelmäßig zum Aufschwimmen bringt; nach Abgabe von Luftblasen sinken sie wieder zu Boden. Diese Bewegung wird verstärkt durch Angelruten, eingefärbt mit ultramarinblauem Pigment. Trichter und Angelruten sind Gerätschaften, die mit Wasser zu tun haben. Im Objekt werden sie zur Veranschaulichung von Bewegung eingesetzt. Beobachtung von bewegtem Wasser gilt als entspannend, ein unregulierter Bach oder Wellen in Ufernähe besitzen Erholungswert. Entfernt man sich einige Meter vom Brunnen, beruhigen sich Wasser und Angelruten, bis der nächste Passant die raumtastende Bewegung der Tentakel von neuem auslöst.
(Günter Wolfsberger)
http://www.donau-uni.ac.at/de/</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040596/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91660/full</schema:image><schema:name>Raumgestaltung Stift Herzogenburg</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Ernst Beneder, Anja Fischer</schema:creator><schema:artMedium>Glasmalerei, Tischler- und Bildhauerarbeit (getöntes Glas, Konglomeratblock als Altar, Nussholz)</schema:artMedium><schema:description>Ein von vier Fenstern westseitig belichteter schmaler Stichgang im Barockstift Herzogenburg hat sich durch wenige einfühlsam-distanzierte Eingriffe in ein spirituelles Raumjuwel verwandelt. Das barocke Gewölbe und die Fenster Jakob Prandtauers blieben dabei unangetastet, aber allein die Ausrichtung der Kapelle quer zur Gangachse und die über den Bestand gelegte subtile neue Raumschicht verleihen dem einstigen Durchgang polyvalente Qualitäten des Innehaltens und Verweilens. Vor der mittig in die Längswand des Bestands geschnittenen Steinnische steht der Altar, ein schlichter Steinwürfel aus grobkörnigen Konglomeraten, daneben das prismatische Ambo aus tiefrotem Glas sowie ein schlichtes Kreuz aus Nussholzfurnier. Gegenüber, entlang der verschatteten Fensterfront, die formal reduzierte Möblierung aus dem gleichen Material: präzise gefertigte Schmuckstücke, deren Kostbarkeit in der feinen Durcharbeitung der Details zum Vorschein kommt. Ein Glasfries von Wolfgang Stifter betont die Längsrichtung und fängt sie zugleich mit einem Winkel am Raumende ab. All diese klaren und reflektierten Maßnahmen bezeugen eine Haltung, die die barocke Substanz weder als Traditionslast noch als Dogma zur stummen Unterordnung empfiehlt und empfindet.
(Gabriele Kaiser)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040609/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91029/full</schema:image><schema:name>Brunnen / Mittelschule Herzogenburg</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>Günter Wolfsberger</schema:creator><schema:artMedium>Guss aus rostfreiem Stahl</schema:artMedium><schema:description>Im Zuge der völligen Neugestaltung der Hauptschule Herzogenburg durch Architekt Fritz Göbl entstand ein attraktiver Schulhof, geeignet für Veranstaltungen der Kommune und der Schule. Das Zentrum des Platzes bildet ein raumgreifendes Brunnenobjekt aus rostfreiem Stahl. Die Form ergibt von jeder Seite ein völlig neues Erscheinungsbild von einem Triangel zu einem Quadrat bis zu einem X. Es läßt sich um die Raum-Diagonalen ein Würfel denken, von dem eine Seitenkante sich am Boden abstützt. Aus 20 Düsen tritt Wasser in verschiedenen Parabeln aus, je nach Höhe der Düse und dem jeweiligen Druck der Wassersäule. Viel Mathematik und Physik ist darin verpackt. Den Schülern ist der Brunnen ständige Herausforderung, durch das Wassernetz durchzulaufen, eine Mutprobe für die Kleineren. Am Abend ist das Wasserbild von der Straße her gut einsehbar und zum Treffpunkt geworden. Im schwarzen Porphyr des quadratisch ausgelegten Brunnenbeckens zerstäubt das Wasser und wird in die Brunnenstube zurückgeleitet.
(Günter Wolfsberger)

Architekt: Fritz Göbl</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040612/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Traisen</schema:name><schema:dateCreated>1994</schema:dateCreated><schema:creator>Josef Danner, Franz Schwarzinger</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei mit Acryl (?)</schema:artMedium><schema:description>Ausgangspunkt des Projektes in der Volksschule Traisen war die Ausgestaltung eines glasüberdachten Atriumraumes, dessen Verwendungszweck nicht genau definiert war. Die Angaben schwankten zwischen Pausenraum, Wintergarten oder Bibliothek. Dies erforderte größtmögliche Flexibilität unsererseits. Zur Realisierung kam eine Arbeit an den Seitenwänden in Form einer ornamentalen "All-over"-Malerei, die es sich zum Ziel setzte, die weitgehende Symmetrie des Raumes aufzulockern.
(Josef Danner/Franz Schwarzinger)

Architekt: Franz Barnath</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040614/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Katze / Pflege- u. Betreuungszentrum Hainfeld</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>Karin Frank</schema:creator><schema:artMedium>Holz, bemalt</schema:artMedium><schema:description>Nicht von ungefähr ist die Katze eines der beliebtesten Haustiere. Ähnlich dem Menschen entwickelt sie gerne bestimmte Marotten und Gewohnheiten. Durch ihr Miauen und Schnurren sowie ihre Körpersprache kommuniziert sie mit dem/der Besitzer(in) und kann zu einem wichtigen Ansprechpartner im Leben werden. So sind Katzen seit den 90er-Jahren auch ein wichtiger Bestandteil für tiergestützte Therapien in Altenheimen und in psychiatrischen oder geriatrischen Anstalten.
Die Bildhauerin Karin Frank hat mit ihrer Skulptur in der Cafeteria des LPPH Hainfeld dem Haustier eine Art Denkmal errichtet. In überproportionaler Größe balanciert eine Tigerkatze auf einem roten Spielball. Ihre Haltung verweist auf völlige Konzentration. Mit hochgerecktem Schwanz und starrem Blick scheint sie vor dem Sprung auf eine imaginäre Beute zu verharren. Dieser Moment, in dem sich Ruhe und Anspannung vereinen, spiegelt sich in der Bearbeitung und der Bemalung des Holzes wider. Zum einen wie skizziert, mit wenigen Strichen eingefangen, zum anderen formsicher und präzise aus dem Holz herausgearbeitet, vermittelt die Skulptur eine faszinierende Lebendigkeit.
(Katrina Petter)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040615/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91201/full</schema:image><schema:name>Steinmauer</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>Gabriele Berger</schema:creator><schema:artMedium>Granitquader, Steinmetzarbeit</schema:artMedium><schema:description>Auf einem ursprünglichen Industrieareal im Zentrum von Wilhelmsburg wurde ein neues Landespensionistenheim errichtet. Für ihre
Arbeit wählte Gabriele Berger die Zufahrtsseite mit entsprechender Straße und Straßenbegrenzung, an der entlang sie eine in der Höhe ansteigende Steinreihe installierte, die die strenge Ordnung der Architektur zugleich auflöst und begleitet. Die Steinreihe kommentiert die architektonische Situation mit Bewegung und Begegnung als Teil des Spiels der verschiedenen Ebenen des Geländes, das topografisch besonders interessant ist, da es an einem Fluß und zwei Werkskanälen mit unterschiedlichem Wasserniveau liegt.
(Katharina Blaas-Pratscher)

Architekt: Roland Hagmüller</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040618/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91619/full</schema:image><schema:name>Atriumsgestaltung / Pflege- u. Betreuungszentrum St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Anna Detzlhofer</schema:creator><schema:artMedium>Drahtseile</schema:artMedium><schema:description>Die Lage des Landespensionisten- und -pflegeheimes nahe der Traisen in St. Pölten und der Grundriss des Gebäudes erinnern an ein Schiff. Hier wird das Segel gestalterisch neu interpretiert. Es nutzt die volle Raumhöhe des über fünf Geschosse überdachten Innenhofes und lässt Bewegungsfreiheit in den gemeinschaftlich genutzten Bereichen.

Fadenspannbilder, ein handwerkliches Thema der siebziger Jahre, lieferten die konkrete Anleitung für die aufgehängten und abgespannten Rundrohre, die in sich verdreht sind und durch Rankseile gehalten werden. Je nach Standpunkt im Laubengang und Stockwerkshöhe ergeben sich unterschiedliche Ansichten. Passionsblume (Passiflora caerulea) und Kastanienwein (Tetrastigma vioinerianum) erklimmen problemlos Höhen von 20 m. Sie unterstreichen und beleben die Konstruktion und lassen die Segel durchscheinend grün erscheinen. Ergänzend dazu gibt es ein flach gehaltenes Pflanzenschaubild in Trögen. Schattenverträgliche Pflanzen mit unterschiedlichen Blattstrukturen und diverse Grüntöne zeichnen Bilder einer Landkarte als Erinnerung an ferne Welten. Kiesadern strukturieren die bunt zusammengesetzte Pflanzfläche und ermöglichen die notwendigen Pflegegänge ohne Beeinträchtigungen.
(Anna Detzlhofer)
http://www.detzlhofer.at</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040621/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Gebäudeuntergrabung / Landesberufsschule St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Werner Reiterer</schema:creator><schema:artMedium>Erdarbeiten</schema:artMedium><schema:description>Ein fundamentales Kunstsegment
Im Projekt für die Landesberufsschule in St. Pölten fokussiert die Kunst das Fundament der Architektur. Durch den Akt des Freilegens wird es dem Betrachter möglich, in ein neues räumliches Verhältnis zum Bau einzutreten, einen neuen Blickpunkt auf Architektur einzunehmen. Als Reaktion auf einen spezifischen Ort werden Sprachformen eingesetzt, die veränderte Rezeptionsbedingungen schaffen wollen.
Für Werner Reiterer ist es eine weitere Gelegenheit, auf eine der sichtbaren, objekthaften Formen unseres Lebensraumes Bezug zu nehmen. Mit dem partiellen Freilegen der Fundamente und dem Schaffen der Möglichkeit, dies ästhetisch und - durch das Unterwandern - physisch zu erleben, legt er auch das perfektionistisch standardisierte Erscheinungsbild von Architektur bloß. Der Rekurs auf die Codierungen des Bauwerks schafft einerseits theoriebezogene, andererseits erlebnisorientierte Konnotationen. Die auf den Lebenszusammenhang erweiterten künstlerischen Parameter erfordern ein radikal verändertes Vokabular, das aus der jeweiligen Situation ausgebildet wird. Anstelle der Invention vor dem Hintergrund gebräuchlicher, real-ästhetischer Determinanten steht die Intervention. Sie ist in ihrer Minimalität im Verhältnis zum gesamten Bauvolumen imstande, begriffliche und wahrnehmungsspezifische Wertigkeiten umzukehren: Das künstlerische Segment destabilisiert die Architektur in ihrer kategorialen Bestimmung und läßt sie nun auch als skulpturales Gebilde im Ganzen begreifen.
(Werner Fenz)
http://www.loevenbruck.com/art…


Architekt: Ernst Maurer</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040625/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/92090/full</schema:image><schema:name>Gemeinderatssaal Kilb</schema:name><schema:dateCreated>2004</schema:dateCreated><schema:creator>Gilbert Bretterbauer</schema:creator><schema:artMedium>bedruckte Planen</schema:artMedium><schema:description>noch während der beauftragung, den gemeinderatssaal in kilb künstlerisch auszugestalten, an einen vorhang denken und diesen später zwar nicht mit textilen materialien, aber doch in abstraktion eines faltenwurfs für den innenraum auf ein netz von jener firma drucken lassen, deren außenfassade ein digital gedrucktes doppelbild eines ursprünglich gemalten bergmassivs verdeckt. Außenansicht für außen, innenansicht für innen entscheiden und so gleichzeitig mit der verhängung der akustikpaneele auch dekorelemente in der halle anbringen, sodass sie für die unterschiedlichsten veranstaltungen genützt werden kann. Schon wegen des freihaltens der fluchtwege nicht in der ganzen länge von der decke bis zum boden als stoffwand einsetzbar, schließen die farbigen streifenwiederholungen in einem einzigen rapport in halber höhe, in fortsetzung des bühnenbereichs und gedanklicher übersetzung bedruckter planen in genähte stoffe, einen eigenen raum. Eine fortsetzung der vertikalen linienführung der textilen membran des oberen teils nicht in form einer mit buntstiften gezeichneten wandarbeit im unteren teil der architektur ausführen, sondern aufgrund der durch die produktion und montage restlosen ausschöpfung der für das projekt vorgesehenen finanziellen mittel, der landesregierung zwei in öl auf leinwand gemalte streifenbilder zum kauf anbieten.
(Gilbert Bretterbauer)

Architekt: Eduard Neversal ZTGmbH</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040632/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91821/full</schema:image><schema:name>Wandgestaltung / Landesberufsschule Pöchlarn</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Katarina Matiasek</schema:creator><schema:artMedium>Fotodrucke auf Kunststofffolien</schema:artMedium><schema:description>Für das Wohnheim der Landesberufsschule Pöchlarn, in der Holz verarbeitende Berufe gelehrt werden, hat Katarina Matiasek ein durchbrochenes Panoramabild einer Waldlandschaft geschaffen, das sich gitterartig über alle Stockwerke zieht. Fotodrucke auf schmalen Streifen bespielen die Innenwände jeweils vom Boden bis zur Decke. Es sind fotografische Ausschnitte des geschützten niederösterreichischen Urwaldes Neuwald. Im Foyer befindet sich der Wurzel- und Stammbereich, in den Obergeschoßen das verzweigte Astwerk. Im Mehrzwecksaal des Dachgeschoßes schließt der Wald mit seinem Blätterdach ab. Die Künstlerin lotet das Thema Holz in alle Richtungen aus. Analytisch und gleichzeitig poetisch verfährt sie mit ihren zentralen Themen Gedächtnis und visueller Raum. Sie verweist auf den Wald als Ur-Raum menschlicher Kultur in einer primordialen Erinnerungslandschaft. Gleichzeitig fordert sie den Betrachter sanft zum Träumen auf und spielt mit den Möglichkeiten des Zeitempfindens. "… denn in den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man Jahre lang im Moos liegen könnte … " Dieses Zitat von Franz Kafka hat sie ihrer Arbeit vorangestellt. Große grüne Sitzkissen in den Aufenthaltsnischen erinnern an Kafkas Moos und laden den Betrachter ein, zu imaginären Spaziergängen durch den Wald aufzubrechen, der durch seine Fragmenthaftigkeit dazu auffordert, die Lücken zu schließen.
(Cornelia Offergeld)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040640/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Kartoffeldruck / Pflege- u. Betreuungszentrum Scheibbs</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>Hans Kupelwieser</schema:creator><schema:artMedium>Aluminium, gegossen, lackiert</schema:artMedium><schema:description>Die Plastiken und Objektensembles Hans Kupelwiesers haben mit Bildhauerei im traditionellen Sinn nie zu tun gehabt. Kupelwieser ist vielmehr ein Konzeptkünstler, und aus diesem Ansatz heraus arbeitet er an der Entfaltung der Objekte, an ihrer Dehnung und Erweiterung. Die Begrenztheit der Materie ist für Hans Kupelwieser Herausforderung: Als erfinderischer Transformator und geübter Jongleur verblüfft er mit den Metamorphosen seiner Hardware, wenn er Blech in Papier oder Stahl in Schokolade verwandelt. Kupelwieser bläst Aluminiumbleche auf und macht daraus luftige Polster, verknüpft sture Herrenbüsten zu lockeren Handarbeiten und versenkt multifunktionale Bühnen in Bergseen. Er erforscht das ästhetische Potenzial von Industriemüll, recycelt die Fundstücke als Skulpturen und schlichtet sie zu überraschenden raumdefinierenden Geistesblitzen.
Für den Windfang des Landespensionisten- und Pflegeheim Scheibbs hat sich Hans Kupelwieser eine bescheidene, zugleich aber höchst raffinierte Inszenierung einfallen lassen. Mit Doppelsinn und Augenzwinkern nennt er die Arbeit "Kartoffeldruck". Vier Kartoffelknollen (Aluminium-Hohlgüsse) sind zwischen Säule und Wand gespannt. Wie bei einem Gewölbe werden Schub- und Druckkräfte in die Senkrechte abgeleitet und dadurch die Kartoffeln in einer spektakulären Schwebe gehalten. Mit Witz und Ironie verbindet Hans Kupelwieser seine Referenzsysteme: Die Früchte des Ackerbaus fusioniert er mit der Tektonik der Kathedralen und macht aus einem banalen Erdäpfelhaufen ein statisches Wunder.
(Brigitte Huck)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040644/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Gestaltung in der Ostarrichistätte in Neuhofen a. d. Ybbs</schema:name><schema:dateCreated>1998</schema:dateCreated><schema:creator>Helmut Swoboda</schema:creator><schema:description>In Zusammenarbeit mit dem Architekten Ernst Beneder schuf Helmut Swoboda eine künstlerische Intervention, die raumwirksam in den bisher sehr nüchternen Charakter des Festsaals eingreift. Stirnseitig und hinter den Sitzreihen sind je zwei großformatige quadratische Bilder im Format 2,8 x 2,8 m angebracht, von der Wand abgesetzt und mit einer intensiv strahlenden Wirkung. Viel stärker als die abstrahierte Mauer schließen die Bilderpaare ab, bedeuten kraft ihrer Bildwirkung ein Ende des räumlichen Kunstfeldes, während der virtuelle Architekturraum durch den Sehspalt der Oberlichtgläser weiterführt. Die paarweise Anordnung vermeidet ein sakrales Mitschwingen, vielmehr wird der profan festliche Charakter betont. Das rückwärtige Bildpaar ist in seinem Ausdruck zurückhaltender - kein Zweifel, wo im Saal vorn und hinten zu verstehen ist; auf ihren "fahrbaren Staffeleien" (Beneder) lassen sich die Bilder verschieben, wenn der Raum kleiner wirken soll. Als drittes Element wurden an der Längsseite ein Dutzend quadratische Bilder im Format 90 x 90 cm zu einer Zeile gereiht. Dessen generierendes Prinzip arbeitet ebenfalls mit einer Auflösung in Elemente, die aber über ihre gemeinsame räumliche "Strahlung" als Tafeln hinaus mit ihrer Bildwirkung eine Spannung erzeugen, deren Schwerefeld im vorderen Bereich liegt.
(Walter Zschokke)

Architekten: Beneder/Fischer</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040656/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandgestaltung in Kapelle / St. Peter in der Au</schema:name><schema:dateCreated>1996-1997</schema:dateCreated><schema:creator>Franz Graf</schema:creator><schema:artMedium>Bleistift und Tusche auf Papier bzw. Wand</schema:artMedium><schema:description>Bei der Gestaltung dieses historischen Raumes, der ursprünglich ein Speisesaal war, ging Franz Graf nach den Prinzipien von Symmetrie und achsialer Ausrichtung vor, die durch die Raumöffnungen kreuzförmig orientiert ist: in der Längsachse liegt gegenüber der Eingangswand der Bereich des Altars mit doppelten Milchglasfenstern, durch die als einzige Stelle Tageslicht einfällt. An der anderern Seite befinden sich - als wären sie Fenster nach außen - die 14 Kreuzwegstationen mit sieben auf jeder Wand. Der Raum ist weiß, der Boden schwarz (Holz), die Sessel haben rote bzw. blaue Polsterung.
Die 14 Stationen bestehen aus einer für Franz Graf typischen Ornamentik, in die die Textstellen eingebunden sind: "Nachdem die Überlieferung eigentlich handschriftlich sprachlicher Natur ist - ist meine Kreuzwegdarstellung auch in den Worten belassen wie das in den Büchern aufgezeichnet ist und sich der Lesende seine eigenen Bilder dazu machen kann: Jede einzelne Station beginnt mit einem vertikalen und horizontalen Bleistiftstrich auf dem die vereinfachte Darstellung der Blutbahnen eines menschlichen Gesichts aus einem Anatomiebuch je nach beiden Seiten in Tusch schwarz linear aufgemalt sind. Darüber die Worte der Überlieferung der Gläubigen; zwischen Glas: vereinzelt sind dem noch abstrakte Pflanzen/Blütenzeichnungen hinzugefügt die für eine organisch gewachsene Natur als Schattenzeichnung anwesend sind." (Franz Graf, Projektbeschreibung)
(Susanne Neuburger)

Architekt: Bernd Neubauer</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040659/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90382/full</schema:image><schema:name>Gestaltung in der Volksschule St. Peter/Au</schema:name><schema:dateCreated>1994</schema:dateCreated><schema:creator>Josef Kaiser</schema:creator><schema:artMedium>Metallhohlguss, polychrom gefasst, Lackspuren auf den Steinplatten des Hofes</schema:artMedium><schema:description>Als Ort des künstlerischen Eingriffes wurde der Bereich des Pausenhofes gewählt. Die Grundidee besteht darin, Symbole des Schulbetriebs darzustellen, was am Boden in Form eines Blattes aus einem Schulheft mit grafischen und malerischen Spuren sowie in dem überdimensionalen Bleistift realisiert wird.

Architekt: Peter Pazmandy</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040660/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/92024/full</schema:image><schema:name>Full House / Wolfsbach</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>Manfred Erjautz</schema:creator><schema:artMedium>Glasvitrine, diverse Materialien</schema:artMedium><schema:description>Manfred Erjautz reagierte auf den Wunsch nach einem Portrait der Gemeinde mit der Bitte an Vereine, Betriebe und Einzelpersonen im Ort, 120 in Glasregalen stehende Glaskuben nach ihrer Vorstellung zu gestalten, um sich selber darzustellen und später ihre Kunstwerke in einem Film zu erklären.

Es war das Anliegen des Ortes Wolfsbach, entsprechend der Tradition, in jedem Vierkanthof ein Familienporträt zu beherbergen, ein Familienbild des Ortes von einem Künstler für die neue Kapelle anfertigen zu lassen. Gleich einem Spiegel sollte es die Gemeinde zur Jahrtausendwende dokumentieren.Manfred Erjautz entsprach diesem Wunsch mit einem Aufruf zur aktiven Beteiligung, um der Gemeinde ihre eigene Bühne für die Darstellung von Identität und Gemeinschaft zu geben. Der Anspruch auf Vollständigkeit war dabei nicht erfüllbar. In diesem Sinne ist auch der Titel "Full House" – beim Pokern ein hohes Blatt, aber nicht das höchste – in seiner Doppeldeutigkeit zu verstehen. Erjautz hat versucht, in einer Momentaufnahme die Wirklichkeit so wiederzugeben, wie sie ist: eine Ansammlung von vielen individuellen Wirklichkeiten. Diese wollte der Künstler nicht werten und hat deshalb Vereine, Betriebe und Einzelpersonen im Ort aufgefordert, 120 in lange Glasregale eingefüllte Glaskuben nach ihrer Vorstellung zu gestalten, um sich selber darzustellen und später ihre Kunstwerke in einem Film zu erklären. Diesen Vorgang hat der Künstler begleitet, aber nicht eingegriffen. Das Projekt wurde von der Bevölkerung engagiert angenommen. 90 der Glasterrarien waren zum Zeitpunkt der Eröffnung bereits gefüllt. Der verbleibende Platz in der gläsernen Komposition kann als Ausblick gesehen werden – für eine Struktur, die noch weiter wachsen kann.
(Cornelia Offergeld)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040661/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Treibholz / Pflege- u. Betreuungszentrum Wallsee</schema:name><schema:dateCreated>2005</schema:dateCreated><schema:creator>Siggi Hofer</schema:creator><schema:artMedium>Farbdruck auf Aluminium</schema:artMedium><schema:description>Ein Stück Treibholz, treibend im Fluss, zeugt von einem vorhergehenden Ereignis. Und schlug vor unbestimmter Zeit, gelenkt, getrieben von der Strömung, neue Wege zu neuen Ufern ein.
Das Stück Treibholz hat vielen Vögeln das Landen ermöglicht, hat Menschen an sich festhalten lassen und sie so vor dem Ertrinken gerettet, und es hat sich mit anderen Hölzern unter Brücken verkeilt, hat diese dann zum Einsturz gebracht oder das Wasser über die Ufer treten lassen. Es wurde beobachtet und hat Menschen nachdenklich, melancholisch werden lassen, weil sie es in Zusammenhang mit Leben und Schicksal brachten.
Eine absurde Geschichte wäre notwendig, um zu erklären, wie dieses Stück Treibholz auf das Dach dieses Gebäudes kam, hier hängen blieb oder sich im gestoppten Augenblick, eben (zufällig) gerade hier befand und in der Jetztzeit schon längst woanders die Reise fortsetzt.
Doch ganz egal, auf welche Art und Weise dieses Holz dorthin gekommen ist: Jetzt ist es da und ist das, was es ist, der Weg, der nicht nachzuvollziehen ist, bestimmt das Sein. So fungiert es jetzt als eine Art Schild über dem Gebäude, als Symbol für unzählige Möglichkeiten (Geschichten, glückliche und unglückliche Momente, einen langen, bereits zurückgelegten Weg und ein unaufhörliches Weitertreiben, neue Geschichten, andere Welten, die noch bevorstehen). Ein unbekanntes Ziel.
(Siggi Hofer)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040663/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Lichtobjekte / Amstetten</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Christine Hohenbüchler, Irene Hohenbüchler</schema:creator><schema:artMedium>Stahlguss, verglast, Lichtquellen im Inneren</schema:artMedium><schema:description>Die vier bunten, rundlichen Stahlgebilde zwischen Sonderschule und Polytechnischer Schule für Schüler von sechs bis fünfzehn Jahren sind die Antwort der Künstlerinnen auf den Wunsch nach einem identitätsstiftenden Zeichen. Am Abend beginnen die Kugeln aus kreisförmigen Öffnungen heraus zu leuchten.

Auch das zweite Projekt, das Irene und Christine Hohenbüchler für Niederösterreich realisierten, war für eine Schule bestimmt. Hatten sie 1998 in Pulkau mit Kindern der Volksschule einen Bereich des Schulhauses neu gestaltet, sollte nun in Amstetten für die beiden nebeneinander liegenden Gebäude von Sonderschule und Polytechnischer Schule ein quasi identitätsstiftendes Zeichen gesetzt werden.In der Zusammenarbeit mit Kindern, aber auch mit Psychiatriepatienten bzw. Inhaftierten, entstehen in "multipler Autorenschaft", in der die Künstlerinnen die Rolle des Regisseurs bzw. Vermittlers einnehmen, andere Werke als die im marktorientierten Kunstbetrieb üblichen "Master-Pieces". Nicht den Geniekult zu bedienen, sondern durch andere Herangehensweisen das kreative Potenzial des Menschen aufzuspüren, ist dabei einer der Arbeitsansätze der Hohenbüchlers. Auch die vier Lichtkugeln, die nun die beiden Gebäude verbinden, gehen auf primäre Gestaltungsprinzipien zurück und sind auf Bedürfnisse und Wahrnehmungsweisen der Schüler unterschiedlicher Altersgruppen – von sechs bis fünfzehn Jahren – ausgerichtet. Es handelt sich dabei um vier verschieden große Stahlkugeln mit kreisförmiger Ornamentik, die in der Mitte runde Öffnungen für das Licht haben. Wie Ufos scheinen sie hier auf dem Rasen zwischen den beiden Gebäuden gelandet zu sein, heitere, bunte Zeichen, die am Abend zu leuchten beginnen.
"Menschen ein visuelles Sprachrohr zur Verfügung zu stellen" – so charakterisierten Irene und Christine Hohenbüchler das Ziel ihre Arbeit, und wenngleich es sich hier um eine skulpturale Setzung handelt, spielen Kriterien wie Kommunikation, Anknüpfen und Hinzufügen, die das Netzwerk der Hohenbüchlers mit kunsthistorischen wie literarischen Bezügen ausmachen, eine entscheidende Rolle.
(Susanne Neuburger)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040664/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Stiegenhausgestaltung / Bezirkshauptmannschaft Amstetten</schema:name><schema:dateCreated>2000</schema:dateCreated><schema:creator>Simon Wachsmuth</schema:creator><schema:artMedium>Stahl, Schmiedeeisen</schema:artMedium><schema:description>Eine stählerne Ranke mit schmiedeeisernen Blättern windet sich an Wänden und Decken des Stiegenhauses in dem Neubau empor. Als poetische Methapher für das Verhältnis zwischen Kunst und Natur, ist der Entwurf an die traditionelle Verwendung pflanzlicher Ornamente in der Architektur angelehnt.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040667/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Altarraum / Pflege- und Betreuungszentrum Mödling</schema:name><schema:dateCreated>1992</schema:dateCreated><schema:creator>Brigitte Kowanz</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei, Glasarbeiten</schema:artMedium><schema:description>Der Grundriss des Altarraumes ist ein Halbkreis mit einem Radius von zweieinhalb Metern. Die Gestaltung dieses Bereiches bezieht sich auf den Raum und die sakralen Objekte. Das Kreuz, der Altartisch und der Tabernakel sind beleuchtbare Glaskonstruktionen. Der Raum wird durch eine zentrierende, in Streifen angelegte Malerei auf den Wänden in Gelb- und Grautönen unterteilt. Die verschiedensten Variationen der Beleuchtungen verändern Stimmung und Ausstrahlung des Raumes. Das klare, transparente Design wirkt kühl und distanziert und steht in Spannung mit den warmen Gelbtönen der Wandmalerei.
(Brigitte Kowanz)
http://www.kowanz.com

Architekt: Ernest Süss</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040671/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224775/full</schema:image><schema:name>Großmugls Katze / Skulptur/Spielgerät Kindergarten Großmugl</schema:name><schema:dateCreated>2011</schema:dateCreated><schema:creator>Regina Maria Möller</schema:creator><schema:artMedium>Beschichtete Holzplatten</schema:artMedium><schema:description>Für den Neubau des Kindergartens Großmugl (Entwurf von Franz Sam) konzipierte die Künstlerin eine drei Meter hohe, begehbare Holzskulptur in Form einer stilisierten Katze. Die Skulptur verkörpert gleichermaßen eine Protokatze, deren geheimnisvolle Eigenschaften Stoff für unzählige Volksdichtungen und mythologische Überlieferungen lieferte, und sie ist gleichzeitig ein Spielobjekt, das mit speziell für Kinderhände geformten Klettergriffen versehen ist. Die Kinder können die Kletterwand erklimmen, den Schwanz der Katze als Sitz oder Liegegelegenheit nutzen oder über ihren Rücken rutschen. Unweit der Katze hat Regina Möller einen Hügel aufschütten lassen, durch den ein Rohr, das sogenannte „Mauseloch“, verlegt wurde. Von hier aus können die Kinder die Katze aus der Mäuseperspektive erkunden. Auf der anderen, flachen Seite der Skulptur ließ Möller unterschiedliche Texte über Katzen mit piktogrammartigen Zeichnungen anbringen. Geheimnisvoll steht neben dem Bild einer Katze mit einer Maus: „Die Katze ist immer dann anwesend, wenn sie anwesend scheint.“ Dann wieder wird die Katze als Symbol für Sonne und Mond beschrieben. Und man kann lernen, dass Bastet, bei den Ägyptern als Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe verehrt, als Katze oder Frau mit Katzen- oder Löwenkopf dargestellt wurde. Die Kinder können die Katzenskulptur also gleichzeitig körperlich und geistig erschließen und werden durch die unterschiedlichen Formen von Informationen auf der Skulptur ermutigt, neben dem faktischen Wissen auch ihre Fantasie zu entwickeln.

Parallel zur Installation beim Kindergarten ist ein Skizzenbuch mit dem Titel „... für die Katz“ entstanden, das Regina Möller als „eine kleine Hommage an die Katze in jedem von uns“ bezeichnet. Das Buch ist erklärterweise keine „wissenschaftliche historische Abhandlung“, wie es im Vorwort heißt. Wie eine im Katalogformat angelegte Text-Bild-Collage enthält es neben prototypischen Produktentwürfen der Künstlerin eine assoziative Ansammlung von Zeichnungen, Fabeln, Theorien, Geschichten über das Wesen von Katzen und ihre symbolische Bedeutung bis hin zu einer Erzählung von Alfred Hitchcock. Dazu zeichnen und erzählen die Kindergartenkinder ihre eigenen Geschichten, und gleichzeitig wird auf Möllers Label „embodiment“ (deutsch: Verkörperung) verwiesen, unter dem die Künstlerin seit 1994 Kleidung, Tapeten, Möbel und Innenausstattungen entwirft, die im Grenzbereich zwischen Kunst und Design angesiedelt sind. In der Psychologie wird der Begriff „embodiment“ verwendet, um auf die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche hinzuweisen. Regina Möller untersucht mit diesem Medium die Verbindung zwischen dem Körper und seinem gesellschaftlichen Umfeld. Sie lädt die von ihr konzipierten Produkte mit neuen Bedeutungen auf und verbindet, in Anlehnung an die künstlerische Tradition des Bauhauses, funktionale Ansprüche von Produkten mit einer künstlerischen „Nutzlosigkeit“. „Jedes Produkt-Kunstwerk ist ein Prototyp von Möbel oder Kleidung, das gleichzeitig Skulptur ist“, so die Künstlerin. 1997 fertigte sie zum Beispiel ein Sommerkleid aus dem Verpackungsmaterial Tyvek an und verschloss es nur mit Stecknadeln, sodass die Endnutzung, als Kunstwerk hinter Glas oder als Kleidungsstück, offenblieb. Zeitgleich mit „Großmugls Katze“ und formal an diese angelehnt, entwarf Möller auch das Möbel „Katze-Prototyp“, das zum Sitzen wie auch als Tisch für Kinder verwendbar ist. Material und Oberflächengestaltung ist von den NutzerInnen zu bestimmen. Bereits 2001 hatte Regina Möller eine erste begehbare Skulptur für den alten Kindergarten in Großmugl konzipiert. Sie hatte die Kinder gebeten, Bilder zum Thema „Wo spiele ich am liebsten?“ zu zeichnen. Aus diesen heraus entwickelte sie ein Klettergerüst, auf dem ein Haus angebracht ist, das einer Kartonschachtel gleicht. Der Innenraum ist mit abwaschbarer grüner Kreidetafelfarbe gestrichen. Die auf der Außenseite in verschiedenen Sprachen angebrachten Begriffe „Wohnzimmer“ und „Kinderzimmer“ vermitteln den Kindern eine Idee von Multikulturalität.
Es wäre also falsch anzunehmen, dass Regina Möller die Intentionen des Bauhauses auf der Ebene der Rückbesinnung auf das Handwerk und der damit verbundenen Ästhetisierung der Alltagswelt weiterführt. Vielmehr versteht sie Kunst als gesellschaftliche, partizipative Praxis, in der sich Kategorisierungen wie „Kunst“ und „Alltag“ als überflüssig erweisen.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040673/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Sysiphus (2. Version) / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Georgia Creimer</schema:creator><schema:artMedium>Kunststoff, Metall</schema:artMedium><schema:description>Für ein Stiegenhaus im Regierungsbezirk St. Pölten entstand eine Konstruktion von zwei miteinander verbundenen, amorphen Formen an Wand und Boden, die Assoziationen zu Bäumen und Blumen aufkommen lässt. Der Titel der Arbeit "Sysiphus (2. Version)" geht auf die sechsteilige Arbeit "Sysiphus" zurück.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040676/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90938/full</schema:image><schema:name>Blaugelbfeld - Weltenwege / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Gunter Damisch</schema:creator><schema:artMedium>Öl auf Leinwand</schema:artMedium><schema:description>Der 1992 ausgeschriebene, zweistufige Wettbewerb war Ausgangspunkt der künstlerischen Intervention in St. Pölten, in dem sieben Werke österreichischer Künstler zur Realisierung empfohlen wurden. Es sind dies die Arbeiten von Josef Danner, Bruno Gironcoli, Richard Hoeck, Hans Kupelwieser, Christoph Steffner, Thomas Stimm und Heimo Zobernig. Für die Innenraumgestaltung wurden fünf Aufträge direkt an Gunter Damisch, Franz Graf, Brigitte Kowanz, Eva Schlegel und Walter Vopava vergeben. Aus einem eigenen Wettbewerb für die Gestaltung der Kapelle (1995) ging Arnulf Rainer siegreich hervor. Zusätzlich finden sich u. a. noch Werke von Franz Xaver Ölzant, Oskar Putz und Ruth Schnell im Regierungsviertel. Die Arbeiten von Dara Birnbaum bzw. Michelangelo Pistoletto, die ebenfalls von der ersten Jury ausgewählt wurden, wurden nicht realisiert.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040677/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223867/full</schema:image><schema:name>Plakatprojekt / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Josef Danner</schema:creator><schema:artMedium>Siebdruck auf Platten (24 Stück)</schema:artMedium><schema:description>Anschließend an die Publikation seines 1992 erschienen Buches "Fragmantarischer Bericht aus Monopolyland", dessen Thematik war, den "Ärger mit der Informationsflut zu kanalisieren, eine persönliche Ordnung in die Zeichen, Aufforderungen, Anleitungen, Befehle usw. zu bringen, das überfüllte Hirn sich austoben zu lassen, gleichsam durchzulüften..." (Josef Danner), entstanden Pläne für entsprechende Projekte im Außenraum. Im Rahmen des Wettbewerbs wählte die Jury schließlich dieses Projekt aus, wobei die Laufzeit auf drei Jahre (1996-99) begrenzt ist, die Affichierung (auf zehn Plakatwänden im Regierungsviertel) etwa alle drei Monate wechselt. Den prinzipiell mobilen Aspekt des Projekts wollte Josef Danner auch mit weiteren Standorten in Niederösterreich erreichen, zu denen es aber bis jetzt noch nicht gekommen ist.
Mit seinen Sprach- und Bildspielen wollte Josef Danner auch auf die "...simplifizierenden Dummheiten des Zeitgeistes auf einer allgemeinen 'philosophischen' Ebene..." (Josef Danner) hinweisen und sie so herausarbeiten, um sie gewissermaßen zu entlarven. Text- und Bildelemente sind dabei so kombiniert, daß der Leser, wenn nicht ratlos, so zumindest irritiert zurückbleibt und sich abseits abgesicherter Normen befindet, wobei sich Motive wiederholen und in anderem Kontext auf einer anderen Bildwand wieder auftreten können: "Extreme Zeiten erfordern extreme Leistungen. Werden sie Extremist!" oder: "Was fehlt, ist ein Museum für Wahnsysteme in progress und die Zeit, es zu besuchen."</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040678/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/91749/full</schema:image><schema:name>ELEMENTS + PLASTICS / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2001</schema:dateCreated><schema:creator>Hilde Fuchs</schema:creator><schema:artMedium>Acryl auf PVC-Folie, begehbar, 4 Stück</schema:artMedium><schema:description>Die Arbeit ist als Reaktion auf die spezielle räumliche Situation von Liften konzipiert. Vier Bildteppiche wurden in den Liften der Abteilung Kultur und Wissenschaft (Haus 1 und 2) im Regierungsviertel installiert. Das Wort „ELEMENTS“ im Titel definiert den Lift als bauliches Grundelement – eine agile Zelle im sonst starren Baukörper. Das Erlebnis von Raum und Zeit findet hier im Rahmen äußerster Reduktion statt, was zur Konzentration auf die eigene Person (einziges signifikantes Einrichtungsobjekt ist daher oft ein Spiegel) oder, bei gleichzeitiger Benutzung durch mehrere Personen, zum unmittelbaren Erlebnis von bedrängter persönlicher Aura führt. Um die verschiedenen Komponenten dieser Form von „Selbsterfahrung“ ins Blickfeld zu rücken und sie als spezifische Qualität zu nützen, findet eine Objektintervention mittels sogenannter „PLASTICS“ statt. Raum- und Materialsprache formulieren dabei eine Verschiebung von Sehgewohnheiten und Wertvorstellungen: Plastikteppiche werden begehbare Originale der Malerei, während man im „sagenhaften Schwebezustand“ zwischen kulturellen Ordnungssystemen verschiedene Höhen und Tiefen eigener Seinszustände erfährt. Unterschiedliche Motive messen den Grad der Identifizierung.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040679/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandgestaltung / NÖ Versicherungsgebäude St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2007</schema:dateCreated><schema:creator>Nikolaus Gansterer</schema:creator><schema:artMedium>Kunststoff</schema:artMedium><schema:description>Nikolaus Gansterers künstlerischer Ansatz setzt sich mit der Sprache der Zeichnung und ihrer Übersetzbarkeit in räumliche Verhältnisse auseinander. Grafische Grundstrukturen werden in ihrer Wechselwirkung mit dem Umraum untersucht, um die zweidimensionalen Formen in einer dritten Dimension aufzubrechen. In seiner Installation Der Wechselschattenspeicher beschäftigt sich Gansterer mit den ephemeren Qualitäten des Mediums Zeichnung, das in seiner meist nichtfarbigen bzw. ins Auge stechenden Erscheinungsform stets aus der Nähe betrachtet werden muss um eine genauere Lesart zu ermöglichen. Um dieses Phänomen herum verdichtet sich die Installation, die aus einer gefrästen Zeichnung im Innenraum des NÖ-Forums besteht und je nach Licht- und Schatteneinfall den BetrachterInnen eine holistische Wahrnehmung nur aus mehreren, zeitlich nacheinander eingenommenen Positionen ermöglicht. Gansterer fräst bzw. schreibt in seine Arbeit ungreifbare Momente an Information ein und bestimmt dadurch einen sich je nach Lichteinfall verändernden Wahrnehmungshorizont. Der Schatten-Licht-Raum wird in der für seine Erfahrung notwendigen zeitlichen Bedingtheit zu einem klanglichen Resonanzraum, der es erforderlich macht, Erinnerung zu speichern und in eine individuelle Lesbarkeit zu übertragen.
(Walter Seidl)

Anmerkung:
Gerda Lampalzer ging als Gewinnerin des Wettbewerbs hervor, die Niederösterreichische Versicherung entschied sich jedoch für die Realisierung des zweitgereihten Projekts.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040680/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Figur V, flach mit drei Trauben</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Bruno Gironcoli</schema:creator><schema:artMedium>Aluminium gegossen auf Sockel</schema:artMedium><schema:description>"Figur V, flach mit drei Trauben" wurde von der Jury zum Ankauf empfohlen. Die Arbeit hat das Motiv der Fruchtbarkeit im Titel; Ähren, Trauben, Blätter, Löffel, Figuren etc., die sich mit mehr oder weniger anderen abstrakten Formen verbinden, sind für Gironcoli typisch und lassen - wie Armin Zweite - "Sakrales und Vegetabiles, Vergangenes und Gegenwärtiges, Poweres und Kostbares, Klares und Verschlungenes zusammenfließen bzw. sich voneinander absetzen…" (Katalog Museum des 20.Jahrhunderts, 1990). Gironcoli spricht in diesem Zusammenhang vom "strapazierten Schnörkel": "Wenn es stimmt, daß der Kitsch das Gemeinsame an Glück für ein Kollektiv formalisiert, dann ist der von mir strapazierte Schnörkel, diese Schliere, ein Wesen, das das darin Zuvorenthaltene des kollektiven Ganzen nachahmt, um das Glück zu berühren."
(Bruno Gironcoli)
Bruno Gironcolis Großplastiken sind wie Modelle an Lebendigkeit und Wachstum im Großen, wie Maschinen, die keine Arbeit verrichten, aber Gegenbilder anderer Zusammenhänge und Vorgänge entstehen lassen. Mit "Die Ungeborenen" übertitelt der Künstler seine letzte große Ausstellung im Musem für angewandte Kunst, was gut seine private Mythologie bezeichnet, aber auch auf das Verborgene, Andere anspielt, von dem er sagt: "Meine Arbeiten sind so aggressiv, wie in Wirklichkeit auch eine Eltern-Kind-Situation sein kann…" (Interview mit Bruno Gironcoli, in: Der Standard, 20.5.1997).
</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040681/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Regierungsviertel St. Pölten / Haus 1A 1. OG</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Franz Graf</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Wie in anderen Arbeiten von Franz Graf ist ein kalkulierter Bezug zum architektonsichen Umraum gegeben, und obwohl sich die Arbeit im Innenraum befindet, wirkt sie ordnend auf die Anlage und den Hof, von dem aus sie - vor allem bei Nacht mit entsprechender Beleuchtung, aber auch bei Tag - gut zu sehen ist.

Auf einer schwarzen Wand öffnet sich mit weißem Zentrum ein kreisförmiges Ornament, das in seiner Bildhaftigkeit, wenn nicht Monumentalität, anderen abstrakt-geometrischen Formulierungen des Künstlers entspricht und das die ihm eigene Zentrierung in der Kreisform an die architektonische Umgebung weitergibt. Dabei ist das Ornament einerseits im westlichen Kontext als wichtiger Bildfaktor der Moderne zu verstehen, andererseits in seiner "östlichen" Symbolhaftigkeit anderern Zusammenhängen ausgesetzt und in spirituelle Figurationen eingebunden. Ein entscheidendes Moment ist auch die Radikalität der großen schwarzen Fläche, die so souverän die kleinteilige Ausstattung mit ihrer Vielfalt an Materialien übergreift und von vornherein einen eigenen Raum für sich einfordert. Jedoch ist ein etwaiger meditativer Aspekt nicht zu Ungunsten der Gesamtsituation zu bewerten, in der die Arbeit dialoghaft und einsichtig bleibt.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040682/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Lichtkalender</schema:name><schema:dateCreated>1996</schema:dateCreated><schema:creator>Brigitte Kowanz</schema:creator><schema:artMedium>Neonröhren</schema:artMedium><schema:description>Uhren und Kalenderobjekte sind eine der großen Werkgruppen bei Brigitte Kowanz und verbinden das Licht mit der Zeit, sind überdies benützbar und somit einem funktionalen Zusammenhang eingebunden. Der Kalender in der großen Eingangshalle ist sehr schön und sinnvoll plaziert, durch das Licht im Wechsel der Anzeige wird er in Gebrauch genommen und ist von daher eines der meistbeachteten Kunstwerke im Landhaus.
Brigitte Kowanz' Thema ist das Licht, von dem sie in einem Interview sagte: "Was mich an diesem Medium besonders interessiert, ist, daß es, wie kaum ein anderes, Zeit und Geschwindigkeit darstellt, selbst ist, und damit ein besonderes Charakteristikum unserer Wirklichkeit bildet…" Licht - Brigitte Kowanz arbeitet hauptsächlich mit weißem Licht - ist also eigenständiges bildnerisches Medium und wird zu Lichträumen, Lichtprojekten bzw. Glaskonstruktionen, die seit den beginnenden achtziger Jahren entstehen. Später kommen zum "Selbstbeschreibungspotential des Lichtes" (Rainer Fuchs) Sprache, Begriffe und Zahlen hinzu: "Die metrische Veranschaulichung der Geschwindigkeit des Lichts als deren gleichsam kapillare Verortung zeugt ebenso davon, wie jene tautologischen Sprachfiguren, in denen die Sichtbarkeit in unendlichen Sprachen thematisiert werden: Licht ist, was man sieht." (Rainer Fuchs)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040685/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Kette / Regierungsviertel St. Pölten / Haus 1 Foyer</schema:name><schema:dateCreated>1997-1998</schema:dateCreated><schema:creator>Gabriele Kutschera</schema:creator><schema:artMedium>Eisen geschmiedet</schema:artMedium><schema:description>Eine Kette ist ihrem Wesen nach eine bewegliche Folge von in sich geschlossenen, ineinander greifenden Elementen.
Ihre Funktion ist eine tragende, verbindende, haltgebende, - kann aber auch als fesselnd, freiheitsberaubend interpretiert werden.
Da es sich um ein Amtsgebäude mit Unterbringung verschiedener kultureller Ressort in den einzelnen Etagen handelt, dürfte sich eine weitere Erläuterung der Symbolik erübrigen.
(Gabriele Kutschera)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040687/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224755/full</schema:image><schema:name>Klangstein / Landesbibliothek St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2003</schema:dateCreated><schema:creator>Bernhard Leitner</schema:creator><schema:artMedium>Stein, Metall, Parabolantenne mit Schallquelle</schema:artMedium><schema:description>Minimalistisch und lapidar betitelte Bernhard Leitner seine neue Ton-Raum-Installation im Ahornwäldchen des Kulturbezirks St. Pölten zwischen Landesbibliothek und -archiv, schräg gegenüber dem neuen Landesmuseum, mit "Klangstein". Zwei Bereiche konstituieren das neue Werk: ein schwarzer, auf allen Seiten glatt polierter schwedischer Granit, der frei zwischen den Bäumen aufgestellt ist, sowie gegenüber, am Rande des kleinen Parks in neun Meter Entfernung, eine fünf Meter hohe Stahlrohrsäule mit einer Parabolschale, in deren Brennpunkt sich ein über Computer gesteuerter Lautsprecher befindet, von dem aus ein Klangstrahl in die Parabolschale und von dieser auf den Stein projiziert wird. Bewegt man sich in den Bereich des Ausfallswinkels des durch den Stein reflektierten Tonstrahles, so wird ein Wasserrauschen vernehmbar, das als Ausgangsmaterial analog "aus der Natur heraus" aufgenommen wurde. Der Höreindruck ist dabei so intensiv, dass man meint, das Wasserrauschen komme direkt aus dem Stein. Es entsteht in einem begrenzten Raumsegment des Ahornwäldchens das akustische Bild eines fließenden Wassers. Mit der Installation "Klangstein" 2003 gelang Bernhard Leitner die Transgression von Raum, Körper, Sehen und Hören zu einem neuen sinnlichen Phänomen. Allerdings geht es dabei erstmals um den Ton als Strahl, der, weil gebündelt, eine neue verdichtete und projektive Naturerfahrung imaginiert.
(Carl Aigner)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040688/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>I saw an object which prevented it from seeing / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Rudolf Macher</schema:creator><schema:artMedium>Aluminium, Glas, Kunststoff</schema:artMedium><schema:description>Rudolf Machers Objekt für die Eingangshalle im St. Pöltner Regierungsbezirk, in dem sich die Kulturabteilung des Landes Niederösterreich befindet, fällt beim ersten Hinsehen kaum auf. Fällt es doch einmal auf, beschäftigt es einen. Macher hat die unbesetzte Portierloge von innen mit schwarz beschichteten und dennoch transparenten Platten verkleidet. Aus diesen ist der Schriftzug "I saw an object which prevented it from seeing" in Augenhöhe ausgestanzt. Durch die feine Schrift dringt Licht von einer vermeintlichen starken Lichtquelle nach außen. Will der Betrachter den Satz verstehen und seiner visuellen Herkunft auf den Grund gehen, stößt er auf Verweigerung: Den Satz kann er nicht verstehen, die Lichtquelle wird er beim Durchspähen durch die Platten nicht sehen. Er sieht nur Licht bzw. in der Spiegelung der Glasplatten sich selbst. Ein Kreislauf.
Die Beziehung zwischen Licht, Zeit und Bewusstsein sowie der Übergang vom Sichtbaren ins Unsichtbare - letztendlich Grenzüberschreitungen an sich - sind zentrale Themen Machers. Anhand des Phänomens Licht und dessen Wahrnehmung stellt er Fragen nach der Erkenntnis und ihren Unzulänglichkeiten. Er führt dem Betrachter dessen Tragik vor, seine eigenen Bewusstseinsgrenzen wahrzunehmen, aber nicht aus ihnen herauszugelangen.
Die Portierloge kann hier als Hüter dieser Grenzen angesehen werden.
(Cornelia Offergeld)
http://www.taphart.com</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040689/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223809/full</schema:image><schema:name>Block II / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>1987</schema:dateCreated><schema:creator>Marianne Maderna</schema:creator><schema:artMedium>Cor-Ten-Stahl</schema:artMedium><schema:description>Die Arbeit ist Teil einer Skulpturengruppe, deren Ausgangsmaterial Papierfaltungen und Lehmskizzen bildeten. Aus der Augenhöhe betrachtet - dem Kinderblick - waren die monumentalen Skulpturen "Winzigkeiten". Die Studien spielten mit üblichen "Spielbein-Standbein-Überlegung" in unterschiedlichen Zeitenfolgen und endeten in erstarrten Schreitbewegungen. Eine männliche Armee in einer hier personifizierten Bildhauersprache - Kürzel zur Skulptur - die im Laufe der Zeit einen sockellosen, nicht mehr verbrämenden Platz eingenommen hat.
"Bei der Umsetzung dieser Arbeit wollte ich den Stahlplatten wieder die Schwere nehmen, um diese in die papierene Ausgangsform der Winzigkeiten zurückführen zu können. Die Stahlskulptur sollte trotz ihrer Größe leicht und bewegt, wie aus Papier geknickt, erscheinen. Die einzelnen Stahlteile fräste ich auf Gehrung, sodass sie nur den Knick und nie die Materialstärke zeigten."
(Marianne Maderna)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040690/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223807/full</schema:image><schema:name>Gedenkstein im Foyer Haus 1A / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>1987</schema:dateCreated><schema:creator>Peter Paszkiewicz</schema:creator><schema:artMedium>Marmor</schema:artMedium><schema:description>Der Stein zu Ehren des heiligen Leopold ist in strenger Blockform gehalten. Den Carrara-Marmor zieren drei Wappensiegel, angeordnet in der Mitte, gereiht in Längsrichtung des Blockes. Dargestellt sind das päpstliche Wappen, das Wappen der Erzdiözese Wien und der Diözese St.Pölten. Die Seiten sind leicht drapiert, zeigen das Mantelmotiv im Sinne einer Schutzfunktion. Der Stein wurde fein geschliffen, wodurch er eine haptische Form bekommt - ein Stein zum Anfassen. Der heilige Leopold in Form eines Marmorblocks soll den Grundsteingedanken für die Landeshauptstadt symbolisieren. Diese Bedeutung wird noch besonders unterstrichen durch die Weihe des Steines anlässlich des Papstbesuches 1988.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040691/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Wandmalerei / Regierungsviertel St. Pölten / Haus 1A Foyer</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Oskar Putz</schema:creator><schema:artMedium>Wandmalerei</schema:artMedium><schema:description>Die Farbkonzepte von Oskar Putz entstehen aus einer Auseinandersetzung mit der Architektur, die zwar Basis und Träger ist, nicht aber den Rahmen dafür abgibt. Denn die orthogonalen Farbflächen, die nach verschiedenen Gesetzten entstehen, sind vor allem wesentlich autonome Konstruktionen, die den Raum verändern und strukturieren. Dies gilt sowohl für den Innenraum als auch für die Fassadengestaltungen, wobei Oskar Putz auch für das Farbkonzept der Gebäude im Regierungsviertel St. Pölten verantwortlich zeichnet.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040693/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/90882/full</schema:image><schema:name>Schlangen-Kreuz</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Arnulf Rainer</schema:creator><schema:artMedium>Schlangen-Kreuz: vermutlich Öl auf Leinwand unter Zusatz von Wachs + Schlange (ausgestopft), fixiert mit Schnüren, Aluminiumrahmen
Hl. Leopold: Fotodruck übermalt, vermultich mit Lasur aus Dispersionsfarbe; Aauminiumrahmen</schema:artMedium><schema:description>installation im regierungsviertel / 1997

Aus dem für die Gestaltung der Landhauskapelle ausgeschriebenen geladenen Wettbewerb ging Arnulf Rainer 1995 als Sieger hervor, von dem die Jury zwei Arbeiten auswählte, dem jedoch auch die Einrichtung und Gestaltung der Kapelle oblag, was Farbgebung, Beleuchtung und Belichtung betraf. Zusätzlich zum großen Gemälde "Schlangenkreuz" von 1987/88, das der Künstler für den Wettbewerb einreichte, schuf er auf Wunsch der Auftraggeber ein kleineres Bild mit einer übermalten Figur des Hl. Leopold. Die Kapelle beließ er ganz in Weiß. Motiv und Bildform des Kreuzes spielen im Werk von Arnulf Rainer eine große Rolle, der das Kreuz als unsere europäische Geschichte bezeichnete, jedoch gleichzeitig eine mit seiner Person in Zusammenhang zu setzende Religiösität immer abgelehnt hat. So sagte er etwa: "...diese Bildwerke erheben nicht den Anspruch, eine spezifische Bildnerei für sakrale Räume zu sein. Sie stammen aus eher persönlichen Wurzeln. Anlaß war eine subjektive Betroffenheit, sowohl über Person, Ereignis, als auch Idee des Kreuzes. (...) Es sei nur noch angemerkt, daß die Bildstreitigkeiten
über 'Präsenz', 'Repräsenz', 'Hinweis' usw., die vor hundert Jahren in den christlichen Kirchen tobten, schon seit langem mein Ghirn beschäftigen, da damals schon die Wege zur Kunst des 20. Jahrhunderts begannen. Heute ist alles vielfältiger. Ein spezieller Hedonismus und Spiritualismus scheint sich bei Künstlern nicht mehr auszuschließen. Seitdem ich das weiß, möchte ich religiöse Auslegungen meiner Arbeit unterlaufen..." (Arnulf Rainer, 1980).</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040694/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Malerei auf Leinwand / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Walter Vopava</schema:creator><schema:artMedium>Malerei auf Leinwand</schema:artMedium><schema:description>Entgegen und gerade in Verbindung mit den anderen malerischen Arbeiten im Landhaus nimmt sich Walter Vopava als der Archäologe aus. Denn seine dunklen Schichten rühren immer an etwas Untergründigem bzw. Darunterliegendem, das es zu erforschen und aufzuzeigen gilt. Seine Malerei bleibt im Bild und hat keinen Anknüpfungspunkt außen, insofern als sie Themen verweigert und häufig mit Schwarz als größter Verdichtung operiert. Das in die Stirnwand des Industrieviertelsaals mit einer Umrahmung eingelassene Bild setzt zur funktionalen Büroausstattung mit viel Materialien und Details einen mächtigen Kontrast. Der Eingangstür gegenüberliegend schafft sich die Malerei einen eigenen Raum, den sie nicht an die Umgebung weitergibt. Sowohl durch die Größe als auch durch die dunkle Farbe kann es sich allem Dekorativen widersetzen und damit auch Ansprüchen des Künstlers standhalten, der wiederholt sagte, daß er mit seiner Malerei keinen Zweck verfolge: "Die Fragen die sich stellen, sind sekundär, die Antwort ist in keiner Weise der Frage verpflichtet. Die Frage ist ein willkürlich gesetzter Punkt, das Resultat rechtfertigt sich ausschließlich aus sich selbst. Es gibt kein Thema, keinen Zweck, Kunst dient nicht einer Problemlösung. Die einzige Frage ist die nach einer überzeugenden Antwort. Gesellschaftliche Relevanz oder jedes für eine Absicht in Verwendung sein ist adäquat zur Dekoration nicht Aufgabe der Kunst. Sie selbst ist ihre einzige Erklärung." (Walter Vopava)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040696/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/223813/full</schema:image><schema:name>Alphabet</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Heimo Zobernig</schema:creator><schema:artMedium>Dunkel gefärbte Betonplatten</schema:artMedium><schema:description>Das Alphabet ist der Raster der Sprache, gleichzeitig aber auch ihr Korrektiv, es ist Fundament und Ausgangspunkt. Immer schon war der Buchstabe Komplize der Moderne, im "Lexikon der Kunst" von Heimo Zobernig und Ferdinand Schmatz wird das Alphabet Vorgabe und Inhalt: "…allgemein Alltag Allüre Alphabet als also alt…", wird aber - in einer jeweils anderen Zuordnung bzw. Kontextualisierung - auch in anderern Arbeiten verwendet: die Bezeichnung einer Reihe von Ausstellungsräumen durch große Buchstaben des Alphabets an den jeweiligen Wänden der Räume, eine Arbeit für eine Schule in Wien und schließlich das Alphabet in St. Pölten, das gemeinsam mit sechs anderen Projekten juriert wurde.
Die Arbeit ist eines der wenigen "kuratierten" Werke in St. Pölten (vom Künstler gemeinsam mit Karl Meinhart durchgeführt): Vor der Bibliothek sind die 26 Buchstaben aus Stein in der üblichen "Helvetica" von Z bis A in den Boden verlegt. Als Skulptur (und als Text) sind sie integraler Bestandteil der gesamten Örtlichkeit. Als eine Position "Architektur" sind die Buchstaben Fundament und Basis des Ortes, dessen Interessen sie vertreten und damit Zuordnung und Inhaltlichkeit herstellen. Ist das "Alphabet" nicht eine Basisinformation für Bibliothek und Kulturbezirk, die es gleichermaßen analysiert wie in eine größere, zusammenfassendere Struktur bringt? Es kann Raster und Korrektiv sein, von den oberen Stockwerken hat man es bildhaft vor Augen, unten steigt man über die Buchstaben.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040699/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12144/full</schema:image><schema:name>Frei / Regierungsviertel St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Leo Zogmayer</schema:creator><schema:artMedium>Beton</schema:artMedium><schema:description>installation im regierungsviertel st. Pölten / 2002

Das Skulpturenprojekt "FREI" auf der Wiese zwischen Haus 12 und der Traisenpromenade ist das Resultat einer intensiven Reflexion über das Thema "Freiheit". Bei genauer Betrachtung der Formen aus gegossenem Beton, lässt sich eine Negativform des Wortes "FREI" entziffern.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040700/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/12124/full</schema:image><schema:name>Große Compagnie / Landhaus St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Franz Xaver Ölzant</schema:creator><schema:artMedium>Diorit</schema:artMedium><schema:description>Franz Xaver Ölzant arbeitet in enger Anlehnung zur Natur, deren Organik und Formen ihm immer wieder Vorgabe und Anregung sind. In den Waldviertler "Findlingen" begegnet er einem Stück Natur, indem er dem Stein Struktur gibt und eine neue Ornamentik einbringt. Aus der Überlegung, einer konsequenten Erarbeitung seiner Vorstellungen nur an eimen zurückgezogenen Ort gerecht werden zu können, hat sich der Künstler schon früh ins Waldviertel zurückgezogen, wo er ein Modell der Natur sich stetig erforscht und erarbeitet, um so eine künstlerische Struktur gewinnen zu können.
Seine "Große Compagnie" (ein Ankauf der Kulturabteilung) im obersten Foyer bringt an diesen Ort der Versammlung in den neun Steinen (ein weiterer Stein befindet sich im Wasserbecken außerhalb des Gebäudes) eine eigene Versammlung und Konzentration in den Raum und damit eine künstlerische Grundstruktur für alle späteren Interventionen. Als eines der wichtigsten gestalterischen Absichten srach der Künstler vom für ihn wesentlichen Rhythmisieren: "Das habe ich bei den megalithischen Figuren so gesehen, die mit einfachsten Formen diesen ganz starken Mythos bewirken. Solches hat mich auch dazu bewogen, vom individualistischen Denken abzugehen (wie es bei uns in Europa gang und gäbe ist), das aber ein derartiges Rhythmisieren ausschließt. Darin ist wohl auch das Fremdartige (und Befremdliche) meiner Arbeiten begründet, weil ich bewußt Elemente aus anderern Bereichen und Zusammenhängen aktiviert habe..." (Franz Xaver Ölzant).</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040701/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/94234/full</schema:image><schema:name>Tageblätter / Kunst im Krankenhaus</schema:name><schema:dateCreated>1992</schema:dateCreated><schema:creator>Emma Rendl Denk</schema:creator><schema:artMedium>Malerei auf Papier</schema:artMedium><schema:description>Emi Rendl-Denk benutzt Transparentpapier, weil dadurch auch noch eine dahinterliegende Ebene sichtbar wird, quasi im kleinsten Abstand mindestens drei verschiedenste Sichweisen klar werden müssen. Ihre Gestaltung ist assoziativ, hat mit konkreten Elementen ebenso zu tun wie mit Symbolen, zeigt ihr Verhältnis zur Grundlagenforschung: Was Farbe kann, der Konturenstift vermag und wie Ölkreide dagegensteht, ja die zufällig durch Lagerung entstandenen Veränderungen (Abfärbung, Knitterung, Temperaturreaktion) sind ebenso Teil des Ganzen wie die verschiedenen, teilweise ungewöhnlichen Größen, die zeigen, was sich mit Formaten verändern kann.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040731/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/94235/full</schema:image><schema:name>Tageblätter / Kunst im Krankenhaus</schema:name><schema:dateCreated>1992</schema:dateCreated><schema:creator>Emma Rendl Denk</schema:creator><schema:artMedium>Malerei auf Papier</schema:artMedium><schema:description>Emi Rendl-Denk benutzt Transparentpapier, weil dadurch auch noch eine dahinterliegende Ebene sichtbar wird, quasi im kleinsten Abstand mindestens drei verschiedenste Sichweisen klar werden müssen. Ihre Gestaltung ist assoziativ, hat mit konkreten Elementen ebenso zu tun wie mit Symbolen, zeigt ihr Verhältnis zur Grundlagenforschung: Was Farbe kann, der Konturenstift vermag und wie Ölkreide dagegensteht, ja die zufällig durch Lagerung entstandenen Veränderungen (Abfärbung, Knitterung, Temperaturreaktion) sind ebenso Teil des Ganzen wie die verschiedenen, teilweise ungewöhnlichen Größen, die zeigen, was sich mit Formaten verändern kann.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040732/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/94236/full</schema:image><schema:name>Tageblätter / Kunst im Krankenhaus</schema:name><schema:dateCreated>1992</schema:dateCreated><schema:creator>Emma Rendl Denk</schema:creator><schema:artMedium>Malerei auf Papier</schema:artMedium><schema:description>Emi Rendl-Denk benutzt Transparentpapier, weil dadurch auch noch eine dahinterliegende Ebene sichtbar wird, quasi im kleinsten Abstand mindestens drei verschiedenste Sichweisen klar werden müssen. Ihre Gestaltung ist assoziativ, hat mit konkreten Elementen ebenso zu tun wie mit Symbolen, zeigt ihr Verhältnis zur Grundlagenforschung: Was Farbe kann, der Konturenstift vermag und wie Ölkreide dagegensteht, ja die zufällig durch Lagerung entstandenen Veränderungen (Abfärbung, Knitterung, Temperaturreaktion) sind ebenso Teil des Ganzen wie die verschiedenen, teilweise ungewöhnlichen Größen, die zeigen, was sich mit Formaten verändern kann.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040733/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/94238/full</schema:image><schema:name>Tageblätter / Kunst im Krankenhaus</schema:name><schema:dateCreated>1992</schema:dateCreated><schema:creator>Emma Rendl Denk</schema:creator><schema:artMedium>Malerei auf Papier</schema:artMedium><schema:description>Emi Rendl-Denk benutzt Transparentpapier, weil dadurch auch noch eine dahinterliegende Ebene sichtbar wird, quasi im kleinsten Abstand mindestens drei verschiedenste Sichweisen klar werden müssen. Ihre Gestaltung ist assoziativ, hat mit konkreten Elementen ebenso zu tun wie mit Symbolen, zeigt ihr Verhältnis zur Grundlagenforschung: Was Farbe kann, der Konturenstift vermag und wie Ölkreide dagegensteht, ja die zufällig durch Lagerung entstandenen Veränderungen (Abfärbung, Knitterung, Temperaturreaktion) sind ebenso Teil des Ganzen wie die verschiedenen, teilweise ungewöhnlichen Größen, die zeigen, was sich mit Formaten verändern kann.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040734/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/94239/full</schema:image><schema:name>Tageblätter / Kunst im Krankenhaus</schema:name><schema:dateCreated>1992</schema:dateCreated><schema:creator>Emma Rendl Denk</schema:creator><schema:artMedium>Malerei auf Papier</schema:artMedium><schema:description>Emi Rendl-Denk benutzt Transparentpapier, weil dadurch auch noch eine dahinterliegende Ebene sichtbar wird, quasi im kleinsten Abstand mindestens drei verschiedenste Sichweisen klar werden müssen. Ihre Gestaltung ist assoziativ, hat mit konkreten Elementen ebenso zu tun wie mit Symbolen, zeigt ihr Verhältnis zur Grundlagenforschung: Was Farbe kann, der Konturenstift vermag und wie Ölkreide dagegensteht, ja die zufällig durch Lagerung entstandenen Veränderungen (Abfärbung, Knitterung, Temperaturreaktion) sind ebenso Teil des Ganzen wie die verschiedenen, teilweise ungewöhnlichen Größen, die zeigen, was sich mit Formaten verändern kann.</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040735/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Haus und Bank / Platzgestaltung bei Hypobank St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>2012</schema:dateCreated><schema:creator>Manfred Wakolbinger</schema:creator><schema:artMedium>Metall</schema:artMedium><schema:description>In St. Pölten ist nun zum niederösterreichischen "Kunstschatz" im öffentlichen Raum ein weiteres Werk des Bildhauers Manfred Wakolbinger hinzugekommen: An der Längsseite der neuen Zentrale der HYPO NOE Landesbank (ein von den Architekten Johannes Zieser und Ernst Maurer geplantes Energiespargebäude) steht das aus Edelstahl gefertigte, über zwei Geschoße hochragende Skulpturenpaar "Haus und Bank".

Seit der Fertigstellung seiner ersten Skulptur für den öffentlichen Raum Niederösterreich auf dem Kremser Minoritenplatz im Jahr 1993 hat Manfred Wakolbinger sein multimediales Werk mit einer bemerkenswerten Kontinuität in vielen Facetten weiterentwickelt. Unlängst konnte man sich in seiner Schau "Up from the Skies" in der neu eröffneten Kremser Landesgalerie für zeitgenössische Kunst, die Skulpturen, Fotografien und Filme des Künstlers vereinte, ein gutes Bild davon machen.

In St. Pölten ist nun zum niederösterreichischen "Kunstschatz" im öffentlichen Raum ein weiteres Werk des Bildhauers hinzugekommen: An der Längsseite der neuen Zentrale der HYPO NOE Landesbank (ein von den Architekten Johannes Zieser und Ernst Maurer geplantes Energiespargebäude) steht das aus Edelstahl gefertigte, über zwei Geschoße hochragende Skulpturenpaar "Haus und Bank". Die beiden Begriffe "Haus" und "Bank" wurden vom Bildhauer in für sein Werk charakteristische amorphe Objekte aus Metall überführt, die die Dynamik und den Schwung in der Fassadengestaltung des Gebäudes aufnehmen wie eine Momentaufnahme von fließendem Metall. Was Manfred Wakolbinger 1993 zu seiner Skulptur auf dem Minoritenplatz in Krems formulierte, gilt nach wie vor: "Wie die Skulptur ein Teil des Platzes wird, wird die Umgebung durch die Spiegelung im Glas der Skulptur ein Teil der Skulptur. Die Skulptur steht mit dem sie umgebenden Raum in Relation und bildet negative Räume." Mit feiner Sensorik reagiert Wakolbinger auf die vorgefundenen Plätze und schafft mit seinen Skulpturen Dialogsituationen zwischen seiner autonomen Kunst und der Soziologie des Umfelds. Mit "Haus und Bank" weist er auf die Funktion einer Bank als Geldinstitut, aber auch als Sitzmöbel hin. Dahinter steckt zweifelsohne ein fragender wie humorvoller Geist, der Doppeldeutbarkeiten in der Sprache zum Ausgangspunkt für seine künstlerischen Exkurse nimmt und Realität und Fiktion in fließenden Übergängen miteinander verbindet. Das Skulpturenpaar wird bei Tag und Nacht von gelben und blauen Bodenleuchten angestrahlt, denn Blau und Gelb sind die Farben des Niederösterreich-Wappens wie auch jene des Signets der Bank.
(Cornelia Offergeld)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040777/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:name>Eisener Vorhang / Festspielhaus St. Pölten</schema:name><schema:dateCreated>1997</schema:dateCreated><schema:creator>Eva Schlegel</schema:creator><schema:artMedium>Bedrucktes Papier (? Oder Folie)</schema:artMedium><schema:description>Entgegen der eingegrenzten, meist mit szenischen Darstellungen aus Theater- oder Opernstücken bombastisch versehenen Bildhaftigkeit des Eisernen Vorhangs, der üblicherweise den Bereich der Bühne von jenem Zuschauers trennt, bringt Eva Schlegel hier einen "maximalen offenen weiten Raum" (Eva Schlegel) ein. Als anderes, nicht-referentielles Bild ist es gleichermaßen metaphorisch und real, indem es Räume aufreißt und mit den für die Künstlerin typischen Phänomenen von Erscheinen und Verschwinden arbeitet. An einer Grenzsituation, die wie ein Innen und Außen ist, stattfindend, beschreibt Eva Schlegel diesen Einstieg in die Welt des Theaters wie folgt:
"Abgebildet ist ein Monitor mit weißem Rauschen, dessen Programm noch nicht eingestellt ist. Aus diesem weißen Rauschen scheinen unscharfe Texte zu erscheinen bzw. zu verschwinden. Die Texte bezeichnen den Gedankenraum und dynamisieren den Monitor. Die Farbe ist so gewählt, daß man einerseits tiefen Raum (Universum) oder Wasser assoziieren kann. Das weiße Rauschen, das von Wellen aus dem Weltall verursacht wird (sonst wäre Kanal=Programm, kein Kanal=schwarz), wurde abfotographiert und mittels einer computergesteuerten Luftpinseltechnik geplottet, was maximale Bildauflösung und Wiedergabe gewährleistet. Einen Monitor zu malen wäre anachronistisch. Außerdem wurde darauf geachtet, einen Übergang von scharfer Zeilenauflösung des Fernsehens zu unscharfen wasserartigen Stellen zu schaffen. Beide repräsentieren unterschiedlichen Raum" (Eva Schlegel).</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040788/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork><schema:VisualArtwork><schema:image>/internal/media/dispatcher/224777/full</schema:image><schema:name>Garten / Museum NÖ</schema:name><schema:dateCreated>2002</schema:dateCreated><schema:creator>Lois Weinberger</schema:creator><schema:artMedium>Kunststoff, Erde</schema:artMedium><schema:description>Lois Weinberger arbeitet in einem Forschungsfeld, das er in urbanen Randzonen, Brachen und anderen Bruchstellen zwischen Stadt und Land, zwischen Natürlichem und Künstlichem vorfindet. Er widmet sich den in diesen Gegenden wachsenden Ruderalpflanzen, die landläufig als "Unkraut" bezeichnet werden. Mit großer Sachkenntnis erkundet und sammelt er diese Vegetation, die kaum Wasser und Pflege braucht, und legt Gärten an, die üblichen bürgerlichen Gartenbegriffen konträr sind. Gärten sind Langzeitprojekte, die Weinberger mit anderen Medien wie Malerei und Zeichnung, die ebenso ornamental gestaltete Bilder wie kartografisch angelegte Charts sein können, verbindet. Film und Fotografie spielen dabei genauso eine Rolle wie Sprachbilder bzw. Textpassagen.
Im Skulpturen- und Naturgarten des Niederösterreichischen Landesmuseums hat Lois Weinberger einen Platz für die Anlegung eines Ruderals ausgesucht. Auch hier gilt es, wie Weinberger sagt, das Lebendige sichtbar über das Ordnende zu legen. Darüber hinaus holt der Garten die nicht allzu ferne Geschichte dieses ehemals peripheren Ortes zurück und öffnet einen neuen zeitlichen Rahmen. Durch Wachstum und Jahreszeiten bedingt ergibt sich ein zur Funktion dieses Ortes, der von Architektur und Museum bestimmt wird, gegenläufiger Aspekt, der Aufmerksamkeit nicht an die kulturelle Erhöhung, sondern an einen Blick zu Boden, der an andere Sehgewohnheiten appelliert, bindet.
(Susanne Neuburger)</schema:description><schema:artForm>Kunst im öffentlichen Raum – Kunst am Bau</schema:artForm><schema:url>https://online.landessammlungen-noe.at/objects/1040795/rdf</schema:url></schema:VisualArtwork></rdf:RDF>